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AMUMOT Blog

Wir leben, reisen & arbeiten im Wohnmobil

Seit dem letzten Blogpost sind inzwischen leider schon drei Wochen vergangen – Sorry dafür. Bei uns ist in den vergangen Wochen so einiges passiert, aber leider fehlte die Zeit, dies alles zeitnah in Schriftform zu fassen.

Gipfelstürmer

womos
In absoluter Abegschiedenheit in den Bergen

 

In der ersten Woche standen wir zunächst noch am Rande des Steinbruchs, mit einem schönen Ausblick über die Hügellandschaft der Algarve. Nachdem der große Regen fürs erste vorbei war, folgten einige extrem windige Tage. Wind ist genauso unangenehm wie Regen, da man quasi den ganzen Tag in der Hütte sitzt und durchgeschüttelt wird.

Irgendwann beschlossen wir an einen anderen Platz umzuziehen. Unterwegs wollte ich Gas tanken und mal wieder Ver- und Entsorgen, Tanja geht in der Zeit wie gewohnt einkaufen.

Bergstraße
Anfahrt auf den Sao Miguel

 

Wir treffen uns auf dem 411 Meter hohen Cerro de S. Miguel, leicht nordöstlich von Faro. Von hier oben hat man einen atemberaubenden Blick über die Algarve.

Sao Miguel
Algarveblick vom Sao Miguel

 

Funkturm auf dem Berg

 

sunset
Sonnenuntergang am Sao Miguel

 

Leider war am nächsten Tag schon wieder starker Wind angekündigt und das Womo schaukelt schon wieder ordentlich im Wind. Daher verlassen wir schon nach einer Nacht den Hügel und fahren weiter nach Tavira um dort auf besseres Wetter zu warten.

Tavira

Maultaschen
Aogschmeälzde Maultaschen mit Käse und Zwiebel

 

Ich war noch nie in Tavira und wollte mir etwas Zeit nehmen die Stadt zu erkunden, die ersten Tage waren jedoch weniger fürs Sightseeing geeignet. Dafür treffen wir ein paar Freunde wieder, die den Winter an der Algarve verbrachten – und frisch aus Deutschland importierte Maultaschen waren für uns alle eine besonders schöne Abwechslung. Es gibt ja fast alles in Portugal zu kaufen – warum eigentlich keine Maultaschen??

Tavira
Blick über die Stadt zu den Salinen. Im Hintergrund die Wohnmobile an der Markthalle

 

Entwarnung zum Wetter in Portugal

Nach der extrem Dürre 2017 in Portugal und dem regenlosen Winter waren die Einheimischen sichtlich besorgt über die Wasserversorgung im Land. Auf Twitter und Facebook wurden immer wieder Bilder von den leeren Stauseen gepostet, verbunden mit der Bitte um Regen. Doch seit dem 11. März ist der Jubel groß. Ich konnte es selbst kaum glauben, aber zwei Wochen Regen reichten aus, um fast im ganzen Land alle Stauseen wieder zu füllen. Einige Seen waren so voll, dass sie überliefen, andere erreichten immerhin 90%. Alles in allem eine sehr gute Ausgangslage für einen entspannten Sommer 2018 in Portugal.
Man muss es sich mal vor Augen führen – in zwei Wochen fiel so viel Regen, wie normal in einem ganzen Winter. Selbst der meist leere Stausee „Pego do Altar“ ist so voll wie schon viele Jahre nicht mehr.

Wir brauchen mehr Rechenleistung

Diese Woche war geprägt von Internetrecherche – ein neuer Laptop muss her. Mein Acer Windows Tablet ist zwar nach wie vor nicht schlecht und für die aktuellen Aufgaben ist es zu schwach auf der Brust. Wie es meistens so ist, von “etwas mehr Leistung” landet man dann schnell beim Gaming PC mit dedizierter Grafikkarte und 6 Kern Prozessor. Dass ein Laptop mal eben 150 Watt Strom verbrauchen kann, hätte ich nie geglaubt, wenn ich es nicht selbst gelesen hätte. Natürlich nur unter Last – aber meist sind diese Geräte im Leerlauf nicht gerade sparsam. Daher verbrachte ich viele Tage mit der Frage, welcher Hersteller nun die für mich beste Lösung hat. Sowas ist nicht ganz einfach, wenn man nicht mal weiß, wieviel Leistung man eigentlich überhaupt braucht.

Letztendlich wurde es dann einer, welcher gerade bei Lenovo um 350 Euro reduziert war und in sämtlichen Testberichten einigermaßen gut abschnitt.

Womo
2 Nächte verbringen wir in Strandnähe.

 

Nebenher sind wir von Tavira entlang der Algarveküste nach Osten gereist, bis fast nach Vila Real de Santo Antônio. So wirklich schöne Eckchen konnten wir nicht finden, entweder war der Strand voll mit Kakteenstacheln, oder die Parkplätze glichen eher Campingplätzen.

Freisteher an der Alagarve
Fast wie auf dem Campingplatz

 

Also schnell wieder weg und ab ins Hinterland. Schauen wir lieber aus der Ferne aufs Meer. Dort werden wir nicht vertrieben und stören auch niemanden.

womo
Ganz schön dreckig hier, ich suche einen sauberen Platz am Rand

 

Unsere planerische Höchstleistung führt dazu, dass wir ausgerechnet wieder bei schlechtem Wetter auf einem Berg stehen müssen. Entsprechend stark spüren wir den Wind. Wenigstens kommt er aber heute mal von hinten – da schaukelt das Womo nicht und die Geräusche halten sich in Grenzen.

Ich mag die Plätze auf den Bergen, von hier oben hat man immer eine schöne Aussicht über das Land. So wie auch hier, wo wir bis zum Meer blicken können.
Nach Sonnenuntergang werden wir mit diesem Ausblick belohnt. Kurz danach beginnt es allerdings mit regnen.

Nightfoto
Sao Bras de Alportel in der blauen Stunde

 

Schlammcatchen

Dieser Platz hatte nur zwei kleine Haken, wie sich in der Nacht zum Samstag herausstellt.

  1. Es ist windig (Hätte jetzt auch keiner erwartet auf einem Berg)
  2. Der Platz ist nicht geschottert, sondern besteht als planierten Lehmboden.

Diese zwei Punkte ergeben in der Summe ein kleines Schlammassel. Denn: damit man nicht ganz so verdreckt das Womo erreicht, parke ich etwas am Rand, wie man auf dem obigen Bild gut sehen kann.

Über den Abend regnet es auch immer wieder und in der Nacht zieht ein Sturm auf. Der Wind dreht und trifft nun schräg auf die Seite. Das Womo schaukelt entsprechend stark. Wir lagen schon im Bett, da dachte ich, ich parke nur kurz um 45° mehr in den Wind, damit wir besser schlafen können. Diese Idee war jedoch richtig schlecht, denn der vorher noch feste Boden war durch den Regen total aufgeweicht, die rechte Seite vom Womo sank entsprechend ein.

Und das nachts um 3 Uhr.

Den Ducato als Schlepper konnten wir heute vergessen. Übrig bleiben zwei alte Teppiche, die ich als Anfahrhilfe nutze, und lasse ich Luft aus den Reifen. Mit etwa 1,5 Bar klappt es dann tatsächlich aus der Misere zu entfliehen. Wir stehen wieder auf festem Boden, sämtliche Klamotten sind braun und es windet immer noch. Kurz und knapp, wir beschließen umzuziehen. Runter in den Ort, auf den Parkplatz vom Intermarché.

Tanja lässt direkt noch eine Maschine Wäsche laufen, nachts sind wenigstens alle frei und man muss sich nicht anstellen. Irgendwann um 5 gehen wir dann ins Bett.

Obwohl ich es weiß, ist es mir jetzt dreimal passiert… Hoffentlich habe ich dazu gelernt. Bei Regen fährt man nicht auf Wiesen. Den Tag danach verbringen wir in der ersten Tageshälfte auf dem Parkplatz vom Intermarché. Wäsche waschen und einkaufen. Danach fahren wir zurück an den Bambusbach – hier warten wir auf besseres Wetter, den Sommer und hoffentlich bald mal Wärme!

Der Sommer klopft an

Zurück am Bambusbach kommt auch endlich der Frühling zu Besuch. Von 16 auf 25 Grad in 24 Stunden, am nächsten Tag gab’s gleich noch eine Schippe Temperatur obendrauf. Wir vegetieren in der Zeit meist im Womo vor uns hin, das Bett ist in dieser Woche ein gern besuchter Ort. Tanja hat sich wohl schon in Tavira etwas eingefangen und merke seit der Nacht auf dem Berg, dass ich nicht ganz fit bin. Dementsprechend wenig passiert auch diese Woche. Wir arbeiten nur den Pflichtteil ab – zu mehr reicht die Kraft nicht.

Sonnenaufgang an der Algarve – zurück am Bambusbach

 

Gegen Ende der Woche wird es etwas besser mit uns, und etwas schlechter mit dem Wetter. Ostern steht vor der Türe und hier kommt eine Jeep und Quad Tour nach der anderen vorbei. Wir verziehen uns an die Küste. Nicht nur die Lust auf endlich mal wieder Strand will gestillt werden, sondern auch unsere Freunde im blauen Auto möchten wir endlich mal wieder treffen.

amnesia
Wo das war habe ich leider vergessen…

 

Wir durften einen schönen sonnigen Tag am Strand verbringen. Doch die Temperaturen sorgen für Pulli und lange Hose. Am Nachmittag kommen uns Doreen und Sven zum Kaffee besuchen. Danach testen wir die Effektivität der rein biologischen Spülmaschine.

Ameisen auf dem Teller
Ameisen sind echt super schnell im Teller putzen.

 

So ganz optimal ist die Idee noch nicht. Die Ameisen taugen für Krümel, tun sich aber mit festeren Verschmutzungen schwer.

Ende der Überwinterung 2017/18

Inzwischen ist nicht nur der März zu Ende, sondern man könnte auch sagen, dass der Winter 2017/2018 so langsam abgeschlossen ist. Mit viel Regen ist hoffentlich nicht mehr zu rechnen und auch die Temperaturen werden sicher in Kürze merklich anziehen. Zumindest hoffen wir das mal.
Der vergangene Winter war durch den fehlenden Regen für uns sehr angenehm, es gab nur wenige Tage mit wirklich unangenehmen Wetter.
Nun kann es wirklich nicht mehr lange dauern bis es warm wird. Wir schmieden schon eifrig Reisepläne für die nächsten Wochen und freuen uns auf einen tollen und interessanten Sommer in Portugal.

Achja, fast hätte ich’s vergessen. Tanja hat die Matschaktion in Ihrem Blog etwas genauer dokumentiert. Wenn dich also ein paar peinliche Bilder interessieren, dann schau einfach dort mal vorbei: https://www.crosli.de/irgendwas-ist-ja-immer/

Angler am Strand
in diesem Sinne wünsche ich ein schönes Osterfest

 

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