Nachdem wir das meiste erledigt haben und ich nun Reisebereit bin, starte ich auf die erste 6 Wochen Tour entlang Rhein Mosel und Main. Meli wird mich nur sporadisch besuchen kommen, da sie in ihrem alten Betrieb ein paar Wochen aushelfen muss. Es herrscht Mitarbeiter Notstand. Dies ist meine erste Arbeitsreise in Deutschland. Ich sollte als das Geld, welches ich verbrauche auch verdienen.

Deutschlandtour 2011 – die Reise beginnt

Geweckt wurden wir heute Morgen von Regen. Wundervoll, wenn einem noch das schöne Wetter von gestern im Kopf ist. Naja was Solls. Nach einem Kaffee packen wir zusammen und gehen. Es wird langsam ernst. Meli fährt mit dem AX zu ihrer Mutter und ich folge mit dem Womo. Meli verlässt mich ja heute und so will sie noch ein paar persönliche Dinge aus dem Womo räumen. Dann komme ich noch unters Messer, die Haare sind schon wieder viel zu lang.
11:15 Uhr fertig. ICH starte den Motor. Alleine … neben sitzt nur Max und Padova. Ist ja fast wie auf dem Weg nach Spanien, aber hinter dem Womo ist kein AX zu sehen. Irgendwie komisch, ich bin gespannt wie es wird. Es ist das erste Mal seit über 3 Jahren, dass wir voneinander getrennt sind.
Mein erstes Ziel ist die Mülldeponie in Schorndorf. Ich will auf die Waage. Nehme dafür einen ziemlichen Umweg in Kauf mit vielen Bergen. Als ich die Deponie erreiche ist das Tor zu. Spitze!
Gut … egal, nächster Tagespunkt.
Immer wieder wurde ich auf Leuchtstoffröhren in LED Technik angesprochen. Da ich aber bisher keine Testmöglichkeit dafür hatte, habe ich mich da etwas zurückgehalten. Nun habe ich aber ein freiwilliges Opfer gefunden. Ich darf in einem Unternehmen im Büro die ersten LED Röhren verbauen. Super Testbedingungen für uns, die Röhren sind im Dauerbetrieb.
Den Einbautermin habe ich jetzt ausgemacht, um 14 Uhr soll ich da sein. Also habe ich nun genug Zeit beim Restaurant goldenes M noch einen Mittagssnack zu mir zu nehmen, und diese Zeile zu schreiben.
Danach will ich dann noch ein paar km Richtung Mannheim fahren. Mal sehen wo ich heute Nacht schlafen werde.
ABEND:
Der Termin heute Mittag verlief etwas hektisch, aber um halb 4 war ich dann endlich auf dem Weg ins schöne Wetter. Über Backnang fuhr ich nach Mundelsheim um dort auf die Autobahn zu fahren. Das Navi zeigte mir den Weg nach Schwetzingen. Dort angekommen schaute ich mir den Wohnmobilstellplatz hinter dem Schlossgarten an.
Zwar direkt neben Lidl aber auch direkt an einer stark befahrenen Straße. Hier wollte ich absolut nicht bleiben. Die Katzen hätten mich wieder gehasst, wenn ich ihnen zum Schutz ihres Lebens Hausarrest gegeben hätte. Ich bekam dort aber bei Gespräch mit anderen den Tipp Bad Schönborn. Ist nur 27 km weg und der Platz soll sehr ruhig gelegen sein. Also fahre ich dort hin und schau mir das Ganze an. Man muss sich anmelden, der Platz kostet 8 Euro die Nacht, das geht gerade noch so. Die Rezeption hat schon geschlossen, so fülle ich einen der ausgehängten Zettel aus. Morgen muss ich dann Zahlen.
Ich richte mich hier ein und versuche die Schüssel einzustellen, nein die Glotze bleibt aus. Ich will nur Radio hören, aber ich finde einfach keinen Satelliten und gebe nach 35 Minuten suchen entnervt auf. Schwupp, es geht… Man warum nicht gleich so???
Bei 10 Grad bin losgefahren, hier hatte es 17 Grad und Sonne. So gefällt mir das, ich bleibe hier. Vor allem ist hier auch der Frühling schon angekommen. Alles Blüht, die Bäume haben Blätter und die Wiesen sind grün.

Im schönen Ladenburg am Neckar

Bad Schönborn habe ich nach einer ruhigen Nacht verlassen. Ich habe heute Morgen mit dem Platzbetreiber gesprochen, ich darf wieder kommen. Das ist schon mal schön, aber 8 Euro am Tag lohnen sich für mich nur bei entsprechendem Umsatz. So schaue ich mir lieber die Gegend weiter an und fahre nach Norden. Über das Internet habe ich mir den Stellplatz in Ladenburg ausgesucht. Knapp 30 km Strecke, waren es wert hier her zu fahren. Der Stellplatz liegt im Grünen am Neckar und ist bis auf den PKW Verkehr zur Fähre sehr ruhig. Genau richtig für mich und die Cats.

ladenburg wohnmobil

Wohnmobilstellplatz in Ladeburg

Langsam wird es auch heller, die Sonne kommt immer mehr raus. Aber mit 12 Grad ist es noch etwas kühl. Trotzdem werde ich nachher mit Tante Paula mal die Gegend erkunden gehen.

Nachtrag am Abend:
Es gibt immer schöne und weniger schöne Tage, ich z.B hatte heute beides gehabt.
Heute Mittag habe ich wie geplant die Stadtbesichtigung mit Tante Paula gemacht. Flink ging es durch die engen Gässchen auf Radwegen durch die Stadt und entlang des Neckars.
Zurück am Womo scheint nun die Sonne richtig und liefert 35 A Ladestrom. So sind die Batterien fast voll geworden, einiges an Strom habe ich gleich wieder verbraucht zum Paula laden und der Heizlüfter heute Morgen, hat auch ganz schön Strom verbraucht.
Der Stellplatz hier ist nun voll und ich habe mich mit einigen ganz nett unterhalten können. Irgendwann heute Mittag fällt mir ein, dass der Kühlschrank ja immer noch leer ist. Also bin ich noch schnell zum Lidl gedüst, 2,5km eine Strecke, und habe Pizza und Müsli fürs Frühstück geholt. Kaum bin ich wieder zurück, Max sitzt draußen, ich war innen am Aufräumen, kommt ein älterer besoffener Herr vorbei und labert Max zu und erzählt irgendwas von wegen sein Hund sei heute gestorben. Ich versuchte vorsichtig mein Beileid auszudrücken und erklärte ihm, dass ich gerade keine Zeit habe. Er machte es sich auf meinem Stuhl gemütlich und jammerte mir von seinem Hund vor. Irgendwann kam er dann und meinte ich soll ein Taxi rufen. Puh nichts lieber als das.
Bis das Taxi dann kam, machte der Mann es sich auf meiner Stufe gemütlich erzählte er mir von seinen 3 Häusern, seiner Million auf dem Konto und dass er sich jetzt auch einen Wohnwagen kauft.
Irgendwann kam das Taxi und ich überredete ihn bitte schnell einzusteigen. Gott sei Dank, er war weg. Der ganze Stellplatz hat die Aktion mitbekommen. Ich erfuhr hinterher, dass alle dachten der Mann würde zu mir gehören. Na prima.
Nach dieser Aktion war es nun schon spät, die Sonne war hinter den Wolken verschwunden und so entschied ich mich, das Abendessen zu machen. Pizza im Ofen ist ja zum Glück einfach.
Nach dem Essen wollte ich nur kurz raus, Paula verstauen. Schon kommt wieder einer her und fragt mich nach meiner SAT Schüssel. Es war ein nicht Wohnmobilist, der hier wohnt und sich über Wohnmobile erkundigen wollte. Er will sich eins kaufen und hatte viele Fragen. Eine Stunde später waren wir fertig, mir reicht’s für heute.

Weiterfahrt nach Lorsch

Ich wache auf, hatte wieder eine ruhige Nacht. Der Himmel ist wolkenverhangen alle Womos verlassen fluchtartig den Platz. So hält mich hier auch nicht mehr viel und packe zusammen und mache mich auf den Weg nach Lorsch. 30 km später bin ich auch schon da, ist ja alles direkt an der Autobahn hier und somit habe ich kurze Fahrzeiten. Es ist immer noch bewölkt und zu meiner großen Enttäuschung ist auf dem Stellplatz an der Klostermauer Baustelle. Es ist sehr laut und nicht besonders schön. 1 Womo steht noch hier. Ich stelle mich hin und warte erst mal ab. Im Internet suche ich nach einer Alternative. Aber alle Plätze in der Nähe sind irgendwie alle an einer stark befahrenen Straße oder eben kostenpflichtig. Von dem anderen Womofahrer erfahre ich, dass heute nach sehr viele Womos hier waren. Ein Grund für mich zu bleiben.

alter Wohnmobilstellplatz in Lorsch

Stellplatz in Lorsch an der Klostermauer

Gegen Mittag kommt die Sonne raus und die Temperaturen steigen. Ich fahre mit Paula zur Post, 1 Minute vor 12 Uhr erreiche ich diese auch, aber die Türe ist schon abgeschlossen. Gut wieder zurück zum Stellplatz und Mittagessen machen. Inzwischen kam das nächste Womo und wir sind zu zweit hier. Die Sonne brennt langsam richtig runter und es hat 25 Grad im Schatten. Ich ziehe mich mal um, kurze Hose und T-Shirt, dazu Stühle raus und Sonnenbaden. Kann nach so einem Winter wirklich mal nicht schaden.
Max und den Cats gefällt es hier, alle spielen ausgelassen draußen. Hier kann man es wirklich aushalten wäre der Baulärm nicht. Um 15 Uhr starte ich einen neuen Versuch mit der Post und als ich gerade reingehen will, klingelt das Handy. Radio Bayern 3 war dran. Sie wollen ein Interview von mir, wegen Womoleben und so.
Die nette Frau stellt mir ein paar Fragen und ich antworte brav. Wann es im Radio kommt, weiß ich noch nicht. Evtl. will mich noch ein Reporter besuchen kommen.
Danach geh ich dann endlich zur Post. Auf dem Rückweg mache ich noch eine große Stadtrundfahrt und finde sogar einige Supermärkte. Auch ein Aldi ist dabei, das ist gut, denn ich brauche Kaffee. Gekauft habe ich ihn aber natürlich nicht, hatte nämlich kein Geld dabei.
Als ich wieder beim Womo angekommen bin, waren es schon wieder 10,5 km mit Paula. Nach 2,5 Stunden war der Akku wieder voll. Bei 1,9A Ladestrom sind das 4,75AH also gerade mal 25% verbraucht. Das macht mir Mut, dass ich morgen mit Paula nach Heppenheim fahren kann. 20-30 km, sind Problemlos drin wenn es keine großen Berge gibt.
Heute Abend ist der Platz tatsächlich gut gefüllt mit Womos, obwohl es hier doch gar keinen Strom gibt und die VE Möglichkeiten eher gut gemeint als wirklich nützlich sind.

Sommer in Lorsch

Wie im Sommer fühlte ich mich heute. Ich habe wieder Touren nach Bensheim und Heppenheim unternommen. Bei über 25 Grad war es herrlich durch die Landschaft zu cruisen.
Ansonsten ist heute nicht viel passiert. Ich hatte noch Besuch von Olli und Uli, mit ihrem neuen Womo.
Die Solaranlage hat heute über 250 Ah geliefert, das sind ca. 3,25 KWh. 0,28 KWh davon habe ich heute auf 30km mit Tante Paule verfahren, der Rest ging an Kühlschrank und Warmwasserbereitung drauf. Dass das Radio, der Läppi und Festbeleuchtung den ganzen Tag ein waren, brauche ich eigentlich nicht erwähnen, ist ja normal. Ach so, klar Pizza backen und eine Kanne Kaffee waren auch noch dabei.
Ich denke es war eine gute Entscheidung den Stromi mit seinen 30 kg zuhause zu lassen. So schnell werde ich ihn wohl nicht mehr brauchen. Und wenn doch, dann gibt es auf manchen Stellplätzen ja auch Steckdosen.

Kuschelcamper

Heute scheint den ganzen Tag wieder die Sonne ohne auch nur eine einzige Wolke am Himmel. Nur der Wind der ist sehr kalt. Ist es windstill brennt die Sonne richtig runter. Heute wird es auch mal wieder Zeit für die Markise. Sieht einfach besser aus, und markiert auch etwas den „persönlichen Bereich“ auf den Stellplatz. Gestern ist mir ja einer auf 1,5 Meter neben die Hütte gefahren. Wobei der Platz hier doch riesig groß ist. Ich versteh das nicht, was sich manche Leute denken. Ich habe auch nicht viel Theater gemacht, sondern habe meine Hütte einfach 2 Meter weiter nach links geparkt und schon hatte ich wieder genug Platz.
Wie jeden Tag bisher war ich auch heute wieder mit Paula unterwegs. Gegen Mittag füllt sich der Platz wieder und nun stehen knapp 20 Wohnmobile hier. Ich werde noch bis Montag hierbleiben und mich dann auf den Weg nach Koblenz machen. Nächstes Wochenende will ich an der Mosel sein.

Platzwechsel

Boa jetzt ist schon Sonntag. Morgen bin ich eine Woche unterwegs. Wäre ja eigentlich schon ganz schön, das Rumtreiberleben. So wie ich es mir vorstellt habe. Aber ohne Meli ist es nur halb so schön. Sie fehlt mir einfach.

In Lorsch war ich jetzt 4 Tage. War wirklich schön hier aber irgendwie kommt die Reiselust wieder in mir hervor und mich zieht es weiter. So sitze ich gerade am PC und suche nach neuen Plätzen. Sprendlingen wurde mir gestern empfohlen. Soll kostenlos und sehr ruhig sein. Auch liegt er in meinen Vorgaben, nicht mehr als 100 km am Tag.

Darum werde ich jetzt langsam zusammenpacken und mich auf den Weg machen. Alle sind bereit und nehmen ihre Plätze ein. Ich starte in Richtung Worms und komme in bekannte Gegend.

Wormser Brücke

Brücke in Worms

Mein Handinavi führt mich entlang des schönes Rheins nach Guntersblum. Dort will ich mir den Stellplatz anschauen.

Stellplatz in Guntersblum

Guntersblum teurer Stellplatz

Der Platz an sich ist ja ganz nett, würde er nicht Geld kosten. Er ist total ruhig gelegen bei den Sportplätzen und ziemlich ab von Schuss. Bis in die Innenstadt läuft man geschätzte 15 Minuten. Für einen Schotterplatz, der eigentlich außer Strom nichts bietet, bin ich zu geizig. Zumal der Tag ja erst angefangen hat. Also fahre ich weiter nach Oppenheim.

Wohnmobilstellplatz Oppenheim

Oppenheim Stellplatz

Auch hier muss man zahlen, der Platz selbst würde sehr schön sein, wenn ihn die Gemeinde nicht als Schuttabladeplatz nehmen würde. Hier komme ich aber vielleicht trotzdem noch mal vorbei.

Weiter geht’s nach Bodenheim. Hier finde ich den Platz zuerst gar nicht, weil er nicht ausgeschildert ist. Es gibt hier auch nichts außer Natur aber dass dafür reichlich. Hier findet auch das Jährliche Leerkabinen Treffen statt.

Bodenheim Wohnmobilstellplatz

Stellplatz Bodenheim

Der nächste Platz auf der Route war Gau Algesheim. Ich nehme die Autobahn, da Mainz mit zu stressig ist. Es ist ca. 14 Uhr als ich auf den Platz komme und habe keine Lust mehr zu fahren. So bleibe ich hier, 4 Euro für eine Nacht auf einem sehr sicheren und vor allem vollen Platz lassen mich schwach werden und auf Kundschaft hoffen.

Wohnmobilstellplatz Gau Algesheim

Gau Algesheim

Der Platz ist zwar ziemlich eng aber eingezäunt. So kommen die Katzen schon auf keine dummen Gedanken. So habe ich es mir nun hier gemütlich gemacht. Morgen geht’s weiter, ich brauche noch einen guten Platz für die nächsten Tage, wo ich die Schlechtwetter Periode kostenfrei überstehen kann.

Dem Rein entlang nach Andernach

Es ist Montag und die Geschäfte haben endlich wieder offen. Ich muss dringend zur Post und einkaufen. Alles ist leer gefuttert, weil ich am Samstag keine Lust mehr hatte einzukaufen. Naja, eigentlich habe ich nie Lust einzukaufen, und kaufe eben immer nur das Nötigste.
Die Nacht hier in Gau Algesheim (an den Namen dieses Ortes werde ich mich nie gewöhnen) war die Ruhigste bisher. Geweckt wurde ich nur von Vogelgezwitscher.
Jetzt ist es genau 8:30 die Sonne scheint durch den leicht verschleierten Wolkenhimmel. Heute Nacht hatte es nur 3 Grad, gut, dass ich mal wieder die Heizung anhatte. Ich hoffe, dass es heute wieder so schön wie gestern wird.
So nun muss ich mich aber fertigmachen, mit Paula kurz in die Stadt fahren und Packet abgeben, dann noch kurz mit gratis Wasser volltanken und los Richtung Andernach. Ich fahre heute einfach immer dem Rhein entlang Richtung Koblenz.

Wohnmobil mit Wasser auftanken

Wasser tanken in Gau Algesheim

Ich fahre heute das erste Mal ohne Navi. Die Tante nervt mich nämlich, weiß immer alles besser und kann die Klappe nicht halten. Ich wollte einfach ganz in Ruhe den Rhein entlangfahren und die Strecke genießen. Ich sage euch, die B9 ist eine wunderschöne Strecke von Bingen bis Koblenz.

Turm an der B9

Schöne Landschaft am Mittelrheintal

Straße am Rhein B9

Tolle Strecke, direkt am Rhein

Burgen am Rhein

Burgen und Schlösser wohin man schaut

Gegen Mittag erreiche ich dann nach 100 km Andernach am Rhein. Nach etwas suchen finde ich auch den Stellplatz.
Den Mittag verbringe ich in bester Gesellschaft. Wir halten ein spontanes Händler treffen ab und tauschen Erfahrungen aus.

Fugen Dieter Andernach

Fugen Dieter – Händler Treffen

Dieter Wilk, verfugt / versiegelt Wohnmobile komplett neu. Top Arbeit wie ich selbst sehen konnte.

wohnmobilstellplatz

Treffen mit Wolfgang und Meli

Pizza essen

Pizza mit Meli und Wolfgang

Heute Abend gab es dann für alle lecker Pizza und durch einen blöden Fehler habe ich mal wieder einen Wechselrichter geschrottet. Wolfgang hat es gut gemeint und wollte mir Strom spenden. Dumm war nur, dass der Wechselrichter am Bordnetz hing und somit 220V von außen bekommen hat. Morgen schaue ich mal ob es nur die Sicherungen sind oder ob er wirklich tot ist ;-(

Eigentlich war der Tag heute sehr schön und mit 26 Grad auch herrlich warm. Der Wechselrichtertot hätte nicht sein müssen. Denn inzwischen bin ich fast schon ein wenig davon abhängig davon. Nun muss ich meinen kleinen 700Watt WR wieder aktivieren um wenigstens den Drucker, Handy und so Zeug betreiben zu können.

Suche nach dem toten Wechselrichter

So, heute Morgen stellt sich die Frage wie ich zu meinem Kaffee komme. In der Thermokanne ist zwar noch eine Tasse drin aber kalt. Aufbrüh-Kaffee ist leer und die Kaffeemaschine bleibt wegen dem kaputten Wechselrichter außer Betrieb.
So kam mir diese Idee:

Kaffeetasse auf dem Herd

Gaskaffee

Hat auch wunderbar geklappt.

Dann machte ich mich auf dem Weg zum Wechselrichter. Schön wenn man viel Stauraum hat, aber dumm, wenn sich darunter der Wechselrichter versteckt… Also alles ausräumen.

wechselrichter im wohnmobil

2500W Wechselrichter

Da isser ja. Nach dem Aufschrauben habe ich die Sicherungen kontrolliert. Alle 12 Stück sind ok. ( 12x 30A !!) Hat einer eine Idee??? Beim Einschalten des WR macht dieser kurz ein pfeifendes Geräusch (hört sich nach Hochspannung an) und geht dann sofort auf Overload. Kein Strom kommt raus…

Heute Morgen war es erst noch sonnig dann kam typisches Aprilwetter. Sonne Regen und Sturm. Ich fahre heute nach Enkirch an die Mosel. Will mir den Stellplatz hier anschauen, da wir hier ab nächster Woche für eine Woche hier stehen werden. Meli kommt mich dann besuchen ?

webcam mosel enkirch

Na, wo ist mein Wohnmobil

Kaffee ohne Strom kochen

Guten Morgen. Not macht erfinderisch. Wer sagt denn, dass das Wasser mit Strom erhitzt werden muss? Mit Gas gehts auch:

Manuelle Kaffeemaschine

Die Kaffeemaschine macht den Filterhalter

Gestern war ich etwas frustriert wegen dem Wechselrichter und hab lange darüber nachgedacht. Ich werde mir einen neuen 2,5KW Wechselrichter bestellen müssen.

Heute habe ich die große Mosel Tour gemacht. Einmal nach Luxemburg und zurück 201 km. Wäre ich nur wegen dem Tanken die Strecke gefahren hätte ich 20 Euro draufgelegt. Aber ich wollte mir die anderen Stellplätze noch anschauen.

Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass Enkirch den schönsten Wohnmobil-Stellplatz an der Mosel hat. Zumindest für meine Kriterien. Die Tiere können gefahrlos draußen rumlaufen, es ist ziemlich ruhig. Vor allem nachts hört man fast nichts.

Die 6 Euro am Tag kann ich gerade noch so verschmerzen. Ich werde mich nun hier für die nächsten 12 Tage niederlassen. Hier trifft man sogar alte Bekannte aus Spanien ?

Strom gibt es pauschal für 1,50€, Wasser und Entsorgung ist im Preis mit drin und am Morgen kommt der Bäcker vorbei. Enkirch selbst ist ein kleines Nest. Aber es hat einige kleine Läden wo man sich mit dem nötigsten versorgen kann. Sogar eine Post gibt es hier.

Wäsche gewaschen

Ach ist das schön hier. Heute Nacht war es mit 2 Grad richtig Kühl. Aber die Sonne wird das schon machen. Dachte ich heute Morgen noch. Mehr als 12 Grad waren nicht drin. Die Sonne zeigte sich ziemlich wenig, aber die Batterien wurden trotzdem voll.
Ich war heute auch fleißig und habe kräftig Wäsche gewaschen. Nun hängt sie im Bad und ist fast trocknen.

Besuch

Ich stehe hier auf dem Platz mit vielen netten anderen Campern. Neben mir hat sich heute Abend noch die Firma Berger Solar dazugesellt. Wir haben uns gleich gut verstanden. So mag ich andere Firmen. Leben und leben lassen.

Heute Mittag habe ich dann noch unverhofft Besuch von Jacky bekommen. Bisher kannte ich sie ja nur vom Internet.
Des Weiteren suche ich eine 1 Euro Putzfachkraft. Sie sollte sehr flexibel sein und kein Problem mit verschiedenen Wohnorten haben. Auszuführende Arbeiten wären: Wäsche waschen, putzen, spülen und aufräumen. Bei Bedarf auch mal den Rasen mähen und einkaufen gehen.

Arbeiten bei schlechtem Wetter

Endlich Feierabend. Heute Morgen um 9 geht’s schon los. „Kannst du mal kurz mein Schloss aufbohren ich habe mich ausgesperrt“. Klar kein Problem. Akkuschrauber und Bohrer habe ich ja dabei. Hatte es zwar noch nie gemacht, aber nun weiß ich wies geht, Ich dachte eigentlich die Womoschlösser sind von besserer Qualität.
Dann erst mal den zweiten Kaffee trinken und im warmen Womo aufwärmen. Um 10 Uhr fange ich dann an, das erste Mal einen kleinen Laden vor dem Womo aufzubauen. Hier sind zu viele Leute um mit jeden persönlich zu Womo gehen zu können.
Das Wetter machte mir einen Strich durch die Rechnung, keine 30 Minuten scheint heute die Sonne und der Wind ließ die 14 Grad als sehr kalt wirken. Ziemlich durchgefroren sitze ich nun bei 24,5 Grad im Womo.

Ab Montag soll auch hier der Frühling wieder sein. Ich freue mich schon. Will nämlich endlich mit Tante Paula eine kleine Tour in die Weinberge und zum nächsten Ort machen.

Endlich besseres Wetter

Heute Morgen wache ich auf, den TV habe ich diese Nacht mal nicht vergessen aber das Radio lief dafür die ganze Nacht durch… Es ist halb 8 und ich bekomme die Augen kaum auf. So hell ist es im Womo. Das kann nur eins heißen: Die Sonne scheint!

Juhu, ich bin sofort fit und schaue raus. Tatsächlich, keine Wolke am Himmel. Auch meine Wetterstation sagt Temperaturen bis 24 Grad bis Samstag voraus.

Ab heute kann ich nun endlich wieder Touren mit Tante Paula unternehmen. Bisher war es nämlich immer viel zu kalt dafür. Auch der Strom ist bei schönem Wetter natürlich im Überfluss vorhanden.

Wenn man so die Nachrichten hört kann man sich auf die Zukunft ja richtig freuen. Strom soll wegen dem Atomausstieg nun richtig teuer werden. Das dachte ich mir schon. Erst schreien alle Atomkraft nein Danke und nun werden sie zur Kasse gebeten. Bin schon gespannt bis die ersten Proteste kommen. Auch eine PKW Maut ist nun geplant, solange die sich nur auf Autobahnen begrenzt habe ich kein Problem damit. Dass die Straßen darum besser werden glaube ich aber weniger.
Ich wünsche euch allen eine schöne Arbeitswoche.

Ganz leise ohne ein Wort, gingst du für immer von uns fort.

Wir gedenken an Banjol, die gestern ohne Grund hoch auf die Straße gelaufen ist und nie wieder zurückgekommen ist.
Es war ein schönes Jahr mit ihr.

Katze

In Gedenken an Banjol

Eigentlich habe ich mir die Ankunft von Meli wirklich anders vorgestellt. Ich habe mich so sehr gefreut, dass sie sogar schon zwei Tage früher kommen kann. Sie wollte mich überraschen, was sie auch geschafft hat. Sogar der Wechselrichter war da, welchen sie auch mitgebracht hat.
Leider kam dann die Sache mit Banjol dazwischen, die uns doch ziemlich zugesetzt hat. Auch der Tag heute war nicht so von Freude geprägt. Sogar Max und Padova hat man es angemerkt, dass Banjol fehlt.
Es war schrecklich als wir Banjol gestern gefunden haben. Ein Wunder, dass wir sie überhaupt gefunden haben. Aber sie war sofort tot und lag direkt an der Straße.
Nun trat genau die Situation ein, die ich nie haben wollte. Ich habe immer die Stellplätze nach Katzentauglichkeit ausgesucht. Immer möglichst weit von der Straße weg. Dass freilaufende Katzen auf die Straße laufen, war uns durchaus bewusst. Bisher haben sich die Katzen immer in der Nähe vom Womo aufgehalten, und wenn man die Stellplätze weit genug von Straßen entfernt gewählt hat, war das Risiko sehr gering.
Enkirch schien mir sicher, da auch auf der Hauptstraße wenig Verkehr ist. Eine Katze im Wohnmobil ist ein Risiko. Das wussten wir schon immer. Aber die beiden waren immer in der Nähe gewesen. Sie sind nie weit vom Womo weggegangen. Und einmal hat sie es doch getan, und sofort Pech gehabt. Padova hat sich heute den ganzen Tag keine 10 Meter vom Womo entfernt.
Für die Zukunft überlege ich ernsthaft ob es wirklich sinnvoll ist, Padova weiterhin mit zu nehmen. Überfahren werden kann sie zwar überall, aber vielleicht ist das Risiko auf Wohnmobilstellplätzen am größten. Nochmal möchten wir diesen Anblick nicht mehr haben.

Frohe Ostern

Nur ganz kurz, wir sind kräftig am Arbeiten hier in Enkirch. Die Geschäfte laufen gut und es ist eine tolle Atmosphäre hier auf dem Platz. Es ist sehr schön, das Meli wieder da ist und wir genießen die Zeit und das spitzen Wetter.

Montag verlässt mich Meli nochmal für eine Woche. Ich werde den Platz hier wahrscheinlich auch am Dienstag oder Mittwoch verlassen und über Koblenz, Bingen nach Lorsch fahren.

Bei Tante Paula habe ich wohl den Motor verheizt als ich die Weinberge hochgefahren bin. Eine Wicklung ist durchgebrannt und in machen Stellungen läuft der Motor nicht mehr an. Aber fahren kann man noch. Ist also nur halb so schlimm. Ein neuer Motor kostet 200 Euro …

LED Lichtband an der Markise

Nachdem nun schon einige unserer Kunde so begeistert von unserem Lichtband sind, habe ich mir nun heute selbst auch mal so ein Band ans Womo gegönnt.

LED Lichtband an der Markise vom Wohnmobil

Markise mit LED Lichtband

4,25 Meter Lichtband, mit dem Dimmer auf eine angenehme Helligkeit regelbar. Nicht nur wir sind begeistert ?

Sunblocker an der Markise

Sunblocker an der Markise

Ach was will man denn mehr im Leben? Schönstes Wetter, angenehm warm mit 27,3 Grad und keine Wolken in Sicht.

So wurden wir auch dazu verleitet den Sun-Blocker für die Markise zu kaufen. Es bringt zusätzlichen Schatten bei tief stehender Sonne. Hier in Enkirch ists wirklich schön. Aber es wird langsam echt Zeit weiter zu ziehen. Spätestens Dienstag packe ich zusammen.

Zurück nach Andernach

Meli verlässt mich heute Mittag wieder und auch ich werde weiterfahren. Ich habe einen Auftrag in Andernach am Rhein bekommen und fahre nun heute da hin. Noch schnell Wäsche waschen heute Morgen, damit die den Tag über trocknen kann. Dann noch packen und Womo fahrfertig machen. Das wird heute etwas schwieriger denn wir stehen schon wieder 1,5 Wochen und alles ist in Benutzung und so steht schon einiges rum.

Zurück nach Andernach

Guten Abend,
ist das ein Stress hier, ich komme ja nicht mal dazu Blogartikel zu schreiben. Die kommenden Tage werden aber hoffentlich ruhiger. Eigentlich wollte ich in Andernach am Rhein nur eine Nacht bleiben, aber es wurden doch zwei Nächte.
Heute, war ich mit Tante Paula bei der Post und einkaufen. Habe Kabel und auch destilliertes Wasser gekauft. Wasser für die Batterien und Kabel für meine Markisenbeleuchtung. Danach habe ich das Kabel verlegt, und noch einen Funkdimmer eingebaut, damit man das Licht auch Dimmen kann. Sieht nun richtig gut aus.
Morgen will ich nach Bingen fahren. In Gau Algesheim Flyer auffüllen und dann in Sprendlingen auf dem kostenlosen Stellplatz für mindestens eine Nacht bleiben.

Sprendlingen

Andernach finde ich inzwischen furchtbar und laut. Nach der schönen Mosel bekommt man hier fast einen Kulturschock. Ich verstehe nicht warum dieser Platz so voll ist, kostet der doch glatt auch noch 6 Euro am Tag, Strom und Wasser extra nochmal. Aber egal, ich bin ja zum arbeiten hier ?
Zum Glück kann ich heute endlich weiterfahren. Also verabschiede ich mich noch und fahre die B9 nach Bingen. Schön wieder am Rhein entlang. Die Strecke ist so wunderschön, bin schon wieder total begeistert. Nach Bingen suche ich einen Stellplatz. Sprendlingen wurde mir empfohlen. Also schaue ich mir den Platz mal an.
Ich bin begeistert, hier gefällt es mir so gut, dass ich hier gleich einziehe ?

Stellplatz Sprendlingen

Wohnmobilstellplatz in Sprendlingen

Der Platz ist kostenlos, bietet Strom für 2 Euro am Tag und Wasser gibt es wohl auch. Müllentsorgung vorhanden und in absoluter Ruhe und Natur gelegen. Man steht auf Stein, das erste Mal exakt gerade, ich bin begeistert.

Stellplatz am Bach

Schöne Lage am Bach

Leider zieht jetzt ein Gewitter auf und alle verziehen sich schnell ihre Wohnmobile.

zurück in Lorsch

Die Arbeit ruft, darum muss ich am Montag nach Mannheim. Deshalb bin ich heute ganz gemütlich nach Lorsch gefahren. Das Wetter war schön aber etwas arg Windig. Bevor ich am Ziel war musste ich noch einkaufen gehen. Also schnell noch zum Lidl, Pfandflaschen abgeben und die Pizza Vorräte auffüllen.
Dann wollte ich eigentlich noch bei Obi einkaufen, aber das wurde nichts weil ich keinen Parkplatz gefunden habe. Dafür habe ich einen Fressnapf entdeckt und habe dort für Max ein neues Halsband gekauft. Vor 4 Wochen hat er sein altes zerrissen als er angeleint war und unbedingt die Katze jagen wollte.
Natürlich gab auch noch ein Schweineohr und für Padova ein paar neue Schaumgummibälle. Die Bälle vergessen wir nämlich immer auf Stellplätzen und finden sie meist beim nächsten Besuch wieder. Aber inzwischen waren wir an zu vielen neuen Plätzen und darum waren alle Bälle aufgebraucht…
In Lorsch angekommen war es erst noch mit knapp 24 Grad herrlich warm, dann kam ein Regenguss und es folgten viele dunkle Wolken wo man nie wusste wann es wieder anfängt.

Es sieht nach Gewitter aus

Gewitterstimmung am Stellplatz in Lorsch

Dieses Bild entstand vor ca. 18:15 Uhr. Kaum war ich drin ging es auch schon los. Jetzt sitze ich im, noch warmen, Womo und schaue mir das Spektakel draußen an. Der Wind schaukelt wieder sanft meine Hütte, auch Regen kann schön sein… wenn er hoffentlich nicht lange bleibt.
Morgen kommt Meli, dann sind wir wieder eine Woche zusammen. Danach muss sie leider schon wieder nach Hause. Ihre Mutter muss ins Krankenhaus und keiner ist da zum Helfen.
Immer wieder treffe ich Spanien Heimkehrer, die mir von Spanien und Portugal erzählen. Heute auch wieder. Er erzählte mir von Orgel Manni der im März immer noch auf der Ziegenwiese war. Ach da kommen Erinnerungen hoch. Wir freuen uns schon auf den nächsten Winter… diesmal fahren wir aber auch nach Portugal!

Allgemeine Information

Das Treffen in Trendelburg vom LT Forum fällt für uns aus. Die Gründe hierfür möchte ich nicht weiter Ausführen. Aber das kommt mir auch ganz gelegen, denn ich hatte nicht wirklich Lust 250Km zu fahren, wenn wir 3 Wochen später schon wieder in Welzheim sein müssen.

Heute kommt ja Meli irgendwann mal vorbei, dann machen wir uns noch einen schönen Tag und werden morgen in aller Ruhe nach Mannheim fahren und dort eine Solaranlage auf ein Wohnmobil montieren.

Wenn wir schon beim Thema Solar sind … Ich plane in kürze tragbare Solarmodule zu bauen. Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Das Womo kann im Schatten stehen, während die Module in der Sonne platziert werden können
  • Viele Wohnmobile haben nur eine begrenzte Dachfläche
  • Durch die manuelle Sonnennachführung lassen sich wesentlich höhere Erträge erzielen als von Modulen gleicher Leistung flach auf dem Dach
  • Gerade im Herbst und Winter sind so hohe Solarerträge garantiert
  • 100 WP durch Klappmechanismus sehr Platzsparen in der Garage zu verstauen.
  • Teure Dachmontagen, Wassereintrittsrisiko usw., sind kein Thema mehr

Vorsichtige Schätzungen belegen bis zu 100% Mehrertrag gegenüber flach auf dem Dach liegender Module.

Schon lange will ich die Felgen mal schwarz streichen, heute hatten wir endlich mal Zeit dazu. Meli wollte es unbedingt selbst machen.

arbeiten untergwegs

Meli streicht die Felgen

Felgen schwarz lackiert

jetzt mit schwarzen Felgen

Sieht doch schon viel besser aus als dieses rostige Grau… Oder?

Freistehen am Rhein

AMUMOT bei der Arbeit

Unsere Arbeitsplatz

Gestern und heute standen wir mal auf einem privaten Stellplatz in Mannheim. Wir durften eine Solaranlage montieren und konnten bei dem Kunden direkt vor dem Haus parken.

Rhein Schiffe

Schiffe gucken am Rhein

freistehen am rhein

Stellplatz am Rhein

Nun sind wir fertig, es war eine schöne Zeit, wir haben wieder eine sehr nette Familie kennen lernen dürfen. Für heute Nacht stehen wir direkt am Rhein und schauen etwas Schiffchen.
Ein wunderschöner Freistehplatz. Ganz ohne Dusche, WC, Strom und VE gedönse. Dafür eine wunderschöne Aussicht und gratis.

Freistehen am Rhein

Wir hatten einen wunderschönen faulen Tag am Rhein verbracht. Das schöne Wetter nutzten wir auch um die Felgen vom Womo fertig anzustreichen. Dabei setzte ich auch noch ein paar farbliche Akzente.

Radnabe rot

Rote Radnabe hinten

Felgenring in rot

Roter Ring vorne

Die Farbe am Reifen konnte ich nach dem Trocknen problemlos wieder abkratzen.

Bad Dürkheim

Wir waren heute in Bad Dürkheim. Melis Vater besuchen. Stehen tun wir auf dem Stellplatz vor dem Knauss Campingplatz. Mann haben die hier Preise. Unter normalen Bedingungen wären wir hier sicher nicht stehen geblieben.

9,50 Euro für den Stellplatz, 3,5 Euro extra wenn man die Duschen auf dem Campingplatz mit nutzen möchte, Strom und Wasser kosten extra. Ein Platz auf dem Camping selber schlägt mit 29 Euro zu buche.

Der Platz gefällt mir überhaupt nicht, hier komme ich nicht mehr her.

10. Leerkabinen Treffen in Bodenheim

Unsere Reise führte uns zum Leerkabinentreffen nach Bodenheim. Hier treffen wir viele bekannte und viele neue Gesichter. Bei schönsten Wetter, genießen wir die Tage. Am Samstagabend gab es noch Spanferkel vom Grill. Wirklich lecker!

Leerkabinen Treffen in Bodenheim

10. Leerkabinentreffen in Bodenheim

Es ist eine schöne Runde, wir konnten mit einigen sehr schöne Gespräche führen und haben uns sehr wohl gefühlt. Danke auch an Wolfgang der das Treffen organisiert hat.

Mit 27 Grad war es heute wirklich sehr warm. Selbst jetzt um 0:10 hat es noch 16 Grad draußen.
Morgen (Sonntag) machen wir uns wieder auf den Weg nach Lorsch. Die Module für den Solarkoffer waren zwar kurz in meinen Händen aber sind schon verkauft. Nun muss ich auf neue warten, die sind aber schon bestellt.

und wieder in Lorsch

Heute war wieder ein Traum Tag. Mit knapp 29 Grad war es reichlich warm und so konnten wir uns gar nicht so richtig dazu durchringen endlich mal aufzubrechen. Irgendwann am Nachmittag sind wir dann doch mal losgefahren und ich habe die Sprittpreise beobachtet. Immer 1,38 weshalb ich dann in Worms für 1,37 tanken war. Danach sind wir an den Rhein gefahren. Hier war es aber so voll, dass wir nach dem Abendessen doch noch nach Lorsch gefahren sind.
In Lampertheim waren die Spritpreise dann bei 1,29. Prima, wieder 10 Euro zum Fenster rausgeschmissen. Dafür hat sich meine Flussfahrweise (immer entlang der Flüsse) mit einem Durchschnittsverbrauch von 14,8 Liter bemerkbar gemacht. Insgeheim habe ich aber gehofft, dass ich mal unter 14 Liter/100km komme.
Nun stehen wir mal wieder in Lorsch. Irgendwie finde ich den Platz hier super. Es gibt Wasser, man kann entsorgen und kostenlos ist es auch noch.

Aschaffenburg

Ziemlich fälle ich die Entscheidung, heute weiter zu fahren. Gestern Morgen, beim Kaffee, überlegte ich noch, wo die Reise hingehen soll. Ich muss zurück nach Gmünd. Es stehen einige Erledigungen auf dem Programm, u. a. will ich das Womo endlich mal auflasten lassen und dabei gleich TÜV machen.
Aber auf dem direkten Weg nach Gmünd will ich nun auch nicht. Darum überlege ich mir eine Strecke die ich noch nicht kenne. Aschaffenburg wurde mir empfohlen, da könnte ich dann entlang des Main nach Würzburg fahren und dann irgendwie über Schwäbisch Hall nach Gmünd.
Um 10:30 bin ich fertig, und programmiere das Navi. Etwas mehr als 50 km sind es von Lorsch nach Aschaffenburg. Eine angenehme Entfernung. Die Strecke führt mich über Darmstadt auf Landstraße und war jetzt nicht besonders sehenswert. Dafür ist der Stellplatz in Aschaffenburg ganz nett!

wohnmobilstellplatz am main

Stellplatz Aschaffenburg

Keine Straße in der Nähe und direkt am Main. Leider bekommt man vom Main nicht so viel mit, weil das Ufer mit hohen Bäumen bewachsen ist. Aber egal, für die Tiere ist es schön und mir gefällt es auch. Ich löse noch ein Parkticket am Automat und gehe mit Tante Paula einkaufen. Dank Google Maps auf dem Handy finde ich mich in Aschaffenburg gut zurecht.

Aschaffenburg am Main

Aschaffenburg

Als ich so durch die Stadt fahre, konnte ich es erst gar nicht glauben. Kommt mir eine Tante Paula entgegen. Ich nehme sofort die Verfolgung auf und Stelle den Fahrer zur Rede. Wir unterhalten uns über den Elektroroller. Er ist auch ganz begeistert von dem Roller und er erzählt mir von seinen Erfahrungen.

Elektroller

Tante Paula

Dann fahre ich weiter, wenige Meter später kommt ein Motorroller von hinten angedüst und bremst neben mir ab. Der Fahrer schreit herüber, ich solle mal anhalten.

Es geht um Tante Paula. Er will sich auch so einen kaufen und sucht Erfahrungen. Er wollte auch die Unterschiede der einzelnen Modelle wissen. Ich erkläre ihm die Vor- und Nachteile von Paula und er erzählt mir, dass ihm die Kneipe in der Straße hier gehört und ich solle doch mal auf ein Bier vorbei kommen. Ok, mache ich doch glatt, heute Abend wahrscheinlich dann.

Die weitere Fahrt verläuft dann ohne Zwischenfälle und ich kann in Ruhe einkaufen und fahre danach zum Womo zurück.

Der Platz füllt sich wie gewohnt am Abend mit vielen Womos, und das Interesse am Solarkoffer ist wieder riesig. Hätte ich fertige Koffer da, wäre einer Sicher verkauft gewesen. Das ist auch ein Grund warum ich nach Gmünd muss. Dort sammeln sich gerade alle Bauteile für den Koffer. Es wird vorerst mal eine Kleinserie von 5 Stück geben.

Solarladestrom

Solarstrom mitte Mai

Dieses Bild entstand um 12 Uhr, und es zeigt den Solar-Ladestrom an. Kann man nicht meckern oder? Ansonsten ist heute nicht viel passiert. Ich war mit Tante Paula im nächsten Ort, der 10 km entfernt ist. Wäre gerne noch weitergefahren, aber ich muss ja auch wieder zurückkommen. Es war auch gut, dass ich umgedreht habe, denn als ich am Womo ankam, waren die Batterien leer. Bin aber fast nur Vollgas gefahren. Sprich 20 Kilometer in nur einer Stunde.
Ich überlege schon wie man da noch ein paar Solarmodule befestigen kann, um die Reichweite zu erhöhen. ? Ein Hänger wäre nicht schlecht… den würde ich dann Onkel Helmut taufen. “ Heute bin ich mit Tante Paula und Onkel Helmut spazieren gefahren “ ?

Zurück in Schwäbisch Gmünd – Ende der ersten Reise

Gestern Abend fiel die Entscheidung heute nach Gmünd zu fahren. Da ich Meli überraschen wollte konnte ich es nicht im Blog schreiben. Heute Morgen habe ich alles aufgeräumt, noch schnell gespült und dann geht es los Richtung Heimathafen.
194 Kilometer meinte das Navi, der Großteil davon Landstraße. In Osterburken geht es dann auf die Autobahn. Ab da begleiteten mich dann auch Gewitter.

Mit Heimweh und Rückenwind, erreiche ich Gmünd

Der Platz ist nun voll! Voll mit Womobewohnern und alle kennen wir.

Rumtreiber

Stellplatz ist voll

Peter und Silvia ganz hinten links kennen wir aus Spanien. Links vorne Susi und Hampi. Rechts vorne Dieter, den kennen wir auch aus Spanien, er hat LEDs von uns gekauft, dahinter der Norbert, der arbeitet hier in der Gegend, dann kommen wir und dahinter steht ein Holländer, den wir in Freiburg kennen gelernt haben.

Nur Wohnmobile mit Rumtreibern

Rumtreibertreffen in Schwäbisch Gmünd

Ich sehe schon die nächsten Tage werden sicher lustig. Hoffen wir auf schönes Wetter.

Somit ist auch der erste Teil meiner Deutschlandtour abgeschlossen. Wir bleiben nun, bis auf einen kürzeren Ausflug (1 Woche nach Bayern) in der Gegend um Schwäbisch Gmünd. Ich will die Zeit nutzen das Womo zu richten. Tüv und Auflasten. Am 19 Juni geht’s dann weiter.

Alltag - Leben im Wohnmobil - Vorbereitung zur Deutschlandtour 2011
12V/24V Solarkoffer, mobile Solaranlage 100WP MPPT

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