AMUMOT Blog

Wir leben, reisen & arbeiten im Wohnmobil
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Seit meinem letzten Blogartikel sind schon wieder sieben Wochen vergangen. Sieben Wochen, in denen wir nur auf dem Abenteuerspielplatz "Quinta Prazera" standen. Es hat sich einiges verändert in der Zeit und das möchte ich euch noch zeigen, bevor wir zur Überwinterung in den Süden aufbrechen. Es ist also kein Reiseblog, sondern eher eine "Leben im Wohnmobil mit Covid-19" Geschichte.

Herbst in Portugal

Auf der Quinta Prazera hat sich in den letzten Wochen so einiges verändert. Die süßen Ginsterbüsche vom Frühjahr haben inzwischen 2 Meter Höhe erreicht und spätestens jetzt sollte klar, sein, dass man hier etwas tun muss, damit das Land nicht unterm Ginster erstickt. Positiv ist, dass die meisten Flächen, die wir in der Sommerhitze gerodet haben, jetzt Ginsterfrei sind. Die Wurzeln sind einfach vertrocknet. Negativ ist, dass die meisten im Oktober gerodeten Büsche jetzt wieder neu austreiben - der viele Regen ist das Problem.

Ich hatte es ja schon im letzten Blog-Post angesprochen, wir wollen einen Bagger mieten um ein paar Wege zu bauen und die Mimosen-Wurzeln entfernen zu können.
Zwar saß ich noch nie so richtig in einem Bagger, aber so schwer kann Bagger fahren ja nicht sein. Ich schaute mir ein paar YouTube Videos an, damit ich mit der Steuerung vertraut war und die möglichen Funktionen der Hebel kenne.
Danach fuhren wir zu einer Firma, die auch Baufahrzeuge vermietet. Eine Woche Bagger spielen soll 550€ kosten, ein richtiges Schnäppchen, wenn ich es mit 45 Minuten Baggerfahren bei Amazon vergleiche 🤣.

Der Chef fragt mich natürlich ob ich mit einem Bagger umgehen kann. Ich antworte mit "Ja, kann ich, es ist aber nicht mehr Hauptberuf." Er will´s wissen und nimmt mich mit raus zum Bagger. Was ein Glück habe ich mir die Steuerung vorher eingeprägt und weiß über die Handgriffe Bescheid. Halbwegs routiniert konnte ich in der Luft baggern und fahren. Meine Vorführung hat den Chef ausreichend überzeugt und er willigt ein, wir bekommen den Bagger.

Typisch portugiesisch?

Am darauffolgenden Montag warten wir vergebens auf die versprochene Lieferung des Baggers. Also fahren wir wieder zur Mietfirma und fragen was los ist. Man hatte keine Zeit unsere Emails zu beantworten...
Letztendlich war das aber gar nicht so schlecht, denn die ganze Woche soll es regnen und der Bagger hat keine Scheiben mehr. Wir verschieben die Lieferung auf den nächsten Montag 10 Uhr.
Muss man einer Mietfirma sagen, dass sie den Bagger bitte vollgetankt anliefern soll? Einen Mietwagen bekommt man doch auch vollgetankt und gibt den entsprechend vollgetankt wieder ab...
Eine Woche vergeht, wir haben auch ohne Bagger mehr als genug zu tun.

Pünktlich zum Wochenstart bessert sich das Wetter wieder und alle sind bereit für die Arbeiten mit dem Bagger. Nur dieser macht sich wieder rar. Kein Bagger weit und breit um 10 Uhr. Nach mehrmaligen anrufen schreibt uns die Sekretärin per E-Mail, dass der Chef um 14 Uhr den Bagger bringt.
Bisher waren alle bestellten Arbeiter immer sehr pünktlich - nur bei dieser Firma scheint das nicht zu klappen. Sicher ist das nur eine Ausnahme und nicht typisch portugiesisch.

Pünktlich um 14 Uhr stehen wir am vereinbarten Übergabepunkt, zwei Kilometer vor unserem Grundstück. Wie ja inzwischen sicher bekannt ist, taugt unsere Zufahrt nicht für größere Fahrzeuge und schon gar nicht für den dreiachsigen LKW der gleich kommt.

5 Tonnen Bagger ungesichert auf dem LKW

Wenig später kommt der Chef mit dem LKW. Hinten drauf steht der Bagger - ungesichert. Er lädt ihn schnell ab und dann schaue ich nach der Tankuhr. Chef lacht und sucht ein Stöckchen. Ok - eine organische Tankanzeige. Was die Anzeige zeigt war klar, noch 4 Zentimeter sind im 60 cm tiefen 50 Liter Tank. Anders gesagt: kurz vor staubtrocken. Wir haben zum Glück schon 40l Sprit auf der Quinta gelagert, jetzt muss ich da nur noch hinkommen.

30 Minuten heize ich Vollgas zur Quinta und verliere unterwegs alle Plomben aus den Zähnen. Aber wenigstens hat der Sprit gereicht. So ein Bagger hat übrigens ein beschissenes Fahrwerk. Aber nicht nur das, die Maschine macht allgemein einen etwas betagten Eindruck. Eigentlich ist so ziemlich alles ausgeschlagen und die 6000 Betriebsstunden deuten auf einen schon lange defekten Stundenzähler hin.

Andre tut baggern

Die ersten 2-3 Stunden waren etwas mühsam bis ich die Bewegungsabläufe verinnerlicht hatte. Die ausgeschlagene Mechanik erschwert die Arbeit zusätzlich aber irgendwie geht es dann schon. Es folgen 15 Arbeitstage mit je 8 Stunden auf dem Bagger.

Mimosen Hang

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Eine große Fläche die mit Mimosen-Bäumen bewachsen war, habe ich einmal komplett umgegraben, Steine verrückt und den ganzen Hügel so modelliert, dass es jetzt keine Kraterlandschaft mehr ist. Aus geplanten 2 Tagen wurden bestimmt sechs Tage, bis das alles so einigermaßen abgeschlossen war.

Vorher

Aus einem heillosen Durcheinander wurde so eine Terrassierte Fläche, die wir mit ein paar kleinen Bäumchen und Büschen bepflanzt, nun wieder sich selbst überlassen werden. Die Steinmäuerchen werden vielen Eidechsen ein neues zuhause geben - sicher sehr zu Freude von Ziva.

Nachher

Stellplatz an der Ruine

Danach beginnt die schöne Arbeit. 150 Meter neue Wege wollen gebaut werden. Mit inbegriffen ein Weg über die Terrassen unterhalb der Ruine. Ich baue fünf Rampen um später mit dem Quad alle Terrassen erreichen zu können.
Zum Schluss folgte das größte Projekt - Ein Weg zur Ruine und ein ebener Stellplatz daneben. Dabei kann der Weg ruhig steil sein, er muss nur mit dem LKW befahren werden können.

Mein erster Versuch des Wegebaus scheitert an zu großen Felsen (oder einem zu kleinen Bagger). Durch Zufall habe ich eine andere Möglichkeit gefunden, wie man die Ruine vielleicht anfahren kann.
Nach einen Tag baggern ist in den ersten Hang eine Rampe geschlagen. Die Testfahrt mit Eiwola war erfolgreich, die darauffolgende Nacht verbringen wir im Tal.

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Zwischenübernachtung im Tal auf halben Weg

Am zweiten Tag habe ich den Weg zur Ruine hoch und ein kleines Plateau fertig gestellt. Welches wir auch direkt beziehen. Dieser Weg ist aber so steil, dass es schon die Mitteldifferentialsperre braucht, um rückwärts den Berg erklimmen zu können.

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Nach all diesen Arbeiten ist der Bagger nicht besser geworden. Alle paar Stunden ist die Dieselleitung verstopft und der Motor geht aus. Man gewöhnt sich daran. Inzwischen kann ich die Dieselleitung schon ohne Werkzeug von der Pumpe abziehen und zum Tank hin durchblasen.
Zwei Hydraulikzylinder sind inzwischen undicht geworden und irgendein Elektrik-Problem scheint es mit den Steuerhebeln zu geben. Dafür geht auf einmal die Hupe wieder.

Der Schaufel sieht man die Strapazen auch sehr deutlich an, die Felsen haben deutliche Spuren hinterlassen.
Zum Schluss war ich wirklich froh, dass wir den Bagger nach zwei Wochen wieder zurückgeben konnten. Die Abholung klappte sogar am vereinbarten Tag und der Chef stellte keine unangenehmen Fragen zum Zustand. Bis zum nächsten Mal, in einem Jahr dann, wenn es den restlichen Mimosen an den Kragen geht.

Feinheiten herrichten

Was dann folgt ist eine Arbeit von der man nicht viel sieht, sie aber unendlich Zeit in Anspruch nimmt.

Es gibt wieder einige Feuer bei denen wir wieder einiges an Grünzeug und Wurzeln verbrennen, weil das Zeug einfach nicht verrotten will. Im Abendlicht entstehen da natürlich endzeitmäßige Bilder

Kontrollierter Flächenbrand

Wir beseitigen die Spuren des Baggers. Die neuen Wege müssen noch geebnet und an den Rändern glattgezogen werden. Damit es nicht mehr ganz so nach Baustelle aussieht.

Wegebau

Tanja begrünt derweil unseren neuen Stellplatz. Der neue Platz gefällt mir sehr gut und die Nähe zur Ruine werden wir später noch zu schätzen wissen.

Hier ein kleiner Rundflug mit der Drohne am Morgen.

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Der Winter kommt

Ganz schön frostig in Portugal

Nur noch 3°C zeigt das Thermometer am Morgen des 9. Dezember unter dem Womo an. Beim Blick aus dem Fenster sehe ich Reif auf dem Boden. Auch wenn es noch keinen Schnee bei uns direkt gibt, er ist schon sehr nahe.

Der Winter ist hier

Nur 30 Kilometer nördlich befindet sich der Torre. Mit 1993 Meter ist es der höchste Berg Portugals. Da hat es schon länger eine geschlossene Schneedecke und ab heute werden wohl auch die Skilifte in Betrieb sein. Selbst an unserer Hausbergkette, der Serra Gardunha hat es vor ein paar Tagen schon geschneit.

Der Schnee rück immer näher.

Umso mehr freuen wir uns in dieser Zeit über den kleinen Holzofen im Womo. Dieser hat jetzt auch einen Wärmetauscher und heizt über die Wasserheizung nun auch die Schränke und Hohlräume im Womo. Auch so ein Detail, das ich vor ein paar Tagen erst eingebaut habe.

Gas leer - eine ganz besondere Odyssee

Keiner dachte mehr an die kleine Tank-Gasflasche, die ich im August zuletzt gefüllt hatte. Als wir das letzte Mal gefahren sind, wollte ich sie noch auffüllen, dachte aber dann, das hat ja noch Zeit, wir fahren ja bald wieder.
So war es geplant, aber viele Verzögerungen haben meinen Zeitplan inzwischen um 5 Wochen nach hinten geschoben. Und eines Abends ging dann der Herd von alleine aus. Zum Glück sehr langsam, so dass Tanja das Essen noch fertigkochen konnte.
Von jedem anderen Ort könnten wir jetzt mal eben zum Tanken fahren. Aber nicht hier, die Zufahrt fährt man nicht freiwillig, wenn es noch Alternativen gibt. Darum kommt der Plan B zum Einsatz: Gasflasche ausbauen und mit dem Quad fahren. Dank LPG Tankflasche sollte das nachfüllen an der Gastankstelle kein Problem sein.

Es ist Samstag, es hat Nebel und Nieselregen bei 4°C. Also der beste Zeitpunkt für einen Quad-Ausflug mit Anhänger. Ich baue meine Gas Flasche samt Füllschlauch aus und schließe gleich den portugiesischen Tankstellen-Adapter daran an. Dann verlade ich sie im Hänger und binde alles gut fest. Auch der Müll der letzten Tage darf gleich mit. Als ich losfahren will, merke ich, dass alle Handschuhe nass sind - es dachte ja keiner daran, dass es regnen könnte. Durch Zufall fand noch ein neues paar dünne Gartenhandschuhe aus Leder. Die müssen reichen, meine neue heizbare Weste muss es ausgleichen.
Dann fahre ich los. Oben auf der Bergkette liegen noch Schneereste neben der Straße. Den Müll im Hänger habe schon wieder vergessen und denke erst kurz vor dem Ziel wieder daran. An einem Müllcontainer leere ich den Hänger und vor lauter Kälte und Frieren vergesse ich den Füllschlauch der Gasflasche wieder einzupacken. Ich habe ihn aus dem Hänger gehängt, damit ich besser den Müll ausladen kann.

Komische Geräusche bei der Weiterfahrt, lassen mich wieder an den Schlauch denken. Nein, das kann nicht wahr sein! Als ich nachschaue, hängt der Schlauch hinten aus dem Hänger und der Adapter für die LPG Tankstelle streift auf der Straße. Er ist halb abgeschliffen und ich kann ihn nicht mehr benutzen. In der Hoffnung, dass die Tanke so einen Adapter hat, fahre ich weiter.

Der Adapter ist durch

An der LPG Tankstelle angekommen, spüre ich meine Finger wegen der Kälte nicht mehr. Zum Fragen, ob sie vielleicht einen Adapter hätten, komme ich nicht. Die Frau verneint sofort alles und weist auf das Schild: Keine Flaschen Befüllung!
Ich komme mir schon vor wie in Deutschland. Dann kaufe ich eben eine volle Gas-Flasche und fülle zuhause selbst um, denke ich mir so und frage nach einer entsprechenden Flasche mit passendem Anschluss. Danach textet mich die Frau so zu, dass ich gar nichts mehr verstehe.
Später werde ich noch erfahren was das Problem ist.

Mit leerer LPG Flasche und gefühllosen Fingern fahre ich zu Lidl einkaufen und aufwärmen. Nach dem Einkauf der Lebensmittel ist mir noch kälter die heizbare Weste bringt zwar Wärme, es sind aber zu viele Körperteile kalt und vor allem meine Finger sind im Laden nicht wirklich aufgetaut.

Ich beschließe die Aktion zu beenden und wir kochen ab jetzt mit Strom.

Das war wirklich nicht mein Tag. Die Sache mit dem Gas muss besser organisiert sein. Wir bestellen bei Amazon einen spanisch/portugiesischen Flaschenanschluss mit deutschem Linksgewinde zum Anschluss des Druckreglers. Dazu noch das Euro Adapterset um sämtliche Flaschen irgendwie an das deutsche System zu bekommen. Die Lieferung kam dann eine Woche später.

Aber die Geschichte geht noch weiter:

Während wir auf die Teile warten, sinkt der Ladezustand der Batterien von Tag zu Tag. Selbst an recht sonnigen Tagen reicht Solarleistung einer 1600Wp Anlage nicht aus, um den täglichen Stromverbrauch UND zusätzlich noch den Kochstrom zu produzieren.
Das Wetter soll sich wieder verschlechtern, also muss ich handeln. Der Plan ist, eine portugiesische Gasflasche zu kaufen, und diese in meine Tankflasche umzufüllen.
Bei der nächsten Shoppingtour sehe ich an der BP Tankstelle vom Intermarché Gasflaschen stehen. Es ist sogar Propan! Super, nehme ich. Ich kaufe eine Flasche und frage nach einem Anschluss.
Den haben sie nicht, aber an der Gastankstelle im Industriegebiet würde ich ihn bekommen. Oh nein, die Frau die mich nicht versteht. Da fahre ich nicht hin. Irgendwann kommen ja unsere bestellten Teile und dann kann ich die neu gekaufte Gasflasche ja benutzen.
Wie es der Zufall so will, kommen auch genau heute die bestellten Gasanschlüsse und Adapter an. Perfekt, wir können wieder kochen.

Flaschen Connector mit Gewinde für deutsche Druckminderer

Weißt du was jetzt kommt?
Genau, nirgends steht im Internet geschrieben, dass es zwei verschiedene Flaschentypen gibt. Alle schrieben nur von dem einen Typ, wie er an Butanflaschen vorkommt. Mein gekaufter Flaschenanschluss passt also an der Propanflasche nicht.
Darum fahre ich am nächsten Tag wieder zur Gastankstelle und setzte mich mit der Frau, die mich nicht versteht, auseinander. Ich zeige ihr die Bilder von meiner Gasflasche und sie zeigt mir die passenden Adapter. Jetzt dämmert mir langsam die Problematik und warum sie mir beim ersten Mal schon keine Flasche verkaufen wollte.
Die Propan-Flaschen werden haben einen Connector mit Druckminderer. Dieser muss passend für die Gasanlage gekauft werden. Ich habe eine 30mbar Gasanlage. Die 4 verschieden Druckminderer in Portugal haben alle keine 30mbar.
Das System für die Butanflaschen ist nur ein Aufsatz mit Absperrhahn. Daran wird einfach der deutsche Druckminderer angeschlossen.
Ich gebe auf und fahre zur nächsten Repsol Tankstelle. Dort kaufe eine weitere Gasflasche. Orange mit Butan drin.

Als ich zuhause angekommen bin, bewahrheitet sich meine Vermutung. Der bestellte Connector passt tatsächlich und ich kann endlich meine Tankflasche auffüllen. Über den Hochdruck Schlauch kann das Gas von der vollen in die leere Flasche tröpfeln.

Endlich kann ich meine LPG Flasche befüllen.

Nach 4 Stunden sind 4 Liter umgefüllt und wir können wieder kochen. Unterm Strich die teuerste Gasfüllung der letzten 12 Jahre - Manchmal hat man einfach Pech und sollte besser zuhause bleiben. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass mich Gasthematik noch nie interessiert hatte, da ich schon immer einen Gastank habe und diesen bisher immer an LPG Tankstellen füllen konnte.

Der Herd geht wieder, was ein Glück.

Der aktuelle Stand

Inzwischen haben wir die wichtigsten Arbeiten für dieses Jahr abgeschlossen. Nun darf Gras über alles wachsen und wir sind schon gespannt wie es hier im Frühjahr aussehen wird.
Damit du dir alles etwas besser vorstellen kannst, hat Tanja wieder ein kleines Video zusammengeschnitten. Es zeigt die Bilder der letzten Tage, also top aktuell.

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Jahresfazit

Ein sehr spezielles Jahr neigt sich dem Ende. Im März hätte ich mir im Traum nicht vorstellen können, wie ein Virus das komplette Weltgeschehen beeinflussen kann. Anfänglich hatten wir noch Glück, dass wir rechtzeitig nach Portugal einreisen konnten. Bis auf den ersten Lockdown bekommen wir fast gar nichts von Corona mit. Klar, in den Läden benutzt man eine Maske aber sonst hat sich für uns nur wenig geändert.

Das wir jetzt ein Stück Land in Portugal besitzen ist sicher auch einer der Folgen von Corona. Da ist das Geld wenigstens in Sicherheit und wir haben einen Platz zum Stehen und können uns die Zeit vertreiben. Solange man sowieso nicht ungehindert durch die Welt reisen kann, ist dies für uns eine sehr gute Alternative.

Ich bin sehr dankbar, dass wir dieses Jahr gesund überstanden haben und dass alles so gelaufen ist, wie es lief. Nun steht Weihnachten vor der Türe und das Jahr neigt sich unweigerlich dem Ende. Nehmt euch ein paar ruhige Tage und denkt an etwas Schönes - oder noch besser, macht etwas Schönes!

Wir machen das Gleiche und begeben uns nun auf die Suche nach der Sonne. Unsere erste Etappe heute endete nach 40 Kilometer auf dem Parkplatz des Intermarché in Castelo Branco. Einmal Wasser auffüllen und 2 große Maschinen Wäsche waschen und trocknen. Da es nun schon spät ist, bleiben wir direkt hier stehen.

Beim Wäsche waschen

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

Andre

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