Ai Se Eu Te Pego!

IMG 7856

Ein neuer Tag beginnt ich gehe zum Strand und schaue mir den Sonnenaufgang an. Lang halte ich es hier aber nicht aus, es hat nur 4,5 Grad. Dafür war es den Tag über mit knapp 20 Grad sehr angenehm warm.

Eigentlich wollte ich heute gar nicht schreiben, weil wir nicht wie geplant einen Ausflug unternommen haben, sondern mal wieder den ganzen Tag faul in der Sonne lagen. Aber als dann heute Abend schon eine Beschwerde kam, dass der heutige Artikel noch nicht online ist. Habe ich mich doch entschlossen noch was zu schreiben.

Als ich gerade so die Bilder von heute anschaute und überlegte was man den euch neues Zeigen könnte, lief im Radio dieses Lied:

Michel Teló: Ai Se Eu Te Pego!

Übersetzt: Oh wenn ich dich erwische!

Da wir meistens immer SWR3 via Sat hören, hören wir dieses Lied seit Dezember vermehrt im Radio.

Es macht gute Laune und als es gerade wieder läuft suche ich mal den Namen und Infos.

Wikipedia schreibt folgendes:

Mit zwölf Jahren sang Teló bereits in seiner ersten Band, weitere Bands folgten. 1997 wurde er Sänger der Grupo Tradição, einer Band aus dem Bundesstaat Mato Grosso do Sul, die sich der populären Sertaneja-Musik verschrieben hatte. Fast jährlich veröffentlichte er mit ihnen neue Alben und war auch als Songwriter und Mundharmonikaspieler beteiligt. Nach zwölf Jahren beschloss er, eine Solokarriere zu starten, und trennte sich einvernehmlich von den Bandkollegen[2]. Nach seinem Weggang wurde das letzte gemeinsame Album Micareta Sertaneja 2 für einen Latin Grammy in einer Kategorie für brasilienstämmige Musik nominiert[3].

Bereits 2009 veröffentlichte Teló sein erstes Soloalbum Balada Sertaneja. Ein erster Hit daraus war Ei, Psiu! Beijo, Me Liga. Wenig später erschien sein erstes Live-Album Michel Teló Ao Vivo, das mit Gold ausgezeichnet wurde[4]. Es enthielt unter anderem auch den Song Fugidinha, der ihm den Durchbruch und Platz eins in den brasilianischen Hot 100 brachte[5]

Sein größter Hit, die Tanznummer Ai Se Eu Te Pego!, wurde im Sommer 2011 ein weiterer Nummer-eins-Radiohit in den Hot 100. International bekannt wurde das Lied, als der brasilianische Fußballspieler Neymar in einem in der Spielerkabine aufgenommenen YouTube-Video dazu tanzte. Das Video wurde mehrere Millionen Mal aufgerufen. Im Oktober 2011 vollführte dann der für Real Madrid spielende Cristiano Ronaldo die für das Lied kreierten Tanzbewegungen auf dem Platz, nachdem er ein Tor erzielt hatte. Dadurch wurde Ai Se Eu Te Pego! in Spanien so populär, dass es Mitte November in mehreren Versionen in die Charts kam. Eine Woche später stieg die Version von Michel Teló direkt auf Platz 1 ein. In kürzester Zeit verbreitete sich zuerst die Tanzbewegung auf den europäischen Fußballplätzen und dann das Lied in den Charts. In Italien stieg es auf Platz 1 der Downloadcharts, später wurde es Nummer eins in Belgien und den Niederlanden und auch in den deutschsprachigen Ländern konnte es Platz 1 oder 2 erreichen. Das Lied ist das mit weitem Abstand meistgesehene portugiesischsprachige Lied der Internetplattform YouTube.

 

Also mit folgenden Worten zusammengefasst: Ein brasilianisches Lied, dass in Spanien bekannt wurde, auf portigsisch gesungen ist und seit November in Deutschland bekannt ist. Es ist ganz klar ein Sommer Hit und passt super zur Jahreszeit. 

Manta Rota

Wir bleiben hier noch bis Montag, haben wir heute so entscheiden. Das Wetter war heute super schön und warm.

Wir waren etwas mit den Rädern unterwegs:

2012-01-28 11.36

 

2012-01-28 11.42

 

2012-01-28 11.53

 

2012-01-28 11.53

Morgen gibts hoffentlich mehr Bilder.

Manta Rota

Gefahrene Strecke: 12km
Wetter: Sonne
Zielort: Manta Rota
GPS: N37°9’51,64″ W7°31’17″

Weiter gehts. Erst mal zu Penny, ach ne ich meine Lidl. Die Preise hier sind Krass. Wo Lidl in Spanien noch günstiger war als Mercadona und Co. sind die Preise in Portugal richtig hoch.

Wir kaufen also nur das nötigste ein und fahren nach Manta Rota. Auch hier kostet der Platz 4 Euro am Tag, es gibt Wasser und eine Entsorgung zum drüber fahren mit breitem Bodeneinlass. Der Platz ist beleuchtet und super ruhig, da er rund um von Natur eingeschlossen ist.

MG 7848

Über einen Holzweg gelangt man zum Meer. Das heißt auch, dass man von diesem Platz keinen direkten Meerblick hat. Dafür ist dieser Platz optisch ansprechender als Villa real de Santo Antonio.

MG 7840

MG 7829

Mit 23 Grad war es heute super warm. Morgen wollen wir mit den Rädern die nähere Umgebung erkunden.

schon wieder faulenzen

Ich bin noch nicht nicht mal richtig wach, da höre ich ein bekanntes Geräusch.

Ja Spencer ist wieder da!

IMG 7809

Wir genießen zusammen das schöne Wetter, am Mittag pflege ich noch etwas unseren Iveco ( Ölstand im Luftfilter und Motor schauen, Kurbelgehäuseentlüftugsauffangbehälter leeren )

Das reicht dann auch für heute, man soll sich nicht überarbeiten.

Zu wenig Text heute ?

http://www.w9ay5oxdz.homepage.t-online.de/40343.html

Dann klickt auf den Link und lest dort weiter.

Morgen gehts weiter nach Manta Rota.

Unser erster Tag in Portugal

Wir erwachen in einem unbekannten Land. Normal wurde es bisher kurz nach 8 hell, hier ist es noch stock dunkel. Eigentlich gibt es hier auch eine Stunde Zeitverschiebung. Ich weiß noch nicht wie wir es handhaben sollen.

Als es hell wird, sehen wir nur Nebel.

Wir machen uns fertig und suchen einen neuen Stellplatz. Diesen finden wir nach nur 4,6 Km in Villa Real De Santo António. Hier ist ganz neu ein offizieller Wohnmobilstellplatz.

N37°11’58,5″ W7°24’52,7″

Für 4 Euro am Tag inclusive Strom, Wasser und Entsorgung.

MG 7774

Es ist ein altes Hafengelände, man steht auf Schotter, Kopfsteinpflaster oder auf Wiese.

MG 7787

Die VE Station

MG 7789

Stromsäule am Eingang, wer Strom braucht, geht dort tanken.

MG 7784

Platz hat es locker für mehr als 100 Wohnmobile.

Für uns ein guter Platz um sich erst mal ein Bild von der näheren Umgebung zu machen. Wir werden sofort super freundlich empfangen. Man spricht Englisch, zumindest versucht man es.

MG 7795

Im Hintergrund sieht man Spanien.

Wir sind wie immer perfekt für das neue Land vorbereitet, ich versuche mir die ersten Worte portugisisch beizubringen ;-)

Dann kommt der Bäcker auf den Platz, unser Freund Bruno erklärt mir via Skype ich solle Bollosch probieren. Das sind kleine süße Stückchen. War ein guter Tip, die Dinger schmecken gut. 1,20 Euro für zwei Stück zwar kein Schnäppchen, aber schon mal billiger als in Spanien.

Dann kümmerte ich mich um die Schüssel, seit wir in Portugal sind haben wir mit unserer Satschüssel nur noch RTL und VOX. Das geht mal gar nicht, sollte die 30cm Schüssel wirklich zu klein sein? In Tarifa ging sie noch einwandfrei ( bis auf die Radiosender ).

IMG 7807

Also ab aufs Dach und das LNB mal ein gutes Stück in eine Richtung verdreht. Schwupp schon schreit Meli Bild da. Und zwar besser als wir es je in Deutschland hatten. Alle Sender und auch Radio gehen wieder. Prima!

Hier noch eine Seite wo ihr die Ausleuchtzonen von Astra 19,2 Ost sehen könnt: http://www.computerbild.de/artikel/avf-Ratgeber-Kurse-TV-einstellen-Satelliten-Schuessel-ausrichten-1273175.html

Das Wetter will heute nicht so recht, die Sonne scheint gegen Mittag endlich, aber es hat immer wieder Wolken und die Temperaturen erreichen nur knapp 16 Grad. Zum Radfahren haben wir heute keine Lust und gehen darum mal zu Fuß den Ort besichtigen.

MG 7782

MG 7799

Hier nochmal der Gernzfluss Spanien auf der anderen Seite noch ganz nah.

2012-01-24 13.28

Was fällt uns auf ?

2012-01-24 13.29

Portugal macht auf den ersten Blick einen sehr netten Eindruck, es ist sauber, auch wenn die Häuser nicht im besten Zustand sind, so sehen sie doch schöner aus. Auf den Wegen findet man Kopfsteinplaster mit Motiven, wir kannten bisher nur Beton und Betonfliesen aus Spanien.

2012-01-24 13.42

2012-01-24 13.30

Adios Spanien

Gefahrene Strecke: 330km
Wetter: Sonne
Zielort: Castro Marim / Portugal
GPS: N37°13’7,3″ W7°26’41.15″

Gestern Abend kam noch die Polizei vorbei und schaute ob alles ok ist. Sie fuhren aber ohne uns Anzusprechen wieder von dannen. Habe es auch nicht anders erwartet, wir wollten eh nur eine Nacht bleiben.

Heute morgen dann Abfahrt nach El Puerto de Santa Maria SP am Yachthafen “Porto Sherry” um 11 Uhr erreichen wir den Parkplatz und gammeln vor uns hin, sitzen in der Sonne, laufen am Strand umher und testen die Temperatur vom Altlantik. Irgenwie ist der Platz nicht schlecht, aber durch die vielen kommenden und gehenden PKWs recht hektisch. Wir kommen uns etwas fehl am Platz vor.

MG 7611

Ich schmiere noch schnell das Womo ab, die Vorderachse macht nämlich wieder tierische Geräusche und schreit nach Fett.

Um 15 Uhr entscheiden wir doch schnell nach Portugal zu fahren. Die Stellplatzsituation ist hier nicht so berauschend und so nutzen wir Zeit lieber in Portugal.

MG 7625

Leider kann man nicht dem Meer entlang fahren sondern muss 100km Umweg über Sevilla fahren. Zumindest haben wir keine Straße entlang dem Meer gefunden. Über gut ausgebaute Autobahn und Landstraße kommen wir aber sehr gut durch, nur eine einzige Ortsduchfahrt auf 250 km Strecke, und das auch noch Mautfrei. Sind wir bisher so gar nicht gewohnt.

MG 7650

Wir streifen Sevilla südwestlich und steuern dann geradewegs auf Portugal zu

MG 7668

MG 7691

Am Rande der Autobahn bauen Storche ihre Nester auf Strommasten.

MG 7711

 

MG 7715

Der Sonne entgegen … äh hinterher . Dann kommt die Grenzbrücke zu Portugal.

+MG 7749

MG 7750

Nun trennen uns 2 Länder von Deutschland.

MG 7759

Wir verlassen sofort nach der Grenze die Autobahn und fahren in den ersten Ort Castro Marim, wo wir schon auf gut 60 Wohnmobile stoßen. Aha hier sind die also alle, kein Wunder ist Spanien so leer ;-)

Hier ist ein richtiger Stellplatz mit Entsorgungsstation. Eigentlich total voll, aber für eine Nacht stellen wir uns mittig auf den großen Ausweichplatz. Morgen sehen wir dann weiter.

Jetzt schnell raus, Schüssel einstellen und dann ist Feierabend!

Pünktlich um 18 Uhr. ( 19Uhr in D)

Morgen suchen wir uns dann einen Platz wo man vielleicht länger bleiben kann.

Conil De La Frontera

Gefahrene Strecke: ca 75 km
Wetter: Sonne 18 Grad
Zielort: Cabo Roche
GPS: N36°19’33,73″ W6°9’27,19″

Unsere Reise geht weiter, Wir druchqueren Barbate und erreichen dann Los Canos De Meca.

MG 7366

Blick auf Canos De Meca und Cap Trafalgar

MG 7375

Liebe Susa, dieses Bild ist nur für euch!

MG 7384

Die Zufahrt vom Cap Trafalgar wird durch Schranken verwehrt und alle Parkplätze sind belegt. Also fahren wir weiter.

MG 7400

Auf der Suche nach einem Platz wo wir den Tag verbringen können landen wir an einem Surferstrand. Eine Surfbude reiht sich an die Nächste.

MG 7425

In Conil De La Frontera machen wir am Strand Kaffeepause. Hier stehen ein paar Wohnmobile, aber der ganze Ort ist voll mit Verbotsschildern für Wohnmobile. Hier ist mir auch zu hektisch, wir hätten gerne etwas abgelegenes.

MG 7466

Zum Beispiel so etwas. Wir schauen aber noch weiter.

Dabei müssen wir durch den kleinen Ort Capo Roche. Ich kann jedem nur empfehlen diesen Ort zu meiden, denn auf 1,5 km Strecke reihen sich 20 Verkehrsberuhigungshügel der Mörderklasse.

MG 7484

Da nach dem Ort ausser einem Leuchtturm eh nichts mehr kommt lohnt sich der Weg nicht. Wir fahren also gleich nochmal durch den Ort um unseren Traumplatz zu beziehen.

MG 7504

Am Tage waren noch ein paar PKWs hier, seit 19 Uhr sind wir komplett alleine.

MG 7512

MG 7550

MG 7540

MG 7565

Ab nach Norden

Gefahrene Strecke: ca 60 km
Wetter: Sonne
Zielort: Zahara de los Atunes
GPS: N36,1372° W5,84362°

Heute fahren wir weiter, wir suchen einen neuen Stellplatz.

MG 7182

Hier gibt es Wanderdünen die eine Straße immer wieder zuwehen. Hier kömmt Wüstenfeeling auf ;-)

MG 7187

MG 7196

Auch Pferde laufen frei rum und erkunden den Parkplatz in Punta Paloma

MG 7200

MG 7212

MG 7225

Auf einem Parkplatz am Rande einer Urbanisation machen wir Pause und überlegen ob wir hier bleiben sollen. Aber Meli treibt mich weiter, zum Glück, denn wir finden ( danke Wolfgang für den Tipp) einen schönen Platz auf einem Strandparkplatz.

MG 7250

MG 7281

2012-01-21 18.34

MG 7327

MG 7336

MG 7350

Mit uns übernachtet hier noch ein Wohnmobil. Morgen fahren wir weiter. Immer der Küste entlang bis wir wieder was schönes finden. Wahrscheinlich werden wir recht bald Portugal erreichen.

Tarifa und das Ende von Europa

MG 7076

Der Campingplatz Rio Jara ist wunderschön angelegt und liegt direkt am Meer.

MG 7085

Von unserem Stellplatz aus, können wir den Leuchtturm von Tarifa und sogar Afrika sehen.

MG 7175

MG 7080

Hier kommt man sich vor wie im Sommer. Die Vögel zwitschern und alles ist grün und blüht.

 

MG 7010

Vor uns liegt das erste mal der Atlantik. mit dem bisher schönsten Sand-Strand.

MG 7016

 

MG 7059

 

MG 7026

Heute war Hausarbeit angesagt, wir müssen Wäsche waschen und zwar so viel, dass wir uns den Luxus vom Wäschetrockner auf dem Camping hier gönnen.

Um 17 Uhr schaffen wir es dann noch mit den Rädern nach Tarifa zu fahren.

MG 7089

 

MG 7088

Noch über diesen Damm, dann haben wir es geschaft. 2560 km von der Heimat weg. Nach 2 Monaten Reisezeit :

MG 7109

Jeah wir sind am südlichsten Punkt von Europa und gerade mal 15 km von Afrika entfernt! Hier vereint sich das Mittelmeer und der Atlantik.

MG 7110

MG 7111

MG 7101

Leider kann man die Leutturminsel nicht betreten. Echt schade.

MG 7122

Wunderschön hier …

MG 7131

 Hier noch ein Blick nach Afrika.

MG 7162

So geht ein wunderschöner Tag zu Ende.

MG 7180

Bis morgen.

Der letzte Tag “Richtung Süden”

Gefahrene Strecke: ca 200km
Wetter: Sonne
Zielort: Tarifa
GPS: N36°2’31,5″ W5°37’47,8

In Salobrena war es sehr ruhig, wir haben gut geschlafen und heute soll die Reise weiter gehen.

MG 6892

 

MG 6894

Stellplätze gibt es hier unten nicht mehr so viele darum beschließen wir zügig bis Tarifa durch zu fahren. Immer entlang der N340/A7 vorbei an Malaga.

MG 6915

MG 6926

Die Landschaft ändert sich, es wird immer grüner.

MG 6984

Die Autobahn geht teilweise direkt am Meer entlang. Schön für uns, doof für die Hotelgäste.

MG 6998

In Marbella im Einkaufszentrum La Canada machen wir eine Pause. Es gibt deutsche Currywurst bei Mannis Treff.

2012-01-19 16.57

In TV Serie Good bye Deutschland haben wir vor kurzen einen Bericht über den deutschen Auswanderer gesehen. Leider war Manni nicht hier aber die Currywurst war gut.

2012-01-19 17.00

Frisch gestärkt die Reise über Algeciras nach Tarifa. Es war schon fast dunkel um 18:55 als wir bei dem Campingplatz Rio Jara eintreffen. Mit 20 Euro die Nacht stehen wir mal wieder sicher und haben Blick auf Africa.

Hier Treffen wir Flo und Edi die geführte Touren nach Morokko anbieten.

www.bluecameltours.com/

Ab jetzt geht es nur noch nach Norden und Westen.