Motorlager

Heute wollte ich mal eben die Motorlager wechseln. Was sich erst recht einfach rausstellte wandelte sich später zu einer richtigen Nervenprobe. Zu zweit kämpfen wir mit dem Motor.

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Der Motor wollte einfach nicht hoch genug um das obere Lager zu entfernen, geschweige denn das neue Lager überhaupt einbauen zu können. Als es dann, nach entfernen des Einlasskanals endlich klappt,

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haben wir ein Gewinde vermurkst weil einfach zu wenig Platz da unten ist und wir mussten das eine Lager nachdem es endlich drin war, wieder ausbauen.

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Letztendlich hat es nach gut 5 Stunden dann doch noch geklappt.

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Hier die unteren Motorlager. Gut 1 cm kürzer

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Die oberen Lager, die immer das komplette Motorgewicht tragen sind schon ziemlich zusammen gefallen. Dadurch haben sich die Motorvibrationen auf die Karosserie übertragen.

Jetzt ist es im Fahrerhaus wirklich angenehm leise, ich bin voll zufrieden, so können wir wirklich super angenehm fahren.

Der ganze Spaß hat jetzt gerade mal 29 Euro incl MwSt. gekostet. Ein guter Preis für so viel mehr Luxus. Aber nochmal mach ich diese Arbeit nicht.

Vatertag in Andernach

Heut ist endlich mal wieder richtig schönes Wetter. Wolfgang schenkt mir eine Fahrerhausreinigung. Jetzt sie der Vario wirklich aus wie neu! Vielen dank an dieser Stelle !

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An sonsten passiert heute nicht viel. Wir haben Sonne satt, die Batterien sind voll und wir haben einen schönen Stellplatz mit Wiese vor der Haustüre. Was will man mehr ? Nach dem Stress der letzten Tage ist etwas Pause mal sehr angenehm.

Andernach

Heute Mittag erreichten wir Andernach. Die Fahrt war sehr entspannt aber aber der Tankstelle kam die böse Überaschung. 18,3 Liter hat sich der Vario genehmigt. So haben wir nicht gerechnet.

Eigentlich weiß ich schon wie man spritsparend fährt, aber nun muss ich es wieder neu lernen. Beim Iveco war es wirklich egal wie man fährt. Der brauchte eben seine 16 Liter, egal bei welcher Fahrweise. Vielleicht lag es auch am Wind gestern und heute.

Vibrationen an Spiegel und Armaturenbrett in den unterschiedlichsten Drehzahlen gehen mir auch etwas auf die Nerven. Wolfgang, den wir endlich mal wieder hier Treffen, schaute sich das Problem an und löst die Motorlager. Als wir dann den Motor laufen lassen waren alle Virbationen weg. So liegt die Vermutung nahe, dass die Motorlager fertig sind. Also gleich zu Mercedes in Andernach und neue Motorlager bestellt. Am Freitag um 8 Uhr kann ich sie abholen. Bin schon sehr gespannt wie er dann läuft. Die Motorlager sind die letzte offene Baustelle, sonst sind wir wirklich sehr zufrieden.

Bis Sonntag bleiben wir in Andernach, dann fahren wir weiter Richtung Venlo.

Bad Rappenau

Moin,
Wir sind wieder unterwegs und haben so eben die erste Nacht “wieder on Tour” verbracht. Alles ist neu alles ist anders und Gott sei dank funktioniert das meiste wieder. Die erste voll beladene Fahrt verlief ohne Probleme. Man merkt das Gewicht ganz deutlich, aber der Vario wirkt damit nicht überladen, er fährt sich immer noch besser als der Iveco leer auf der letzten Fahrt nach Köln.
An der Leistung merkt man das Gewicht am deutlichsten. 140 PS sind eben nur ein paar PS mehr als beim Vorgänger und das merkt man an Steigungen. Trotzdem sind nun Minimum 10km/h mehr drin. Aber darum geht es auch gar nicht. Viel wichtiger ist, dass die Hütte gestern bei starkem Seitenwind fast gar nicht darauf reagierte. Ab jetzt gibt es keine ungeplanten Spurwechsel mehr auf Brücken und windigen Stellen. Die Lautstärke im Fahrerhaus ist auch viel angenehmer, wir hatten gestern das erste mal während der Fahrt Musik hören können. Das ist fast schon eine Sensation für uns. Alles in allem muss ich sagen, dank Vario und Servolenkung haben wir ein komplett neues Womo, an dass ich mich so erst mal gewöhnen muss. Ich fahre dank der Spurtreue, weniger Schaukeln an Bodenwellen und der Servolenkung nun viel entspannter. Früher war die Aufgabe immer die Kiste mit möglichst wenig Lenkbewegungen auf der Straße zu halten, dabei waren Kerzen gerade Straßen immer am schlimmsten, weil es keinen Geradeauslauf gab.
So genug geschumpfen, nun wollen wir uns dem täglichen Leben widmen. Gestern Mittag waren wir in Heilbronn einen Kunden besuchen und Ware abliefern, eigentlich wollten wir gleich weiter fahren aber wir haben uns so gut verstanden, dass wir bis zum Abend geblieben sind. So haben wir als nächtlichen Stellplatz nicht Mannheim sondern Bad Rappenau ausgesucht: http://www.badrappenau.de/330005.php?seitenid=656&first=j
Heute Nacht hatte es nur 4 Grad und es regnet gerade, das Radio erzählt von verschneiten Straßen …. Man es ist MAI !!! Langsam wirds mal Zeit für Sommer, das Jahr ist fast schon wieder rum.
Wir fahren jetzt mal weiter Richtung Andernach. Bei dem Wetter sitze ich lieber unter dem Bett und schau mir die Gegend an.

 

Da wo der Laptop steht

da wohne ich… oder ?

Gut dann wohnen wir ab heute wieder richtig im Womo. Ich schreibe diesen Blog gerade schnell, denn einige Leser fragen schon wann es was neues gibt. Feierabend verspätet sich heute etwas. Wir sind noch mit einräumen beschäftigt. Morgen will ich nicht mehr all zu viel machen müssen.

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Wie ihr sehen könnt, ist die Baustelle zumindest auf der Wohnseite fertig. Auf der Fahrseite ist noch etwas Baustelle, da müssen noch Verkleidungen gemacht werden. Aber das ist nicht mehr die Welt. Sogar zur farblichen Anpassung an unser Möbelholz haben wir Zeit gefunden. Sieht eigentlich gar nicht so schlecht aus, wie ich finde. Und so eine Türe zum Fahrerhaus ist schon geil. Klar es geht auch ohne aber mit Türe ist eben cooler.

Eine kurze Testfahrt habe ich heute auch schon gemacht. Alles geht, der Vario läuft auch mit dem Gewicht noch besser als Iveco. Nebenbei habe ich Blechverbindung hinter dem Fahrerhaus noch weiß vor gestrichen. Ist zwar nicht schön geworden aber jetzt kann es wenigstens nicht mehr rosten. Für den Endanstrich fehlt noch die passende Farbe.

Jetzt fehlt noch der Heckträger mit Satschüssel und die Fahrräder und ne ganze Ladung Kleinzeug, dass sich in 3 Kisten angesammelt hat, die ich morgen noch sortieren muss.

Trennwand Teil 2

Es geht weiter.

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Die Isolierung kommt rein. incl der Holzstärke habe ich nun 52mm dicke. Das entspricht der gleichen Wandstärke wie am restlichen Aufbau

 

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Die zweite Hälfte der Wand geht recht zügig. Wenn man weiß wie, ist alles einfacher.

 

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Auch die Türe ist schnell zusammengeleimt.

 

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Hier dauert es nur etwas länger da an jeder Kante der Leim 15 Minuten trocknen muss und ich nicht genug Schraubzwingen habe.

 

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Wand ist fertig, jetzt fehlt nur noch Farbe und eine Leiste die die Kante zum Teppich abdeckt.

 

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Hier mal Türe provisorisch reingehalten. Es passt sogar! Auch das Fenster hat eine Scheibe bekommen aus Plexiglas. Morgen in den Baumarkt und die fehlenden Leisten holen und die Türe noch befestigen, dann sind wir fertig.

Ich habe so etwas noch nie gemacht und bin echt froh, dass es so gut geklappt hat.

Trennwand Teil-1

Gestern Abend habe ich noch schnell die Verbindung zwischen dem Aufbau und Fahrerhaus mit 30mm Extremisolator isoliert. Nachdem ich nun fast die ganze Woche mir den Kopf zerbrochen habe, wie ich am geschicktesten die Trennwand baue, haben wir heute morgen endlich mal Nägel mit Köpfen gemacht, alles vermessen und Material im Baumarkt organisiert.

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Eine Kreissäge erleichtert die Arbeiten, aber dummer weise fliegt beim Einschalten immer die Sicherung raus. Der Motor hat 2KW und der Anlaufstrom ist wohl zu hoch. Über unseren Wechelrichter im Womo läuft die Säge aber einwandfrei.

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Zu aller erst verstärke ich die alte Kabinenfront mit Holzlatten. Dazu kratze ich 2cm tief den PU Schaum heraus.

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Dann setze ich passgenau 20x40mm Holzlatten ein und verklebe diese mit Sikaflex.

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Die Trennwand wird genau so dick wie Aufbauwände. So entstehen keine Kältebrücken.

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Der Rahmen entsteht. Kleben und Schrauben.

Als Material wähle ich 6mm Pappelsperrholz. Dieses hat ein sehr geringes Gewicht und ist später wenn die Sandwichplatte fertig ist, ausreichend stabil. Eigentlich wollte ich Buche nehmen, aber das war im Baumarkt gerade ausverkauft ;-)

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Zwischen drin muss ich immer wieder Maß nehmen.

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Zu allem überfluss bekommt die Wand auch noch ein Fenster. Dieses dient weniger zum Raus schauen sondern mehr als Tritt, denn die Rückenlehne der Sitzbank ist gleichzeitig auch der Tritt um ins Alkoven zu kommen. Wenn nun direkt hinter Bank eine Wand ist, kann man dort nur noch schlecht drauf treten.

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Passt schon ganz gut.

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Der Ausschnitt auf der Fahrerhausseite ist etwas größer, damit ich da eine Scheibe einsetzen kann. Somit bin ich für heute fertig, morgen kommt noch die Isolierung in die Wand.

Bis morgen.

Beleuchtung fertig und neue Baustelle

Den halben Tag lag ich unter Womo und habe Kabel verlegt für die Seitenmarkierungsleuchten. Jetzt geht aussen alles.

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Als ich so unterm Womo lag und mir so die kritischen Punkte anschaute fiel mir der etwas wackelige Auspuff auf. Beim genaueren hinsehen stelle ich fest, dass das Felxrohr gebrochen war. Daher auch tiefer Sound ;-)

Also erst mal zu Mercedes und Teile organiseren. Das neue Rohr war lagermäßig vorhanden und ich konnte gleich loslegen mit dem Einbau.

Der Aufbau wurde von Meli inzwischen fast komplett nach neuem System eingeräumt. Ich find jetzt gar nichts mehr ;-) Morgen gehts an die Trennwand. Das Thema Schiebetüre wurde gegen normale Türe zum Fahrerhaus ersetzt. Ist einfacher zu bauen und ist luftdicht verschließbar.

Nun haben wir wieder unser Reisegewicht erreicht. 1,5cm haben die Federn nachgegeben. Beim Iveco waren es 5 cm.

Putzen und Umzug

Der erste Einräumtag geht zu Ende. Wir waren beim Tüv und bei Mercedes Teile organisieren. Dann Zuhause haben wir erst das ganze Womo ausgesaugt und alles abgewaschen. Nun ist es wieder sauber und kann eingeräumt werden.

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Der Alkoven bekommt ein neues Bett.

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Statt Lattenrost haben wir uns für das Froli Travel System entscheiden, da wir dadurch vollflächig den gleichen Liegekomfort bekommen.

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So ich wünsche uns mal eine gute Nacht.

Aber leider ist noch nicht Feierabend, es ist noch so viel zu tun. Vom benachbarten Schreiner hole ich mir Tipps für die Trennwand mit Schiebetüre zum Fahrerhaus.

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Jetzt ist es schon 22 Uhr, Feierabend.

Es schaut langsam schon wieder nach Wohnmobil aus. Das Bett ist inzwischen bezogen und wir freuen uns auf die erste Nacht in der Baustelle.

Morgen wird nicht viel passieren, wir haben noch Kundschaft hier, die eine Solaranlage und Wechselrichter bekommen. Das hat erst mal Vorrang.