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Wir leben, reisen & arbeiten im Wohnmobil

In diesem Reisebericht fahren wir von Vera durch den Naturpark Cabo de Gata. Eine herrliche Gegend erwatet uns und wir sind schockiert über den spanischen Bauwahn. Ganze Hotelkomplexe wurden ohne Genehmigung in diese traumhafte Natur gebaut. Zum Glück wurden die Bauherren aufgehalten – die Ruinen sieht man noch heute.

Cabo de Gata

Heute geht es an Cabo de Gata, wer hier einmal war, schwärmt davon. Wir sind also gespannt was uns erwartet. In Vera geh es los, immer der Küstenstraße entlang nach Süden.
Schon nach wenigen Kilometern begrüßt uns eine unglaublich schöne Landschaft. Über Berge geht es immer wieder ans Meer auf tollen Straßen. Jede Bucht die wir sehen ist schöner als die vorige.

Traumstraßen durch den Naturpark Cabo de Gata
Traumstraßen durch den Naturpark Cabo de Gata

 

Ab Berg hängt die Straße
Ab Berg hängt die Straße

 

Hier der Blick auf das berühmte Hotel illegal:

Blick auf Hotel Illegal
Blick auf Hotel Illegal

 

Dieses Hotel wurde im Naturschutzgebiet illegal erbaut. Die schwarzen Flächen sind ein Schriftzug und in der Ferne ist das Wort ILLEGAL zu erkennen

Hotel Illegal
Hotel Illegal

 

ruine hotel illegal
Hier wachsen schon Büsche und Gräser

 

Schon der Hammer was sich die Firmen so erlauben. Weiter geht es zu einer schönen Bucht.

Schöne Bucht im Naturpark
Schöne Bucht im Naturpark

 

Playazzo
Blick auf die Bucht

 

Hier sind wir so begeistert, dass wir gleich eine Nacht hier verbringen.

Cabo de Gata
Unser Stellplatz am Strand

 

Cabo de Gata Südspitze – La Marina

Playazzo
Blick vom Berg

 

Unser Urlaub vom Urlaub geht zu ende. Heute Morgen sonnten wir uns erst mal eine Runde, dann kletterten wir auf einen Berg, was sich als nicht ganz ungefährlich rausstellte, weil der Hang komplett aus Geröll bestand.
Danach packen wir zusammen und fahren weiter. Wir wollen noch die Spitze des Caps besuchen, die letzten Kilometer sind nur noch Schotterpiste.

road to see
Die Straße zum Meer

 

Schotterstrecke zum Cap
Schotterstrecke zum Cap

 

Dann kommt die bekannte Schotterpiste, davor wurden wir schon gewarnt.

Schotterstrecke zum Cap
Schotterstrecke zum Cap

 

Tolle Buchten gibt es hier am acbo de gata
Tolle Buchten gibt es hier

 

cabo de Gata
Der südlichste Punkt unserer Reise

 

Dies ist der südlichste Punkt unserer ersten Überwinterung in Spanien. Nach einer Mittagspause und keinem passenden Stellplatz für die Nacht fahren wir noch eben zum 280 km entfernten Stellplatz in La Marina. Damit wir zügig vorankommen, nehmen wir die gebührenfreie A7.

Cabo de Gata Südspitze – La Marina

Wir sind immer noch in La Marina auf dem offiziellen Womostellplatz. Gestern und heute war hier das Wetter nicht so berauschend. Ziemlich trübe und viel Hochnebel lagen an der Tagesordnung. Hoffentlich wird es morgen wieder besser. Wir nutzen die Tage um im Womo auf und Umräumen und putzen. Max verliert zurzeit sein Winterfell, ihr könnt euch nicht vorstellen, was das für eine Schweinerei ist.
Gestern durften wir Marry und Fredl kennen lernen, die zwei Überwintern hier in La Marina auf dem Campingplatz.

vom stellplatz in la marina
Andenken Foto

 

Hat uns gefreut, euch kennen lernen zu dürfen.
Wenn das Wetter morgen hier nicht besser wird, fahren wir weiter Richtung Denia. Wir wollen endlich mal wieder Sonne.

Ende der Rundreise – zurück in Denia

Den Stellplatz in La Marina haben wir heute verlassen. Wir sind dort richtig hängen geblieben, hatten aber auch genug im Wohnmobil zu tun und dann vergeht die Zeit sowieso schnell. Jetzt sind wir wieder in Denia, Bilder gibt es leider keine. Vorerst wollen wir hier erst mal hierbleiben. Ich muss ein bisschen am Womo schrauben, will mir vielleicht die Solarmodule so befestigen, dass man sie aufstellen kann.
Als wir in Denia angekommen sind wurde es nochmal etwas Hektisch. Nachdem wir uns endlich für einen Platz entscheiden konnten, und endlich richtig Standen, erklärte mir unser neuer Nachbar, dass er Rattengift unter dem Womo ausgelegt hat, wegen irgendwelchen Baumratten. Das ist natürlich wegen unseren Katzen gar nicht gut. Ich will da drauf auch gar nicht weiter eingehen, ich sage nur, dass ich mega sauer war. Ruben, der Platz Betreiber, weist uns darauf hin einen neuen Platz zu. Einen Vorteil hatte das Ganze. Wir haben nun so viel Platz, wie kein Anderer hier, und auch das Auto steht nun direkt vor der Haustüre.

viel Platz ohne Kuschelcaming
Auf dem neuen Platzabschnitt in Denia

 

Die Katzen sind glücklich, hier kennen sie sich ja schon bestens aus.
Hiermit endet die kleine Rundreise mit dem Wohnmobil durch Spanien. Wir sind knapp über 1100 km in den letzten beiden Wochen gefahren und haben teils grausame Bauverbrechen und atemberaubende Natur gesehen. Wir haben Spanien ein kleines bisschen besser kennen lernen dürfen und so schlimm wie alle schreiben ist es gar nicht. Wenn man etwas aufpasst, wo man das Wohnmobil stehen lässt.

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