Was habe ich hier nur wieder angefangen, Wochenblog, so ein Blödsinn. Wir waren beide die ganze Woche in unsere Arbeit vertieft. Dazu mussten noch einige Termine erledigt und eine Warenlieferung nach Portugal organisiert werden. Also nichts mit reisen, Urlaub und den ganzen Tag chillen. Mit 18-20 Grad ist es nach der vergangenen Woche auch empfindlich kalt geworden. Ich muss mich an diese Temperatur erst einmal langsam gewöhnen und meide daher zu gerne den Aufenthalt im Freien. Nicht ganz unschuldig an der Wetteränderung ist der kalte Nordwind. Aber der richtige Kälteeinbruch wie die vergangenen November in Portugal, mit Minusgraden, blieb bisher zum Glück aus.

Sonnenaufgang am Atlantik

Sonnenaufgang am Atlantik

3x bei „Pulp Fiction“ eingeschlafen

Der Film von und mit Quentin Tarantino aus dem Jahr 1994 scheint nichts für mich zu sein. Man muss wirklich dabei bleiben um ihn zu verstehen. Nach 3 erfolglosen Versuchen den Film zu schauen, lass ich es gut sein und widme mich anderen Themen.

3 Ausflüge gemacht

  • Lisboa: Mal eben kurz nach Lisboa – sind ja nur 270 Kilometer im gesamten. Am Montag musste Tanja in der Estnischen Botschaft in Lissabon antreten. Wir lassen das Womo am Strand stehen, die haarigen Alarmanlagen werden schon aufpassen. Genau in dem Moment, als wir vom Platz fahren, kommt die GNR vorbei. Das erste Mal seit 3 Tagen. Ein komisches Gefühl, aber eigentlich passiert nichts, zumal wir die Einzigen hier sind. Damit wir nicht den halben Tag unterwegs sind, nehmen wir die Autobahn. Insgesamt zahlen wir für die geschätzten 160 Kilometer Autobahn 27 Euro und nochmal 3,60€ für die Brücke über den Tejo.
    Lissabon

    Lissabon

    In Lissabon herrscht das totale Verkehrschaos. Mit einem Kastenwagen dort einen Parkplatz zu finden ist nicht möglich. Darum halte ich an einer Baustelle, wo normal LKWs entladen werden, und lass Tanja aussteigen. Ich warte solange im Auto, damit ich wegfahren kann, falls ich jemand am Straßenrand behindere. Die Polizei an der nächsten Straßenecke beäugt mich zwar, aber reagiert nicht weiter.

    Graffiti in Lissabon

    Graffiti in Lissabon

    Auf dem Rückweg ist die Brücke des Tejo kostenfrei. Ich bin wieder froh aus Lissabon draußen zu sein. Die Stadt ist eine einzige Baustelle, überall werden Straßen erneuert und neue Gehwege errichtet.

  • Santo André: Wir müssen Wäsche waschen, einkaufen und das Womo möchte mal auf die Toilette und hat Durst. Beim Intermarché in Santo Andre können wir alles an einem Ort erledigen. Während 2 Waschmaschinen Wäsche durchlaufen und danach noch den Trockner besuchen, gehe ich entsorgen und Wasser tanken. Da hier auch eine Tankstelle ist, tanke ich noch Diesel voll für 1,119€. Nebenan befindet sich auch ein Baumarkt, wo ich 36 Kilo Eichenholzbrikett für 9,80€ kaufe. Wer weiß schon wie das Wetter die nächsten Wochen wird.
  • Santa Margarida de Serra: Die Sache mit der Lieferadresse in Portugal. Wir fahren durch dichte Korkeichen Wälder und eine super schöne Hügellandschaft im Alentejo. Unser Ziel ist Santa Margarida da Serra. Die Heimat einiger deutschen Auswanderer, welche Ende der achtziger Jahre nach der Tschernobyl Katastrophe nach Portugal gezogen sind. Sie wollten der atomaren Wolke, welche sich damals über Deutschland und Frankreich ausbreitete entfliehen. Als Deutscher in Portugal ist es ohne Sprachkenntnisse etwas schwierig Anschluss zu finden. Aber bei den Auswanderern, die beide Sprachen sprechen, ist der Einstieg in das neue Land einfacher.
    Auswanderer in Portugal

    Auswanderer in Portugal

    Wir verbrachten einen schönen Abend zusammen, mit portugiesischem Wein und netten Gesprächen über das Leben im Wohnmobil, Holzofen und das Leben in Portugal. Übernachten tun wir direkt im Ort am Wasserturm. Als wirklich einzig verfügbares Internet Netz bekommen wir MEO LTE. Besser kann es nicht sein, denn nicht mal telefonieren ist hier möglich.

3x von der GNR ignoriert

GNR macht Mittagspause

GNR macht Mittagspause

Als wir, nach der Nacht in St. Margarida, zurück an den Strand kommen, steht ein spanischer Kastenwagen hier. Wir unterhalten uns mit dem Fahrer etwas auf Englisch und erzählt uns, dass gestern die GNR (Guarda Nacional Republicana, zu Deutsch „Republikanische Nationalgarde“) da war. Sie haben mit ihm gesprochen (oder er mit ihnen??), dass man eine Nacht hier stehen kann. Wir sind inzwischen auf den oberen Parkplatz umgezogen, da hier weniger Trubel ist und wir einen schöneren Blick aufs Meer haben. Seit wir wieder hier sind, kam nun schon 3 mal die GNR vorbei, aber ignorierte uns vollkommen. Es wäre ganz praktisch, wenn wir noch länger hier stehen könnten, ich erwarte noch Post aus Deutschland und nächste Woche müssen wir noch zum Tierheim nach Setúbal, die Spenden der Tombola überreichen.

3x Hackfleisch gegessen

  1. Hackfleisch mit Spagetti und Gemüse und Knoblauch
  2. Hackfleisch mit Gemüse und Kartoffeln und Käse
  3. Hackfleischbällchen mit angebratenem Baguette

3 Tage Tombola

Noch knapp 3 Tage läuft die Crosli Tombola, also bis zum 15.11.2016 23:59 könnt Ihr euch noch die letzten Lose sichern. Tanjas letzter Aufruf hat nochmal einen kleinen Ansturm ausgelöst und bestätigt, dass die Menschen doch bereit sind auch mal was Gutes zu tun. Ich danke euch allen, die mitgemacht haben und es vielleicht noch tun werden! Das Ziel der 1000 Lose ist noch nicht ganz erreicht, aber mit deiner Hilfe können wir es schaffen:

Schnell noch eines der letzten Lose sichern!

3 Stunden Server Ausfall

Seit AMUMOT.de auf Tanjas Server läuft, sind die Ausfallzeiten deutlich gesunken. Bzw. lagen in den letzten Tagen sogar bei 0 Minuten am Tag. Gestern Mittag kam jedoch der Supergau. Auf einmal wurde das System langsam und ging dann schließlich irgendwann gar nicht mehr. Dieses Mal lag es aber nicht an meinem Blog, sondern wohl an einem Angriff von außen. Selbst der AMUMOT-Shop, welcher auf einem ganz anderen Server läuft, hatte einen 20 Minuten Ausfall. Auch Tanjas Seiten waren alle offline.

3 Wohnmobile waren da

Unser Plätzchen ist toll, nur 3 Wohnmobile waren in der letzten Woche über Nacht hier. Es trauen sich wohl nicht viele über die grausame zwei Kilometer lange Wellblechpiste zum Strand. Ich verstehe das, denn ich fahre die Strecke auch nur äußerst ungern und mit maximal 10km/h. Da können 2 Kilometer auf einmal ganz schön lang werden.

Sonnenuntergang im Meer, nach einem wolkenlosen Tag

Sonnenuntergang im Meer, nach einem wolkenlosen Tag

3x wollte sich Tizon in totem Vogel wälzen

Am Strand liegt ein toter Vogel. Jedes Mal, wenn Tizon in die Nähe kommt, will er sich darauf stürzen und darin wälzen. Zum Glück ist er immer an der Leine und wir können das Übel so abwenden. Vor ein paar Wochen hat er es mal geschafft, sich heimlich in Aas zu wälzen. So ein Hund im Auto – das ist nicht auszuhalten!

3 Sorten Alkohol

portugiesischer weinWerde ich zum Alkoholiker? Ich denke nicht. Trotzdem befindet sich in unserer Minibar nun nicht nur der portugiesische Likör Beirão und Sagres Radler, sondern auch portugiesischer Rotwein.

Ich hasse Rotwein und noch mehr Weißwein. Aber mit immer mal wieder probieren gewöhnt man sich an das komische Gesöff, genauso wie an Bier, welches ja auch nur nach einer langen Gewöhnungszeit anfängt zu schmecken. Glaubt ihr nicht? Dann fragt mal die Kinder 🙂 Gelegentlich mal ein Gläschen Rotwein soll ja sogar ganz gesund sein – sagt man.

3 Meter Tidenhub wegen Supermond

Der Mond steht der Erde so nah wie zuletzt vor 70 Jahren wie schon lange nicht Mehr. Wir haben also einen Supermond und mit etwas Glück kann man ihn morgen auch sehen. In Portugal gibt es seit heute zumindest volle Sonne und klare Nächte.

Auswirkung des Supermondes auf die Gezeiten:

Wie bei jedem Vollmond sind die Gezeiten um diese Zeit besonders hoch. So auch am 14. November. Da wir am Atlantik in Portugal aber eher einen geringen Tiedenhub haben, fällt der Unterschied zwischen Ebbe und Flut mit nur 3 Metern eher gering aus. In der Bretagne dürften es an diesem Wochenende wieder um die 13 Meter sein.

Tipps zur Mondfotografie:

Geht raus, wenn es keine Wolken hat, ich werde es heute Nacht auch versuchen, bisher hatten wir leider bedeckten Himmel in der Nacht. Aber heute Nacht soll es klar werden. Der Mond geht 1 Stunde nach Sonnenuntergang auf. Es lassen sich herrliche Bilder erstellen, weil der Mond jetzt 30% heller ist, als sonst.

So fotografiere ich den Supermond:

  • Objektiv mit hoher Brennweite 250mm
  • Stativ
  • Fernauslöser
  • 1/50 Belichtungszeit
  • Brennweite F8-11
  • ISO 100-800
  • Verschiedene Einstellungen probieren, auch mit ISO etwas spielen
Super Mond 12.11.2016

Super Mond 12.11.2016 | 1/25 Sek. f/14 250 mm ISO 200

Eigentlich wollte ich euch gerne ein besseres Mond Bild zeigen, aber das Wetter spielt nicht mit. Dieses Bild war nur ein Test Schnappschuss, um zu testen mit welchen Einstellungen die Mond Fotografie funktioniert. Es war auch ein leichter Wolkenschleier vor dem Mond. Nach den ersten Bildern zog jedoch der Himmel zu und inzwischen regnet es mal wieder. Für den 14. November ist jedoch ein klarer Himmel vorher gesagt. Es besteht also noch Hoffnung.

Alentejo -Von der Abgeschiedenheit im Inland an die wilde Küste
Max – der King der Show

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