Datum: 27.04.2010
Stellplatz: Camping Solitudo
GPS: N 42°39´41,5″ O 18° 4´16,5″
gefahrene KM: 318
Tageshöchsttemperaturen: 27
Wetter: Regen Sonne
Heute morgen wurde ich von Vogelgezwitscher geweckt, es war wieder Neblig aber mit 12 Grad nicht besonders kalt. Nur leider fing es dann an zu regnen. Wie jeden Morgen schreibe ich den Bericht vom Vortag während Meli noch schläft.
Als ich fertig bin und es immer noch regnet gibts Frühstück und wir packen zusammen. Wir wollen heute Bosnien wieder verlassen und zurück nach Kroatien.
Wir fahren an den Wassermühlen vorbei,
finden unseren Iveco als Kastenwagen. Hätte es nicht geregnet hätte ich nachgeschaut ob noch was brauchbares drin ist.
Wir erreichen den Fluß Neretva, ihm folgen wir nun bis Kroatien.
An der Neretva kommt uns dieser Iveco Bus entgegen. Ratet mal die Modellbezeichnung. Genau: Iveco Neretva!
Bis hier waren es ungefähr 50 km, die Straßen waren aber so schlecht dass wir nicht schneller als 60 Km/h fahren konnten. Selbst auf kerzengeraden Straßen musste ich ständig aufpassen dass nicht eine der fießen Bodenwellen kam. Ab jetzt kann ich Gas geben und wir rollen mit 80 – 90 km /h den Fluß entlang.
Der hier überhohlt schon das zweite mal heute. Das erste mal tat er es im Überholverbot und wurde auch sofort von der Polizei angehalten. Die kontrollierte nämlich zufällig genau an der Stelle
Gleich erreichen wir Mostar.
Mostar.
Wir verlassen Mostar und freuen uns auf Kroatien.
Die Landschaft wird wieder Kroatischer
Wir sind nicht mehr weit von der Kroatischen Grenze weg. Ein etwas seltsames Gefühl macht sich breit. So wie es auf den Schilder und an den überall hängenden Kroatien Flaggen zu sehen ist, wurde die Bevölkerung durch den Krieg gegen ihren Willen Bosnien zugeteilt. Alle kyrillischen Namen wurden durchgestrichen, bis auf die Kyrillischen der Kroatischen Städte.
Und dann endlich die heiß ersehnte Grenze.
Bevor es nach Kroatien geht, hier ein Fazit über Bosnien:
Wir sind ohne viel wissen in das Land gekommen, die Währung ist KM = Bosnische Mark 1 Euro= 1,95KM. Wenn man in Euro zahlen will, wird man übers Ohr gehauen und zahlt im Wechselkurs von 1:1,5. Darum habe ich alles mit Visa bezahlt. Das Land an sich ist Landschaftlich sehr schön aber total vermüllt. Überall steht Schrott rum und an den Straßenrändern finden sich große Müllhalden. Die Leute sind sehr nett und hilfsbereit. Die Sprache ist fast gleich wie Kroatisch. Sehr viele können Englisch. Die Spuren des Krieges sind noch überall zu sehen, mehr als in Kroatien.
Nun sind wir am Neretva Delta und fahren richtung Dubrovnik. Am nächst besten Campiplatz wollen wir bleiben.
Wir finden aber keinen Camping auf den wir überhaupt drauf passen würden, so fahren wir bis Dubrovnik durch. Hier ein Blick auf Dubrovnik.
Nun sind wir auf dem Camping Solitudo angekommen und genießen die Sonne und wärme. Auf dem Camping gibt es kostenloses W-Lan für die Gäste man muss nur freundlich nach den Login Daten fragen.Nun kann ich endlich die ersten Berichte hochladen.






















