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Wir leben, reisen & arbeiten im Wohnmobil

Mit einem weinenden und einem freudigen Auge beenden wir den November. Seit dem Schokoladenfest in Grandola haben wir nur noch ein Ziel vor Augen: die Algarve. Ich benötige nämlich noch einmal dringend mal Urlaub in Deutschland und der Flieger startet in Faro.

Auf dem Weg zur Algarve hangeln wir uns von See zu See und besuchen auch die Pyrit Minen von Lousal. Leider ist da das Wetter mal wieder ziemlich feucht und meine Minen-Besichtigung viel fast ins Wasser.

Dafür gibt es aber ein paar schön düstere Minenbilder 🙂

Auch am Barragem de Monte da Rocha legen wir einen Tag Pause ein und lassen uns von Maria am Abend mit leckerem Porco Preto (schwarzes Schwein) bekochen.

Das Wetter bleibt wechselhaft, mit Regen und vielen Wolken. Typisch portugiesisches Herbstwetter eben.

Algarve

Am 16. November erreichen wir nach keiner Ahnung wie vielen Monaten wieder die Algarve. Die südlichste Region Portugals, die Region wo sich die Überwinterer stapeln und für viel wohl auch die einzige Region, die sie von Portugal kennen. Jetzt wird mir wieder bewusst, wie schnell dieses Jahr wieder vergangen ist.
Wir besuchen die Stadt Silves. Hier wollten wir auf dem überfüllten Stellplatz übernachten und in einem geschlossenen Fischrestaurant zu Abend essen. Da uns beides nicht zusagte, belassen wir es bei einem Rundgang durch Silves und einem Ver.- und Entsorgungsstopp. Wir fahren lieber in die Hügel des Monchique Gebirge, an einen unserer Lieblingsplätze. Durch das große Feuer im Frühjahr, welches auch durch alle Medien ging, hat leider auch diesen Platz verschlungen.

Eine Nacht verbringen wir in der Aschewüste und fahren dann weiter zu unserem nächsten Lieblingsplatz am Bambusbach.
Gefühlt hat es hier gleich mal 2 Grad mehr, und die Lage zwischen den Bergen bekommen wir von den nun folgenden stürmischen Tagen fast gar nichts mit. Wer uns schon länger folgt wird den Platz am Bambusbach wiedererkennen, zur Erinnerung hier zwei Bilder aus den vergangenen zwei Jahren:

reisebericht Wohnmobil Portugal
Februar 2017
Bachbett
Auch Max kann kein Wasser in den Bach Zaubern Februar 2018

Heute sieht es nicht anders aus, der Bach ist immer noch kein Bach, obwohl es seit Wochen reichlich Wasser vom Himmel kam. Aber es regnet nicht die ganze Zeit. Es gab in den letzten Wochen durchaus aus zwei drei Tage, an denen die Sonne zu sehen war.

Unser Platz am Bach ist für uns ein idealer Ort um ungestört stehen zu können und ich nebenher heimlich meiner alten Heimat einen Besuch abstatten kann. Bei den heutigen Flugpreisen (15€/Flug) kann man schon mal schnell einen Besuch in Deutschland wagen und ein vor Monaten gekauftes Auto (siehe auch EIWOLA Teil 3)anschauen. Der Flug ab Faro war auch der Grund warum wir so schnell an die Algarve gefahren sind.

Neben der Besprechung mit dem Kabinenbauer besuche ich auch kurz meine Heimat und besuche das erste mal die Altstadt von Ulm.

Umgebung von Schwäbisch Gmünd

Der Besuch im deutschen Winter war für mich ein richtiger Reset. 0 Grad und Dauernebel ist das schlimmste Wetter, was man haben kann. Und an 2/3 der Zeit in Deutschland hatte ich dieses auch. Meine 3 Jacken halfen wenig, lange Unterhosen hatte ich vergessen. In dem Moment, wenn ich das Haus verlassen habe, war es mir so kalt, dass ich direkt wieder umdrehen wollte.

Schiefes Haus in Ulm
Memmingen

Am Sonntag Abend geht mein Flieger wieder nach Portugal. Schnell weg aus der Kälte in die Wärme. Ich bin noch nie nachts geflogen, der Blick nach unten ist gigantisch – wenn es gerade keine Wolken hat:

Irgendwo in Frankreich

Als ich am Sonntagabend wieder in Portugal lande ist es windig und regnet. Tanja friert, ich schwitze fast. Es hat 15 Grad, der warme Wind ist wie ein Segen für mich. Ich bin beeindruckt wie man sich an das Wetter gewöhnen kann, und warum die Portugiesen bei 15 Grad mit dem Pelzmantel herumlaufen.

einmal Algarve im Schnelldurchlauf

Die Zeit am Bambus ist diesmal schon nach einer Woche wieder zu ende. Wir wollen jetzt etwas mehr reisen und setzen uns wieder in Bewegung, beginnen mit dem ersten Ziel westlich von Lagos. Ab dann gehts für die nächsten Tage nur noch gen Osten.

Praia Dona Ana bei Lagos

Der Stellplatz in Alvor ähnelt einem Offroadgelände. Mit Allrad ist er sicher auch bei Regen befahrbar. Wir hatten Glück, es war trocken und die Sonne scheint:

Wohnmobilstellplatz in Alvor

Die nächsten Tage sind etwas anstrengend. Denn am Tage läuft fahren und arbeiten Hand in Hand. Ich hänge also am Telefon und fahre nebenher. Wir fahren über Portimao und Guia Richtung Faro und finden sogar einsame Strandparkplätze wo noch keine Wohnmobile stehen. Auf der Strecke, gehen wir einkaufen, Wäsche waschen, Brennholz kaufen und Freunde besuchen.

Von Faro aus machen wir einen großen Sprung nach Osten und erreichen Manta Rota mit dem großen Stellplatz am langen Strand. Wenn man einen Randplatz bekommt, steht man mit dem Eingang zur Natur und bekommt vom Rest nur wenig mit. Vor allem mit Hund ist dies ein toller Platz. Max und Ziva spielen mit dem Nachbar-Rudel und haben ihren Spaß am langen flachen Strand.

Letzter Sonnenaufgang in Portugal

In Manta Rota endet nicht nur der November, sondern auch dieser Blogpost und unsere Zeit in Portugal. Auch wenn wir im Sommer mehrfach Portugal verlassen hatten, so waren wir nie lange weg. Diesmal ist es anders, beim Überfahren der Grenze macht sich etwas Wehmut breit. 25 Monate Portugal enden hier.

Wir verlassen ein Land, welches für uns zur Heimat wurde, ohne dass wir es ursprünglich so geplant hatten. Eigentlich wollten wir ja nur einen Sommer bleiben, aber dann wurde es doch länger und wenn wir jetzt nicht gehen, dann kommen wir hier gar nicht mehr weg. Trotzdem freue ich mich auch, dass wir jetzt etwas neues erkunden können, und das schlechte Wetter erleichtert den Abschied aus Portugal. Sicher gibt es auch noch andere schöne Ort auf dieser Welt.

Adeus Portugal – schön war die Zeit

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