Deutschland mit dem Wohnmobil erkunden. Komm mit, wir fahren mit dem Wohnmobil in den Osten von Deutschland und besuchen die Weser. Ich bin gespannt was uns auf dieser Reise erwartet.

Absberg am Brombachsee – Neues fränkisches Seenland

Um 6:30 Uhr wache ich auf und schaue aus dem Fenster. Es sieht nach Regen aus. Das Handy bestätigt es, es zieht eine kleine Regenwolke durch. Also stehe ich auf und räume die Stühle auf, bevor sie nass werden. Kurz darauf gibt es Kaffee und es fängt an zu regnen. Nachdem die Straße gerade nass ist, hört es auch schon wieder auf. So wird das nichts mit dem Wasser für die Natur. Für mich endet heute mal wieder die Welzheim Zeit, da es nicht so heiß werden soll, beschließe ich heute schon los zu fahren. Mein Leihwagen hatte ich gestern Abend schon zurückgegeben. Vielen Dank nochmal an dieser Stelle für den großzügigen Spender ?

Mein heutiges Tagesziel ist der Reisemobilhafen Badehalbinsel Absberg in Bayern am kleinen Brombachsee.

am Brombachsee

Wohnmobilstellplatz Absberg

Es ist etwas windig, ziemlich wolkig um mit 19 Grad mal angenehm kühl. Geregnet hat es den ganzen Tag nicht, die Batterien sind aber trotz warm Wasser mit Strom machen wieder voll geworden. Der Platz eignet sich hervorragen um mit dem Fahrrad um die drei Stauseen zu fahren. Super angelegte Radwege erlauben es, die meiste Zeit direkt am Wasser zu fahren.

fränkisches seeenland

kleiner Brombachsee bei Absberg

Der Kassierer meinte, ich solle den ganzen Wohnmobilfahrern mal Solar verkaufen, damit sie sich nicht immer um die Stromsäulen schlagen müssen. Ja guter Witz, auf dem Platz herrscht doch Gewerbeverbot.

Stellplatzinfo

REISEMOBILHAFEN ABSBERG

Geöffnet: Ende März bis Ende Oktober.
Kombikarte Tag und Nacht: 12,-€
Nur Übernachtung: 9,-€
Nur Tageskarte: 4,-€
Stromverbrauch/kwh 0,50€
Frischwasser: 0,20€
Warmdusche: 0,50€

GPS-Koordinaten: N 49°08’16“, E 10°52’26“

Abenberg – kostenloser Stellplatz am See

Gestern Abend hatte mich noch ein Blogleser angeschrieben, der nur knapp 4 km entfernt im Jachthafen steht. Damit ich wenigstens ein paar Kilometer mit dem Rad gefahren hier fahren konnte, haben wir uns heute Morgen kurz getroffen. Bei 15 Grad war es im Wald noch recht frisch aber schön war es trotzdem. Um kurz nach 11 Uhr bin ich wieder am Womo zurück, Max liegt neben dem Womo und chillt in der Sonne – wie immer eben.
Ich räume alles zusammen und wir fahren los. Zuerst mal zur VE, hier gibt es ca. 60-80 Liter Wasser für 20 Cent. Das ist mal ein fairer Preis. Mit fast vollem Tank geht’s dann auf Arbeit. Fehlersuche an einem älteren Hymer. Die Wohnraumelektrik lässt sich nicht mehr abschalten. Nach etwas suchen habe ich den Fehler tatsächlich gefunden. Es war eine durch einen Kurzschluss durchgebrannte Leiterbahn auf dem Bedienpanel. Nachdem ich sie nachgelötet habe, ging wieder alles und ich konnte weiter.

Ich war etwas planlos, keine Ahnung wo ich hinsollte. Ein schneller Blick in www.meinwomo.net brachte mich auf den Stellplatz in Abenberg. Kostenlos und direkt am Badesee gelegen. Das hört sich doch mal gut an, denn das Wetter ist heute wieder super. Es waren auch nur 20 km zu fahren, perfekt. Um 18 Uhr erreiche ich den Platz, 2 Womos stehen schon hier, 3 passen noch hin.

Abenberg stellplatz

Kostenloser Stellplatz Abenberg

Stellplatzinfo Abenberg

GPS: 49.2355,10.9549 | N49°14’8“ E10°57’17“
Ca. 5 Plätze
VE vorhanden
Strom 8 Steckdosen 1€/8h
direkt an einem kleinen Badesee (bessere Pfütze)
direkt an der Straße
Tankstelle und Supermarkt in unmittelbarer Nähe

Blick auf die Burg Abenberg

Abenberg

Abenberg

Der Platz am See ist schön, keine Frage, aber die Lage ist eine Katastrophe. Direkt an der Straße hat man eben mit dem Verkehr zu tun. Da es keine große Hauptstraße ist, wird es in der Nacht bestimmt noch ruhiger werden. Es gibt 33 DVBT Sender und LTE ist auch vorhanden. Für eine Nacht also alles gut soweit. Für morgen suche ich mir was Besseres.

Schneeberg – Erzgebirge

Wie schon befürchtet war gestern die Nacht um 6:30 Uhr zu Ende. Ich trank noch gemütlich Kaffee und fuhr dann irgendwann gegen 8 Uhr mal los. Als grobes Ziel hatte ich mal Bayreuth ins Navi eingegeben.

kein verkehr

leere Autobahn

Die Autobahn ist für Freitag extrem leer, sogar um Nürnberg ist kein nennenswerter Verkehr. In Bayreuth tingle ich etwas planlos durch die Stadt, schaue mir den Stellplatz am Thermalbad an und finde durch Zufall einen Tierarzt. Die Gelegenheit mit Max da mal vorbei zu schauen, denn der hat seit Tagen eine entzündete Stelle am Bauch. Der Tierarzt meint, es ist nichts schlimmes, wahrscheinlich ein Zeckenbiss. Ich bekomme ein entzündungshemmendes Mittel, zahle 30 Euro und dann fahren wir weiter. Es ist noch vor Mittag und wir fahren weiter Richtung Sachsen.

An der Talsperre Pöhl verlassen wir die Autobahn und halten Ausschau nach einem Stellplatz. Die Straßen hier sind schon etwas speziell, sehr schmal, kurvig und hügelig.

teure plätze am plönsee

etwas zu schräg und teuer

Am Nordufer gibt es einige Parkplätze, aber überall will man Geld haben und eben sind die Plätze auch nicht wirklich. Als das alles nicht das richtige ist, beschließe ich weiter nach Schneeberg zu fahren. Hier wohnt ein alter Kumpel von mir, den ich unbedingt mal besuchen will. Auf seinem Grundstück bekomme ich einen schönen ruhigen Stellplatz.

Schneeberg

privater Stellplatz

Nach einer sehr ruhigen Nacht, mache ich mich heute Morgen auf zum Einkaufen und etwas die Gegend erkunden. Dabei finde ich einen schönen abgelegenen Parkplatz im Wald wo ich mich erst einmal hinstelle.

freistehen mit dem wohnmobil

Freistehplatz im Wald bei Schneeberg

Schneeberg liegt im Erzgebirge umgeben von einer wunderschönen Landschaft. Ein bisschen wie im Schwarzwald, gefällt mir schon mal sehr gut. Nur die Berge machen dem Womo ziemlich zu schaffen.

Das Wetter spielt auch mit, gute 25 Grad hat es bei einem Sonne-Wolken Mix. Bisher hat das Internet im Osten ganz gut geklappt. Meist hatte ich H+ oder LTE nur hier natürlich nichts außer GPRS. Darum gibt’s mal wieder SAT Internet.

2 Tage Pause

Jetzt hat es mich auch erwischt, 2 Regentage sind vergangen und ich bin auf dem Waldparkplatz versumpft. Nicht wegen dem Regen, sondern es war einfach mal schön 2 Tage total alleine zu stehen und einfach die Ruhe zu haben.

Heute Morgen war ich einkaufen und wo ich so bei Lidl in Schneeberg stehe, senkt die Tankstelle nebenan die Preise um 8 Cent auf 1,31€. Perfekt, letzte Woche wollten die noch über 1,45 € und jetzt wo der Tank mal wieder leer war, kam mir das gerade gelegen. Das Wetter war heute ein lebhafter Sonne Gewitter Mix, mit 11 bis 19 Grad.

Annaberg-Buchholz Fichtelberg

Heute will ich endlich mal was von der Gegend sehen, in der ich mich gerade so rumtreibe. Das Wetter ist auch wieder ok, auch wenn noch sehr viele Wolken über das Land ziehen, es ist nicht kalt und windstill. Ins Navi gebe ich Annaberg-Buchholz ein und folge einfach mal der Quasselstrippe. Immer wenn ich etwas interessantes sehe, halte ich an und schaue es mir an.

Wie zum Beispiel diese Eisenbahn Stahlbrücke. An der Straße hat man sogar extra einen kleinen Aussichtspunkt für diese Brücke angelegt.

Eisenbahn Stahlbrücke Erzgebirge

Eisenbahn Stahlbrücke

Spielender Max

Max spielt

Während Max mit Stöckchen spielt, mache ich ein paar Fotos.
Genau auf anderen Straßenseite führt eine Straße zu einem Speicherkraftwerk. Eine sehr interessante Anlage, die wohl in Zukunft in Deutschland noch stark ausgebaut wird. Oben auf dem Berg ist ein zweiter See, bei Stromüberschuss, wird das Wasser vom unteren See, zum oberen See gepumpt. Wenn Strommangel herrscht, wird das Wasser vom oberen See wieder in den unteren See geleitet und dabei Strom erzeugt. Bei einem Wirkungsgrad von 76% finde ich die Technik gar nicht so dumm. Denn lieber mit 76% Wirkungsgrad Strom speichern, als ihn gar nicht nutzen zu können.

Annaberg-Buchholz

Annaberg-Buchholz

Weiter geht’s danach nach Annaberg-Buchholz, wo ich eine Runde durch den Ort drehe. Puh immer diese Bergdörfer, die viel zu eng sind. Am Sportplatz finde ich Platz zum Parken. Übernachten soll hier auch gehen.

Es ist noch früh am Tag, so fahre ich noch ein Stück weiter und lande in Cranzahl am Bahnhof. Hier startet die Schmalspurbahn Cranzahl–Kurort Oberwiesenthal und auch die Zschopautalbahn hält hier.

Schmalspurbahn Normalspurbahn

Gleisadapter auf Schmalspur

Echt genial fand ich den Adapterwagen, der die Wagons der Normalspur, Schmalspurkompatibel macht. Dabei werden die Wagons einfach auf einen Wagen gefahren und dort verspannt.

Schmalspurbahn Cranzahl–Kurort Oberwiesenthal

Schmalspurbahn Cranzahl–Kurort Oberwiesenthal

So genug Züge geschaut, weiter geht’s auf den Fichtelberg. Ich fuhr auf gut Glück da hoch, weil ich hoffe mich da über Nacht irgendwo hin mogeln zu können.

fichtelberg freistehen in sachen

Mein Stellplatz für heute Nacht

Wikipedia sagt: „Der Fichtelberg bei Oberwiesenthal im Erzgebirgskreis ist mit 1214,79 m ü. NHN der höchste Berg in Sachsen.“ Mein Navi meint, wir sind auf 1070 Meter. Also hat sich irgendjemand vermessen. Aber egal, es auf jeden Fall sehr schön hier oben.

Fichtelberg lift

Sessel Lift Fichtelberg

Der Parkplatz ist Gebührenpflichtig. Die Nachfrage im Hotel ergab, dass man mit dem Tagesparkschein für PKW, mit dem Wohnmobil über Nacht stehen bleiben darf. ES WIRD GEDULDET – ES IST KEIN STELLPLATZ keine VE, KEIN STROM, KEINE MÜLLENTSORGUNG!! Bitte haltet euch daran, so dass man auch in ein paar Jahren noch hier stehen kann.

Fichtelberg Friedensglocke

Friedensglocke auf dem Fichtelberg

Ehre seit Gott und Friede auf Erden
Friedensglocke – Fichtelberg – Denkmal für 20 Jahre Wiedervereinigung

Hotel Fichtelberghaus

Hotel Fichtelberghaus

Das Fichtelberghaus mit seinem 31 Meter hohen Turm beherbergt 2 Restaurants und ein Hotel.

Sonnenuntergang fichtelberg

Es ist schon spät am Abend

Fichtelberg  Wohnmobil freistehen

Sonnenuntergang auf dem Fichtelberg

Gute Nacht, leider habe ich nur tschechisches Netz mit Edge und es dauerte wirklich Stunden, bis ich diesen Beitrag endlich mal online hatte.

Fahrtag durch Sachsen in die Altmark

3 Tage wollte ich bleiben, 3 Wochen sind es nun geworden. Die Zeit verging wirklich wie im Flug. Es war eine sehr schöne Zeit im Erzgebirge und es war sicher nicht mein letzter Besuch in dieser Gegend. Vielen lieben dank auch an die Gastgeber! Trotzdem musste ich heute endlich ein Stück weiterfahren.

357 Kilometer standen heute auf dem Programm und das bei 32 Grad. Die ersten 20 Kilometer bis Zwickau musste ich noch die Berge, überwinden, danach wurde das Land flach und ich konnte gemütlich vor mich hin fahren.

blauer himmel  gelbe felder

Es ist mitten im Sommer

Heute ist Ferienanfang und Freitag. Ich befürchtete schon das schlimmste, aber auf meiner Strecke war von Stau oder anderen Autos nicht viel zu sehen.

leere autobahn im osten

Leere Autobahn

gerade strassen in der ddr

Lange Geraden

Lange Geraden, leichte Hügel – Es läuft heute super. Am Nachmittag steigt die Temperatur auf 32 Grad und Fahrerhaus wird es auch immer wärmer.

max pennt

Max kann endlich mal ausschlafen

Max nimmt es gelassen, er freut sich, dass wir mal wieder zusammen on Tour sind.

konstante temperatur

Immer 85°C

Gerade bei diesem Wetter, bin ich sehr Glücklich über den Vario. Die Kühlwassertemperatur bleibt einfach unbeeindruckt immer an der gleichen Stelle.

heisse reifen im sommer

heißer Reifen

Die Reifen mussten dafür leiden, die Laufflächen waren sogar teilweise noch heißer.

DDR

Ehemalige Grenze

Ein paar Kilometer war ich heute sogar in Niedersachsen unterwegs, danach geht’s wieder nach Sachsen-Anhalt. Hier die ehemalige Grenze.

Alte Ostdörfer

Alte Ostdörfer

altmark

Ziel erreicht – Outback

Um 15:45 ist Feierabend für heute – Ziel erreicht, bei Bruno auf der Wiese im Outback. Ohne Mobilfunk aber mit SAT Internet.
Vor ein paar Tagen habe ich mich schon aufgeregt, dass Lidl seit über einem Jahr schon keine Funkklingeln mehr im Angebot hat. Heute hat sich das zu meiner Freude endlich geändert. Ich habe endlich wieder eine Klingel an der Türe.

klingel am wohnmobil

Lidl Funkklingel

Von der Altmark an die Weser

Heute geht’s weiter, mein erstes Ziel ist in Gifhorn der Wohnmobilstellplatz. Als ich auf halbem Weg noch tanken war, stellte ich fest, dass mein Geldbeutel nicht da war wo er sein sollte. Bevor ich nun anfing wie wild das Wohnmobil zu durchforsten, rief ich erst mal Bruno an, ob mein Geldbeutel noch dort im Auto liegt. Natürlich hatte ich ihn da vergessen und durfte wieder zurückfahren. Also 40 Kilometer Umweg heute. In Gifhorn kann ich entsorgen, zum Bleiben lädt der Platz aber diesmal nicht ein, zu viele Wohnmobile mit Wäscheleinen von Baum zu Baum, stören das Bild. Ich fahre lieber weiter. Ein kurzer Blick in den Stellplatzführer bei www.meinwomo.net lässt mich einen kostenlosen Platz an der Weser finden. 120 Kilometer sind am späten Vormittag noch keine Entfernung und so mache ich mich auf an die Weser.

Bis auf 2 Hügel direkt vor der Weser ist alles topfeben, was sich mit 15,6 Liter/100Km mal positiv im Verbrauch niederschlägt. Vielleicht liegt’s auch nur an der besseren Aerodynamik von meinem glatten Dach, das nun wie am ersten Tag aussieht ?

Als ich nun den Stellplatz erreiche, traue ich meinen Augen nicht. Wer steht denn da? Die Welt ist einfach zu klein für uns:

wohnmobilstellplatz

Stellplatz Grossenwieden

Es ist Henning, wir wussten beide nicht voneinander und haben uns zufällig auf diesem einsamen Platz getroffen.

Getroffen haben wir uns auf dem Stellplatz in Grossenwieden, direkt an der Weser, neben der Hochseilfähre.

Grossenwieden fähre

Seilfähre am Stellplatz

Stellplatzinformation Grossenwieden

GPS: 52.1719,9.18984 N52°10’19“,E9°11’23“
Stellplatz kostenfrei für ca. 4 Mobile
Keine VE, kein Strom, keine Müllentsorgung

kostenloser stellplatz

Regenschutz

Das Wetter war heute über den Tag meist bedeckt mit bis zu 28 Grad und zum Abend kamen tatsächlich noch ein paar Regentropfen.

Stellplatztour

Zurzeit bin ich immer schon um 6 Uhr wach, dementsprechend müde bin ich abends ab 11 Uhr. Muss meinen Schlafrhythmus mal wieder etwas in die Nacht verschieben. Denn um 6 Uhr schlafen immer alle noch ?

Gestern kam eine Shop Bestellung rein, welche ich heute Morgen gleich persönlich ausgeliefert habe, die Gesichter der Leute sind einfach immer nett, wenn man persönlich vor der Türe steht ?

Danach war ich Petra und den „Orgel Manni“, bekannt von der Ziegenwiese in Spanien, besuchen. Wir hatten uns bisher immer nur in Spanien getroffen, aber jetzt war ich mehr oder weniger im Nachbarort und dann musste ich die zwei einfach mal besuchen.

Sicher kennen einige von euch die zwei auch, Manni ist immer noch Windräder bauen beschäftigt und den zweien geht es gut in ihrem neuen Wohnsitz auf dem Campingplatz.

Orgelmanni

Petra und Manni

Danach fahre ich weiter nach Minden, dort will ich mir den kostenlosen Stellplatz an der Weser anschauen. Danke Wolfgang, für den Tipp!

GPS: 52.2861,8.92472 N52°17’10“ E8°55’29“

Minden an der Weser

Minden an der Weser

kostenloser stellplatz in mindn an der weser

Minden an der Weser

Max und ich laufen etwas herum, da es aber wieder furchtbar heiß ist und wir noch einkaufen müssen, fahren wir weiter. Erst zu Lidl, dann nach Hille, wo ich heute noch einen Termin habe.

In Hille schaue ich mir ebenfalls den kostenlosen Stellplatz an.

Hille kostenloser Stellplatz

Stellplatz in Hille

Wohnmobilstellplatz Hille

GPS 52.3423,8.73068 N52°20’32“ E8°43’50“

Mit VE 1€/80L und Strom 1€/6h

Mit den schattenspendenden Bäumen finde ich es hier ganz nett. Aber der Platz ist recht abgelegen außerhalb des Ortes. Finde ich toll.

kostenloser Stellplatz

Hille

Dann geht’s weiter zum Tagesziel:

für wohnmobile zu eng

Etwas enge Einfahrt

Ich glaube hier kommt gerade mal ein PKW ohne streifen durch… Ich habe mich natürlich voll durchgequetscht und stehe jetzt fast wie in Lüdelsen auf einer grünen Wiese. Es ist eine private Adresse, also vergesst es, hier her zu kommen.

Stellplatz auf der Wiese

Stellplatz auf der Wiese

Paderborn

Moin, viel ist nicht passiert. Zumindest nicht viel für diesen Blog hier. Aus Hille möchte ich euch noch ein Bild nachreichen. Ein Citroen HY mit Absetzkabine. Die Besitzer wollen damit kommenden Winter nach Spanien und Portugal zum Überwintern fahren.

Citroen HY mit Absetzkabine

Citroen HY mit Absetzkabine

Inzwischen bin ich in Paderborn gelandet. Stehe wieder privat auf dem Gelände eines Transportunternehmens.

privater stellplatz

privater Platz in Paderborn

Mein treuer Blogleser Erwin hat mir wieder einen Stellplatz vermittelt und sich bereit erklärt meine Post anzunehmen (Vielen Dank Erwin). Mit der Post ist das ja immer so eine Sache, darum war ich froh, das ganze Material auf einmal in Empfang nehmen zu dürfen.

mobiler wohnmobilservice

Warenlieferung

Zum Glück habe ich eine Dusche im Womo, ich wüsste echt nicht wohin mit dem ganzen Zeug.

Erwitte

Gestern bin ich nach Erwitte gefahren, auf dem Weg klingelt das Telefon und ich treffe mich ganz spontan mit einem Kunden beim Baumarkt unterwegs und wir unterhalten uns eine Weile. Gegen Mittag erreiche ich dann Erwitte.

Beim Vario spinnt die Kupplung. Eigentlich schon seit dem Wechsel, aber langsam wird es nervig. Wenn ich das Pedal raus lasse, fängt die Kupplung auf den ersten mm Pedalweg an zu schleifen, der weitere Pedalweg bleibt dann gleichbleibend schleifend und erst ganz zum Schluss greift sie dann voll. Voll bescheuert so vernünftig anzufahren. Also mal wieder ab zu Mercedes und schauen lassen, schließlich haben die das repariert und davor war es ja gut. Am 5 August habe ich Termin. Da habe ich auch gleich 2 neue Motorlager bestellt, das Jahr ist rum, und man merkt wieder bei 1500 Umdrehungen Vibrationen am Lenkrad durch verschlissene Motorlager. In dem Aufwasch werde ich auch gleich zum TÜV fahren.

Meine Jabsco Toilette bekommt auch demnächst neue Ventile und Dichtungen, auch hier ist wieder ein Jahr vergangen und bevor ich das ganze Zeug aufwendig reinige, mache ich für 40 Euro einen kompletten Service Kit rein und habe wieder Ruhe. Die Teile habe ich gerade bestellt.

Nature One

Vorgestern ging es weiter, von Erwitte nach Ascheberg. In Ascheberg war dieses Wochenende Kirmes. Ich gebe mir den Spaß mal und laufe durch und gönne mir mal keine Pizza, sondern 2 Kugeln Eis. Am Abend parke ich vor der nächsten Kunden-Baustelle, direkt an einer Landstraße, mit Autobahn in Hörweite. Dazu gibt es noch eine Eisenbahnlinie und die Musik der Kirmes, aus dem 1 km entfernten Ort. Was tut man nicht alles …

Gestern fuhr ich zu Pieper in Gladbeck, schaute mich in dem Laden um und brauchte dringend 3 Dinge. 2 Sachen mussten erste bestellt werden. Danke, das kann ich selbst auch… Dieser Umweg hat sich nicht gelohnt. In Herne besuche ich ein Pärchen, dass seit 3 Wochen nun im Womo lebt. Wir kennen uns schon länger und verbringen einen netten Abend zusammen. Ich stehe auch wieder total entspannt auf einem super ruhigen Platz, ohne Verkehrslärm, Züge und Flugzeuge. Dafür prasselt jetzt um 23 Uhr der Regen aufs Dach – das 4te Gewitter auf 100 km Strecke. Ein ganz ungewohntes Geräusch nach so vielen wunderschönen Wochen.

Heute geht’s nach Büroarbeit erst einmal nach Düsseldorf auf den Messeparkplatz P1. Zum Glück habe ich hier nur einen kurzen Termin und muss hier nicht übernachten. Flugzeuge mit der Hand fangen, dazu noch die Autobahn. Ein dauernder Lärmpegel, nicht mal kostenfrei möchte ich hier stehen. Gegen Mittag fahren ich nach Willich, ebenfalls Termin, welchen ich um 19 Uhr auch fertig habe. Danach gehe ich nach dem leicht anstrengenden Tag zum Goldenen M und gönne mir mal ein Abendessen. Zum Feierabend fahre ich ganz entspannt über die Autobahn vorbei an Düsseldorf nach Wuppertal.

Heute morgen bin ich schon um 9 Uhr wieder on Tour auf dem Weg nach Koblenz. Während ich dort am Arbeiten bin, macht sich Max einen schönen Tag.

der chef

Max passt auf, dass ich richtig Arbeite

Diese Woche ist geschafft, durch geschickte Terminplanung bin ich heute schon fertig mit meiner Tour. Das Womo ist leer und ich muss nun nach Gmünd neue Ware laden. Aber bevor ich von Koblenz an einem Stück nach Gmünd fahre, mache ich noch einen Abstecher in den Hunsrück zu Nature One.

Nature one camping

Wiese von Bauern bei Nature One

Während auf den Feldern nebenan dieses Jahr schon heute die mega Party steigt, ist die Wiese beim Bauern noch recht leer und wie immer matschig im Bereich der Einfahrt. Ich bin dieses mal wieder fast stecken geblieben.

Baden-Würtemberg erreicht

Heute Nacht wurde es ziemlich spät, Kali und ich versuchten ein Fässchen Bier zu erlegen, was uns aber nicht ganz gelang. Dazu wollte ich heute Morgen auch noch fahrfähig sein, vor allem in einer Gegend wo es nur so von Polizeikontrollen wimmelt.

Um 10 Uhr heute Morgen geht es los, 250 Kilometer hatte ich zu bewältigen, incl. einem Zwischenstopp in Mannheim mit Kaffeepause und Volltanken für 1,29€. Um 16 Uhr erreiche ich meine ehemalige Heimat – Welzheim. Meine Jahreskarte für den Stellplatz gilt noch ein paar Tage, was ich noch ausnutzen möchte.

Vor 38 Tagen bin ich in Welzheim losgefahren. Es war eine sehr ereignisreiche und interessante Tour 2421 Kilometer durch ganz Deutschland. Am schönsten war es definitiv im Osten und Norden, keine Schnacken keine Schwüle und keine Unwetter, die hatten sich nämlich schon über Deutschland abgeregnet, bevor sie den Osten erreichten. Aber wahrscheinlich hatte ich auch nur Glück mit dem Wetter.

Verbrauch:
16,37 l/100km 2.391 km und 391 l
Spritkosten: 21,85 EUR/100km 2.391 km und 522 EUR

– Ende –

Wohnmobil Stauklappen und Türen selber abdichten
Der Alltag im mobilen Leben

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