Die Sonntagszeitung (dieser Artikel) hat heute leider etwas Verspätung. Entweder sind die Tage zu kurz oder es war einfach zu viel Arbeit im Hintergrund. Das dürft ihr euch aussuchen. Inzwischen haben wir die Algarve erreicht, und kämpfen mit allem was wir haben gegen die Umstände hier an.

Stellplatzsituation in Portugal:

Die Stellplatz Situation wird nicht besser in Portugal. In Portimao schließt der Stellplatz an der Marina, somit müssen sich nun 200-300 Wohnmobile auf die anderen Plätze verteilen. Alleine Silves hat jetzt 3 Plätze und zwei sind schon jetzt komplett voll. Es wird wohl besser sein, diesen Winter in Spanien zu verbringen.

Ein weiterer Grund Portugal zu meiden ist das Wetter. Neben einigen Stürmen gibt es dieses Jahr endlich wieder ordentlich Regen, was dem Land sehr gut tut. Ich hoffe, die Stausseen werden mal richtig gefüllt. Wer also lieber Sonne statt regen mal, wird vielleicht in Spanien eher die Wünsche erfüllt bekommen.

Victron Nutzer mit der Bluetooth APP.

Für alle Android Geräte gab es eine Connect APP Update. Ab jetzt können die Bluetooth Dongle auch umbenannt werden und so kann man sie von anderen Geräten in der Nähe auch unterscheiden. Für iOS Nutzer kommt ein Update bestimmt auch bald.

victron connect app

Jedes Blutooth Dongle kann jetzt mit eigenem Namen versehen werden

Reisetagebuch:

Stellplatzwechsel nach Odeceixe

Der Tag beginnt mit einer Planänderung. Der Ausflug zum Santa Clara See fällt wegen nicht befahrbarem Weg aus. Es hatte dort in der Nacht an einem Stück durchgeregnet und die Lehmwege sind jetzt höchstens mit einem 4×4 noch befahrbar. Solche Abenteuer muss ich nicht provozieren, denn ich schaffe es auch so schon oft genug die schlechten Wege zu finden.

blick auf die algarve

Übernachtungsplatz am Ribeira Seixe

Darum fahren wir eben nach Süden und finden in Odeceixe einen schönen Platz am Fluss Seixe. Odeceixe wird überigens „Odsesch“ ausgesprochen, mit ganz kleinem i hinter dem e. Wir können die Algarve schon sehen, denn der Fluss Seixe markiert die Grenze von Algarve und Alentejo.

sonnenuntergang am praia odeseixe

Praia da Odeseixe

Das Wetter ist herrlich, die Sonne scheint und alle sind Glücklich. Ein perfekter Tag.

Überwintern an der Algarve kann beginnen

Sonnenaufgang in Odeceixe

Sonnenaufgang in Odeceixe

Heute stehen die letzten 75 Kilometer nach Silves, an der Algarve, auf dem Plan. Wir folgen dabei der N120 von Odeceixe über Aljezur nach Süden. Ab Bensafrim fahre ich bis Lagoa auf der A22 und bin endlich wieder auf alt bekannten Strecken unterwegs. Wie oft bin ich hier letzten Winter mit Wohnmobil kreuz und quer an der Algarve herumgependelt. Es werden schöne Erinnerungen wach und endlich kennt man die Schlaglöcher und Bodenwellen wieder mit Namen 🙂

 Castelo dos Mouros in silves

Silves mit der roten Burg “ Castelo dos Mouros“

Ich erreiche Silves – ich bin wieder zu Hause:) Zumindest in der zweiten Heimat. Am Arade Stausee empfängt mich der Geruch der Zistrosen, herrlich. Die Sonne scheint, es ist warm – herrlich.
Klaus empfängt mich, und kurze Zeit später kommt auch Henning dazu.

Kleines Updates für den Holzofen

Schon die vergangen Tage versuche ich meinen bestehenden Holzofen zu optimieren.
Er hat ein Flammleitblech bekommen, die Klappe habe ich so abgeändert, dass sie etwas dichter schließt, und sich vor allem nicht mehr verziehen kann, wenn sie heiß wird.

Versuche am Dickinson Holzofen

Bilder anklicken zum vergrößern
Mini Holzofen opimieren flammblechMini Holzofen opimieren leitblecheMini Holzofen opimieren luftlöcherMini Holzofen opimieren brennraum

Im oberen Bereich der Ofentür gibt es nun 3 Löcher und im Inneren habe ich hinter den Löchern ein Luftleitblech montiert. Das soll dafür sorgen, dass Frischluft über die Flammen kommt und eine bessere Verbrennung erfolgen kann. Das Blech soll auch die Luft etwas erwärmen, denn die Sekundärluft sollte eigentlich 200 Grad heiß sein. Was natürlich mit dem lumpigen Blech alleine nicht klappt. Daher funktioniert es noch nicht ganz optimal, aber auf jeden Fall schon besser als davor. Das Holz verbrennt langsamer und der Brennraum ist sauberer. Ohne diese Modifikation neigte der Brennraum immer zum Verrußen, wegen Sauerstoffmangel. Mache ich jedoch die Zuluft weiter auf, wird es viel zu heiß in der Hütte. Es ist einfach nicht kalt genug 🙂

holzofen im wohnmobil

Camper Idylle am frühen Morgen

Erste Entwürfe des neuen Holzofen

Der neue Ofen nimmt Gestalt an, der erste grobe Entwurf steht schon fest. Es ist das Ergebnis ausgiebiger Recherche im Internet. So eine Unlimitierte Internet-Flat ist dabei ganz praktisch. Ich kann so viele YouTube Videos schauen wie ich möchte.

sekundärluft holzofen

Neuer Wohnmobil Holzofen mit effizienter Verbrennungsluftführung

Ob der neue Ofen so funktionieren wird, werde ich dann erfahren, wenn er fertig ist. Es bleibt also bis zum Schluss offen, ob es nur ein teurer Versuch war oder wirklich funktionieren wird.

Gewitter und dann Sonne

In der Nacht hatten wir ein Wahnsinns Gewitter, mit vielen Blitzen und heftigem Donner. Sonst verlief aber alles friedlich, die Berge hier halten die Winde ab, und so bekommen wir nur das Nass von oben ab, mit entsprechender akustischen Untermalung, aber die Hütte steht ruhig.

Der Tag war schön, mit Sonne und Wolken. Am Abend besuchen wir mit dem Beiwagen Silves, dort treffe ich mich mit Bekannten auf dem Stellplatz. Wenn wir schon einmal da sind, schauen wir uns etwas die Altstadt an und gehen noch schön essen.

Freitag

sonnenaufgang über der algarve

Am Morgen über dem See

wohnmobile überwintern in portugal

Blick auf meinen Parkplatz am See

Heute Morgen sieht alles nach einem schönen Tag aus, aber gegen Mittag zieht es zu und am Nachmittag kommt wieder Regen, welcher sich, wenn man dem Wetterbericht glauben will, bis Sonntag bleiben soll. Ich habe dieses Jahr wirklich einen guten Riecher für das schlechte Wetter. Zum Glück habe ich immer noch genug zu tun um auch ein paar weitere Regentage zu überstehen.

Stromprobleme:

Ich habe einen Platz, an dem ich nur am Morgen ein paar Stunden Sonne habe. Seit Montag entladen sich die Batterien kontinuierlich. Nicht ganz unschuldig war auch das Brathähnchen aus dem Backofen. Der Gummiadler benötigte fast eine Stunde und 20% Batteriekapazität um genießbar zu werden. Wir schaffen es auch immer zuverlässig, bei schlechtem Wetter Backofenessen zu kaufen.
Heute war dann der Tag, welcher mit 10 % Ladezustand begann und am Nachmittag nicht über 12% angestiegen ist. Eine weitere Nacht schaffen wir nicht mehr. Darum darf dieses Jahr das erste Mal der Moppel für mich arbeiten. Nach ca. 5 Stunden Laufzeit waren 2,5 Liter Benzin verbraucht, und gerade mal 140Ah nachgeladen. Mit der Lichtmaschine hätte ich in 2 Stunden Motorlaufzeit mehr erreicht, und dazu noch eine warme Hütte gehabt. Allerdings auch deutlich mehr Diesel verbrannt. Was hier effektiver arbeitet, weiß ich nicht sicher.

Jetzt um 23 Uhr setzt der Regen ein.

Samstag

Es regnet mal mehr und mal weniger heftig. Bis zum Nachmittag. Ein paar Windböen kamen auch vorbei, aber nicht weiter dramatisch. Am Nachmittag hört der Regen plötzlich auf und die Sonne kommt raus. Soviel zum Thema Dauerregen…
Eigentlich ist es ganz gut, dass es nicht mehr regnet. Denn ich merke, dass das Fenster an meiner Türe undicht ist. In den nächsten Tagen sollte ich das wohl mal abdichten, oder so parken, dass kein Regen mehr ran kommt. Hach ja, irgendwas ist ja immer.

Bleuer Himmel nach dem Regen

Und schon ist der Regen vergessen

Heute ist ein großer Tag für mich:
Die Arbeit der letzten Wochen neigt sich dem Ende zu. Noch heute Morgen wollte ich nicht daran glauben, dass es wirklich klappt. Wir haben den ganzen Tag am Blog gearbeitet und es hat sich bis tief in die Nacht gezogen. Aber jetzt scheint es zu laufen. Willkommen mal wieder im neuen Blog von AMUMOT.
Vielleicht ein paar Worte zu der ganzen Arbeit, von welcher der Leser fast nichts sieht, außer vielleicht das neue Menü der Blogkategorien.

Das Problem:

Also Schuld war ich, durch meine Unwissenheit der vergangenen Jahre. Einerseits sind einige Artikel aus Anfangszeiten flöten gegangen. Auch viele Bilder sind verloren gegangen, welche ich auch nicht mehr offline zur Verfügung hatte. Tausende von 404 Fehlern und sonstigen Probleme schmückten den Blog. Weil ich damals immer wieder am Blog rumgespielt habe und nie wusste was ich da wirklich tat. Das rächt sich nun im Laufe der Jahre. Tanja hat vieles durch Um-um-umleitungen wieder gerade biegen können, aber das System an sich konnte nie seine volle Leistung bringen.

Neuanfang oder Neuschreiben

überwintern in Portugal

Sonnenaufgang über den Hügeln der Algarve

Ich stand nun vor 2 Monaten vor der Frage, schreibe ich den Blog neu oder trete ich die ganzen alten Artikel in die Tonne. Ich entschied mich, den aufwändigeren Weg zu gehen, und den kompletten Blog neu zu schreiben. Das heißt über 1600 Artikel neu zu erstellen und nach dem aktuellen System zusammen zu fassen. Ein Blog, ein Design über 7 Jahre. Ich habe die Stunden nicht gezählt. Aber es waren 50 Tage Arbeit, mit je 2-14 Stunden. Grob geschätzt also 250 Stunden. Plus fahren, Plus die Arbeit nebenher. Ich bin jetzt echt urlaubsreif.

Es sind nun die Altlasten beseitigt – Und nun steht der Weg offen für neue Ideen.

Route der Woche

Wieder unterwegs an der Atlantikküste im Alentejo
Mobiles Internet in Portugal - Prepaidtarife im Vergleich

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