Plattfuß

Nachdem wir uns nun auf unserem neuen Platz eingerichtet haben, lade ich die Räder ab. Wir wollen den See erkunden aber bei Meli endet die Reise nach 10 Metern mit einem pffffffffffffff. Vorderreifen am Rad ist platt.

Wir wir dann sehen hat sie sich den Reifen an einem messerscharfen Stein komplett aufgeschlitzt. Mantel und Schlauch sind hinüber. So muss ich nun alleine fahren. Dass die Reifen überhaupt so lange halten hat mich schon lange gewundert.

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Hier der Blick vom Damm zu unserem Platz

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Einen wirklich schönen Platz finde ich auf einer Landzunge im See, diesen Platz erreicht man, wenn man den vorletzten Schotterweg vor dem Damm links abbiegt und dem Weg folgt.

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Hier ist man ganz alleine und hat rund um sich Wasser. Wenn der See allerdings komplett voll ist, wird ein teil des Weges überflutet sein.

Morgen gehts auf die Suche nach einem Fahrrad laden. Etliche haben wir auf unserer Reise schon gesehen. Ob wir nun, wenn wir einen solchen Laden brauchen, wieder an einem vorbei kommen werden ??

Barragem Da Roxo

Gefahrene Strecke: 48km
Wetter: Sonne 18 Gard
Zielort: Barragem Da Roxo
GPS: N37°56’9,966″ W8°4’46,722″

Die Abfahrt heute, über den recht steilen Weg war unspektakulärer als erwartet. Ich fuhr ziemlich weit links in der Wiese, so blieb das Womo gerade. Es war nur so steil, dass selbst der 1 Gang fast noch zu lang war.

 

Heute hatten wir nach langem mal wieder fast perfekte Straßen unter den Rädern. Es gab nur sehr wenige Bodenwellen und Schlaglöcher.

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Ohne Stopp und Pause fahren wir direkt an den Stausee da Roxo, der relativ flach ist und viele Parkmöglichkeiten bietet.

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Wir suchen uns einen Platz in Ufernähe, denn unter den Pinien wollen wir nicht stehen, weil diese, wie überall, auch mit den Raupen befallen sind.

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Gestern

Gestern morgen erwachen wir in dichtem Nebel, aber die Sonne kam dann doch schnell zum Vorschein und es wurde ein wunderschöner Tag.

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Eigentlich wollte ich ein Video von unserer Radtour um den See hochladen, aber das gibt es erst, wenn wir mal Festnetzinternet haben.

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Hier ist es zwar wunderschön, aber trotzdem wollen wir heute ein Stück weiter fahren. Als Ziel habe ich mir den Barragem do Roxo ausgesucht. Mal sehn wo wir uns heute Abend dann befinden.

Einen schönen Tag euch allen!

ohne Worte

Wohnmobilstellplätze und mit 50 anderen Wohnmobilen zusammenstehen ist zwar einerseits schön weil man Kontakt zu anderen hat, und mal reden kann, aber total alleine – mitten in der Natur zu stehen kann auch wunderschön sein!

Nach einer totenstillen Nacht erwache ich kurz vor dem Sonnenaufgang und der See dampft wieder.

Ich darf den schönen Sonnenaufgang mit anschauen, Meli schläft noch. Also gibts erst mal Kaffee und Internet. Heute laden die Seiten wieder super schnell, bei meinem Vertrag hat ein neuer Monat begonnen. 5,8GB haben wir letzten Monat verbraucht, so eine Flat im Ausland ist schon super.

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So ein Haus am See ist schon was traumhaftes!  Der Nebel Morgens, was will man mehr ?

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Keine Wolken zu sehen, den ganzen Tag nicht und es ist fast Windstill. Heute morgen schaue ich mir noch die nähere Umgebung mit dem Rad an.

Direkt am Ufer gibt es sogar einen kleinen Ort, Rio Sado. Hier ist noch alles wie vor 50 Jahren.

Wenn man rechts am Ort den kleinen Feldweg rein fährt kommt man nach wenigen Meter an diesen schönen Fleck.

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Mit Blick auf den Ort.

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Noch ein paar 100 Meter weiter finde ich ein einsames aber bewohntes Häuschen.

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Wenn der See voll ist, geht das Wasser bis zum Garten.

Auf dem Rückweg fahre ich auf der Straße bis zum Damm und spreche mit der deutschen Womobesatzung. Sie erzählten mir dass sie schon seit 7 Jahren hier her kommen und immer Wochenlang auf dem Damm stehen. Die Seen gehören den Wasserwerken und da hat die Polizei keinen Einfluss drauf. Darum stört es hier auch niemand wenn man länger steht. Dann bin ich ja guter Dinge dass wir hier auch stehen bleiben können.

Heute Mittag ist faulenzen angesagt. Es ist so warm, dass wir in der Badehose Sonnenbaden können. Der Besucher Andrang hier am See, trotz Sonntag hält sich in Grenzen. 3 Autos die bei uns vorbei kommen und zwei Familien mit Hund, sonst waren wir den ganzen Tag alleine.

Barragem da Monte da Rocha

Gefahrene Strecke: 85 km
Wetter: Sonne mit ein paar Wolken 19 Grad
Zielort: Barragem da Monte da Rocha
GPS: 37.723954,-8.300943

Die Nacht war ruhig und heute morgen kommt pünktlich um 9Uhr der Bäcker. Sorry sollte Polizei heißen. Es ist verboten auf diesem Platz im Wohnmobil zu schlafen wurde mir erklärt. Ok, kein Thema, wir fahren sofort weg.

Hm das reichte den Herren in grün aber nicht, wir bekamen das komplette Programm. Also Photo machen, Technische Daten aufnehmen und mir einen Kopie von dem Wisch in die Hand drücken. Ich entschuldigte mich, sagte, dass an anderen Stellen Verbotsschilder stehen und hier nicht, also gingen wir davon aus, dass man hier eine Nacht stehen kann. Sie waren sehr freundlich, konnten mir aber nicht sagen was uns passiert. Ob Strafe oder nicht werden wir also irgendwann erfahren.

So verlassen wir dieses unfreundlichen Ort, wollten ja eh gehen nur nicht um 9 Uhr…. Wir fahren direkt nach Sines zum Lidl, der noch geschlossen hat. Dort angekommen gibt es erst mal einen Kaffee, danach können wir einkaufen gehen.

Dann fahren wir zu einem Stausee bei Cercal, hier könnte man zwar stehen, aber der Platz ist so vermüllt, dass es uns hier nicht gefällt. Die Zufahrt ist auch etwas schwierig, so dass wir spontan weiter fahren.

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nach 50 km mit durchschnittlich 40-50km/h erreichen wir den Barragem da Monte da Rocha auf dessen Damm schon einge Wohnmobile stehen.

 

Wir suchen noch etwas weiter und finden eine schöne Stelle wo Hund und Katze frei laufen können. Die Koordinaten stimmen, laut Google Maps stehen wir direkt im Wasser, man kann wenn man genau schaut den Verlauf eines alten Weges erkennen. Da der See nicht ganz voll ist ( 1,5 Meter fehlen) ist dieser Weg nun nicht mehr überflutet und wir haben einen schönen Standplatz wo wir niemand behindern und auch nicht ganz so schnell gesehen werden.

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Porto Covo – Der Traumplatz am Meer

Gefahrene Strecke: 35km
Wetter: Sonne 16,3 Grad gegen Nachmittag ein paar Wolken
Zielort: Porto Covo
GPS: W37°53’53,46″ W 8°47’51,40″

Heute morgen war ich erst etwas erschrocken, sah ich doch nach langer Zeit wieder Wolken.

2012-02-17 07.39

Auf der anderen Seite des Rio Mira in Vila Nova De Milfontes scheint brav die Sonne. Nach dem Frühstücksaufwachkaffee fahren wir weiter nach Porto Covo. Hier soll man schön stehen können…

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Auf der Wiese über unseren Übernachtungsplatz haben sich ein paar Störche nieder gelassen. Schon komisch, was in Deutschland fast schon eine Seltenheit ist, sieht man hier an jeder Ecke.

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Die Straße führt uns um einen Berg durch das Inland, hier wieder allgegenwärtig die Korkeichen.

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in Porto Covo halten wir uns an der Küste Richtung Norden und erreichen einen wunderschönen Stellplatz direkt an der Küste. Hier keine Verbotsschilder.

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Wir bleiben aber nicht hier sondern fahren noch ein kleines Stückchen weiter Richtung Sines und finden einen ruhigen Traumplatz zwischen den Dünen.

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Das Womo bietet etwas Windschatten, so können wir heute mal lange draußen sitzen und den Wellen und Schiffen zuschauen. Einfach Traumhaft hier.

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Auf dem ganzen Küstenabschnitt bis zum Hafen Sines, gibt es etliche Parkmöglichkeiten für Wohnmobile. Hier ist für jeden Wunsch etwas dabei. Wild auf den Klippen, auf geteerten Parkplätzen am Strand oder zwischen den Dünen auf Schotter.

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Wir haben Blick auf den Hafen von Sines, und können schön die Schiffe beobachten.

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Leider ist die Treppe zum Strand gesperrt. Den Grund sehen wir als wir einen anderen Weg zum Strand suchen. Hier hat das Meer mal wieder ganze Arbeit geleistet.

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Ein absolutes Highlight heute Mittag war für Hund und Katze die gemeinsame Mäuse jagt.

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Endlich hat es wieder angenehme Temperaturen und wenig Wind. So darf das Wetter gerne bleiben.

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So endet der Tag heute auch mit einem herrlichen Sonnenuntergang.

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Perfekt !

Vila Nova De Milfontes

Die Heizung läuft heute Nacht verdächtig lang. Als ich dann heute morgen aufstehe wird es gerade hell und staune nicht schlecht, das Termometer zeigt -4,6 Grad an.

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Der See dampft, ganzen Nebelschwaden ziehen vorbei. Ich mache erst mal Kaffee und schau mir das Schauspiel an. Katze ist trotz der Kälte schon früh auf Tour und fängt alles was sich bewegt. So hatte sie schon ein Maus und ein halbes Kaninchen gefressen. Für die Vögel ist sie aber zum Glück zu langsam.

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Hier nochmal ein Blick von der Brücke zum Stellplatz.

Eigentlich wollten wir ja bleiben, aber mich juckt es und ich will mehr sehen. Eine folgenschwere Entscheidung.

Ich will ein paar km weiter fahren und noch ein paar andere Plätze am See suchen.

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So schaukeln wir die schmale Straße erst richtung Noden dann nach Westen.

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Im Großen Bogen umfahren wir den Santa Clara Stausee und treffen nach 50 km auf die Staumauer. Hier könnte man super stehen, zwei andere Wohnmobile stehen auch schon hier.

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Aber:

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Die Pinien sind voll von den Nestern der Prozessionspinner. Gerade wegen unserer Katze, die ja überall rumstreunt können wir hier nicht bleiben. Echt schade.

So fahren wir weiter, ca 45 km an die Westküste. Dabei kommen wir an riesigen Eukaliptuswäldern vorbei. Für diese Wälder mussten viele Korckeichen sterben, denn Eukaliptus wird hier extra für die Papierproduktion angebaut. Selbst da Navi kennt diese Wälder und stellt sie auf der Karte in einer anderen Farbe da.

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Vor uns ein kleiner Eukaliptus Wald.

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Alle Naselang kommt uns ein Holzlaster entgegen, voll beladen mit Eukaliptusstämmen. Das erklärt auch den schlechten Zustand der Straßen hier. Die sind sehr stark ausgefahren und haben teils mörderische Bodenwellen. Mehr als 50 km/h fahren wir heute selten.

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Unser erster Anlaufpunkt ist ein kleines Fischerdorf direkt an der Westküste.

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Und schon wieder Nester an den Pinien.

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Wir fahren zum Leuchtturm Cabo Sardao

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Hinter dem Leuchtturm parken wir das Womo und erkunden die Küste.

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Nichts für meine Nerven, hier geht es viel zu Steil runter.

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Den Störchen scheint es dagegen zu gefallen.

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Ein paar km später erreichen wir Almograve. Her ist die Küste nicht ganz steil und zeigt uns den tiefblauen Atlantik.

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Da wir auch an der Küste nicht finden können wo man eine Nacht stehen könnte, verziehen wir uns nach Odemira um einen Stellplatz von Bruno anzufahren.

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Kurz vor Odemira finden wir einen Lidl und holen noch kurz unser Abendessen.

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Ich parke brav auf den speziellen Campingfahrzeugplätzen!

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In Odemira treffen wir auf eine schmale Brücke, wo es ziemlich eng her geht, den Stellplatz können wir finden und so fahren wir wieder ein Stück zurück an die Küste nach Vila Nova De Milfontes. (25km)

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Wohnmobile sind hier auch Verboten, aber auf der anderen Seite des Flusses stehen 4 Womos.

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Also wieder zurück über die Brücke von dem Fluss und nach weiteren 8 km haben wir für heute genug.

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Für eine Nacht ist der Platz ganz ok.

Koordinaten: N 37°43’8,4″ W8°46’59,1″

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Morgen wollen wir wieder an einen Stausee.

Barragem de Santa Clara und die bösen Pinien-Prozessionsspinner

Gefahrene Strecke: 85km
Wetter: Sonne 17°C
Zielort: Nahe Ourique am Barragem Santa Clara
GPS: N37°31’47,8″ W8°18’47,62″

Wir haben es versprochen und heute ist es soweit. Ab jetzt gehts ins wilde Portugal.

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Das Pferdchen ist “offline” (also ohne Leine ) und schaute sich den Verkehr vom Straßenrand an.

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Das erste Ziel heute ist der (Stausee) Barragem do Arade in der Nähe von Silves. Hier wollen wir eigentlich eine Nacht bleiben.

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Bei unserem Erkundungsspaziergang treffen wir aber auf folgende unliebsamen Bewohner dieser Gegend:

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Der Pinien-Prozessionsspinner ist ein Schmetterling (Nachtfalter) aus der Familie der Zahnspinner (Notodontidae). Wie auch bei den anderen Prozessionsspinnern haben die Raupen nesselnde Brennhaare, die Raupendermatitis auslösen können. Die Art tritt vor allem im Mittelmeerraum auf und ist dort häufig und an allen auftretenden Kiefernarten nachgewiesen. Die für die Unterfamilie typischen Raupenprozessionen bestehen bei dieser Art nur aus verhältnismäßig wenigen Tieren. ( Quelle: Wikipedia )

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Diese Tiere sind absolut nicht witzig und man sollte Abstand davon nehmen. Gerade für herumschnüffelnde Hunde kann es sehr gefährlich werden:

Vorsicht unter Pinien! Wenn weiße Nester wie Beutel an den Enden der nadeligen Äste hängen, ist es ratsam, einen großen Bogen um den Baum zu machen. Denn Pinien dieser Art sind von der Prozessionsspinnerraupe befallen. Und deren nesselnde Haare sind giftig, können bei Mensch wie Tier heftige allergische Reaktionen auslösen.

Es handelt sich um Raupen eines unscheinbaren grauen Falters, dem so genannten Thaumetopoea pityocampa, dem Prozessionsspinner. Zu dessen Familie gehören etwa 100 verschiedene Arten wie zum Beispiel der Eichenprozessionsspinner, der Kiefernprozessionsspinner und der in warmen Mittelmeerländern besonders häufig vorkommende Pinienprozessionsspinner.

Der Falter selbst fliegt in der Zeit von Mitte Juni bis Ende August
In dieser Zeit setzen die Weibchen Eigelege an den Pinien- bzw. Kiefernnadeln ab. Dabei werden vor allem junge Bäume bevorzugt. Im Januar schlüpfen die Larven, die in großen Kolonien in den Baumnestern leben und sechs Entwicklungsstadien durchlaufen. Die frisch geschlüpften Raupen fertigen in den Ästen der Bäume seidig schimmernde Kokons an, die ihnen als Unterschlupf dienen.

 

Tagsüber gehen die gefräßigen Raupen auf Fresstour und knabbern sich an den frischen Pinienknospen des Baumes satt. Dabei lassen sie keine aus, fressen ganze Äste kahl. Bei dem Beutezug gehen sie wie folgt vor: Das erste Tier geht voran, und daran hängt sich, Gesicht an Po, das nächste. Aufgrund dieser Methodik erhielten die Raupen den Namen Prozessionsspinnerraupen. Sobald es kühler wird, kehren die Raupen heim in den weißen Beutel.

 

Bereits jetzt sieht der aufmerksame Spaziergänger entlang der Türkischen Riviera die ersten dieser 15 bis 30 Zentimeter großen weißen Säckchen in den Pinien hängen.

Nach bis zu sechs Larvenstadien wandern die Tiere im Frühling gen Boden, wo neue Kokons gebaut werden. Dies bildet den Hort der Verpuppung.

 

Für Tiere und auch Menschen ist gerade die Zeit zwischen Januar und April die gefährlichste

Während dieser Phase sind die Raupen stets auf Wanderschaft. Die Gefahr geht von den Brennhaaren aus. Diese Härchen bilden sich ab dem dritten Larven-stadium an der Raupe. Sie enthalten das Eiweißgift „Thaumatopoein“, das aus biogenen Ammen, Enzymen und phenolischen Substanzen besteht. Die Brennhaare sitzen auf den hinteren Segmenten der Raupen und können sogar aktiv ausgeschleudert werden. Man schätzt, dass eine einzige Raupe bis zu 600.000 dieser Brennhaare besitzt. Brennhaare verbreiten sich auch durch Wind.

 

Trifft nun ein solches Brennhaar einen Menschen oder ein Tier, kommt es zu einer unangenehmen und teilweise gefährlichen Reaktion. Selbst eine kurze Berührung der Nester, die voll mit Haaren sind, löst stärksten Juckreiz aus. Und dieser kann binnen kurzer Zeit zu einem Hautausschlag führen.

 

Besonders gefährdet sind Tiere, die am Boden schnüffeln. Denn die Schleimhäute von Mund und Nase sind besonders empfindlich. Daher sollte der Hundehalter in dieser Jahreszeit bei Pinienwäldern verstärkt Acht auf seinen Vierbeiner geben. Reibt der Hund Nase und Schnauze ständig am Boden und schwellen Zunge oder Kopf stark an, sind das erste Anzeichen für einen wahrscheinlichen Kontakt mit den Prozessionsspinnerraupen. Dies sind nur erste Symptome. Als weitere Krankheitsbilder können sich Schwindel, Fieber, Augenentzündungen, Asthmaanfälle, Erstickungsgefahr und Schock entwickeln. Spätestens jetzt sollte der Hundehalter handeln. Als Erste-Hilfe-Maßnahme empfiehlt sich, die betroffenen Körperteile mit lauwarmem Wasser abzuspülen. Dabei sollte der Hundehalter sich selbst vor einer Berührung mit den Brennhaaren schützen. In jedem Fall muss ein Tierarzt aufgesucht werden, der je nach Schweregrad entscheidet, ob eine externe Behandlung mit Salben, Augentropfen und dem Einsatz von oralen Antihistaminika ausreicht oder eine systemische Steroidgabe und weitergehende Behandlungen erforderlich sind.

 

Um den Hund vor solchen schmerzlichen Erfahrungen zu bewahren, sollte sein Herrchen während dieser Jahreszeit Gebiete mit viel Pinienbestand meiden. Sind im eigenen Garten Pinien befallen, so gibt es mehrere Möglichkeiten der Bekämpfung: Hängen die Nester in erreichbarer Höhe und sind es nur wenige, können Hausbesitzer sie selbst beseitigen. Handelt es sich dagegen um eine regelrechte Plage und sind die Nester hoch in den Kronen alter Pinien, müssen Fachleute hinzugezogen werden – also die Kammerjäger.

 

Der Tod kann die Prozessionsraupen auf zweierlei Art ereilen: Entweder werden sie verbrannt oder vergiftet. Verbrennen ist die traditionelle Methode: Wer diese Art der Vernichtung wählt, schneidet das Stück Ast mit den Beuteln ab und verbrennt ihn unverzüglich. Jeder Kontakt mit den Raupen muss vermieden werden. Schnell und überlegt sollte gearbeitet werden, denn der Beutel kann platzen. Schutzbekleidung ist hierbei also höchst empfehlenswert.

 

Die Giftkeule hilft
Vernichtungsmethoden aus der Giftküche basieren entweder auf chemischen oder biologischen Substanzen. Chemische Mittel gegen die Prozessionsspinnerraupen sind Talstar oder Sumicidin. Zu den biologischen Mitteln gehören Pelitre Hort oder Bactur 2X WP.

Die chemischen Mittel werden je nach Gebrauchsanweisung mit Wasser verdünnt und dann versprüht. Pelitre Hort ist ein biologisches Insektizid auf der Basis von natürlichem Crisanthemum Cinerarifolium.

 

Es sollte direkt auf die Raupen aufgetragen werden. Zwei bis drei Tage dauert die Wirkung an, dann muss es – je nach Bedarf – erneuert werden. Das Produkt Bactur 2X WP enthält den Bacilus thuringiensis. Die Bakterie greift die Raupen an und unterdrückt den Fresstrieb. Bereits zwei bis drei Stunden nach Verabreichung des Mittels rücken die Raupen nicht mehr zum Raubzug aus.

 

Beim Aufsprühen sollte es windstill sein. Nur so vermeiden Hausbesitzer Streuverluste.

Aufgrund der schnellen Ausbreitungsgefahr der Raupenplage sollten auch die Nachbarn in den Vernichtungsfeldzug einbezogen und auf eventuell in ihren Bäumen hängende Nester aufmerksam gemacht werden. Denn Prozessionsraupen auf Fresstour kennen keine (Grundstücks-) Grenzen.

Sind alle Nester vernichtet, so ist die Gefahr noch nicht gebannt. Ein praktisch unlösbares Problem ist die lange Haltbarkeit der Brennhaare in der Natur.

Denn sie können mehrere Jahre intakt bleiben. Daraus erklärt sich, dass Mensch und Tier, die in betroffenen Gebieten leben, auch außerhalb der „Raupenzeit“ erkranken können.

(Quelle: http://tuerkei-zeitung.de/einzel_artikel/VorsichtbisAprilgebotenDerMarschderRaupen.htm)

So, hier bleiben wir nicht, also weiter über IC1 gut 50km nach Norden zum Barragem Santa Clara. Unser Freund Spencer war durch Zufall an der gleichen Stelle, aber eigentlich hatten wir den Tipp von Bruno bekommen, der schon vor 23 Jahren das erste mal hier Stand.

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Die letzten km geht es über eine enge Straße und weit ab von allem finden wir diesen Traum-Platz:

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Unter alten Steineichen stehen wir nun direkt an einem Seitenarm des riesigen Stausee´s.

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Unweit der fast nicht befahrenen Straße.

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Etwas oberhalb des Sees und auch im Wasser kann man Reste von Häusern erkennen. Hier wohnten wohl mal Leute bevor der See vor 44 Jahren entstand.

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Wir machen es uns erst mal gemütlich und trinken einen Kaffee, während Meli nach den Mungos ausschau hält. Als wir den ersten Besuch bekommen.

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Ah die Gärtner kommen und wollen Rasen mähen. Welch ein Service, auch der Bäcker und Gemüsehändler soll hier vorbei kommen. Was will man mehr ?

Vale de Parra

Gefahrene Strecke: 74 km
Wetter: Sonne 17 Grad Windstill
Zielort: Wohnmobilstellplatz Parque da Gale, Vale de Parra
GPS: N37,09250° W 8,31139°

Es geht weiter, wir starten heute nochmal einen Versuch einen Platz auf dem Stellplatz Parque da Galé in der Nähe von Albuferia zu ergattern.

Vorher gehen wir aber noch bei Aldi einkaufen unsere Tiramisu Vorrat ist aufgebraucht. Das Navi führt uns durchs Hinterland vorbei an alten Korkeichen und kleinen Dörfer. Der Frühling kommt immer mehr zum Vorschein, die Bäume blühen nicht nur überall sondern bekommen auch schon Blätter. Auch die leuchtend grünen Wiesen sind ein Anzeichen für den Frühling.

Gleich nach dem wir auf das Gelände, des Stellplatzes fahren werden wir freundlich begrüßt und bekommen die Vorzüge von diesen Platz erklärt. Wasser, Entsorgung, Wifi und ganz wichtig Strom ist im Tagespreis von 5 Euro inklusive Strom … des Campers Glück fast so wichtig wie TV Empfang.

Ok, nach 2 Monaten nehmen wir auch mal wieder Strom, weniger zum Batterien laden, die sind nämlich schon lange wieder voll. Mehr um warm Wasser zu machen und die Wäsche im Bad mit dem Heizlüfter zu trocknen.

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Der Eingang vom Platz. Umgeben von Häusern.

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Sehr schöne VE Station.

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Liebevoll angelegter Platz.

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Vorgestern habe ich den Luftdruck auf der Vorderachse von 6 Bar auf 4,5 Bar abgesenkt. Ansehen tut man es den Reifen nicht, aber der Fahrkomfort ist deutlich gestiegen.

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Querfugen, Kopfsteinpflaster und auch die rissigen Straßenbeläge kann ich nun überfahren ohne dass im Fahrerhaus alles scheppert und poltert.

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Die Radlager werden es mir auch danken.

Tavira

Gefahrene Strecke: 17 km
Wetter: Sonne
Zielort: Tavira
GPS: N37°6’40,41 W7°39’2,76″

Mir geht der Wind auf die Nerven, man kann nichts draußen machen, darum beschließen wir heute spontan weiter zufahren.

In Tavira gehen wir erst einmal bei Lidl einkaufen um uns dann in der Nähe einen Übernachtungsplatz zu suchen. Kurz vor Santa Luzia werden wir dann fündig. Auf einem großen eben Platz am Rande der Salinen lassen wir uns nieder. Auch hier ist es Windig, aber wir können das Womo so parken, dass es uns Windschatten bietet und wir können bei 13 Grad etwas die Sonne genießen.

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Frau Katze ist ganz entzückt und begibt sich sofort auf Mäusejagt.

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