Datum: 24.04.2010
Stellplatz: Camping Pusca Kroatien Insel Krk
GPS: N 45,23623° O 14,54752°
gefahrene KM: 559
Tageshöchsttemperaturen: 22Grad
Wetter: Sonne – Wolken – leichter Regen
Um 9 Uhr starteten wir in Kiefersfelden nach einer ruhigen Nacht. Als erstes waren wir noch im Lidl unsere Vorräte auffüllen und dann ging es über die Grenze nach Österreich. Über Kufstein, Kitzbühel, Felbertauernstrasse, Lienz, Plöckenpass fuhren wir nach Italien.
Ehrlich gesagt hatte ich heute morgen ja schon ein bischen ein mulmiges Gefühl, Ich kenne die Bergpässe und wie steil die sein können. Aber unser Womo hat die Pässe super gemeistert. Man braucht Zeit und sollte etwas den Kopf einschalten beim Fahrer, das ist klar. Aber wenn man rechtzeitig vor langen Gefällstrecken den richtigen Gang einlegt, sind auch Alpenpässe mit dem Iveco kein Problem.
Eigentlich war das Tagesziel Tolmezzo aber da wir Tolmezzo schon um 15 Uhr erreichten, fuhren wir geradewegs auf die Autobahn Richtung Triest. Wir wollten noch heute nach Kroatien durchfahren.
An der slovenischen Grenze verließen wir die Autobahn und versuchten auf der Landstrasse den Weg nach Kroatien zu finden. Letztes Jahr klappte das super, aber diesmal hatte unser Navi irgendein Problem. Wir erreichten zwar die Kroatische Grenze aber leider die falsche.
Wir standen nun in Istrien. An der Grenze wurden wir nachtürlich raus gewunken und ich durfte mit dem Zöllner in sein Büro kommen. Dort wurde mir auf Englisch 10 Minuten lang erklärt welche Folgen es haben kann, wenn in unserem Auto Drogen gefunden würden und dass er sich 6 Stunden lang Zeit lassen darf unser Auto zu zerlegen. Auch das Strafmaß und die Folgen ( Interpol, Deutsche Polizei …. ) wurden mir ausgiebig erklärt. Danach fragte er mich dann endlich ob wir Drogen dabei haben. Ich verneinte diese Frage und dann kam Meli dran. Ich fragte noch ob ich ihr übersetzen darf, da sie (angeblich) nicht so gut englisch versteht.
Nachdem wir dann beide die Drogenfrage geklärt hatten, folgten wir dem netten Zöllner zum Womo. Er wollte ihm Fahrerhaus anfangen, weshalb wir erst mal Max raus holen mussten. Dann schaute er sich die selbstgestopften Zigaretten an und wir unterhielten uns über die Deutschen und Kroatischen Preise. Danach gab er uns die Pässe zurück und wünschte uns eine schöne Reise. ” I belive you ” meinte er noch … Wir waren froh, dass er nicht noch das ganze Womo auseinandernahm wir waren müde und wollten nur noch ans Ziel kommen und schlafen.
Wir fuhren endlich weiter und überlegten nun wie wir am besten nach Rijeka kommen, als erstes versuchten wir einfach quer durchzufahren und den gelben Straßen auf der Landkarte zu folgen, leider endete der Versuch in einer Sackgasse auf einem Berg und wir entschlossen uns doch lieber den Umweg über die Autobahn zu fahren.
Gegen 21 Uhr sahen wir Krk und fuhren über die Brücke Richtung Camp Pusca. Tja wir standen vor verschlossener Tür, kein Licht mehr in der Rezeption, aber es gab ein paar Leute auf dem Gelände die mit einem Roller fuhren. Was machen wir jetzt fahren wir weiter bis nach Krk Stadt in der Hoffnung, dass hier noch ein CP offen hat? Wir fuhren erstmal an einen ruhigen Platz am Strand mit Sicht auf die Brücke von Krk, hier standen wir schon mit dem Roadrunner.
Nach dem Max ein bisschen spazieren ging und ich ein paar Bilder gemacht habe, entschlossen wir hier nicht über Nacht zu bleiben und fuhren wieder Richtung CP Pusca. Wir wollten uns einfach auf den Parkplatz vor den CP stellen und dort übernachten. Aber siehe da es war jetzt Licht in der Rezeption und der nette Herr machte uns gleich das Tor auf und wir durften uns einen Platz für die Nacht suchen. Wir stellten das Womo 10 Meter vom Meer entfernt ab schnappten uns unsere Stühle und setzten uns einweilchen vors Womo und blickten aufs Meer. Es ist ein fantastisches Gefühl, endlich am Meer zu sein. Es ist windig und tröpfelt leicht, aber es ist warm.
Danach ging es auf dem direkten Weg schlafen.





