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AMUMOT Blog

Wir leben, reisen & arbeiten im Wohnmobil

Ich kann es kaum glauben, wir haben wirklich Mitte Dezember und auch die nächsten zwei Wochen werden schneller vergehen als mir so lieb ist. Langsam muss ich wirklich schauen, dass ich wieder mehr Zeit für mich und das Leben im Wohnmobil finde und nicht nur den ganzen Tag am Rechner sitze. Es hat sich irgendwie so eingebürgert, dass ich entweder vor dem Rechner sitze oder auf Fotoausflügen bin, um danach wieder vor dem Rechner zu sitzen.

Was ist in den letzten zwei Wochen passiert?

starnd
Strand Spaziergang in Santo André

 

Tagesausflug nach Lissabon
Wie schon im letzten Blogartikel angedroht begann die neue Woche mit einem Ausflug nach Lissabon. Tanja meinte noch so, ich solle vorher noch tanken gehen. Jedoch hatte die erste Tankstelle noch zu, für die zweite Tankstelle war ich gerade nicht in Stimmung, und so fahre ich halt auf die Autobahn. Mit einer Restreichweite von 120km für eine 100km Strecke. Die berechnete Reichweite wurde natürlich anhand des letzten Verbrauchs von der Landstraße ermittelt und nicht mit meinem 140km/h auf der Autobahn. Über die 18 Kilometer lange Brücke Brücke Vasco da Gama bin noch gerade so gekommen. Ich bildete mir ein, auf einem der Brückenbogen, wo es nach oben geht, einen gewissen Leistungsverlust gespürt zu haben.
Darum bin ich auch sofort nach der Brücke von der Autobahn abgefahren und habe die nächste Tankstelle gesucht. Ich habe ein paar Liter nachgetankt, so dass es rechnerisch zurück nach Santo André reichen sollte. Den erhöhten Verbrauch auf der Autobahn natürlich nicht mit einkalkuliert.

Weiter gehts zur Fotowerkstatt, meine Objektive abholen. Das eine wurde tatsächlich repariert, man hat wohl den Fehler gefunden. Dafür wurde das andere, in Portugal gekaufte Sony Objektiv nicht mal zu Sony geschickt, weil man auf dem Objektiv keine Seriennummer finden kann. Ok! Ohne Seriennummer auf dem Teil habe ich keine Garantie. Wie kann es passieren, dass vergessen wird, auf einem Gerät die Seriennummer anzubringen?
Fragen, die ich jetzt mal so stehen lasse. Das Zoomobjektiv ohne Seriennummer war auch nicht wirklich kaputt, ich wollte es nur mal zur Kontrolle abgegeben, um es zu justieren. Bei diesem Modell kommt es wohl zu gewissen Toleranzen bei der Fertigung. Auch so ein Punkt, über welchen man bei einem über 1000 Euro teuren Teil besser nicht weiter nachdenkt – Sony halt.

Inzwischen ist kurz nach Mittag, ich habe erledigt was wichtig war und nun habe ich Zeit für einen Stadtbummel. Frauen gehen Handtaschen kaufen und Männer, wenn sie unbeobachtet sind, mal eben kurz in den Fotoladen. Man könnte ja vielleicht ein neues Objektiv kaufen?

Beim letzten Nachtausflug in Lissabon hatte ich nämlich mit dem Canon 50mm an der Sony Kamera so einige Probleme mit Lichtreflexionen, was viele Bilder unbrauchbar machte. Auch die Sonnensterne vom Canon sind nicht gerade schön anzusehen. Schon damals in der Nacht in Lissabon biss ich mir in den Hintern, dass ich nicht das Sony eigene 50mm Objektiv gekauft hatte.

Sony A7ii mit 50mm F1.8
Neues 50mm Objektiv für meine Kamera

 

Heute war also eine gute Gelegenheit, dies nachzuholen. Das Sony 50mm macht sich an meiner Kamera besonders schön, da es nur 160 Gramm wiegt. Diese Kombination passt noch perfekt in die nicht vorhandene Handtasche und kann daher überallhin mitgenommen werden.

Shopping macht hungrig, gut dass neben dem Fotoladen ein McDonald´s ist. Während dem Mittagessen, kann ich gleich die neu erworbene Linse auf der Kamera montieren um sie danach etwas zu testen.
Draußen vor dem Laden sieht man die Flugzeuge im 3 Minutentakt dicht über den Häusern im Landeanflug zum nahen Flughafen. Direkt mal ausprobieren, was die 50mm so können.

Lissabon Flugzeug
Flugzeug im Landeanflug in Lissabon

 

Dann fahre ich weiter längsten Brücke Europas. Beim letzten Besuch in Lissabon hat die Zeit dafür nicht gereicht. Da Max mich auf der heutigen Tour begleitet, soll nun auch er etwas Spaß haben, und wir besuchen einen kleinen Park an der Brücke Vasco da Gama. Er kann auf der Wiese tollen und ich nebenher die Brücke fotografieren.

Max
Max in Lissabon

 

casco da gama
Auf der längsten Brücke von Europa

 

Danach machen wir uns auf den Nachhauseweg. Auf der Autobahn gehts wieder mit Vollgas nach Hause und 40 km vor dem Ziel meint die Tankuhr “Ende der Reise”. Ok, ich verlasse die Autobahn und fahre nach Alcacer do Sal. Hier tanke ich bei Intermarché mit günstigem Diesel voll und besuche danach die Burg oben über der Stadt, denn ich brauche noch etwas Bildmaterial für Portugalismo.

alcacer
Blick von der Burg in Alcácer do Sal

 

Danach kommt die letzte Etappe bis Santo André, wo ich mein Zuhause wieder erreiche.

Sunset
Mit Max zum Sonnenuntergang am Strand

 

Spontaner Platzwechsel

Schon am Dienstag wird das Internet wieder madig und am Mittwoch Abend, um 21:30 Uhr, entscheiden wir uns für einen Platzwechsel in die Stadt Santiago do Cacém. In Santiago do Cacém stehen wir nun schon seit über einer Woche und haben feinstes Internet mit NOS. Ja, NOS enttäuscht uns in den letzten Monaten etwas, kaum sind wir im Alentejo gibt es vor allem an der Küste immer wieder starke Probleme mit der Verbindung. Ich hoffe das bessert sich wieder, sonst werden doch noch zu Vodafone wechseln müssen. Vodafone soll das beste Netz haben, ich hoffe da ist was dran, denn 2GB pro Euro sind für verwöhnte NOS Nutzer kein Schnäppchen, vor allem wenn man knapp 4GB pro Tag verbraucht.

Unser Parkplatz

 

Santiago do Cacém – Wasserturm

 

Santiago do Cacém ist eine nette Stadt und ein Besuch lohnt sich! Die Burganlage auf dem Hügel, mit der verwinkelten Altstadt am Hügel lädt zu einem schönen Spaziergang ein. Die Infrastruktur ist gut, Supermärkte sind vorhanden und gut essen gehen kann man auch. Zum Beispiel im Restaurante Cervejaria Covas im Zentrum, nahe der Markthalle. Einen Stellplatz mit V&E gibt es sogar auch – sogar komplett kostenlos.
Mir gefällt an Santiago die Nähe zum Meer. In 15 Minuten bin ich mit dem Ducato am Strand um hier Bilder zu machen, oder Sines erkunden zu können.

Wellen
Am Strand bei Sines

 

Hafen sines sunset
Sonnenuntergang in Sines

 

Beim Weihnnachtsmarkt in Sines – Fotograf mit alter Kamera

 

Am vergangenen Wochenende waren wir zum Beispiel auf dem Weihnachtsmarkt in Sines und ich war noch zweimal alleine in der Stadt um einige Ecken zu erkunden. Gefunden habe ich dabei diese Windmühle an einem stillgelegten Tagebau.

Windmühle portugal
Alte Windmühle am Rande des Tagebaus

 

Tagebau
Tagebau am Kohlehafen in Sines

 

Meine Post aus Deutschland ist auch endlich eingetroffen, wir holen sie an einem kleinen Caffé bei Santo André ab. Da es gerade später Vormittag ist, verweilen wir noch für einen Kaffee und ein süßes Stückchen.

An diesem Tag ist auch Tanjas Kamera verstorben. Der Verschlussvorhang hat seinen Dienst nach nur 20.000 Auslösungen aufgegeben – läuft mal wieder! Ok, das kommt schon mal vor – ich kann nicht ausschließen, dass es am Sturz vom Alkoven auf den Boden lag, bei der letzten Gelände Etappe.
Tanja nutzt die Gelegenheit um auf Vollformat umsteigen – also suchen wir nach einer Möglichkeit in Portugal eine neue Kamera zu erwerben. Bei Worten nicht lieferbar und im Fotoladen in Lissabon 500 Euro teurer als in Deutschland. Das Ende vom Lied – es ist wieder ein Paket aus Deutschland unterwegs und wir werden mal wieder mindestens so lange hier stehen bleiben, bis dieses eingetroffen ist.

Strom upgrade

In einem der Pakete war eine neue Batterie für den AMUMOT Truck. 320 Ah sind nett, 420Ah sind netter. Vor allem, wenn es ein paar Tage schlechtes Wetter hat und der Backofen genau dann zum Einsatz kommen muss. Da auch ich Lithium Batterien nicht geschenkt bekomme, habe ich mich mit der Kapazität sehr zurück gehalten und Rüste jetzt eben Stück für Stück nach.

Mit der neuen Batterie kam auch ein neues Batteriemanagement zum Einsatz, welches mir erlaubt den Wechselrichter mit der vollen Leistung von 3kW zu belasten. Das BMS 12-200 dient aber weiterhin zur Strombegrenzung des 70A Ladewandler, wurde aber etwas anders angeschlossen. Der Umbau war ein Rundumschlag im Womo, neue Kabel mussten verlegt werden, Leitungen im Doppelboden von links nach rechts gezogen werden. Ziemlich viel Arbeit für das bisschen mehr Luxus.

lifepo4
Ein ziemliches Chaos

 

Jetzt mit über 400Ah wieder etwas autarker

 

2 Tage Sturm und Unwetter in Portugal

Die Schäden waren im ganzen Land nicht unerheblich. Neben unterspülten Straßen und umgestürtzten Bäumen hat es in Lissabon sogar ein Wohnmobil umgeworfen. Wir standen in der Zeit auf dem Hügel und hatten von dem Wind relativ wenig mitbekommen. Oder anders gesagt – wir hatten schon deutlich stürmischere Tage erlebt.

Sprechstunde in Portugal

Wir stehen auf einem geteerten Platz, und schon bekommen wir jeden Tag Besuch. Alte Bekannte und neue Kunden, die sich noch einen der letzten Faltmodule sichern wollen kommen vorbei. So vergeht in der letzten Woche kein Tag wo nicht mindestens ein Besucher bei uns steht.

Die einen rüsten sich für die nächsten Wintermonate mit einem faltbaren Solarmodul und fahren wieder, andere wollen nur kurz mal vorbeischauen und bleiben ein paar Tage. Wie Jakob, ein junger Programmierer, der in seinem Wohnmobil lebt und arbeitet, über die Tage mit uns bereits einen Blogpost geschrieben hat. Oder Mandy von Movin’n’Groovin, die auch einen Narren an Portugal gefressen hat. Ihr Hund Marco und unser Max mussten heute erstmal wie irre über den Parkplatz toben. (Quelle: Crosli.de)

Etwas Sightseeing in Santiago do Cacém

Immer wieder gehe ich auf Entdeckungstour in Santiago. Mal bin ich oben auf der Burg oder an den Schienen, wo am Tage der Güterzug zum Containerhafen nach Sines vorbeikommt. Der Zug kommt alle 20 Minuten – außer man will ihn fotografieren – dann kommt er nicht.

Santiago do Cacém

Das Wetter … wir haben gehört, dass es in Deutschland in der letzten Zeit schon recht viel geschneit hat und auch bei uns ist es ungewöhnlich kalt. 15 Grad am Tage sind normal eher die Ausnahme. Da es an der Algarve nicht viel wärmer ist, finde ich die Entscheidung, dort vorerst mal nicht hinzufahren, ganz gut. Im neuen Jahr sehen wir dann weiter.

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