Wir sind wieder in Deutschland und auf dem Weg in die Heimat.

Die kälteste Nacht diesen Winter

Unsere bisherigen Tage in Deutschland waren zum Glück immer von Sonne geprägt. Inzwischen haben wir uns auch mit dem Wetter und vor allem mit den Temperaturen abgefunden. Gestern war sogar der erste angenehme Tag, an dem ich draußen mal nicht gefroren habe.

Gestern stand dann auch unser erster richtiger deutscher Fahrtag an. Einmal quer durch den Westen. Zuerst schön gemütlich Landstraße nach Viersen zur Firma Wynen Gas. Danach dann ein Stück Richtung Süden über die Autobahn mit richtig Verkehr. Ich glaube so viele Fahrzeuge haben wir schon lange nicht mehr gleichzeitig auf der Autobahn gesehen.
Wir wollen Samstag oder Sonntag zu Hause in Gmünd sein, da wir ja wissen, dass Meli und Wolfgang in Polch bei N&B stehen, dachten wir, wir machen einen spontanen Besuch dort.

Wer nun denkt, dass auf einem Stellplatz von Niesmann und Bischoff nur die Problemkinder mit ihren Niesmännern stehen der irrt. Der Platz ist Rand voll mit allen möglichen Wohnmobilen. Klar – ist kostenlos, es gibt Strom und eine VE und dann stört auch der Straßenlärm nicht.

wohnmobilstellplatz am rhein

Stellplatz in Polch bei Niesmann

Heute Nacht fiel die Temperatur auf -5 Grad, das ist unser persönlicher Rekord bisher für den Winter 2013/2014.

Heute Morgen verabschieden wir uns von Wolfgang und Meli wieder und fahren ein Stück weiter nach Ockenheim. Das Navi will natürlich unbedingt die Autobahn fahren und ich möchte am Rhein entlangfahren. Die Strecke ist nicht nur wunderschön, sondern hat auch keine Berge.
Der dicke Nebel von heute Morgen hat sich auch endlich verzogen und wir haben heute wieder wunderschönes Wetter.

burgen am mittelrheintal

Die Burgen am Rhein

Ich habe heute nur einen Fehler gemacht, ich wählte nicht die B9 von Koblenz nach Bingen sondern die B41 auf der anderen Rheinseite. Diese Strecke ist schöner zu fahren, weil sie die meiste Zeit direkt am Rhein entlangführt.

mittelrheintal

Am Rhein, das Zollhaus

B41

Rhein

Aber wie wir dann feststellen mussten, gibt es keine Brücke zwischen Koblenz und Wiesbaden. So mussten wir mit der Fähre die Rheinseite wechseln. Das ist ja an sich kein Problem, aber die Fährleute lassen sich das sehr gut bezahlen. 8,30 Euro für ein Womo mit 2 Personen für eine exakt 3 Minuten lange Überfahrt. Nochmal passiert mir dieser Fehler nicht. Beim letzten Mal als wir diese Strecke gefahren sind, war unser Ziel Mainz, da war es kein Problem, dass keine Brücke kommt.

Zuhause bei der Meldeadresse

Heute sind wir nun zu Hause in Schwäbisch Gmünd angekommen. Uns geht es gut und wir freuten uns, die Familie mal wieder zu sehen. Viele Pakete warteten auf mich und noch viel mehr Briefe. Zum Glück sammelten sich nur fast normale Rechnungen an, die vorab schon per Email bekommen hatte und gut 50% war Werbung. So schrumpfte der große Post Berg auf ein erträgliches Maß.

Die erste Amtshandlung heute war der Austausch unserer Wasserpumpe. Die 20 Jahre Flojet Quad 4000 mit 12,5 Liter/Min hatte die Macke, dass sie bei Spannungen unter 13V nur sehr langsam den Druck erreichte. Dazu habe ich heute auch bemerkt, dass sie nicht mehr ganz dicht war. Die neue Pumpe bestellte ich vor ein paar Tagen schon im Internet und konnte sie heute gleich einbauen.

Kleiner Tipp: Druckpumpen vor dem Lösen der Schnellkupplungen an der Pumpe immer erst Stromlos machen, sonst gibt’s ne Schweinerei! Im Pumpenschrank stand das Wasser 2 cm hoch und verteilte sich langsam durch das ganze Womo. Nicht dass ich die Idee mit dem Stromlos machen nicht schon davor hatte, aber dank meiner Bypass Verkabelung von der Heizung zur Pumpe bekam die Pumpe nach herausnehmen der Sicherung eben immer noch Strom und flutete alles ? So ist nun wenigstens der Boden im Womo gleich frisch Nass gewischt worden. Der restliche Einbau war eine Sache von 2 Minuten. Schläuche ab, Stecker ab, alte Pumpe raus, neue rein und alles wieder anstecken. Fertig. 12,9V Batteriespannung, die Pumpe schnurrt besser als die Alte bei 14,8V und schaltet auch mit 1-2 Sekunden Nachlauf nach schließen des Wasserhahns sofort sauber ab. Ein voller Erfolg – wieder ein Stück repariert.

Arbeiten in der Heimat

Seit 6 Tagen sind wir nun wieder in Schwäbisch Gmünd. Wir haben viel erledigt aber das wenigste hatte mit dem Womo was zu tun. Vielmehr ging es um die Buchhaltung und Materialbestellung. Da es wenig Neues zu berichten gibt, halte ich mich gerade ziemlich zurück.

Wir versuchen nebenher auch etwas raus zu kommen und die Natur zu genießen, das Wetter war ja erstklassig. Aber es wird echt Zeit, dass der Frühling kommt, hier ist alles noch ziemlich blattlos. Auch am Aichstrutsee sieht es noch nicht besonders einladend aus. Seit gestern Abend bis morgen stehe ich mit dem Wohnmobil jetzt in Welzheim auf dem Stellplatz. Das genau jetzt das Wetter umschlägt war irgendwie klar. Schlechtes Wetter war ja für das Wochenende angesagt. Hier soll es zum Glück nur sehr wenig Regen geben. Aber die grauen Wolken drücken die Stimmung etwas… Ich bin wenigstens nicht alleine, ein paar andere Wohnmobile haben sich auch noch für das Wochenende her getraut.

wohnmobilstellplatz welzheim

Wohnmobilstellplatz am Aichstrutsee

Kaum habe ich das hier geschrieben fängt es an zu regnen … Dafür stelle ich fest, dass trotz Regen die Internetverbindung nicht abbricht. Der dB Wert sinkt zwar enorm, es gibt aber keinen Verbindungsabbruch. Die Änderung der Priorität meines Zugangs am Satelliten macht sich wohl auch in Deutschland bei schlechtem Wetter bemerkbar.

Löcher im Dach

Was ist das?

gfk dach mit undicht

Löcher im Dach

Und die noch wichtigere Frage – Wie kommt so etwas zu Stande? Es handelt sich bei den Bildern um Aufnahmen vom Womo Dach. Im hinteren Bereich befinden sich ca. 5 solcher Krater. Ca 10mm Durchmesser und sehen aus wie Steinschläge. Aber auf dem Dach?? Das habe ich so noch nie gesehen.

Neuer Beiwagen

Die Zeit vergeht wie im Flug seit Sonntag haben wir wieder jeden Tag schönstes Frühlingswetter. Ganz langsam fangen auch hier die Bäume an auszuschlagen und zu blühen.
Die Löcher im Wohnmobildach sind auch schon lange wieder geflickt. Das Womo ist somit fast wieder einsatzbereit. Einen Ölwechsel sollte ich langsam nach 40000km mal machen. Nur fehlt mir dazu noch das passende Werkzeug für den Ölfilter.
Melis Schwester zieht um, darum verbringen wir viel Zeit mit Umzugshilfe. Also Möbel zusammenbauen und schleppen. Darum schreibe ich die letzte Zeit auch so wenig.
Was ist bisher ganz vergessen habe … seit letzter Woche haben wir einen günstigen fahrbaren Untersatz. Mit 4-5 Liter/ 100 km macht Auto fahren wieder Spaß, dazu haben wir nun endlich wieder ein Fahrzeug mit grüner Plakette und kommen somit auch wieder legal in alle Umweltzonen.

Golf TDI

Melis neues Auto

Gegenüber unserem AX bietet der Golf wesentlich mehr Fahrkomfort, ist leiser und hat endlich mal ausreichend Leistung. Dabei bleibt der Verbrauch trotzdem auf dem Niveau vom AX, dank moderner TDI Technik.

1500 km in einer Woche sprechen für sich ?

Wieder on Tour

Es ist schön mal wieder unterwegs zu sein. Nach fast 2 Wochen stehen endlich mal wieder Womo fahren. Auch wenn es nur 120 km an den Rhein sind, es ist schön unterwegs zu sein.

Da wir viel mit unserem Zweitwagen unterwegs waren gewöhnt man sich an die Annehmlichkeiten eines Autos schnell. Es beschleunigt, wenn man aufs Gas tritt, Straßen sind auf einmal eben, vom Motor ist fast nichts zu hören, Kurven machen Spaß, an Bremsen muss man nicht denken, weil man sie fast nicht braucht… Umso krasser waren gestern die ersten Kilometer mit dem Womo. Die Funktion des rechten Pedals ist anscheinend nur zur Änderung der Geräuschkulisse. Schneller wird es nur wenn es Bergab geht, und da muss man schon wieder schauen, dass man die Fuhre unter Kontrolle hält und nicht zu schnell wird. Die ersten Lenkbewegungen waren auch erschreckend, es passiert wesentlich weniger gegenüber dem PKW. Auch die Tankuhr ist interessant, bei Womo ist der Tank doppelt so groß, aber die Tankuhr bewegt sich trotzdem doppelt so schnell.

Wenn ich so daran denke, dass der Iveco damals noch wesentlich langsamer, lauter und abenteuerlicher zu fahren war… An solchen Tagen denkt man wieder über Chiptuning nach, auch wenn 50Ps mehr eher nur ein Tropfen auf den heißen Stein sind.

Das Wetter zeigt sich auch von der schönen Seite, wobei ich nicht klagen möchte. Bis auf ein – zwei Regentage hatten wir die letzte Zeit wirklich gutes Wetter.

Wohnmobil freistehen am rhein

Freistehen am Rhein

Der Kleine blaue ist auch mit dabei, denn heute muss ich kurz eine 400Wp Solaranlage montieren und ich brauche Melis Hilfe. Da Meli danach wieder in Gmünd zu tun hat, fährt sie zurück und ich arbeite die restlichen Termine alleine ab.

rheinfähre im sonnenuntergang

Sonnenuntergang am Rhein

Solarmontage auf einem Wohnmobil

Gestern hatte ich in Karlsruhe zu tun.
390 Wp Solar und einen Batteriecomputer montieren. Als Solarregler gab es für je eine Platte einen 15A MPPT Regler. Ein richtig geiles System, das richtig Power hat.

solar auf wohnmobil

2x 195 Wp Solar

Am Abend fuhr ich zu dem kostenlosen Stellplatz in Maxau am Rhein. Welcher direkt an der B10 Brücke liegt.

kostenloser stellplatz

Stellplatz Maxau

rheinbrücke b10

Direkt neben der B10

Der Platz hat 3 Pluspunkte: Kostenlos, direkte Verkehrsanbindung und Rheinblick. Geschlafen habe ich sehr schlecht, es war sehr laut durch Straßenlärm, Züge und gelegentlich auch mal ein Schiff. Wobei die Schiffe nicht wirklich störten.

Chillen am Rhein

Nach einem langen Tag gestern bin ich auf den Stellplatz nach Dierbach gefahren. Dort wartete schon Bernd, der schon ziemlich nervös war, weil ich so spät erst auftauchte. Die Ruhe in Dierbach war gegenüber der Nacht in Karlsruhe ein echter Traum. Habe super geschlafen und wachte erst zu Sonnenaufgang wieder auf.

Heute sollte ein ruhiger Tag werden. Der erste Tag in Deutschland wo ich mal voll das schöne Wetter genießen wollte. Langsam schlagen die Bäume aus und die schöne Jahreszeit beginnt. Jetzt ist der ideale Zeitpunkt aus dem Süden zurück zu kehren. Die Störche kommen auch gerade zurück, haben sie heute im Radio erzählt. Wir sind also definitiv 1 Monat zu früh zurück gekommen… Aber egal, ist jetzt eben so.

Wo kann man einen schönen Tag besser verbringen als am Rhein. Darum fahren Max und ich schon um 9 Uhr los Richtung Wasser. Auf dem Weg dahin gehen wir noch kurz einkaufen. Als ich aus dem Laden herauskomme, spricht mich jemand an. Ich war etwas verdutzt und überlege mir, wer mich jetzt hier schon wiederkennt. Und als ich Arnold sehe (http://maudolf-on-tour.de/), war mir auch klar, dass es Gabi ist. Die Zwei sind gerade auch auf den Weg zum Rhein. Super, das kann ja nur lustig werden heute.
Als ich den Platz erreiche sind schon ein paar Mobile hier.

wohnmobile am rhein

Freistehplatz am Rhein

Bis zum Abend werden es sage und schreibe 14 Mobile. Sorry Leute, das sind zu viele, ich weiß nicht wie lange das treiben auf diesem Platz noch geduldet wird. Werde mir schon mal eine neue Alternative suchen. Aber egal, es war auf jeden Fall ein schöner warmer Tag. Neben mir steht Roberto, der auch im Womo lebt, Ralf und Bettina (http://sebbel-und-emma-on-tour.de/) und Bernd. und Klaus und Birgit, die wir in Portugal kennen gelernt haben, sind am Mittag auch noch dazu gekommen.

Ich habe den Tag wirklich mal genossen, einfach mal hinsitzen und nichts tun und sich über die Sonne freuen. Einfach toll.

hund in der sonne

Max kann endlich chillen

Max war der gleichen Meinung und genoss den Tag mindestens genau so.

Wieder in Gmünd angekommen

Heute war wieder ein traumhafter Tag am Rhein aber alles Schöne hat auch mal ein Ende, die Arbeit ruft … Kurz vor 15 Uhr machen ich mich auf den Weg nach Gmünd.

Die Fahrt verlief ohne Probleme und als ich gerade das Womo geparkt habe kamen wir auf die Idee, endlich mal den langen verschobenen Ölwechsel zu machen. 40tkm sind nun vergangen und jetzt wird’s es wirklich mal Zeit. Da der Motor gerade warm war und an Sonntagen nicht alle Nase lang ein Bus vorbeikommt, packten wir es an. Das Problem war bisher, die fehlende 36mm Nuss, zum Öffnen des Filtergehäuses. Die war auch heute nicht hier aber ich schaffte es mit der Wasserpumpenzange gerade so den Deckel abzuschrauben ohne den Sechskant zu zerstören.
Als ich den Filter dann in ausgebaut hatte, fiel mir auf, dass der neue Ölfilter ganz anders aussieht. Es roch auch ganz anders … Von manchen Dingen sollte man die Finger lassen, wenn man nicht bei der Sache ist. Ich habe den Dieselfilter ausgebaut welcher genauso schwarz wie der Ölfilter war. Zum Glück hatte ich irgendwann vor langer Zeit mal einen Ersatzfilter gekauft und so wechselte ich eben diesen gleich mit. Den Ölfilter habe ich dann auch gefunden, er befindet sich etwas versteckter auf der anderen Seite des Motors und hier ist mit der Wasserpumpenzange nichts auszurichten. Absolut kein Platz. Aber zum Glück kam in dem Moment ein Kumpel vorbei, der eine klassische Ölfilterkette dabeihatte, mit der ich das Gehäuse, welches zu meinem großen Glück nicht fest angezogen war öffnen konnte. Der Rest ging schnell: neue Filter rein, alles zuschrauben und 16 Liter neues Öl rein. Fertig. Auf 40.000 km hat der Motor sich 2 Liter Öl genehmigt was für 242tkm Laufleistung noch voll in Ordnung ist.

Etwas Auto herrichten

Gestern Morgen wollte ich zur Post fahren, als ich den Golf holte um ihn zu beladen, fiel mir wieder der hässliche D Aufkleber an der Heckklappe auf. Mir war eigentlich schon beim Kauf klar, dass ein D Schild an dieser Position nur was verbergen soll statt seinen Sinn zu erfüllen.

So war es natürlich auch. Als ich das Schild und den Kleber entfernte, schaute mich teils rostiges und farbloses Blech an. Da das Wetter mitspielte, es war warm und windstill begann ich mitschleifen und grundieren. Da ich schon dabei war machte ich am Kotflügel weiter. Dieser hatte einen Großteil des Lacks beim Entfernen der alten Folienlackierung verloren.

selbst auto lackieren

Kotflügel lackieren

Nach langem schleifen und grundieren konnte ich endlich den Kotflügel lackieren. Es war irgendwie auch klar, dass 1 Dose (400ml) nicht für einen ganzen Kotflügel reicht. So musste ich gestern Nachmittag meine Arbeiten beenden.

Da man sowieso die Spuren von den alten Lackkanten noch durchsah, habe ich heute Morgen 1 Dose neue Farbe gekauft und schleifte den ganzen Kotflügel nochmals mit 800er Schleifpapier. Die Kanten wurden besser und nach dem nochmaligen lackieren sieht das Ganze dem Alter entsprechend gut aus. Für unsere Zwecke reicht es auf jeden Fall.

frisch gestrichen

Sieht schon besser aus

Momentan ist sticht der Kotflügel noch raus, weil der Rest sehr dreckig ist.

Neuer Batteriecomputer BMV700

Meinen heiß geliebten Batteriecomputer BMV600 von Victron Energy habe ich heute gegen das neue Modell BMV700 ausgetauscht. Der neue Batteriemonitor hat mehr Funktionen als der Alte und mal will ja up to Date sein – oder? Was der neue BMV alles besser kann, habe ich hier zusammengefasst.

BMV-700 Batteriemonitor von Victron Energy
Klimaanlage für Arme im Eigenbau

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