Kroatien Reisebericht 2008

Kroatien September 2008

24.09.2008 – 6.10.2008

Insel Vir, Nin, Zadar, Insel Murter, Krka Wasserfälle, Trogir, Split und Krk

24.09.08

Das Auto ist gepackt es kann losgehen. Wir waren heute beide noch arbeiten aber jetzt um 19 Uhr geht es los Richtung Süden wie immer bei strömenden Regen. Wir fahren bis kurz hinter Salzburg nach Werfen und suchen uns dort einen Stellplatz in einem Wohngebiet. Todmüde fallen wir nach 399 km um 1 Uhr ins Bett.

25.09.08

Weiter geht’s es ist kurz vor halb 7 wir haben 4 Grad und es regnet mal wieder. Wir fahren Richtung Villach und machen gegen 9 Uhr erst mal eine Frühstückspause. Danach geht es flott weiter über Udine und Triest nach Slowenien.

Von der Sonne und den stetig steigenden Temperaturen von 16 Grad in Italien wurden wir förmlich angetrieben. Man merkt deutlich, dass keine Urlaubszeit mehr ist, die Straßen sind wie leer gefegt.

In Slowenien wird jetzt erst mal getankt und schon kann´s weiter gehen. Um 12:10 Uhr erreichen wir endlich Kroatien.

Es ist stark bewölkt aber wir sind glücklich endlich hier zu sein. Als erstes steht nun eine Mittagspause auf dem Programm und dazu fahren wir auf den alten Fährhafen unter der Brücke von Krk. Es hat 15 Grad und ist ziemlich windig.

Ist das nicht ein toller Ausblick ?

Nach der Pause fahren wir kurz nach Omisalj und decken uns mit Kunas ein. Danach geht es zurück auf die Küstenstraße Richtung Senj. Wir wollen heute noch so weit wie möglich in den Süden vordringen.

Die Küstenstraße bis Senj ist eine Katastrophe, viel Verkehr und noch mehr Schlaglöcher. Ab Senj wird sie aber besser und auch der Verkehr nimmt sehr stark ab. Auch landschaftlich wird es ein Traum!


Blick auf die Gefängnisinsel Goli Otok

Ich bin fasziniert von den herbstlich gefärbten Bäumen und Büschen.

Es wird wieder Zeit für eine Kaffeepause.

Ab jetzt machen wir uns auf die Suche nach einem kleinen Mini Camping, wie es hier alle Nase lang welche gibt. Natürlich kam die nächsten 20 km kein Einziger …

Schließlich haben wir dann doch noch einen ganz kleinen Platz gefunden. Wir waren die einzigen Gäste.

Blick vom Stellplatz auf einen Leuchtturm und im Hintergrund die Insel Pag

Am Strand finden wir schöne Steine mit seltsamen Löchern

und genießen noch die letzten Sonnenstrahlen des Tages.

Todmüde reicht es nur noch für ein schnelles Abendessen und dann nichts wie ab ins Bett.

Der Wind schaukelt uns unsanft in den erholsamen Schlaf!?

Wir sind heute genau 600 km gefahren.

26.09.08

Der Tag beginnt nach einer sehr windigen Nacht wie schon gewohnt mit Regen.

Also nichts wie weg hier, weiter Richtung Süden.

Die Brücke auf die Insel Pag, vom Festland aus.

In Maslenica müssen wir kurz auf die Autobahn Richtung Zadar. Es ist so windig, dass die Autobahn sogar Richtung Landesinnere voll gesperrt und in unsere Richtung am Anfang nur auf 40 km/h begrenzt ist.

Zwei Ausfahrten später und 1,57€ ärmer fahren wir wieder ab Richtung Insel Vir.


Auf dem Weg nach Nin sehen wir dieses Schild. Man achte auf das Datum …

Um 12 Uhr erreichen wir Nin, nach einer kurzen Stadtrundfahrt gehen wir in einer Konoba Mittagessen.


Eine Katze leistet uns Gesellschaft, damit wir nicht die einzigen Gäste sind.

Das Essen war gut und dazu noch günstig.

Auf der Insel Vir angekommen sehen wir Spiderman im Einsatz.

Aber sonst gibt es nicht viel zu sehen. Wie mir schon erzählt wurde, ist diese Insel nicht zu empfehlen da es außer Neubauten und Müll nicht viel zu sehen gibt.

Ich will ans nördliche Ende der Insel und finde auch schnell einen Weg dort hin.

Über ein paar Trampelpfade finden wir einen Weg durchs Gebüsch an eine noch abgelegenere Stelle

Schade, so ein einsames Plätzchen, ideal zum Übernachten aber der Wassertank ist fast leer… Aber für nen Kaffee reichts noch.

Später fahren wir weiter und schauen uns die Insel noch etwas an und halten Ausschau nach einem Wasserhahn

Sind die nicht Süß ?

Die einzige Sehenswürdigkeit auf der Insel finden wir bei der Gelegenheit auch noch :

Na, wie viel kostet dieses Prachtstück???

Da wir kein Wasser finden verlassen wir die Insel und fahren nach Privlaka auf den Camping Maritime und schlagen dort für eine Nacht auf.

Unser abendlicher Spaziergang zum Meer fiel heute wegen dem immer noch recht starken Wind etwas kürzer aus.

Nach einer ausgiebigen Dusche gibt es Abendessen und einen leckeren Nachtisch

Morgen früh wird jedenfalls der Wassertank gefüllt, so dass wir evtl. die nächste Nacht mal wild campen können.

Heute waren es 129 km.

27.09.08

Man kann es kaum glauben, wir wachen auf ohne das Geräusch von Regen der aufs Auto fällt. Schnell Rollo hoch und nachgeschaut, man staune: blauer Himmel und eine aufgehende Sonne! Wir sind glücklich und fahren nachdem wir gemütlich gefrühstückt haben weiter. Als erster Stopp stand eigentlich die kleine Kirche Sv. Nicole zwischen Nin und Zaton auf dem Programm, aber als ich die Einfahrt verpasste ( Feldweg bzw. eher Wiese ), hatte ich keine Lust mehr umzudrehen und wir fuhren weiter nach Zadar.

Dort wollten wir zuerst einkaufen gehen und zwar in einem Lidl. Dieser befand sich leider am anderen Ende von Zadar. Nach dem Einkaufen beschließen wir, uns zuerst mal einen Platz am Meer außerhalb von Zadar zu suchen. Zadar wollen wir uns dann danach anschauen.

Wir fahren also die Küstenstraße weiter Richtung Sibenik. Leider finden wir aber keinen schönen Platz am Meer und landen irgendwann mal in Biograd. Hier stellen wir uns am Hafen auf einen Parkplatz und essen zu Mittag.

Danach schlendern wir noch durch den Hafen und die Marina.

Jetzt haben wir keine Lust mehr zurück nach Zadar zu fahren und beschließen, direkt weiter auf die Insel Murter zu fahren.

Auf dem Weg dort hin kommen wir an dem See Vransko vorbei, der auf jeden Fall einen Abstecher wert ist. Es ist der größte Binnensee in Kroatien und ist an der engsten Stelle weniger als 1km vom Meer entfernt.

Als wir den See eher rein zufällig sehen, biegen wir den nächsten Feldweg ab und suchen eine Stelle wo man möglichst dicht ans Ufer rankommt. Zum Glück ist unser Roadrunner so geländegängig … Leider ist es aber trotz den 22 Grad furchtbar windig und somit recht kalt. Wir steigen nur kurz zum Bilder machen aus und fahren danach weiter.

Wieder auf der Hauptstraße angekommen ist es nicht mehr weit bis Tisno. Wir sehen viele schöne Buchten und nach jeder Kurve ein neues Postkartenmotiv.

In Tisno halten wir dann kurz an, hier ist die kleine Brücke über die man auf die Insel Murter fahren kann.

Weiter geht’s auf die Insel Murter wo wir uns ein Nachtlager suchen wollen.

Bilder von der Insel

Nach einer Stunde haben wir alle drei Orte der Insel gesehen aber bisher keinen Platz zum Schlafen gefunden. Die Autocamps haben uns nicht so begeistert und so fahren wir nochmals nach Murter und dort Richtung Strand. Wir landen in einer kleinen Bucht wo wir nicht die Ersten sind.

Hier bleiben wir, es ist das Gelände eines ehemaligen Autocamps. Sogar fließend Wasser gibt es hier.

Heute waren es wieder 123 km und wir campen das erste Mal „wild” in Kroatien.

28.09.08

2:22Uhr: Guten Morgen, hier steppt der Bär. Ich wache durch Zufall auf und schau nach draußen und sehe ein Auto vorbei fahren. Kurz darauf kommen noch ca. 20 weitere Autos und es läuft laute Musik.

Wir überlegen ob wir uns einen anderen Platz suchen sollen, beschließen dann aber doch, weiter zu schlafen. Wird schon nichts passieren …

9:30 Uhr, erst mal Nachschauen ob wir noch da sind wo wir gestern unser Lager aufgeschlagen haben…

Ist aber alles gut gegangen, die Kroaten sind anscheinend doch ein friedliches Volk.

Der Blick zum Himmel brachte allerdings eine kleine Enttäuschung mit sich … Es regnete zwar (noch) nicht, hatte aber wieder Wolken. Also frühstücken wir, füllen den Wassertank auf und machen uns auf den Weg weiter gen Süden.

Kurzer Abstecher nach Vodice und dann weiter nach Sibenik.

Leider finden wir dort keinen Parkplatz und fahren dann eben gleich weiter Richtung Primosten.

Kurz nach Sibenik halten wir an diesem Viadukt für eine Kaffeepause an und entdecken ein „süßes” Tierchen…

Ist der nicht süß der Kleine ?

Ein leerer Parkplatz macht mich stutzig und ich frage einen Einheimischen ob man hier parken darf und wo man bezahlen muss. Er erzählte mir dass seit 10 Tagen Nachsaison ist und das Parken dann nichts mehr kostet.

Auf zur Altstadtbesichtigung

Zum Schluss gehen wir noch in einem Panorama-Restaurant essen.

Das Essen war mal wieder sehr lecker, die kroatische Küche ist toll. Auf dem Weg zurück zum Auto klappern wir noch ein paar Souvenirläden nach Kroatien-Flaggen ab und werden auch endlich fündig…

Leider wird das Wetter noch schlechter und es tröpfelt etwas.

Wir setzten uns den Camping Rozac bei Trogir als Ziel, falls wir nicht früher auf der Strecke einen einsamen Platz finden sollten.

Aber jeder noch schmale Pfad endete an einer Stelle wo mindestens ein Auto parkte

Inzwischen sind wir durch Trogir durch auf die Insel Civio und erkunden diese. Aber auch diese schöne Bucht lädt nicht zum Campen ein. Also suchen wir weiter auf einsameren Wegen

Hier machen wir allerdings eine Erfahrung, die uns freiwillig auf den Campingplatz schickt. Auf diesem Weg mitten in der Pampa steht ein Wohnmobil mit deutschem Kennzeichen und 4 kroatischen Autos daneben. Wir halten natürlich an und fragen die jungen Leute im Womo ob man hier irgendwo campen kann. Sie waren nett und meinten dass es hier keinen Campingplatz geben würde.

Was uns sehr komisch vorkam war folgendes: Die Leute in dem Womo verstanden alle samt fast kein Deutsch, und standen eigentlich gut versteckt. Uns war etwas mulmig zumute und wir fahren direkt auf den CP Rozac.

Für heute fühlen wir uns hier sicher. Der Wetterbericht für Morgen verspricht schönes Wetter und 24 Grad. Wir freuen uns schon.

Heute waren es wieder 125 km , wir haben wieder viel von Kroatien gesehen. Das Wetter treibt uns zwar immer mehr Richtung Süden und wir sind eigentlich ziemlich von unserer geplanten Route abgekommen. Aber dazu hat man auch ein Wohnmobil, man ist flexibel und kann das Beste aus allem machen!

29.09.08

Wir haben sehr gut geschlafen und der allmorgendliche Blick aus dem Fenster lässt das Herz höher schlagen. Keine Wolken in Sicht!

Wir machen uns auf den Weg zu einem Supermarkt und wollen eigentlich Brötchen kaufen, aber leider gibt es keine Brötchen und so war es eben nur ein Morgenspaziergang bei schönem Wetter.

Zum Frühstück gibt es heute nur Müsli und danach machen wir uns auf nach Trogir

Trogir und das Seetor

Nach der Stadtbesichtigung fahren wir weiter nach Split

Split ist die zweitgrößte Stadt Kroatiens

Es ist aber recht einfach die Altstadt zu finden … einfach immer gerade aus Richtung Meer bzw. Fähre

An einem Park finden wir zufällig einen Parkplatz

Und wurden noch bevor wir ausgestiegen sind eingeparkt.

Die Altstadt ist umringt von Asiamärkten.

Wir verlassen Split und fahren weiter gen Süden. Am Straßenrand sehen wir einen Weg direkt am Meer, dort halten wir an und machen eine Mittagspause. Das erste Mal ist es richtig schön warm und wir sitzen in der Sonne vor dem Auto. Es ist traumhaft!

Nach der Pause fahren wir weiter, wir wollen einen Camping suchen um morgen mal ausspannen zu können und hoffentlich auch mal Baden. Der Weg führt wieder am Meer entlang Richtung Makarska.

Omis

In Baska Voda machen wir eine Kaffeepause, eigentlich wollten wir Eis essen, es gab aber leider keines mehr … Nachsaison eben .

Leider kommt immer dann wenn man einen kleinen Camping sucht, ewig lang gar keiner. Aber irgendwann werden wir dann doch fündig, kurz vor Drvenik kommen 4 Mini Camping. Der erste zu teuer, der zweite nicht schön und der dritte dafür traumhaft. Für 80 Kuna pro Nacht haben wir einen Traumplatz mit Blick auf die Insel Hvar:

Ein schöner Tag geht zu ende … nach 127 km.

30.09.08

Ein neuer Tag beginnt, heute ist Faulenzen angesagt. Darum gibt es auch nicht viele Bilder.

Heute war unser letzter Tag im Süden, ab morgen geht es wieder nach Norden Richtung Heimat.

1.10.08

Wir haben einiges vor heute, also stehen wir etwas früher auf und hoffen, dass das Wetter mitspielt.

Die Fischer sind auch schon wach und holen ihre Netze ein.

Noch ein Abschiedsbild vom Camp.

Dann fahren wir die Küstenstrasse zurück bis Split

In Omis haben wir es dann doch noch geschafft beim Vorbeifahren die Werft zu fotografieren, die ganz unscheinbar am Straßenrand originale Holzschiffe baut.

In Split angekommen, geht es Richtung Autobahn. Dort kommt man auch an der Burg Klis vorbei.

Wir machen einen kurzen Abstecher

und genießen die Aussicht über Split

Wir fahren nach Skradin um dort Mittag zu essen und dann mit dem Schiff zu den Krka Wasserfällen zu fahren.

Die Suche nach einer Konoba artet zu einer Stadtbesichtigung aus. Jetzt kennen wir auch Skradin.

Wir essen lecker Pizza, danach machen unsere Bäuche komische Geräusche …

Zu allem Überfluss braucht der Kellner 2 Minuten zu lange um die Rechnung zu bringen und so können wir dem Schiff nun vom Land beim Ablegen zusehen …

Gut, wir sitzen wieder ins Auto und fahren zum nächsten Eingang des Nationalparks.

Blick auf Skradin

Wir schauen uns den Skradinski Buk an.

Auf dem Parkplatz angekommen, werden wir von einem Kroaten angesprochen der seinen Campingplatz empfiehlt. Wir fahren erst noch kurz einkaufen und dann auf den CP.

Heute waren es 199km.

02.10.08

Heute wollen wir bis nach Krk fahren und uns dort einen CP suchen für die „letzte” Nacht in Kroatien…

Davor machen wir noch einen kleinen Ausflug nach Novigrad

Bei Zadar verlassen wir die Autobahn in Richtung Novigrad. Der Weg dorthin führt vorbei an zerbombten Häusern und die ganze Gegend ist mit Landmienen übersäht. Man sollte also die Straßen nicht verlassen.

Wir erreichen Novigrad

Wir verlassen Novigrad, es gibt nicht wirklich was zu sehen…

Dann fahren wir wieder auf die Autobahn. Das nächste Zwischenziel ist Senj mit der Burg Nehaj. Dort wollen wir zu Mittag essen.

Nach 5687 Meter Tunnel blicken wir auf einen in Herbstfarben getauchten Wald.

Die Burg Nehaj

Leider ist die Konoba im Innern der Burg wegen Elektroarbeiten geschlossen, so fahren wir gleich weiter zum nächsten Restaurant an der Küstenstraße und essen dort. Von hier hat man einen schönen Blick auf die Burg.

Frisch gestärkt geht es nach Crikvenica zum Einkaufen und dann endlich auf die Insel Krk zum Camping Pusca.

Die Enttäuschung war schon recht groß als wir sahen, dass dieser schon geschlossen hatte.

Auch viele andere Campingplätze waren schon dicht auf der Insel und als wir schon aufgeben wollten entschied ich mich noch zu einem letzten Versuch, einen Camping in Silo zu suchen. Dieser hat zum Glück noch offen und wir können die letzte Nacht direkt am Meer mit Blick auf Crikvenica verbringen.

Heute waren es 373 km

03.10.08

Heute heißt es Auf Wiedersehen Kroatien – Bis nächstes Jahr.

Ab heute soll das Wetter hier auch schlecht werden und wir stellen uns auf einen nassen Tag ein. Wir wollen heute bis Trento fahren.

Tschüss Krk…

Hier in diesem kleinen Laden kurz vor der Grenze haben wir unsere letzten Kuna in Bier getauscht. Das kroatische Bier ist viel besser als das Deutsche.

Und dann ist es soweit …

Bis zum nächsten mal!

Wir kommen gut voran und erreichen schnell Italien. Zu unserem Erstaunen steigt das Thermometer ab Trieste unaufhörlich bis 26 Grad. Worauf wir uns noch zu einem kurzen Abstecher nach Ca´Savio hinreißen lassen

In Punta Sabioni am Leuchtturm sind noch einige andere Wohnmobile. Wir machen einen Spaziergang und genießen die Sonne.

Herrlich leer hier, ich kenne diesen Strand nur mit Menschenmassen überfüllt.

Es wird Zeit weiter zu fahren, bis Trento ist es noch ein Stück.

Wir fahren auf die Autostrada vorbei an Mestre nach Vicenza um dort auf die A31 bis Piovene-Rocchette und dann über einen Pass nach Trento zu fahren.

Zwischendrin halten wir in einem kleinen Ort an und essen noch Pizza . In dem Restaurant war auch der Bürgermeister des Orts, mit dem wir uns ganz nett unterhalten haben. Er konnte etwas Deutsch und war sehr stolz darauf.

Nach dem Abendessen geht es jetzt über den Pass und die Temperaturen fallen schneller als wir Höhe gewinnen. Oben schneit es bereits ganz leicht und wir haben nur noch 2,6 Grad. Da wir aber nur 1070 Meter hoch sind, ändere ich meinen Heimreiseplan kurzfristig und fahren durch bis Innsbruck, dann haben wir die höchsten Berge hinter uns…

Am Brenner angekommen verlassen wir die Autobahn und fahren in Österreich weiter auf der Landstrasse bis nach Innsbruck.

In Brenner halte ich an um diese Fotos zu machen. Wir trauen unseren Augen nicht. Es hat 1 Grad und schneit.

Zum Glück sind meine 8 Jahre alten Sommerreifen abgefahren. Die Strassen sind aber noch frei.

In Innsbruck finden wir dann in einem Wohngebiet einen Schlafplatz.

Wir fallen nach 705 km todmüde ins Bett.

04.10.08

Es ist kalt ! 6 Grad !! Nach einem schnellen Kaffe verlassen wir Innsbruck und fahren Richtung Fernpass

Das Wetter ist ganz ok, man sieht überall weiße Berge.

Kurz bevor es zum Fernpass geht, holen wir uns noch ein Frühstück und machen wenig später die erste Frühstückspause.

Oben am Fernpass

Es wird zeit für die nächste Pause und wir biegen in das Berwanger Tal ab.

Hier ist schon richtig Winter und es schneit bei +1 Grad

Wir halten an einem Parkplatz an und genießen bei dem Schneesturm einen warmen Kaffee.

Jetzt geht es weiter zu meinem Freund Reinhard, der auch einen Kastenwagen fährt.

Auf seiner Seite findet ihr noch viele super Kroatienreiseberichte

www.aviatic.info

Hier bleiben wir bis morgen, erzählen von Kroatien und trinken kroatisches Pivo.

Wir sind in Füssen angekommen.

Heute waren es 126 km und unser Urlaub geht unweigerlich zu Ende

5.10.08

Traumhaftes Wetter erwartet uns heute und will unseren letzten Tag wohl noch schöner machen.

Bevor wir zur letzten Übernachtungsstätte, dem Rechberg, bei mir zuhause aufbrechen, gehen wir noch ein letzten mal gut Pizza essen. Hier gab es die beste Pizza in Füssen.

Das Ulmer Münster

Skratti beschützt die Schildkröte

Es ist schon dunkel als wir den Rechberg erreichen.

Die 195 km heute waren eine Katastrophe, wir hatten von Füssen an durchweg zähfließenden bis stockenden Verkehr. Das schlimmste Stück war ein Stau vor eine Baustelle auf der Landstraße. 45 Minuten für 1,5 km !!!

Etwas traurig aber auch überglücklich über das Erlebte genießen wir den letzten Abend im Womo. Morgen Mittag muss ich wieder arbeiten.

FAZIT :
10 Tage und insgesamt 3141km und keinen Einzigen davon bereut!

Der Roadrunner hat wieder problemlos alles über sich ergehen lassen und begnügte sich über die gesamte Strecke mit einem Durchschnittsverbrauch von 8,2 Litern/100km

Wir freuen uns jetzt schon auf nächstes Jahr. Die ersten Pläne stehen schon.

Ein Kommentar bis “Kroatien Reisebericht 2008”

  1. [...] habe heute den Reisebericht von Italien 2009 hier veröffentlicht. Auch der Kroatien Reisebericht von 2008 mit dem Roadrunner habe ich angefangen. Es fehlen aber noch ein paar [...]

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