Wir fiebern dem Frühling entgegen und freuen uns über jedes Grad mehr, welches wir am Thermometer ablesen können. Bis auf einen Regentag war die Woche auch wirklich super. Wenig Wind und viel Sonne sind das perfekte Wetter für uns.

Hippiemarkt

Nach diversen Ankündigungen, dass die GNR den Hippiemarkt vielleicht räumen könnte, und auch wegen der chaotischen Parkplatzsituation in Barão de São João, lassen wir den AMUMOT-Truck in Lagos auf dem Stellplatz stehen und fahren mit Tanjas Womo zum Hippiemarkt. Zum Glück haben wir so entscheiden, denn die Straßen sind so zugeparkt, dass es selbst mit dem kleinen Ducato schon sehr eng zugeht. Wir finden im Ort den vorletzten Parkplatz und laufen dann zum Markt.

Barão de São João Hippiemarkt

Hippimarkt in Barão de São João

Dort treffen wir auch alte Bekannte wieder, quatschen mit verschiedenen Leuten, probieren die selbstgemachten Spezialitäten, welche meist besonders bio und vegan sind.

flohmarkt an der Algarve

Fohmarkt

Wir lernen auch deutsche Auswanderer kennen, die ein paar Kilometer entfernt ein Grundstück haben und werden dorthin eingeladen.

Diese Einladung nehmen wir gerne an, klingt es dort doch nach Ruhe und Einsamkeit. Also fahren wir mit dem Kleinen wieder nach Lagos zurück und machen den Großen fahrfertig. Dann gehts im Konvoi zu den Aussteigern. Die Anfahrt ist… naja, portugaltypisch etwas eng eben. Dafür ist es dort wirklich ruhig und Max freundet sich sofort mit den 2 Hunden an, die hier frei umher laufen.

Tag der Arbeit

Es wird hell und die hier wohnenden Hunde warten schon auf Max. Ich mache die Türe kurz auf und lass ihn raus. Fertig – Max ist versorgt. Im Rudel mit 4 Hunden ziehen sie umher. Irgendwann höre ich Max quitschen und kurz später kommt er auch schon zurück und legt sich beleidigt bei mir im Womo unter den Tisch. Wie ich später mitbekomme, hat Max eine Tracht prügel von einer der Hauskatzen bekommen.

Manchmal wünsche ich mir echt, ich hätte mehr Zeit um solche Orte mehr genießen zu können. Aber die Arbeit hat leider Vorrang, manche Kunden warten eh schon lange genug auf eine Antwort von mir.

Die Temperatur steigt heute auf über 20 Grad.

Zu den Windmühlen

Gestern Abend sitzen wir so vor Google Maps und suchen die Algarve nach schönen Stellplätzen ab. Zwei vielleicht schöne Plätze finden wir in der Nähe von Faro, aber das wars dann schon wieder mit Küste.

Es wird aber mal wieder Zeit für einen etwas speziellen Platz. Das hatten wir schon lange nicht mehr. Ich frage Tanja, wie wärs mal mit einem Platz an Windmühlen? In der Regel hat man da eine gute Aussicht und meist auch Ruhe, mal abgesehen von dem Lärm, den die Dinger selbst machen. Wichtig ist mal wieder – wie immer – gutes Internet zu haben.

Der Platz ist faszinierend. Nach Nordosten sieht man zum Fóia dem höchsten Berg der Algarve, vor uns liegt der See und wenn ich nach Süden schaue, kann ich deutlich das Meer sehen und sogar wie sich die Sonne darin spiegelt. Die Städte Portimao und Lagos kann man von hier oben sogar auch sehr gut sehen. Die restlichen Bilder darfst du im nachfolgenden Video bewundern.

Treffen “Deutsche an der Algarve”

Sonnenaufgang über dem Stausee

Sonnenaufgang über dem Odiáxere Stausee

Der heutige Tag beginnt phänomenal! Der Sonnenaufgang über den Bergen mit dem Nebel über dem See ist wunderschön anzuschauen. Die Windmühle hat mangels Wind Ihren Betrieb eingestellt und man könnte meinen, dass das Ding jetzt ruhig ist. Aber es brummen irgendwelche Transformatoren im Innern.

Grundsätzlich ist das hier ein wunderschöner Platz, aber der dauerhafte Lärm macht das Ganze wieder zunichte. Ich wusste das aber vorher schon, hatte schon einmal direkt unter einer modernen Windmühle übernachtet. Schön wars trotzdem!

Heute bleibt die Küche mal wieder kalt, wir gehen zum Algarve Treffen und da gibt es auch ein Mittagessen. Dumm war nur, dass wir dort nicht so wirklich dazu passen, wir haben hier weder ein Haus, noch sind wir Rentner. Dafür senken wie den Altersdurchschnitt deutlich 🙂 Das Essen war dafür ausgezeichnet – für mich der Hauptgrund dort gewesen zu sein.

Nach dem Treffen wissen wir immer noch nicht, wo wir jetzt hinfahren sollen. Bis fast nach Faro zu fahren, ist uns eigentlich zu weit, zumal es auch schon recht spät ist. Darum entscheiden wir spontan wieder zu den anderen nach Albufeira zu fahren. Dahin, wo wir am Donnerstag letzte Woche erst aufgebrochen sind.

Der Wind dreht – Starkregen

Heute Morgen ist es seit langem mal wieder bedeckt und der Wind bläst ziemlich. Leider herrscht Westwind, was unweigerlich auch zu Regen führt. Und das reichlich. Nun gut, fürs Land ist’s gut, und ich nutze den Tag für die lange aufgeschobene Buchhaltung. Irgendwann muss es ja eh mal gemacht werden.

Nebenher durchforsten wir den Alentejo nach Stellmöglichkeiten an Seen und Flüssen. Mir ist nach Einsamkeit. Sobald sich das Wetter etwas bessert fahren wir nach Norden. An der Algarve ist es inzwischen einfach zu voll. Die Wohnmobile stehen inzwischen an jedem freien Platz – egal ob Parkbucht, Wiese oder Parkplatz.

hochwassser an der Algarve

es bildet sich ein kleiner Fluss über den Parkplatz

pfützen

nach dem Regen…

hochwasser am Strandparkplatz

…überall große Pfützen

Weicher Boden

Manche Mobile sind einfach eingesunken

Der Tag nach dem Unwetter

Als wäre nichts gewesen scheint heute wieder die Sonne. Unser Platz ist zum Glück fest und auch nicht mehr matschig, aber auf der großen Wiese sieht’s ganz anders aus. Einige Wohnmobile sind hier gestern beim Regen eingesunken. Teils, weil sie vor dem Wasser flüchten wollten, teils auch einfach so, wegen dem hohen Eigengewicht der Fahrzeuge. An verschiedenen Fahrzeugen sind diverse Grabungsarbeiten im Gange, aber rausgekommen ist heute noch keiner der Grabenden.

Wohnmobil im Schlamm

Die Grabungsarbeiten sind in vollem Gange

Wer nicht eingesunken ist hat dafür andere Probleme. Zum Beispiel meine Nachbarn, die Toilettenklappe ist undicht und wir dichten sie am Nachmittag neu ein.

Damit Tanja nicht kochen muss, gehen wir am Abend mal wieder im Ort Pizza essen.

Grabungsarbeiten

Auch heute scheint wieder die Sonne und die Pläne, ins Inland zu fahren, werden weiter nach hinten verschoben.

Sven und Doreen haben für uns wieder lecker gekocht, die tolle kulinarische Versorgung macht eine Weiterfahrt zusätzlich schwierig.

Und überhaupt sind wir seit dem Regen hier als Schaulustige schwer beschäftigt. Einmal am Tag muss ein Platzrunde sein, um die Grabungsfortschritte der Anderen beurteilen zu können 😉 Natürlich helfen wir auch wo wir können mit guten Tipps, dumm nur dass wir uns nicht ganz einig sind und dann so Dinge zustande kommen, wie “Zwei schieben vorne und zwei schieben hinten”.

Tiefe Spuren vom Wohnmobil in der Wiese

Da hat´s einer raus geschafft

Wohnmobil freigegraben

Alles vorbereitet – man wartet nun, dass es abtrocknet

Die Wetteraussichten sind für die nächsten Tage gar nicht so schlecht. Zwar ist eher mal wieder mit Regen zu rechnen oder mehr Wolken als die vergangenen 4 Wochen, aber die Temperaturen steigen langsam wieder. Immer öfter werden 18 Grad angekündigt. Kommt nun endlich der Frühling? Ich würde mich auf jeden Fall freuen.

Wohnmobil Navigation im Vergleich: Navi-App oder Navigationsgerät, was ist besser?
Kann ein Wohnmobil schwimmen?

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