Start der Urlaubsreise in Füssen

14:30 Uhr der Urlaub beginnt, wir verlassen Füssen und schon wenige km später als wir eigentlich auf die Fernpass Bundesstraße fahren wollten konnte ich gerade noch im letzten Moment auf eine andere Straße abbiegen, um so einen 15 km Stau auf der Ferpass Bundesstraße zu umfahren. Wie sich später herausstellte, der einzige Stau in ganz Österreich.

Wir fahren über Schleichwege nach Reute und haben danach nur noch wenige KM bis zu einer Baustelle die verantwortlich für den Stau war. Danach läuft es ganz gut, in Innsbruck tanken wir noch voll und fahren dann die alte Brennerstraße Richtung Italien. Aber auch hier ist nach kurzer Zeit Feierabend. Vollsperrung – Umleitung nur über die Autobahn.
Sehr Witzig! Wir stehen vor einem Problem, auf die Autobahn dürfen wir nicht wegen fehlender GO Box und eine Alternative gibt es nicht. Zum Glück ist an der Autobahnauffahrt eine Tankstelle, wir wenden und fahren zur Tankstelle. Die Polizei ist gerade auch da und wir fragen wie man „legal“ ohne Maut nach Italien kommt. Wie befürchtet führt der einzige Weg über die Autobahn und dazu brauchen wir eine GO Box.

Go Box

Jetzt mit GO-Box im Wohnmobil

80 Euro ärmer und mit so einer hellblauen Kiste an der Windschutzscheibe können wir nun weiterfahren. Nach 7 km Autobahn können wir wieder auf die Landstraße fahren und da bleiben wir auch das letzte Stück bis zum Brenner (7Euro Maut) . In Italien angekommen, geht es an der nächsten Möglichkeit auf die Autobahn.

italien

Brenner Autobahn

Die Brennerautobahn lässt Urlaubsgefühle aufkommen. Erinnerungen an früher, als wir unsere 2 Wochen Urlaub immer in Italien verbracht haben, werden wach.

Wir fahren bis Trento, ca. 100 km für 10,20 € und biegen dann in das Valsugana Tal ab. Wir fahren bis Feltre und wollten dort eigentlich auf den kostenlosen Wohnmobilstellplatz. Leider war dieser voll belegt und so fahren wir weiter Richtung Belluno. In Santa Giustina finden wir in einem ruhigen Stellplatz am Rande eines Industriegebiets.

21:30 Uhr Feierabend bei 22 Grad. Dank SAT Internet sind wir nun schnell mit der Welt verbunden.

Einreise nach Kroatien

Wir haben super geschlafen heute Nacht, natürlich wurde ich von der Baufirma nebenan geweckt, aber witzig war, dass die Fahrer versucht haben recht leise an uns vorbei zu fahren. Das fand ich sehr nett. Heute liegen 344 km vor uns, wir fahren über Belluno auf die Autobahn und dann ab nach Süden.
In Aquileia machen wir einen kurzen Zwischenstopp, eine LED Lieferung in die dortige Marina muss abgeliefert werden, dann kommt der Endspurt nach Kroatien. Seit heute ist Kroatien in der EU und ich bin gespannt was uns an der Grenze erwartet.

mit dem wohnmobil nach kroatien

Bergdörfer in Italien

Erst einmal Stau und nichts passiert.

Dann geht es aber ganz schnell, an der Grenze sitzt eine Beamtin im Häuschen und scannt unsere Ausweise, danach steht ein anderer Beamte mit einer anderen Uniform und schaut unsere Ausweise nochmals flüchtig an, dann dürfen wir schon weiter fahren. Wir passieren die Grenze, und sind immer noch in der EU.

eu kroatien schild

Kroatien ist in der EU

Die Kroatische Grenzstation ist gar nicht mehr besetzt und nun weiß ich auch, wer der zweite Beamte war, der unsere Pässe sehen wollte.

Nun wird es auch langsam Zeit zu entscheiden wo wir hinfahren sollen. Die Entscheidung fiel aber recht schnell, wir fahren erst einmal auf unseren Stammcamping Tiha in Silo auf der Insel Krk. Dann können wir weiter überlegen wo es hingehen soll.

Direkt nach Brücke auf die Insel KRK halten wir rechts auf dem Parkplatz an. Pinkelpause für Max und wir nutzen die Gelegenheit den 16 Stunden und 48 Minuten alten Boden des neuen EU-Mitglieds zu betreten.

insel krk mit dem wohnmobil

Pinkelpause für Max

20 km später stehen wir auf dem Camp Tiha in Silo und freuen uns einen schönen Platz bekommen zu haben.

reisebericht kroatien

Stellplatz auf Krk

Zur Feier des Tages gehen wir heute mal essen. Ich befürchte schon, das wird nicht das letzte Mal sein, denn die Pizza in Silo schmeckt wirklich gut.

pizza essen in kroatien

Super Pizza Restaurant in Silo

Silo mit seinem kleinen Hafen.

hafen bei nacht

Der Hafen von Silo auf Krk

Ein wunderschöner Tag geht zu Ende. Es hatte heute 29 Grad und das Wasser hat 22 Grad.

Erst mal Pause und Erholen

Heute war laut Wetterbericht die kälteste Nacht für die nächsten Tage. Für uns gut, so können wir uns langsam an das warme Klima gewöhnen. Heute Morgen wache ich um kurz nach 7 Uhr auf, die Sonne scheint. Ich lass eine Kanne Kaffee durchlaufen und setze mich mit Max nach draußen. Es hat schon angenehme 19 Grad und die Temperaturen steigen rasch an, bleiben heute aber unter 30 Grad.

irgendwo in kroatien

Auf der Insel Krk

Wir gehen heute Geld wechseln und fahren etwas mit den Rädern spazieren. Dabei sehen wir das erste kroatische EU Kennzeichen (Zeichenfolge leicht verändert)

EU Kennzeichen kroatien

Erstes kroatische UW Kennzeichen

In Silo gehen wir noch lecker Eis essen und den restlichen Tag verbringen wir mit Sonnenbaden und Faulenzen.

urlaub in kroatien

Das Örtchen Silo

Heute Vormittag hatten wir noch 2 Stunden keine Sonne wegen Wolken und über den ganzen Tag war es immer leicht diesig. Trotzdem hatten wir endlich mal wieder einen vernünftigen Solar Ertrag:

460,2Ah = 6,07 KW

Schuld für den hohen Verbrauch waren 2 Stunden Gulasch kochen mit dem Induktionskochfeld und einmal mit Strom den Boiler aufheizen. Habe nämlich vergessen Gas zu tanken und der Tank hat nur noch 20% Inhalt.

Max genoss das Wetter auf jeden Fall, nicht zu heiß und nicht so kalt, vor allem genoss er es den ganzen Tag ohne Leine herum zu laufen.

Max ist eingeschlafen

nicht schon wieder

Camp Skver – Senj

Heute geht’s weiter nach Senj. Dieses Jahr wollen wir den Ort Senj etwas erkunden, schließlich wurde hier vor Jahren der Film „die rote Zora“ gedreht. Viele Orte aus dem Film sind recht einfach zu finden.

Wir fahren entlang der Küstenstraße, welche inzwischen wirklich in einem erbärmlichen Zustand ist. Teilweise sind nicht mehr als 40km/h möglich da sonst das Womo auseinanderfällt, dazu kommen gefühlte 31,4 Baustellen (reale Baustellenanzahl errechnet sich mit folgender Formel: gefühlte Baustellen/Pi)

baustelle kroatien

Baustellen auf der Küstenstraße.

Autocamp Skver

Autocamp Skver

Umso erleichterter bin ich als wir Senj erreichen und auf dem Camp Skver noch ein Platz für uns frei ist.

Die Burg Nehaj in Senj

Eigentlich wollten wir heute Senj mit dem Rad erkunden, aber gegen alle Wettervorhersagen herrscht heute die Bora, ein starker Fallwind aus den Bergen und es macht eigentlich keinen Spaß mit dem Rad zu fahren. Zumal es auch nicht ganz einfach ist, sich überhaupt auf dem Fahrrad zu halten.

Nehaj senj

Burg Nehaj in Senj

senj

Blick von der Burg Nehaj

auto im ersten stock

Das Bild kennt glaub jeder

Senj

Hafen Senj

Der Wind weht in Böen die es wirklich in sich haben, alles was nicht angebunden ist, fliegt davon. So auch mein Laptop, mit dem ich gerade draußen sitze und diesen Bericht schreibe.

Blick auf den Camp Skver.

hafen skver

Kamp Skver

Die abgedeckten Fenster helfen sehr dabei das Womo innen kühl zu halten. Eigentlich wollten wir heute eine Bootstour machen, zum Glück haben wir das auf übermorgen verschoben. Ein Gespräch mit Stellplatz Betreiberin bestätigte uns, dass heute die Bora bläst, allerdings sei es nur eine ganz leichte… Na prima, uns reicht das schon und ich verstehe auch wirklich warum die Küstenstraße bei starker Bora gesperrt wird.

Bora in Kroatien

Gestern war immer noch die Bora am Toben, wir begnügen uns mit spazieren gehen durch Senj, lecker Eis essen in der Bar Nehaj direkt in Senj und als es mittags etwas windstiller wurde fuhr ich mit dem Fahrrad nach Sveti Juray. Das liegt ca. 8 km südlicher und ist über die Küstenstraße zu erreichen.

Gegen Abend wurde der Wind dann wieder heftiger und alles was nicht angebunden war begann zu fliegen. Heute wollten wir eigentlich ein Stück weiterfahren, aber die Küstenstraße ist Richtung Süden ist für alle Fahrzeuge außer PKW gesperrt, und auch für die Autobahn im Inland gelten Windwarnungen. So bleiben wir eben hier stehen, der Camp Skver liegt zum Glück recht windgeschützt und so kann man die Bora gut ertragen.

Bora in Kroatien

Eigentlich wollten wir ja gestern schon abreisen, aber die Küstenstraße ist gesperrt. Zum Abschied waren wir gestern Abend noch einmal in der Stadt, haben dem Treiben dort zugeschaut und waren noch einmal lecker essen. Das war aber gar nicht so einfach, der Wind hat einem fast das Essen vom Teller geblasen.

In Senj ist dieses Wochenende das Gründer-Stadtfest. Überall spielt Musik und ein kleiner Markt ist aufgebaut.

Senj

Gründer Fest in Senj

Heute sieht es nicht besser aus, die Bora bläst wie der Teufel.

Bora bläst

Bora in Senj

Wir haben aber keine Lust weiter zu bleiben, nur auf besseres Wetter warten macht auch keinen Spaß. Nach ausgiebigem studieren der Wetterkarten sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass das Wetter in Istrien besser ist als im Süden. Zwar sind die Campingplätze dort teurer, aber wir rechnen uns die Preise mal mit den gesparten Fährkosten und dem Sprit nach Süden wieder schön. So kann man auch 10 Euro mehr die Nacht zahlen.

Zurück auf die Insel Krk

Gaanz langsam fahren wir die Küstenstraße nach Norden, zum Glück fahren wir am Rand der Berge und nicht auf der Meerstraßenseite. Der Wind geht so mehr über das Womo drüber und erfasst es nicht so leicht. Nur auf Brücken und an ein paar freien Stellen wird es ziemlich unruhig.

In Novi Vinodolski wird das Wetter schlagartig besser, die Sonne scheint auf einmal und der Wind lässt nach. Istrien ist vergessen, wir fahren wieder auf die Insel Krk. Und weil es hier nur einen bezahlbaren Campingplatz gibt, stehen wir nun wieder auf dem Camp Tiha in Silo.

camping kroatien

Insel Krk

Nach dem gestrigen Tag, ist es hier auf Krk endlich wieder Sommer, das Meer ist auch warm und wir genießen den Tag. Wir schwimmen im Meer, laufen in den Ort gehen Eis essen und Max geht seiner Lieblingsbeschäftigung nach.

Gewitterstimmung

Gewitterstimmung

Vorher zog es auf einmal zu und der Wind frischt auf, es sah nach Weltuntergang aus und ich dachte schon wunder was kommt. Aber passiert ist nicht viel, das Gewitter, oder was auch immer das war, zog vorüber und inzwischen ist es wieder ruhig draußen.

Jetzt um 22 Uhr haben wir noch 26 Grad draußen.

Urlaub

Leider gibt es nicht viel zu erzählen. Inzwischen haben wir wieder traumhaftes Wetter und wir vertreiben und die Zeit mit baden und sonnen. Max tut das gleiche wie immer:

nein immer

Schon wieder?

Wir wollen eigentlich mit den Rädern die Gegend erkunden aber irgendwie stehen die immer noch auf dem Radträger. Wir laufen 1-2 mal pro Tag in den Ort Silo zum Eis essen oder auch mal Pizza essen gehen.

pizza in kroatien

Lecker Pizza

Unser Gastank ist immer noch leer, ich hoffe, dass der Rest noch bis Sonntag reicht, dann sind wir wieder in Deutschland und können tanken. Bis auf den Kühlschrank läuft zurzeit eh alles auf Strom.

Radtour nach Malinska

Heute haben wir es doch einmal geschafft die Räder abzuladen und eine Radtour nach Malinska zu machen. Es hatte 32,5 Grad und um 11 Uhr starteten wir. Nicht gerade die besten Voraussetzungen für eine solche Strecke, auch wenn es nur 17 km einfache Strecke sind, so besteht die Strecke aus 2 Teilen. 8,5 Kilometer Berg auf (320 Höhenmeter) und 8,5km wieder runter auf Meereshöhe. Als wir den höchsten Punkt erreicht hatten, waren wir eigentlich trotz E-Bikes total am Ende. Der Gedanke daran, dass uns der Rückweg das gleiche beschert, nahm mir den Mut und ich fragte mich ob es wirklich so eine gute Idee war die Tour zu unternehmen.
Aber kurz bevor wir den Höchsten Punkt erreichen, kommen wir an Dobrinj vorbei. Ein kleiner schnuckliger Ort auf 250 Meter über dem

schöne dörfer auf krk

Dobrinj

donbrinj krk

Ausblick von Dobrinj

Dann geht es weiter nach Gabonjin, ein kleines Dorf, das auf dem Weg liegt, hier gibt es eigentlich nicht viel zu sehen, außer einem schattenspendenden Kastanienbaum vor der Kirche.

gabonjin krk

Kirche in Gabonjin

Nächstes Ziel war dann Malinska, immer den Berg runter bis ans Meer.

Malinska krk

Hafen von Malinska

Hier machen wir etwas länger Pause, gehen ein Eis essen und machen uns dann auf den Rückweg. Nun war die spannende Frage ob die Akkus unserer Räder reichen. Bei dieser Hitze haben wir uns mehr Unterstützen lassen als sonst und so können bei den 16 Km rein Bergauf, mit teilweise 18% Steigung die Akkus recht schnell leer sein.
Wir haben es aber geschafft, mit genügend Restkapazität erreichen wir wieder Silo.

Basteltag und Gewitter

Heute war Basteltag. Erst haben wir an Melis Fahrrad beide Bremsen zerlegt, gereinigt und wieder zusammengebaut. Warum auch immer auf einmal war an beiden Bremsen keine Wirkung mehr vorhanden war, verstehe ich nicht. Danach war faulenzen und baden angesagt. Gegen Abend kam noch etwas Aktion in Form eines schönen Gewitters vorbei.

Blitz in wohnmobil

Akku Schnellladung

Mir ist es tatsächlich gelungen einen Blitz zu fotografieren. 750 Versuche waren dazu nötig…
Nun hat es angenehme 22 Grad draußen und wir freuen uns auf eine kühle Nacht.
Allgemein finden wir das Klima in Kroatien sehr angenehm, selbst 32 Grad tagsüber wirken in keiner Weise ungemütlich. Auch Abends wenn es abkühlt fällt positiv auf, dass die Luftfeuchtigkeit selten über 50% ansteigt. Solch ein Klima wünsche ich mir mal für Deutschland.

Ausflug zur Höhle Biserujka

Nach dem Gewitter vorgestern war es die Nacht wieder ziemlich stürmisch. Unsere ungarischen Zeltnachbarn haben am selben Abend noch zusammengepackt und sind nach Hause gefahren, nachdem ihre zwei Zelte von den Wassermassen geflutet wurden. Gestern legte sich der Wind langsam wieder und es wurde ein wunderschöner Tag.
Wir nutzen den Vormittag für Wäsche waschen und aufräumen und gegen Mittag machten wir uns dann wieder mit den Rädern auf den Weg, nach Rudine um die kleine Höhle Biserujka zu besichtigen.

rudine

Steinkrater

Rudine ist ein Ort der mich sehr an die Insel Pag erinnert. Zwar hat es hier mehr Bäume aber überall liegen Massen an Steinen rum.

Rudine

Rudine

Teilweise wurden die Steine zu Mauern aufgeschichtet, damit man das Land nutzen kann, manchmal wurden sie auch einfach nur zu große Steinhaufen aufgeschichtet.

Steinmauern krk

Steinmauern in Kroatien

Wie in ganz Kroatien sind auch hier die Zikaden in den Bäumen und Büschen zu finden. Kurz bevor man Rudine erreicht kommt man durch ein Stück Wald, hier ist der Gesang der Zikaden fast Ohrenbetäubend. Selbst am Ortsrand von Rudine ist er deutlich zu hören. Hierzu das kurze Video:

zikaden kroatien

Zikaden

Kurz nach Rudine erreichen wir die Höhle Biserujka.

Eingang zur Höhle Biserujka

Eingang zur Höhle Biserujka

Ein kleines Häuschen signalisiert den Eingang. Hier darf man 20 Kuna pro Erwachsenen zahlen und wird dann in kleinen Gruppen alle 20 Minuten hinunter in die Höhle geführt.

biserujka

In der Höhle

Im Dunkeln zu fotografieren ist natürlich nicht so einfach, vor allem, wenn man nur ein Handy dabeihat. Kaum ist man drin, ist man auch schon am Ende und fast genauso schnell wieder draußen. Die Höhle ist nun nicht unbedingt das, wofür sich eine weite Anreise lohnen würde, aber, wenn man eh schon hier ist, kann man sie auch anschauen.

bucht in kroatien

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Soline und Cižici liegen an einer Bucht, die feinen Sandstrand bietet und sehr flach ist. Man kann hier gut 100 Meter ins Meer laufen und steht dann knietief im Wasser. Dementsprechend warm ist das Wasser hier auch.

klimno

Baden in der Bucht von Klimno

Unter dem Sand befindet sich eine schwarze Schlammschicht. Diese soll sehr gesund sein, wenn man sich damit einreibt in der Sonne trocknen lässt und dann mit dem Salzwasser wieder abspült. Gut das ist Geschmackssache, vor allem, wenn man folgendes Bedenkt: Diese Bucht ist relativ groß und hat einen nur 200 Meter breiten Anschluss an das Meer. Die Abwasser Entsorgung der Umliegenden Orte Cižici, Soline und Klimno funktioniert hier angeblich genauso wie in anderen Orten am Meer auch. Sprich langes Rohr mit offenem Ende im Meer… Letztes Jahr verging uns die Lust am Baden als wir das Wasser in Klimno gesehen haben… Nichts desto trotz ist es eine schöne Bucht mit warmen Wasser und echtem natürlichen Sandstrand. Eine, der vielen verschiedenen Seiten Kroatiens.

Rückfahrt nach Italien

Echt schade, aber heute müssen wir Kroatien wieder verlassen. Nach genau einer Woche auf dem Camp Tiha freue ich mich auch mal wieder aufs Womo fahren. Wir haben heute keinen Stress, haben nur 170 km vor uns, denn wir haben Bestellungen und müssen Ware ausliefern, da ist es praktisch, wenn man schon im passenden Land ist. Direkt nach der Brücke Krk gehen wir noch für 1,29 Euro tanken, es passt zwar nicht viel in den Tank, aber so könnte es mit etwas Glück bis auf den Fernpass reichen, wo man auch günstig tanken kann.
Die Ausreise von der EU in die EU verlief ohne Probleme bei uns. Aber ein anderer hatte da mehr Probleme. In Kroatien kurz vom dem Grenzübergang war eine Verkehrskontrolle, der andere Fahrer wurde kontrolliert und wir konnten durchfahren. An der Grenze waren wir noch die letzten Kunas im Duty Free Shop los werden und der andere Wagen überholte uns wieder. Diesen Wagen sehen wir aber schon wenige Kilometer nach der slowenischen Grenze wieder am Straßenrand stehen – in einer Polizeikontrolle. Wir werden wieder nicht beachtet, wir haben zwar nichts zu verbergen, aber eine Grenzkontrolle ist meist mit teilweise schwer zu erklärenden Fragen behaftet…

Sonst heute keine weiteren Vorkommnisse. Um 13:30 Uhr erreichen wir unseren Parkplatz. Wir stehen nun auf einer Marina in der Nähe von Triest. Diesmal werden wir hier auch übernachten. Ein abgeschlossenes Gelände ist auch mal ganz angenehm vor allem in Italien ?

privat

Stellplatz in Italien

Pünktlich zur Dämmerung werden wir von Schnacken überfallen. Wir wissen was wir die letzten zwei Wochen überhaupt nicht vermisst hatten! Diese Mistviecher, 25 Grad draußen und wir laufen mit langen Hosen rum, nur damit wir nicht ganz so arg gestochen werden.

Italien Österreich Deutschland

Wir starten in Aquileia und wollen 15km später auf die Autobahn A4 Richtung Venedig fahren. Aber daraus wird nichts, die Auffahrt ist gesperrt und ein langer Stau auf der Landstraße erwartet uns. Nach einigen Kilometern später wird es besser mit dem Verkehr und wir kommen recht zügig voran. Wir fahren wieder wie schon auf der Hinfahrt über Feltre, Trento Brenner, Fernpass nach Füssen.
Temperaturen bis 34 Grad begleiten uns, wir haben traumhaftes Wetter und eigentlich gar keine Lust nach Deutschland zu fahren. Zwischen Beluno und Feltre finden wir an einem Fluss einen schönen Parkplatz für eine Pause. Wir gehen etwas mit Max spazieren und erfrischen uns im kühlen Gebirgsbach.
In Österreich ist die alte Brennerstraße wieder einspurig befahrbar und so können wir unser Guthaben auf der GO Box aufheben. Als wir Innsbruck erreichen, machen wir nochmal kurz eine Pause beim Goldenen M, ich parke am Straßenrand und wir sitzen auf dem Grünstreifen und futtern gemütlich. In Innsbruck ist es schon deutlich kühler und wir freuen uns über die erfrischende Kühle.

Um 23 Uhr erreichen wir Füssen. Wir parken bei unseren Freunden.

– Ende –

Eine kleine Maireise durch den Westen Deutschlands
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