AMUMOT Blog

Wir leben, reisen & arbeiten im Wohnmobil

Wir sind wieder in Deutschland, und das Wetter macht auch mit – was will man mehr. In den vergangenen zwei Wochen haben wir einige Termine abgearbeitet und viel Geld ausgegeben. Nun zu den Details, ich wünsche viel Spaß! Bilder lassen sich wie immer durch antippen/klicken vergrößern.

Back in Germany

Der gestrige Tag am Rhein war extrem kalt und auch etwas feucht. Heute fahren wir nach Deutschland und direkt zum ersten Termin nach Breisach, wo wir uns verschiedene Motorkamele anschauen wollen. Zum Glück ist das Wetter heute deutlich besser, die Sonne scheint und es ist trocken. Mit dem Rainer von Black-Forest-Quad hatte ich schon im Vorfeld Kontakt und wir haben einen Probefahrt Termin auf heute ausgemacht.

Yamaha Kodiak 450

Mein Favorit war wegen Größe, Zuverlässigkeit und Gewicht schon immer das Yamaha Kodiak 450. Heute sehen wir es zum ersten Mal live und wenn man den Größenunterschied zu den Can-am Outlandern so anschaut ist das Kodiak echt mini. Trotzdem kann man darauf zu zweit fahren, es läuft 90km/h, hat zuschaltbaren Allradantrieb und eine Seilwinde.
Besonders glücklich sind wir, dass die kritischen Maße eingehalten werden und das Quad tatsächlich auch in die bereits bestellte Wohnkabine rein passt.

Da wir aktuell keinen Platz haben, das Quad auch erst noch umgebaut werden muss, damit es als Zugmaschine (LOF) zugelassen werden kann, wird das Kamel in ein paar Wochen an unsere Adresse im Osten geliefert. Vorher können wir damit eh nichts anfangen.

Nach dem erfolgreichen Quadkauf brauchen wir erst einmal einen Tag Pause und wir verziehen uns in die Weinberge. Es ist erstaunlich warm und grün in Deutschland. Das gefällt uns ganz gut.

Familienbesuch

Ostern steht vor der Türe und die Feiertage bieten sich für einen Besuch bei Tanjas Eltern an. Auf dem Grundstück wirds ganz schön eng bis unser Fuhrpark endlich geparkt ist. Der Vario parkt schon im Vorgarten und hinterlässt einen bleibenden Eindruck:

Bleibenden Eindruck hinterlassen

Wie üblich erwarten uns hier schon einige Amazon Päckchen und Testkäufe für den zukünftigen Möbelbau. So zum Beispiel auch Möbelverschlüsse aus China, die weniger als die Hälfte wie das Original kosten. Sie scheinen dem Original identisch zu sein und haben meinen Stabilitätstest schadlos überstanden.

Die Kopie hat zum Original keinen erkennbaren Unterschied

Ein Tag Ruhe

Nach Ostern brauchen wir wieder einen Tag Ruhe. Wir und auch die Hunde sind so viel Trubel nicht mehr gewohnt. Vom Schwarzwald fahren wir auf die Schwäbische Alb an einen Wanderparkplatz mit Blick auf die Burg Hohenzollern.

Wanderparkplatz mit Grillstelle
Burg Hohenzollern

Schönstes Wetter und milde Temperaturen laden auf eine kleine Wanderung auf den nächsten Hügel ein. Ok, der Hügel ist etwas hoch, aber der Blick auf die Burg Hohenzollern dafür umso schöner.

Erkennst du den Ort, wo dieses Bild entstand?

Holz kaufen

Der nächste Termin steht an. Wir wollen nach Trochtelfingen zur Firma Vöhringer. Dort bekommen wir beim Lagerverkauf das Holz für den Wohnmobilausbau.

Der Ducato als Lastenesel.

Nach etwas hin und her überlegen werden wir fündig und können das Holz gleich mitnehmen. Das haben wir uns auch erhofft, so müssen wir nicht noch einmal in diese Ecke fahren. Es sind letztendlich über 200 Kilo Ilomba/Pappel/Ilomba Sperrholz mit robuster CPL-Beschichtung geworden. Ich hoffe, dass ich nicht alles brauchen werde…

LostPlace auf der Alb

Nach dem Holzkauf fahren wir weiter. Ein Wanderparkplatz am ehemaligen Truppenübungsplatz in Mössingen bietet sich als Nachtplatz an. Die Hundegassirunde am nächsten Morgen führt über das Gelände, welches als „LostPlace“ nun touristisch vermarktet wird. Eine Kirche mit Friedhof und ein Schulhaus können besichtigt werden und es gibt Führungen und Rundwanderwege über das gesamte Gelände. Weitere Infos hier.

Der verlassene Ort Grüorn
Fakehäuser für Schussübungen
Und bitte auf den Wegen bleiben!

EIWOLA gucken gehen

Und dann ist es endlich soweit, wir besuchen das EIWOLA. Unser Laster ist inzwischen fast fertig umgebaut und wartet nun auf die neue Kabine. In 2 Wochen Arbeit entstand aus einem „fast Wrack“ ohne Tanks, Druckluft und Auspuff ein Auto, das wieder aus eigener Kraft fahren kann. Der Zwischenrahmen und der Durchstieg ins Fahrerhaus sind auch schon fertig.
Zwar wurden wir per WhatsApp mit vielen Bildern auf dem Laufenden gehalten, aber das Auto jetzt in Realität zu sehen ist schon viel besser. Tanja sieht ihn ja heute zum ersten Mal.

Endlich darf ich selbst fahren.

Und noch viel besser ist, dass ich endlich selbst die erste Probefahrt machen darf. Die Jungs haben gerade den Zwischenrahmen vom Verzinker abgeholt und alles soweit zusammengesteckt, dass ich fahren kann. Und zwar nicht auf der Straße, sondern im Gelände! Jetzt können wir testen, ob die Geländetauglichkeit unseren Anforderungen gerecht wird.

Mercedes NG 1225 Testfahrt (OM422 V8)

Dieses Video ansehen auf YouTube.

Wenn ich daran denke, wie schwer sich der Vario schon auf unbefestigten Wegen tut und mit welcher Leichtigkeit der 1225 durch den Graben die Böschung hoch klettert, weiß ich spätestens jetzt, dass diese Entscheidung genau die Richtige war. Dieses Ergebnis ist für unsere Zwecke vollkommen ausreichend. Bei gleichem Radstand wie der Vario sind es jetzt 60cm, also 40cm mehr Bodenfreiheit zwischen den Achsen. Natürlich kann auch das immer noch zu wenig sein, wie man ja im Video sieht. Aber für den Radstand ist das schon recht brauchbar.

1. Meilenstein ist erreicht.

Heimatbesuch

Nach einer Nacht auf einem Parkplatz an einer Landstraße, die fast nicht befahren ist, fahren wir nach Schwäbisch Gmünd. Parken tun wir etwas entfernt, an einem der wenigen Plätze, wo ich heimatnah parken kann ohne jemand zu stören.

Platz mit Aussicht

Diesen Platz kenne ich schon lange, früher standen wir immer wieder mal hier. Heute wundern wir uns etwas darüber, dass auch einige ortsfremde Wohnmobile hier ankommen. Die Lösung war schnell gefunden. Der Parkplatz steht seit zwei Jahren bei Park4night drin und Einheimische berichten, dass seither immer mehr Wohnmobile herkommen. Der Ortsvorsteher will die Situation noch etwas beobachten. Sollten es noch mehr Wohnmobile werden, muss eine Lösung gefunden werden.
In der Regel werden solche Plätze dann für Wohnmobile gesperrt – ein Grund, warum wir bestimmte Plätze nicht bekannt geben.

Welzheim Stausee

Wer hier schon länger mitliest wird es erkennen. Für alle anderen hier die Erklärung: Am Stausee Welzheim bzw. dessen Stellplatz fing mein Leben im Wohnmobil an, früher waren wir ständig auf diesem Platz, ich hatte sogar 2 Jahre lang Jahreskarten um in Ruhe hier parken zu können.

Heute ist hier ein – nicht lachen bitte! Ein „Wohnmobilhafen“.

Wohnmobilhafen am Aichstruter Stausee

Ich hätte es jetzt etwas einfacher benannt. „Wohnmobil-Stellplatz mit Strom“ würde diesem Etablissement namentlich ausreichend gerecht werden. Schade, dass die Bäume dafür verschwinden mussten. Die waren im Sommer ganz nützlich.
Ich bin froh, dass mein Lieblingsplatz mit Privatbank vor der Hütte noch da und vor allem frei ist. Früher war das immer der beliebteste Platz, aber jetzt steht man wohl im „Hafen“ besser als an der Bank im Grünen 🙂

Mein Stammplatz ist mir immer noch am liebsten.
Und Ziva gefällt es so auch am besten.

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