AMUMOT Blog

Wir leben, reisen & arbeiten im Wohnmobil

Inzwischen sind wir mitten im Wohnmobilausbau angekommen und haben nur noch wenig Zeit für andere Dinge. Nachdem wir am 2. Juli die neue Kabine und den Laster besichtigen konnten, und noch einige Details mit dem Kabinenbauer besprochen haben, geht es nun in unserer Halle verstärkt an die Vorbereitung des Ausbaus. Rückblickend ist diesen Monat sehr viel passiert und trotzdem verging er gegen Ende nur noch sehr sehr langsam.

Strom und Möbelbau

Versuchsaufbau mit 2x200Ah und dem 2000VA Wechselrichter von Victron

Der neue Wechselrichter Phönix Inverter Smart ist endlich angekommen. Laut Datenblatt soll er besonders Effektiv arbeiten. Die Werte stimmen aber nicht. Im Energiesparmodus verbraucht er immer noch 3-4 Watt. Aber damit kann ich leben. Die Idee, mit dem Inverter den 230V Kühlschrank zu betreiben war gut. Der Haushaltskühlschrank verbraucht weniger Strom als der deutlich kleinere Vitrifrigo. Dazu ist er leiser, kühlt besser und vereist bei weitem nicht so schnell.
Die neuen 200Ah nur 22 Kilo leichten LiFePO4 Akkus sind auch schon angekommen und werden mit dem Inverter nicht nur den Kühlschrank versorgen, sondern ich habe auch schon eine Zeitlang alle Maschinen damit betrieben. Die Kreissäge braucht mit dem Staubsauger zusammen etwa 2800W Anlaufstrom. Auch das macht der 2000VA Inverter locker mit.

Mit dem Möbelbau kommen wir nur langsam voran – dafür geht er mir gut von der Hand.

Hängeschrank über der Küche

So entstand jetzt der erste und einzige Hängeschrank für die Küche. Ich habe meine ersten Topfscharniere richtig gesetzt und auch die Bohrungen für die Möbelverschlüsse passen perfekt. Ein Glück!

Was weniger gut geklappt hat ist die Kante der Arbeitsplatten. Das Holz ist nicht schön und hat teilweise große Lücken. Da hilft nur Kantenumleimer und zum Glück hat ein Blogleser mit Tischlerei in der Nähe spontan Hilfe angeboten. Die betroffen Platten von Tisch, Bad und Küche haben wir am Samstag zur Tischlerei gebracht.

Heizung und Wasser

Eigentlich wollten wir eine Luftheizung einbauen. Hätte als Backup zwar gereicht, aber die angedachte Planar 2D hat schon ihre Eigenheiten, womit ich nicht klarkommen wollte. Also bleibt nur noch eine Wasserheizung übrig. Damit lassen sich auch einige heiztechnischen Probleme ganz einfach lösen. Ein kurzer Blick in den Teile-Katalog verriet mir, so ein ein Alde-Konvektor kostet ja fast nichts, das machen wir. Aber jetzt weiß ich auch, dass man das Geld mit dem Kleinkram verdient.
So vergehen wirklich Tage, bis ich alles zusammen habe, und bei nun vier verschiedenen Firmen alles zusammenbestelle. As Beispiel: nur eine poplige Metallklammer, die das Heizungsrohr an der Wand hält kostet bei Alde 2,34€. Im Schellenshop gibt es diese Klammern dann für 50 Cent.

Auch beim Wasser läuft nicht alles so einfach wie gedacht. Falschlieferungen und Falschbestellungen erschweren die Arbeit. Aber am Donnerstag habe ich einen Versuchsaufbau mit einem Wassertank am laufen.

Sieht wild aus, ist aber nur ein Versuch

Ziel des Tests ist zu erfahren, wie die Pumpe arbeitet, ob die Ventile dicht genug sind, und wie der Wasserhahn mit dem Boiler zusammenspielt.
Das Ergebnis ist durchwachsen. Die Pumpe zieht Luft vom 4fach Verteiler. Die Verschraubungen mit Teflonband abzudichten geht zwar, aber so ganz glücklich bin ich damit noch nicht.

Der 15-Liter Boiler verbraucht knapp 1 kWh zum Aufheizen auf 85°C. Wie lange das Wasser darin warm bleibt konnte mir keiner genau sagen, weshalb wir es jetzt eben selbst probieren.

Die Rampen für die Quad-Garage sind gekommen.

Verladetest

Ein erster Verladetest stimmt mich zuversichtlich. Es könnte klappen, das Quad in so einem Winkel in den LKW zu ziehen. Die Meinung der Facebookleser ist genau das Gegenteil. Wer am Ende nun recht hat, werden wir sehen wenn der LKW mit Kabine hier steht.

Apropos LKW: An dem wurde auch gebaut. Die alten Federn hinten mussten raus. Die waren nicht nur verrostet, sondern auch teilweise gebrochen.

Federsalat
Ohne Aufbau gehen solche Arbeiten am Besten.

Diese Arbeit bot sich an, während der Kleber an der Kabine trocken tut.

Garage, Bett und Fenster

Denn die Garage fürs Quad und gleichzeitig unser Bett sind nun fertig eingeklebt. Auch die Fenster sind eingebaut – es fehlt noch der Deckel der Kabine.

Neue Federn

Nach zwei Tagen Arbeit sind die Federn gewechselt, der Nebenantrieb ist vom Hauptgetriebe abgeflanscht, das Loch mit einem Deckel verschlossen. Das Teil hat früher die Hydraulikpumpe der Seilwinde angetrieben. Es ist ein massiver Klotz aus Stahl, geschätzt 80 Kilo schwer. Das Gewicht legen wir lieber sinnvoller an.

Der Nebenantrieb wurde entfernt

Nebenher entstand bei uns in der Halle die Toilette und Tanja doktert an Gewürzregalen herum. Die Planung der Heizungsanlage benötigte viele Stunden, und wenn man im Internet etwas aufmerksam sucht, kann man viel Geld sparen. Das Alde Alurohr kostet in etwas stabilerer Ausführung 1/4 des Aldepreises und auch die Federklemmen bekommt man wo anders für 50% weniger. Richtig krass ist der Unterschied bei den Federschellen für die Rohrbefestigung, Statt 2,50€ bekomme ich sie für 50 Cent. So lassen sich selbst bei einer so einfachen Warmwasserheizung wie bei uns mal eben über 400€ einsparen. Teuer ist die Heizung trotzdem – hätte ich das vorher schon gewusst, wäre ich bei der Luftheizung geblieben.

Das Wetter

Das Wetter war erst eine Woche echt schön und dann kam ein 20 Grad Temperatursturz. Es ist so kalt, dass sogar nicht mal Quad fahren Spaß macht. Also bleibe ich eben zu Hause und arbeite am Innenausbau weiter.

Sehr wechselhaftes Wetter
St. Annakirche in Annaberg

Ab jetzt steht auch der Vario zum Verkauf. Ich denke, sollte sich kurzfristig ein Käufer finden, können wir schnell ausziehen und im Ducato weiterwohnen. Hier geht es zur Anzeige bei Mobile.de

Heizen und Heizung

Passend zum Wetter, nasskalt und regnerisch, widme ich mich weiter der Heizung. Woran keiner von uns noch dran geglaubt hätte, aber es hat tatsächlich geklappt. Der neue Holzofen aus Kanada ist endlich bei uns eingetroffen. Zweimal hat er sich von Kanada auf den Weg nach Österreich gemacht, beim zweiten Mal hat es dann geklappt und eine Woche später hat er nun endlich Deutschland erreicht.

CUB von Cubic Mini Stoves

Ich bin schon ein ein paar Jahre auf den Cubic scharf und jetzt hat es endlich geklappt. Zwei Ofenbauer haben mich mit leeren Versprechungen sitzen lassen. Aber jetzt haben wir Ihn endlich und er wird einen Ehrenplatz bekommen. Das Ofenrohr wird wegen der Fahrzeughöhe eine Spezialkonstruktion werden. Lasst euch überraschen.

Da das Wetter so gar nicht mitgemacht hat, es war frostig kalt, legten wir 3 Tage Baustopp ein. Keiner hatte Lust in die kalte Halle zu gehen. Aber auch ohne Hallenarbeit hatten mehr als genug Arbeit am Rechner zu erledigen.

Dauerundicht am Gewinde

Inzwischen sind auch neue Teile und Filter für die Frischwasseranlage eingetroffen. Panzerschläuche für Die Wasserpumpe gegen die Vibrationen und ein neuer Wasserfilter. Aber alles will nicht so recht dicht werden. Teflonband ist scheiße, Hanf ist aufwändig, wir werden etwas anderes suchen. Es kann doch nicht angehen, dass die Wasseranlage schon vor dem Einbau undicht ist. Wie soll das erst werden, wenn wir im Gelände sind?

Panzerschlauch für die Wasserpumpe

Erzbergbau im Erzgebirge

Ich glaube es gibt in Deutschland keine vergleichbare Gegend, die so mit dem Bergbau verwachsen ist, wie das Erzgebirge. Viel Bergwerke können heute besichtigt werden, wie zum Beispiel der Markus Röhling Stolln bei Annaberg-Buchholz.

Mit der Grubenbahn gehts in den Berg.

Mit der Bahn wird man bequem in den Berg gefahren und bekommt dann eine interessante Führung durch die Geschichte des Bergbaus. Es war eine schwere Zeit für die Bergmänner und die Lebenserwartung war nicht hoch.

Auf diesen Leitern ging es 450m in die Tiefe

In dem engen Stollen 450 Meter in die Tiefe zu steigen, dann noch mit dem Schlegel das Gestein vom Berg zu schlagen, ist eine unvorstellbare Arbeit. Im Stollen hat es übrigens konstante 8-10°C – wenn es also im Sommer mal extrem heiß ist, kannst du dich bei dem Besuch eines Besucherbergwerks herrlich abkühlen.

Gleichbleibende 8-10°C und 100% Luftfeuchtigkeit – für den Sommer eine ideale Abkühlung

Mehr Bilder im Album

Mal wieder Baustopp an der Kabine

Die Kabine wäre schon lange fertig, wenn nicht der Alu-Lieferant kein Alu liefern könnte. Die Aluwinkel, welche die Kabine versteifen und auch schützen sollen, fehlen und werden einfach nicht geliefert. Eigentlich wollten wir am Dienstag der Hochzeit beiwohnen, aber so wird das nichts.

Sieht aber ohne die Kanten schon richtig gut aus

Die Kabine sieht schon richtig gut aus und ich kann es kaum noch erwarten, bis die Kiste endlich auf dem LKW steht.

Jetzt muss Benny alle anderen Arbeiten vorziehen, damit keine Zeit verloren geht. Die Eingangstreppe ist schon fertig und auch ein Kundendienst mit Ölwechsel und Ventile einstellen hat der 1225 schon bekommen.

Ein letzter Staukasten füllt den freien Platz unter dem Batteriekasten auf. Wobei dieser „Kasten“ ziemlich luftig ausgeführt ist:

2x20l Urintank

Denn er soll nur 2x 20 Liter Kanister tragen, die als Urintank dienen. Billige Standardkanister reichen völlig aus und lassen sich auch noch halbwegs gut tragen. Mit 40 Liter sollten zwei Wochen autarkes stehen möglich sein.

Ofen einbrennen

Ofen einbrennen

Die Edelstahl Ofenrohre sind gekommen und ich unterziehe den CUB einem ersten Test. Grundsätzlich funktioniert er, brennt aber komplett anders wie der Dickinson. Ich habe den Eindruck, dass er viel zu wenig Luft bekommt – dafür brennt er aber mit der Sekundärluftverbrennung, wenn er mal richtig heiß ist, sehr langsam und langanhaltend. Aber damit beschäftige ich mich dann im Winter. Der Lack dampft jetzt nicht mehr und der Ofen kann eingebaut werden – wenn das Womo endlich da wäre…

Probleme mit dem Quadling

Wir kommen derweil auch nicht wirklich weiter. Ich will das Zeug endlich einbauen und nicht nur alles vorfertigen. Da auch der Sommer wieder zurück ist, werden meine ATV Ausflüge wieder länger. In Tschechien findet man viel unberührte Natur entlang abgelegener Straßen.

Velký močál Nationalpark – Frühbuss, Tschechien

Wenn man so durch die Wälder fährt und dabei etwas die Augen offen hält, kann man die Ruinen der Zinnmibie Rolava-Sauersack fast nicht übersehen. Einen kurzen Besuch lege ich an den meist zerfallenen Bauwerken ein und fühle mich an die Minas de Sao Domingos in Portugal erinnert. Nur mit augenscheinlich weniger Umweltschäden.

Zinnmine Rolava-Sauersack

Bei 30°C im Schatten machen solche Ausflüge richtig Spaß. Der Fahrtwind kühlt, solange der Motor nicht unerwartet einfach ausgeht. So etwas kam auf diesem Ausflug natürlich auch vor. Auf einmal stottert der Motor und nimmt nur noch Vollgas an und läuft dann irgendwann gar nicht mehr. Das war recht unpraktisch, da wir das Quad zur Zeit noch nicht transportieren können. Es muss also auf eigenen Rädern die Heimat erreichen. Nach 15 Minuten abkühlen lief es auch wieder als wäre nicht gewesen, und ich kann die Reise fortsetzen. Vor 4 Wochen hatte ich das Problem übrigens schon einmal – genau gleiches Verhalten: der Motor ruckelt, geht dann aus und nach 15 Minuten läuft er wieder als wäre nichts gewesen. Die Werkstatt, bei der ich danach zum Ölwechsel und Erst-Kundendienst war, kannte weder diesen Fehler noch konnte sie eine Ursache finden.

Am heutigen Tag kam es 30 Kilometer später an einem langen Berg gleich zum zweiten Ausfall, doch diesmal tat sich so lange nichts, bis ich das Quad wendete und mit der Nase nach unten parkte. Eigentlich war meine Idee, das ATV den Berg runter rollen zu lassen und dabei das Abkühlen zu beschleunigen, aber kaum stand es anders herum, lief es wieder.
Mit dem Fehler einher gehen komische Geräusche der Benzinpumpe. Scheiß Elektronik – beim Vergasermotor wäre das nicht passiert. Die Yamaha Werkstatt in Pockau, wo wir schon vor 4 Wochen waren, hat sich der Problematik angenommen und mir für Montag gleich einen Termin angeboten. Auch wenn ich das Quadling hier nicht gekauft habe, erfahre ich erstklassigen Service.
Inzwischen weiß ich auch, dass das Problem nur bei einem Tank-Füllstand von weniger als 50% auftritt. vielleicht ist es ja nur ein Fehler vom Tankgeber…

Ich bin ja froh, dass solche Problem jetzt auftreten und dann hoffentlich später alles gut ist.

viel Brachland erfreut die Natur

Gegen Ende der Woche erreichen mich folgende Bilder von der Kabine:

Fertig für die Hochzeit

Hochzeit von Chassis und Wohnkabine

Endlich ist es soweit. Mit einer knappen Woche Verspätung kann am 29. Juli endlich die Hochzeit von Wohnkabine und LKW stattfinden.

Hochzeit von Wohnkabine und LKW

Jetzt ist fast alles fertig und wartet auf einen Termin beim TÜV, der aber leider seit 2 Wochen nicht erreichbar ist. Es wird doch nicht wegen des TÜVs zu Verzögerungen kommen?

Warten auf dass der TÜV mal Zeit hat…

Die Hochzeit ist gelungen, es sieht einfach nur geil aus. Langsam steigt die Vorfreude und wir können es kaum noch erwarten, bis wir den Laster nun endlich abholen können. Damit ich nicht mit dem roten Kennzeichen spazieren fahren muss, wäre eine aktuelle TÜV Plakette echt praktisch, aber der TÜV Prüfer bleibt weiter wie vom Erdboden verschluckt. Wir sitzen rum und schlagen förmlich die Zeit tot. Keiner von uns hat so wirklich Lust noch etwas zu tun, wenn das Ziel so zum Greifen nah vor einem schwebt.

Derweil im Osten

Plattfuß Nummer 3 am Ducato

Auf dem Weg zum Yamaha Händler fährt sich Tanja mit dem Duucato (jetzt bitte nicht lachen) einen Stein in den Reifen. Wir erinnern uns an die Waschbrettpisten und Schotterwege in Portugal. Außer ein paar Schrauben in den Reifen ist nie was passiert. In Deutschland durchsticht ein kleiner Stein den Reifen.

Wie immer: Das Ersatzrad ist immer noch festgerostet und das Flickzeug liegt wieder im Vario. An einer Tankstelle bekomme ich wenigstens Luft und kann so zu einer Autowerkstatt fahren wo uns unkompliziert sofort geholfen wird.

Reifen flicken

Danach können wir wenigstens zurück nach Annaberg fahren und ich die Reifen gehen Winterreifen tauschen. Der Stein hat die Karkasse beschädigt und scheinbar ist Tanja auch schon ein paar Kilometer mit fast plattem Reifen gefahren, die Flanke sieht ziemlich mitgenommen aus.

Den Ducato bewohnbar herrichten

Mit dem Vario fahren wir aus zwei Gründen nicht mehr. 1. sind wir mit dem Ducato fast doppelt so schnell unterwegs und das kommt mir bei der Abholung sehr gelegen und zweitens ist der Vario verkauft. Wir werden also ein paar Tage im Ducato wohnen müssen.

Das Hauptproblem waren die 12V Dosen im Armaturenbrett. Sie gingen noch nie richtig und waren auch lose. Als ich die Dosen mit Bordmitteln soweit befestigt hatte, dass sie nicht mehr herausfallen, lieferten sie keinen Strom mehr.

Ich habe überall gemessen, die Stecker zerlegt, alle Kontakte gereinigt bis ich endlich gemerkt habe, dass die Masseverbindung vom Anschluss bis zur Dose keinen richtigen Kontakt hat. Erst ein Lötpunkt (siehe roter Ring) löste mein Stromproblem.

Zigarettenanzünder im Ducato

Max war übrigens eine sehr große Hilfe. Um die Dosen testen zu können, wollte ich mein Surface Tablet zum Laden einstecken, aber irgendwie war es nicht mehr zu finden. Erst als Max den Kopf hebt und unbeteiligt zur Seite schaut, entdecke ich das Computerchen.

Erst als Max den Kopf hebt, weiß ich wieder wo das Tablet liegt.

Damit dies auch gelingt, müssen ein paar kleine Details repariert werden. Das wollte Tanja eh mal irgendwann noch machen. Jetzt geht es eben schneller.

Am 31. Juli, also am Mittwoch kam dann die rettende Nachricht: „Montag 5. August Termin beim TÜV“

Gott sei Dank, lieber spät als nie! Somit sind wir gerettet, unser Zeitplan scheint aufzugehen, wenn beim TÜV nichts schwerwiegendes vorfällt.
Wir verabreden uns auf Sonntag, ich bringe die roten Kennzeichen mit, damit wir gleich eine Probefahrt machen und auch am Montag ohne Verzögerung zum TÜV fahren können.

Edelstahlteile nach Maß

Die AMUMOT-Einbauwerkstatt kann nicht nur ganz gut Solaranlagen und Lithium Batterien einbauen, sondern auch super in der eigenen Lackiererei Autos lackieren. Eigentlich ist es ja eine Autowerkstatt, aber der Schweißer dort macht aus Blech wahre Kunstwerke. Wie zum Beispiel die Duschtasse und der Eimer der Komposttoilette:

Duschwanne und Komposttoilette

Wenn sowas Firmen erledigen, die nicht mit dem allgemeinen Wohnmobilzuschlag rechnen, werden so Spezialanfertigungen auf einmal bezahlbar.

Da die Teile so gut geworden sind, habe ich gleich noch mein spezial Kaminrohr für den Holzofen in Auftrag gegeben. Dazu wird es aber eine eigene Abhandlung geben – wenn das System funktioniert.

Die fünfte Woche des längsten Monats in 2019 neigt sich dem Ende – es wird Sonntag und wir besuchen den Allradlaster.

Mit dem Ducato heizen wir mal wieder 400 Kilometer quer durch halb Deutschland nach Heidenheim und sehen unser neues Elefantenbaby das erste Mal in voller Lebensgröße.

Endlich fertig

Ich muss sagen, so ein 1225 war schon ohne Aufbau eine gewaltige Erscheinung, aber jetzt ist es einfach nur noch brutal. Aber wir sind super begeistert und freuen uns auch sehr über die sehr gute Zusammenarbeit mit Benny von der Firma FRM-Technik.

Vor 13 Monaten wurde mir der Fertigstellungstermin für Ende Juli, Anfang August in Aussicht gestellt. Hätte der TÜV nicht für Verzögerungen gesorgt, wäre unser neues Zuhause am 1.8.2019 fertig gewesen. In der heutigen Zeit der leeren Versprechungen finde ich das eine vorbildliche Leistung. Vor allem auch, wegen der ungeplanten Verzögerungen, die der Sandwich-Plattenhersteller und auch ALU-Lieferant einbrachten. Weiter hatten wir eine vorbildliche Zusammenarbeit über den gesamten Zeitraum. Keine unnötigen Verzögerungen, sondern ständige Updates mit Bilder per WhatsApp.
Die abgelieferte Arbeit ist in jeder Hinsicht erstklassig und hochwertig. So stelle ich mir das Vor, wenn ich für ein Projekt viel Geld ausgebe.
Meine erste Amtshandlung war bei der Probefahrt der Weg zur Tankstelle. Nachdem die ersten 400€ in den Tank geflossen sind, bin ich rein und habe bezahlt. Die Kassiererin war super freundlich und fragte gleich noch, ob wir zwei Kaffee möchten. Ja klar, kostenlose Sachen nimmt man doch gerne. Ich fragte dann natürlich, was ich für den zweiten Tank bekommen würde. „Freie Auswahl an der Kuchentheke“. Super! Allradlaster fahren macht Spaß 🙂

Eine gute Nachricht habe ich noch

TÜV bestanden

Gerade haben wir den TÜV bestanden!! Jetzt heißt es nur noch: schnell zurück nach Annaberg, alles einbauen und Abfahrt nach Marokko!

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