Wohin mit dem Wohnmobil in Frankreich? Wir haben schon viel von der Normandie gehört und wollen nun einmal selbst mit dem Wohnmobil die Normandie bereisen. Ob es hier wirklich so toll ist, wie alle Berichten werden wir jetzt endlich einmal erfahren. Da wir dieses Jahr auch wieder im Süden überwintern werden, bietet sich die Normandie als Zwischenreiseziel im Spätsommer perfekt an. Ab September soll es in der Normandie auch nicht mehr so voll, sein. Die Franzosen haben keine Ferien mehr und auch die anderen Wohnmobil Urlauber müssen meist wieder arbeiten. Wir sind also gespannt, was uns im Spätsommer in der Normandie erwartet.

Wir fahren nach Frankreich – Lac de Pierre Percée

Es ist Samstag, der ideale Tag zum Fahren, weil in Frankreich nicht so viele LKWs unterwegs sind. Am Vormittag hat Tanja noch einen Termin und neben dem Stellplatz findet zufällig ein Flohmarkt statt.

Da ich ab jetzt kein Fahrrad mehr dabei habe, wollte ich mir schon vor ein paar Tagen einen neuen, kleinen fahrbaren Untersatz zulegen, um an bestimmten Plätzen nicht so weit laufen zu müssen. Es muss klein, leicht und handlich sein. Ein Tretroller bietet sich hier perfekt an, aber nicht die mit den kleinen Rädern, sondern bitte mit größeren Rädern, damit man auch mal über unbefestigte Wege fahren kann.

Da ich aber wegen Zeitmangel, das Roller-Thema auf „irgendwann unterwegs“ verschoben habe, musst ich natürlich auf den Flohmarkt und dort mal schauen, ob nicht zufällig dort jemand einen Tretroller verkaufen möchte. Wie es der Zufall so will finde ich genau den Roller, den ich mir vorgestellt habe, mit genau den großen Rollen, aber keinen Luftreifen, für reibungsfreie Rolleiegenschaften.

tretroller für wohnmobil

Das neu Beibot für kurze Wege

Für gerade mal 12 Euro kann man nicht viel falsch machen, wenn ich damit mal in die Stadt fahre brauche ich den nicht einmal abschließen, wenn er geklaut werden sollte, ist der Verlust nicht groß.

Nach dem Erfolgreichen Schnäppchen starten wir endlich Richtung Frankreich. Wir lassen es langsam angehen, das Ziel ist die Vogesen zu überwinden und dann einen Übernachtungsplatz finden. Am Sonntag soll dann eine größere Etappe folgen. Nachdem ich noch etwas Wasser gebunkert und entsorgt habe, sind die anderen (Tanja und Klaus) schon weg.

Ich verlasse Deutschland - Grenze Rhein

Ich verlasse Deutschland – Grenze Rhein

Von Emmendingen fahre ich nach Sassbach um dort den Rhein zu überqueren. Weiter geht’s durch Markolsheim und dann ziemlich direkt auf die Vogesen zu. Die Vogesen lassen sich an dieser Stelle über die gut ausgebaute N59 durchqueren.

Saint-Croix-aux-Mines (Sankt Kreuz in Lebertal)

Saint-Croix-aux-Mines (Sankt Kreuz in Lebertal)

Kurz nach Saint-Croix-aux-Mines (Sankt Kreuz in Lebertal) kann man sich entscheiden, ob man über den Pass auf der D459 fahren möchte, oder den knapp 7 Kilometer langen Tunnel Maurice Lemaire nimmt.

Tunnel Maurice Lemaire

Einfahrt Tunnel Maurice Lemaire

Tunnel Maurice Lemaire

Tunnel Maurice Lemaire

Der Tunnel kostet in meinem Fall 16,80€, hätte ich das vorher gewusst, hätte ich mich vielleicht doch auch über den Pass geschleppt. Ich folge der N59 weiter bis Au Petrot und fahre dann durch den Ort Richtung Norden an den See „Lac de Pierre Percée“.

Au Petrot

Au Petrot

An den Koordinaten 48.467282 6.929082 findet man einen Parkplatz an dem man gut Übernachten kann und direkt am Wasser steht. Vor knapp 7 Jahren war ich hier schon einmal für eine Nacht, das merkte ich aber mal wieder erst, als ich dort angekommen bin. Heute war der Platz aber leider gesperrt, es findet ein Fest oder ähnliches hier statt. Wir fahren die Straße zurück und nehmen den nächsten Parkplatz auf der rechten Seite (48.46104, 6.92748). Hier finden sich im Wald einige schöne Fleckchen wo man sehr ruhig stehen kann. Leider beschränkt sich der Mobilfunkempfang auf EDGE und SAT-Internet gibt es wegen der Bäume auch keines.

Freistehplatz am Lac de Pierre Percée

Freistehplatz am Lac de Pierre Percée

Überlauf Lac de Pierre Percée

Überlauf Lac de Pierre Percée

„Gut – dann gibt es heute eben kein Internet“ ist immer leichter gesagt als getan, so ganz offline mitten im Wald ist schon ein komisches Gefühl. Aber wir verbringen trotzdem einen schönen Nachmittag und Abend mit Grillen und open Air Kino von der Festplatte.

Wir fahren durch Frankreich – Lac de I´Ailette

Heute stehen 320 km auf dem Plan, wir fahren über Nancy und folgen der N4 und N44 nach Reims. Am Lac de I´Ailette finden wir einen schönen ruhigen Wohnmobilstellplatz am Seeufer.

Schlaglöcher auf der N4

Schlaglöcher auf der N4

Die N4 ist in einem erbärmlichen Zustand, stellenweise fühle ich mich wie in Polen, aber Geiz ist Geil – schließlich spare ich ja viel Geld an Maut. Sonst war die Strecke aber sehr gut zu fahren, nach 4,5 Stunden erreiche ich das Ziel.

Mautfrei durch Frankreich

Mautfrei durch Frankreich

Fassade in Reims

Fassade in Reims

Endlich gibt es auch wieder 3G Internet und auch das SAT Internet läuft ohne Probleme.

Stellplatz am Lac de I´Ailette

Stellplatz am Lac de I´Ailette

Wohnmobilstellplatz Neuville-sur-Ailette

02860 Neuville-sur-Ailette
Le Chemin de Chamouille
6 Plätze kostenfrei
GPS: 49.463 , 3.6972

Ausstattung Wohnmobil-Stellplatz:

  • Strom: Nein
  • VE: Nein
  • Mülleimer: Nein
  • Sonstiges:

Nun Sind es noch 220 km bis ans Meer.

Meer da – Wetter weg

Es ist 6:30Uhr und ich bin wach. Die Wasserpumpe von meinem Nachbar dröhnt und ich weiß nicht ob ich davon wach wurde oder einfach nur so aufgewacht bin. Ist auch egal, heute ist der Tag an dem es ans Meer gehen soll. Eigentlich ist es ja gar kein Meer, denn es ist weder die Nordsee noch der Atlantik, wir sind am Ärmelkanal, welcher England von Frankreich trennt.
Am Ärmelkanal findet man unter anderen mit um die 12 Meter den größten Tiedenhub von ganz Europa. Tiedehub = Der Höhenunterschied von Ebbe und Flut.

Reise Know-How Wohnmobil-Tourguide Normandie: Die schönsten Routen
Preis: EUR 19,80
71 neu von EUR 19,803 gebraucht von EUR 15,05

Der Tag gestern endet mit vielen Wolken und Regen und der heutige beginnt genau gleich. Ich beobachte schon seit Tagen den Wetterbericht und bin guter Dinge, dass es ab Dienstag besser werden soll. Nachdem ich heute Morgen alle Büro-Arbeiten erledigt hatte, ist auch Tanja wach und ansprechbar und wir machen uns langsam abreisefertig. Mein Frühduschender Nachbar ist schon seit 8 Uhr auf dem Weg, wahrscheinlich möchte er sich einen Logenplatz am Wasser sichern, bevor wir ankommen 🙂
Die heutigen 220 km habe ich sehr gemütlich angehen lassen, habe ja den ganzen Tag Zeit und Wettertechnisch verpasse ich eh nichts. Dazu scheint es im Land der Wohnmobilfahrer gar nicht so einfach zu sein, an günstigen Diesel zu kommen. Tankstellen am Straßenrand sind rar und wenn dann doch mal eine kommt kostet der Diesel gleich 20 cent mehr als bei den Supermärkten. Die Supermärkte möchten aber keine Wohnmobile, meist sind schon die Zufahrten mit 2,80 oder 3,20 Meter Balken gut vor kaufwilligen Wohnmobilisten geschützt. Erst nach dem dritten Versuch finde ich endlich eine Tankstelle bei E.Leclerc, welche eine extra LKW Zapfsäule hat. Hier kann ich problemlos hinfahren und endlich volltanken. Es wurde auch Zeit, 15 Liter waren noch im Tank. Mit vollem Tank geht es nun weiter, die letzten 80 km Richtung Meer.

In Le Hourdel bei Saint-valery-sur-Somme wollten wir eigentlich auf den kostenlosen Stellplatz. Dieser ist aber nicht nur randvoll, sondern erweckt auch eher den Eindruck eines Gettos, auf der einen Seite Büsche auf der andere Seite Bäume. Von Meer weit und breit nichts zu sehen. Darum entschließen wir uns kurzerhand ein Stück weiter gen Westen zu fahren. In Criel-Sur-Mer soll es einen schönen Platz am Meer geben, ebenfalls kostenlos und mit Blick auf die Kreidefelsen der Steilküste.

Wohnmobilstellplatz Criel-Sur-Mer

Platz existiert seit Oktober 2016 nicht mehr!
GPS: 50.032095, 1.30992

Ausstattung Wohnmobil-Stellplatz:

  • Strom: Nein
  • VE: Nein
  • Mülleimer: Nein
  • Sonstiges:

Es hat 19 Grad und regnet, nicht gerade die schönste Begrüßung, aber ab morgen soll die Sonne wieder scheinen und alles ist prima.

Reisebericht Frankreich normandie

Das Wetter ist ja nicht so der Renner…

Kostenloser Stellplatz für Wohnmobile in Criel-Sur-Mer

Kostenloser Stellplatz für Wohnmobile in Criel-Sur-Mer

Kreidefelsen an der Küste in Criel-Sur-Mer

Kreidefelsen an der Küste in Criel-Sur-Mer

Criel-Sur-Mer

Criel-Sur-Mer

Stromengpass an der Normandie Küste

Der erste Tag am Ärmelkanal beginnt etwas Chaotisch. Wir haben zwar super geschlafen, Meeresrauschen ist keines zu hören, lediglich die Möwen sind zu hören.

normandie wohnmobil

Leichter Stromnotstand

Als ich heute Morgen nun aufgestanden bin, folgt wie gewohnt der Blick auf den Batteriecomputer. Der Ladezustand meiner Batterien beträgt noch 3% !! Wie konnte das passieren? Hatten wir gestern Abend nach den gefüllten Tomaten aus dem Backofen doch noch gute 20% Batteriekapazität. Der Stromfresser war das SAT Internet, das Modem genehmigt sich gute 1,2A die Stunde zusätzlich und bei so Tagen ohne Sonne wie gestern sind die Batterien dann irgendwann mal leer. Ich hatte noch Glück im Unglück, nach 20 Tagen seit der letzten Vollladung hat sich der Batteriecomputer leicht verrechnet und die Restkapazität reichte noch für 4 Kaffee.

Stromspende von Crolsi

Stromspende vom Crolsi-Mobil

Nur wie komme ich heute an Strom, wenn der Wetterbericht eine Sonnenscheindauer von 1 Stunde vorhersagt? Nutzen wir doch einfach das, was zu Zeit sowieso keiner braucht, den Strom aus Tanjas Auto. Diese Variante ist zwar absolut uneffektiv, aber in der Not eine gute Alternative zum Generator. Ich stecke mein Ladegerät an Tanjas Wechselrichter ein und stelle es auf 30A Ladestrom. Gute 100Ah (30%) Batteriekapazität habe ich über den Vormittag so Nachgeladen. Jetzt reicht der Saft wieder bis morgen. Ab morgen erwarten und 2 Tage Sonne und dann sieht die Welt wieder schön aus.

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Kreidefelsen bei Criel-Sur-Mer

normandie reisebericht Criel-Sur-Mer

Blick über Criel-Sur-Mer

Weiterfahrt entlang der Normandie Küste nach Veules-les-Roses

Der Wetterbericht hat nicht gelogen, wir werden heute Morgen bei blauem Himmel und herrlichem Sonnenschein wach. Trotz des guten Wetters wollen wir ein Stück weiterfahren. Ich brauche Wasser und entsorgen kann ich bei der Gelegenheit auch gleich mal wieder.

Blick auf den Stellplatz in Saint-Aubin-sur-Mer

Blick auf den Stellplatz in Saint-Aubin-sur-Mer

Eine gute Ver und Entsorgungsanlage finde ich in Saint-Aubin-sur-Mer (GPS: 49.8936 , 0.8737) Hier bekommt man für 2 Euro 120 Liter Wasser und auch ein großer Bodeneinlass ist vorhaben. Der Stellplatz an Sich kostet in der Saison 4 Euro, gerade sieht aber alles sehr verlassen aus und ich denke man kann gratis stehen.

Mit dem Wohnmobil nach Frankreich

Man muss sich nur zu helfen wissen…

Einzig der Druckknopf am Wasserspender bedarf leichter Modifikationen um nicht nach 20 Minuten Drücken einen lahmen Arm zu bekommen.

Blick auf den Strand von Saint-Aubin-sur-Mer

Blick auf den Strand von Saint-Aubin-sur-Mer

Kurz nach Saint-Aubin-sur-Mer beziehen wir unseren neuen Stellplatz auf einer grünen Wiese auf der Steilküste, westlich des Ortes Veules-les-Roses. Der Platz ist sehr groß und bietet bestimmt für 100 Wohnmobile Platz und ist natürlich kostenlos. Mülltonnen sind Frankreich typisch vorhanden und Wasser hatte ich ja schon vorher für die nächsten zwei Wochen gebunkert. GPS: 49.875 , 0.7916

Wohnmobil Stellplatz Veules-les-Roses

Wohnmobil Stellplatz Veules-les-Roses

Wohnmobilstellplatz Veules-les-Roses

76980 Veules-les-Roses
Sentier à Douane
100 Plätze kostenfrei
GPS: 49.8749 , 0.7916

Ausstattung Wohnmobil-Stellplatz:

  • Strom: Nein
  • VE: Nein
  • Mülleimer: Ja
  • Sonstiges:
Normandie Küste Veules-les-Roses

Küste Veules-les-Roses

Ja das Meer – oder besser der Ärmerkanal – so nah und doch so fern. Auf unserem heutigen Platz stehen wir hinter einer Hecke und vom Meer ist weit und breit nichts zu sehen. Dafür haben wir den Sonnentag genossen, endlich mal wieder richtig Sommerliches Wetter! So darf es jetzt bitte die nächsten Wochen bleiben

La Poterie-Cap-d’Antifer erste Bunker vom Atlantikwall

Nach einer ruhigen Nacht kommt heute Morgen etwas Wind auf. Wir fahren wieder ein Stück weiter gen Westen. In Ètretat soll sich der schönste Teil der Kreidefelsen Küste befinden. Die bekannten Felsformationen wie die Stecknadel und der Elefant befinden westlich vom Ort und sind leider an einem Golfplatz wo man schlecht parken kann. Erreichbar sind sie aber dennoch, wenn man am Ende vom Ort auf dem Großparkplatz parkt und dann zu Fuß hochläuft.

Ich wollte östlich von Ètretat parken und von dort auf die andere Seite der Bucht fotografieren. Leider ist die Zufahrt für Wohnmobile gesperrt. Sehr viele Straßen, Wege und Plätze sind in Frankreich mit einem Wohnmobil nicht erreichbar. In Anbetracht der Masse an Wohnmobilen die hier selbst im September unterwegs sind, ist das jedoch kein Wunder.

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Leuchtturm am Cap-d’Antifer

Danach fahre ich weiter zum Cap Antifer, hier gibt es einen Leuchtturm und einen Bunker zu besichtigen. Auf dem Parkplatz am Leuchtturm kann man wohl auch für eine Nacht mal stehen bleiben. Wir nutzen die Gelegenheit und besichtigen die alten Bunker vom Atlantikwall und freuen uns über die Sonne.

La Poterie-Cap-d’Antifer

La Poterie-Cap-d’Antifer

Bunker vom Atlantikwall am Cap Antifer

Bunker vom Atlantikwall am Cap Antifer

Port Antifer

Normandie Wohnmobil reiseberichte

Cap-d’Antifer Leuchtturm bei Nacht

Der Stellplatz am Leuchtturm war bisher der beste, herrlich ruhig und einsam in der Nacht, aber am Tage viel zu überlaufen, schon alleine wegen dem engen kleinen Parkplatz. Darum sind wir auch wieder ein Stück weitergefahren.

Kiesstrand an der Normandie

Port Antifer Kies Strand

Kurz vor Saint-Jouin-Bruneval befindet sich Frankreichs zweitgrößter Ölhafen. Die Hafenmole ist über 3 Kilometer lang und sogar auf Google Maps leicht zu erkennen. Südlich vom Hafen gibt es einen Strand mit einem großen Parkplatz. Wohnmobile haben einen extra Bereich, man steht kostenfrei. Wir bleiben hier stehen, wollen wir doch endlich mal an den Strand. Leider ist aber ab Mittag Flut und sandige Bereich des Strandes steht unter Wasser. Übrig ist ein Steinstrand, bestehend aus gut 10cm großen Kieselsteinen.

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Wohnmobil Stellplatz am Port Antifer – kostenlos

Wohnmobilstellplatz Saint-Jouin-Plage

76280 Saint-Jouin-Plage
Rue Lord Louis Mountbatten

30 Plätze kostenfrei
GPS: 49.6507 , 0.1547

Ausstattung Wohnmobil-Stellplatz:

  • Strom: Nein
  • VE: Nein
  • Mülleimer: Ja
  • Sonstiges:

Da die Sonne so schön scheint, chillen wir in der Sonne, gehen Eis essen und Tanja erklimmt die Steilküste. Und ich futter mich mit Brombeeren satt, welche hier entlang der Steilküste wachsen.

reisebericht mit dem wohnmobil an die normandie

Brombeeren zum sattessen an der Küste

Strandbar - Eis nicht zu empfehlen

Strandbar – Eis nicht zu empfehlen

Gegen Abend entwickelt sich der Platz zum Partyplatz für die Einheimischen. Klar es ist Freitagabend und was eignet sich besser zum Party machen für die Auto und Rollergangs als ein Großparkplatz am Strand? Es war auf jeden Fall ziemlich laut und viel Verkehr.

essen an der normandie küste

Fleisch ist teuer, also gibt es Fisch und Meeresfrüchte

Arromanches-les-Bains Mulberry Häfen

Heute ist der siebte Tag in Frankreich. Die Zeit vergeht langsamer als Gedacht, auch wenn die Tage selbst viel zu schnell vergehen. Ich bin zurzeit auch dauermüde, bräuchte dringend ein paar Tage zum Ausspannen, aber dazu fehlte bisher der passende Platz irgendwie. Das ist auch der Grund warum wir bisher fast jeden Tag am Fahren sind.

Also heißt es heute wieder einmal zusammenpacken und fahrfähig räumen. Wir fahren nach Arromanches-les-Bains. Dabei kommen wir an Le Havre vorbei. Über die Pont du Normandie überqueren wir den Fluss Seine. Ich bin froh, dass ich hier keinen Seitenwind habe.

maut brücke bei le havre

Über die Pont du Normandie überqueren wir den Fluss Seine

Die Brückenmaut ist für Wohnmobile der Kategorie 3 mit 6,80 Euro ok, immer noch besser als 100 km Umweg zu fahren. Das wäre deutlich teurer.

maut brücke bei le havre

Pont du Normandie

Nach Le Havre ändert sich die Landschaft etwas und auch die Häuser werden hübscher.

Mit dem Wohnmobil entlang der Küste der Normandie

Häußer an der Normandie Küste

Wohnmobilstellplatz Arromanches-les-Bains

Arromanches-les-Bains

Bekannt wurde der Ort Arromanches-les-Bains durch einen der zwei Mulberry-Häfen. Sie waren im Zweiten Weltkrieg von den Alliierten errichtete künstliche Bauwerke, um das Anlanden der Kriegsmaschinerie aus England zu ermöglichen. Stichwort D-Day. Damals wurden große Pontons im Meer versenkt, welche noch heute hier gut sichtbar sind. Vor allem bei Ebbe kann man sich gut die Ausmaße der Anlange vorstellen.

D Day mit dem wohnmobil

Teile der Landungsstege im Meer (Mulberry Hafen)

Ein 360 Grad Kino und ein Museum im Ort geben weitere Auskünfte über die Geschichte. Ich kenne die Geschichte schon aus den Dokus, welche fast jede Nacht auf N24 und N-TV laufen. Aber ich finde es interessant, die ganze Geschichte mal live hier zu erleben.

reisetipss - d-day

Panzer in Arromanches-les-Bains

Arromanches 360 reisebericht d day

Arromanches mit Mulberry Hafen

Die Stellplatzsituation in Arromanches-les-Bains ist leider so, dass man nur auf dem Großparkplatz am Arromanches 360 parken kann. Von 10-18 Uhr kostet der Platz 6 Euro für Wohnmobile und über Nacht darf man stehen bleiben. Bis 10 Uhr sollte man dann verschwinden oder noch einmal neu zahlen. Ein Mittag reicht uns für eine Besichtigung vom Ort aus. Der schöne Meerblick wird leider sehr von der lauten angrenzenden Straße getrübt. Wer sich also nicht für die Geschichte interessiert, findet sicher ruhigere Plätze.

Wohnmobilstellplatz Arromanches-les-Bains

14117 Arromanches-les-Bains,
D514
50 Plätze 6€
GPS: 49.339 , -0.6147

Ausstattung Wohnmobil-Stellplatz:

  • Strom: Nein
  • VE: Ja 2€
  • Mülleimer: Ja
  • Sonstiges:

Nach dem ganzen Gemecker heute wollen wir morgen an den nördlichsten Zipfel dieser Halbinsel, nach einem kleinen Abstecher zum Omaha Beach, durchfahren. Ab da soll sich die Stellplatzsituation deutlich bessern. Es warten lange Sandstrände ohne Steine und Stellplätze ohne Schranken direkt am Meer. Ich bin schon sehr gespannt.

Das Wetter war heute wieder mit 25 Grad angenehm warm. Gegen Nachmittag zog es dann zu und es begann leicht zu nieseln.

D-Day – 6. Juni 1944 – Landung alliierter Truppen

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Mit dem Wohnmobil an die Landing Beaches

Der D-Day bezeichnet den Tag X, den Tag in 1944, welcher die Endphase des Zweiten Weltkriegs in Europa einleitete. Neben der unter dem Decknamen Operation Overlord durchgeführten Landung der Alliierten in der Normandie im Zweiten Weltkrieg, gab eine ganze Reihe weiterer Operationen, wie zum Beispiel die Operation Neptune. Neptune war der Sturmangriff auf die deutschen Befestigungen der Westfront in der Normandie und der Erbauung eines provisorischen Hafens für Nachschub. Die Operation Neptune begann mit den ersten größeren Übungsmanövern im Januar 1944 und endet mit in der Landung der Alliierten in der Normandie am 6. Juni 1944, dem D-Day.

Und wieder ist einmal Sonntag. Die Straße weckt uns um kurz nach 6 Uhr. Spontan entscheiden wir, heute eine kleine Geschichtsreise einzulegen. Es kann nicht schaden, wenn wir vor den Touribussen am Omaha Beach einzutreffen. Darum fahren wir schon recht früh los. Es gibt an der Küste der Normandie noch wesentlich mehr zu sehen, als nur den Omaha Beach mit seinem Denkmal. Aber Omaha Beach ist der bekannteste Strand, weil hier die ersten Alliierten mit ihren Booten am 6. Juni 1944 eingetroffen sind. Nach der Erbauung des provisorischen Hafens in Arromanches-les-Bains begann an dieser Küste die Befreiung Frankreichs von den Deutschen.

Unsere Tour startet im Osten in Arromanches-les-Bains. Auf dem Großparkplatz an der D514 kann man für 6 Euro übernachten. Besser ist es aber, wenn man nach der Besichtigung von Arromanches direkt noch ein Stückchen weiterfährt und bei den Kanonen in Longues-sur-Mer auf dem kostenlosen Stellplatz am Meer sein Nachtlager aufschlägt.

Arromanches-les-Bains – Mulberry-Hafen

Nach der Befreiung der Küste wurde in Arromanches ein Militär Hafen (Mulberry B) errichtet. Große Pontons wurden im Meer versenkt und dienten als Anlegestellen für die Schiffe aus England. Die Schiffe brachten große Mengen an Kriegsmaterial nach Frankreich, damit die Armeen die deutschen zurückdrängen konnten. Der Bau des Hafens dauerte eine Woche. Der Hafen Mulberry A, wobei das A für Amerikanisch und das B für Britisch steht, wurde durch einen sehr starken Sturm zwischen dem 19. und 22. Juni 1944 zerstört. Die Überreste wurden hierher zum Mulberry B nach Arromanches gebracht.

Arromanches 360 reisebericht d day

Arromanches mit Mulberry Hafen

Stellplatz für Wohnmobile in Arromanches-les-Bains

  • Großparkplatz am Arromanches 360
    Kosten: 6€
    VE Vorhanden
    GPS:49.339 , -0.6147
    nicht zu empfehlen, die Straße ist sehr laut!
  • Wohnmobilstellplatz direkt im Ort
    kostenfrei
    GPS: 49.339 , -0.6254
    ebenfalls nicht zu empfehlen, da zu eng und nicht schön.

Batterie allemande de Longues-sur-Mer

Batterie allemande de Longues-sur-Mer

Batterie allemande de Longues-sur-Mer

Besonders sehenswert, da die Batterie Longues-sur-Mer die einzige, noch mit Kanonen bestückte, erhaltene deutsche Küstenbatterie des Atlantikwalles der gesamten Normandie ist. Neben den Geschützbunkern kann auch noch der Leitstand an der Küste besichtigt werden.

reisetipps normandie

Batterie allemande de Longues-sur-Mer

Die Batterie hat gerade mal 160 Schuss abgegeben, wovon kein einziger irgendetwas getroffen hat. Ob es Absicht war? Zumindest hat sich die komplette 184 Mann starke Besatzung am 7. Juni kampflos den Briten ergeben.

Wohnmobil Stellplatz an Batterie Longues-sur-Mer Bunker Normandie Reisebericht mit Wohnmobil an Batterie Longues-sur-Mer Batterie Longues-sur-Mer am Morgen

Stellplatz für Wohnmobile in Longues-sur-Mer

  • Parkplatz an den Kanonen
    Kosten: 0€
    GPS:49.343 , -0.6918
    leider zu spät gesehen, hier hätten wir wesentlich schöner gestanden
  • TIPP:
    200 Meter weiter zur Küste fahren, hier steht man besonders schön

Cimetière Américain de Colleville-sur-Mer

Mahnmal für die 1557 vermissten Soldaten

Mahnmal für die 1557 vermissten Soldaten

Bereits am 8. Juni 1944 wurde hier ein erster US-amerikanischer Soldatenfriedhof errichtet. Heute befindet sich dort der Normandy American Cemetery mit 9.386 Gräbern und einem Mahnmal für 1.557 Vermisste. Von 9 bis 17 Uhr kann der Friedhof besichtigt werden.

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9.386 Gräber

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Wohnmobil-Stellplatz am Normandy American Cemetery

  • leider keine Möglichkeit

Omaha Beach D-Day Monument

omaha beach normandie

D-Day Monument

Der wohl bekannteste Teil der Invasion auf die Normandie. An diesem Strand mussten tausende Soldaten ihr Leben lassen. Trotzdem gelang es den Befreiern die deutschen Stellungen zu besiegen. Heute steht an dieser Stelle ein Mahnmal und eine Skulptur für Hoffnung, Frieden und Brüderlichkeit (The Wings of Hope, Rise of Freedom and the Wings of Fraternity).

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Les Braves – The Wings of Hope, Rise of Freedom and the Wings of Fraternity

Omaha Beach

Omaha Beach

Wohnmobil-Stellplatz am Omaha Beach

  • leider keine Möglichkeit

Pointe du Hoc

Pointe du Hoc

Pointe du Hoc

Pointe du Hoc ist ein 500 Meter langer und etwa 30 Meter hoher Abschnitt an der Steilküste an der Calvadosküste in der Normandie, etwa 6,4 km vom Omaha Beach entfernt. Hier befanden sich unter anderem sechs 155mm Artilleriegeschütze. Das Gelände wurde schon vor dem D-Day mehrfach von Bombern erfolglos bombardiert. Beim Angriff am D-Day kamen die amerikanischen Ranger erst zu spät, und dann wurden sie noch so gut es ging vom Erklimmen der Klippen durch die Deutschen gehindert. Es blieb so viel Zeit, dass die Deutschen die Kanonen und mitsamt Munition gut einen Kilometer im Inland verstecken konnten. Gebracht hat die Aktion dennoch nichts, denn die Ranger fanden Kanonen sowie Munition und zerstörten diese. Das Gelände wurde am 11. Januar 1979 den Vereinigten Staaten von Amerika zur dauerhaften Nutzung überlassen. Die ABMC (American Battle Monuments Commission) pflegt seither das Gelände und versucht es im Zustand von 1944 zu erhalten. Besonders der Feuerleitstand an der Küste musste aufwändig befestigt werden, damit er nicht ins Meer abrutscht.

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Blick zum Strand am Pointe du Hoc

Wohnmobilstellplatz am Pointe du Hoc

  • leider keine Möglichkeit

Karte mit den entsprechenden Standorten

Weiterfahrt zum Tagesziel:

Leuchtturm besichtigen normandie

Optik: Fresnel-Linse – Betriebsart: Xenon 1600 W

Nach der historischen Zeitreise entlang der Küste der Normandie fahren wir noch 70 Kilometer weiter an das nordöstliche Kap zum Leuchtturm Phare de Gatteville. Hier parken wir entlang der Straße, haben endlich Sonne UND Meer direkt vor der Türe.

freistehen normandie

Der erste wirklich gute Stellplatz in der Normandie

Der Leuchtturm ist 75 Meter hoch und wird mit einer 1600W Xenonlampe befeuert. Wer Lust hat, kann nach insgesamt 356 Stufen einen schönen Blick über das Land und die Küste genießen. Der Eintritt beträgt 3 Euro.

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Die Normandieküste

freistehen mit dem Wohnmobil an der küste der normandie

Ausblick vom Leuchtturm Gatteville

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Blick von oben auf unseren Stellplatz am Meer

Die vergessenen Panzer von Biville

Nach einem schönen Tag am Meer folgte eine ruhige Nacht. Kein Wunder, die Straße ist eine Sackgasse. Aber am Tage doch etwas mehr befahren wegen der Tagesgäste vom Leuchtturm wohl. Trotzdem gefallen mir solche Plätze sehr und ich hoffe wir finden noch weitere wie diese.

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Wenn ein Tag so beginnt, dann muss er schön werden…

Der Tag beginnt traumhaft, aber sehr kalt. Ich schmeiße den Holzofen an, weil es nur 17 Grad in unserer Hütte hat. Nach dem Frühstück brechen wir auf, es soll zu den „Dunes de Biville“ gehen. Auf dem Weg muss ich tanken, bzw. ich wollte tanken, denn die einzige Tankstelle die ich fand, akzeptierte an der LKW Säule nur Karte. Das war mir dann auch egal, noch fährt es ja.

Cotentin Wohnmobil

Unterwegs auf der Halbinsel Cotentin

In Frankreich Autofahren macht Spaß. Die Straßen sind gut und hier auf der Halbinsel Cotentin wird man von schöner Landschaft und urigen Häusern und Burg ähnlichen Höfen begleitet.

Mein Navi leitet mich durch die Stadt Cherbourg und danach geht’s fast direkt an der Wiederaufbereitungsanlage La Hague vorbei. Kurz davor geht’s links und schon wenig später erreiche ich den Ort Biville mit der bekannten Dünenlandschaft Dune de Biville.

dunes du biville frei stehen mit wohnmobil

Auch schmale Straßen sind hier einfach zu finden 🙂

Auf den Parkplätzen in dem Naturpark ist es herrlich ruhig, fast kein Verkehr. Leider auch kein Mobilfunk verfügbar, aber zum Glück haben wir ja das SAT-Internet was uns mal wieder rettet.

reisebericht normandie

Unser Stellplatz heute, im Hintergrund die Atom-Wiederaufbereitungsanlage La Hague

Nachdem die Verbindung zur restlichen Welt wiederhergestellt war, unternehmen wir einen ausgiebigen Sparziergang durch die Dünenlandschaft. Die vielen Krater hier kommen nicht von irgendwo her sondern stammen wie irgendwie alles hier aus dem zweiten Weltkrieg. Das beweisen auch einige Panzer, die, wie als wenn sie vergessen wurden, hier langsam vor sich hin rosten.

Ich wusste, dass hier alte Panzer stehen, das kam sogar vor ein paar Tagen im Fernsehen, nur wo genau wusste keiner. Da man mit bloßem Auge nichts erkennen konnte und das Gebiet recht groß ist, scannten wir die Gegend mit Google-Maps und dann wurden wir auch fündig. Zu Fuß erreichen wir die ersten Panzer und finden dann auch immer mehr davon.

panzer biville

Sherman M4A1 mit 9-Zylinder-Ottomotor (Sternmotor) 350 PS 30,3 Tonnen schwer

Nach meinem Wissensstand rosten hier 8 Panzer vor sich hin. 6 haben wir uns angeschaut. Einen haben wir aus der Ferne gesehen. Es sind 2 Halbkettenfahrzeuge, 3 Sherman Panzer und 2 nicht definierbare Geräte mit Rädern.

Am langen Sandstrand liegen ganze Bunker herum. Sogenannte Doppelschartenstände Typ SK 667. Was auch immer das heißen mag. Es sieht auf jeden Fall komisch aus, wie die kompletten Bunker krumm und schräg am Strand liegen. Der Grund dafür ist einfach, das Meer hat sich im Laufe der Jahre immer mehr von der Küste genehmigt und so die Bunker langsam unterspült. Irgendwann sind sie dann einfach heruntergerutscht – samt dem Fundament.

Wohnmobilreisebericht nach biville

Bunker am Strand

Schnecken hats hier – überall Schnecken. Wo man hinschaut Schnecken und noch mehr Käfer. Schwarze Käfer, die meist im Doppelpack, also aufeinander sitzend, anzutreffen sind.

reisetipps normandie

Ideale Gegend zum Wandern und Geocachen

urlaub in der normandie

Sonnenuntergang am Strand von Biville

Le Mont-Saint-Michel

Die wundervolle Zeit in den Dünen ist vorbei. Heute müssen wir weiter, der Kühlschrank ist leer. Des weiteren Regnet es heute Morgen und es steht hier ein kleines Naturschauspiel an: Am Wochenende soll es den zweithöchsten Tidenhub in diesem Jahr geben (Grande marée). Knapp 13 Meter liegen zwischen Ebbe und Flut. Für dieses Ereignis wollen wir in der Bretagne sein, einen schönen Platz haben wir in 200 km in Aussicht. Das lässt sich auf 2 Etappen gut erreichen und mit einem Zwischenstopp am Le Mont-Saint-Michel verbinden.

scheinwerfer steinschlauf auf der normandie reise mit dem wohnmobil

Steinschlag im Nebelscheinwerfer

Auf der Fahrt heute hat mein Nebelscheinwerfer einen Steinschlag abbekommen und das Glas hat sich gleich voll zerlegt. So ein Mist. Nachschub ist bestellt und wird aus Deutschland nachgeliefert.

Direkt besuchen werden wir den Hügel (Mont Michel) nicht, es ist einfach zu viel Geldmacherei und viel zu viel Betrieb dort. Aber nach dem zweiten Versuch finden wir einen Stellplatz mit Blick auf die Abtei.
Ein Bild aus der Ferne reicht mir, mit der richtigen Hardware bekommt man auch die kleine Insel fast Formatfüllend vor die Linse.

Le Mont-Saint-Michel in der normandie mit dem wohnmobil

Le Mont-Saint-Michel

Während ich versuche vom Michel ein scharfes Bild zu bekommen, genießt Max enspannt den Blick auf die Bucht.

max gefällt es in der normandie, er schaut den mont michel an

Max schaut in die Ferne….

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Echt praktisch, so eine Bank.

Fazit meiner Wohnmobil Reise durch die Normandie

Mit dem Wohnmobil die Normandie besuchen – für mich war es schön, endlich mal da gewesen zu sein. Den Hype welcher um die Normandie gemacht wird, kann ich jedoch nicht so ganz nachvollziehen. Stellplätze sind entweder teuer, voll oder in schlechter Lage.

Landschaftlich ist die Küste der Normandie nicht schlecht, vor allem auch, da sie von Deutschland gut und schnell erreichbar ist. Frankreich hat sehr viele Wohnmobilstellplätze. Man findet in jedem zweiten Ort einen Stellplatz. Aber das Inland der Normandie ist noch reizloser als die Küste. Da kenne ich in Deutschland schönere Stellen, mit deutlich weniger Regen. Die Küste der Normandie ist auch im September noch mehr als überlaufen von Wohnmobilen. Nicht ohne Grund ist an vielen Stellen und Orten ein komplettes Verbot für Wohnmobile.

Da die beste Reisezeit außerhalb der Ferienzeit ist, hat man die Wahl zwischen „noch nicht warm“ oder „nicht mehr warm“. Regen wird es wohl in beiden Reisezeiten genug geben.

Was mir an unserer Wohnmobilreise durch die Normandie am besten gefallen hat, waren ganz klar die Bunker vom Atlantikwall (D Day), die Panzer in Biville und auch die Nacht am Leuchtturm Gatteville. Ich bin nun gespannt, wie es in der Bretagne werden wird.

Reiseroute für Wohnmobile entlang der Normandie Küste mautfrei

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