Italien Reisebericht 2009

Endlich ist es wieder soweit, heute geht es los. Wir starten in Wohnmobileinweihungsurlaub.

Um 12Uhr starten wir in Reitprechts Richtung zu unserem ersten Ziel, in Füssen. Dort wollen wir Reinhard besuchen und natürlich in unserer neuen Stammgriechen Abendessen gehen. In Füssen hat es mal mehr als 10° und wir genießen noch etwas die Sonne, bevor es später dann doch noch anfängt zu regnen.

Um 20 Uhr geht es nach einem köstlichen Abendessen weiter. Über den Fernpass und Brenner möchte ich heute Abend noch kommen. Der alte Iveco meistert die Berge recht gut, habe es mir schlimmer vorgestellt. Nur die letzten 2 km vom Brenner brauche ich den zweiten Gang und wir kriechen mit 25km/h den Berg hoch. Auf dem Brennerpass, 1 km nach der Italienischen Grenze stellen wir uns auf einen großen Parkplatz zu vielen anderen Womos und schlafen erst einmal. Es ist 22:30 Uhr und wir sind heute 330km gefahren.

Tag 1

es geht weiter, nach gemütlichem Kaffeetrinken fahren wir auf auf die Italien Autobahn und rollen gemütlich den Brenner hinunter. Bis Trento, hier biegen wir links in das Valsugana Tal ab und fahren Richtung Treviso.

Unser Campingplatz wird schon früh angekündigt.

Ich liebe diese Strasse, nach 10 Jahren fühlt man sich hier wie zuhause.
Pünktlich um 12 Uhr erreichen wir unser Urlaubsziel.

Aber was ist das?

Leider ist der Platz komplett voll und wir müssen drausen warten bis die Mittagspause vorbei ist und wieder Plätze frei geworden sind.
Um 15:30 dürfen wir rein.

Die Bäume waren in meiner Erinnerung doch wesentlich höher und wir mussten erst etwas suchen bis wir einen geeigneten Platz gefunden haben.

Am Abend schlendern wir noch über den Platz und gehen lecker Pizza essen.

Die nächsten Tage verbringen wir mit Radtouren, faulenzen, baden und Schlauchboot fahren.
Am 03.09.09 geht es weiter. Wir fahren Richtung Heimat nach Trento an den Lago di Caldonazzo.
Bei Jesolo gehen wir aber noch in einem großen Campingmarkt shoppen:

Für unseren Kühlschrank gibt es einen Automatik Lüfter

Der Radträger bekommt 2 neue Halter, bei den Alten ist ein Gewinde rausgerissen.

Dann gönnen wir uns noch 2 Müslischüsseln aus Melamin.

Ohne Stau geht es dann auf die Autostrada und wir kommen zügig nach Trento. Am Caldonazzosee finden wir einen kleinen süßen Camping für 17 Euro die Nacht.

Irgendwie müssen wir uns daran gewöhnen, dass es mit dem neuen Auto einfach wesentlich enger her geht als mit dem Roadrunner. Vor allem was die Höhe angeht.

Der Camping liegt direkt am See. Traumhaft.

Leider streikt meine Kamera des öfteren und so machen wir diesen Urlaub nur sehr wenige Bilder. Ich glaube die 7800 Bilder in Kroatien vor 6 Wochen haben der Kamera nicht gut getan ;-)

Um 15 Uhr entschließen wir uns kurzfristig doch heute schon nach Füssen aufzubrechen, da dass Wetter nicht besser wird. Es ist wechselnd bewölkt und teils sehr windig.

In Trento geht es auf die Brennerautobahn. Es war wenig Verkehr und alles sieht nach einer ruhigen Heimfahrt aus.

Bis wir kurz vor Bozen diese Warnung sehen.

Kurz nach Bozen war dann auch schon schluss mit Lustig. Stehender Verkehr mit Wartezeiten von 30 Minuten bis es weiter ging. Aber wir mussten da durch, da wir noch eine Aufgabe zu erledigen hatten.

Eine Freundin von uns hatte vor 2 Wochen an der vorletzten Tankstelle am Brenner ihren Geldbeutel auf der Toilette vergessen. Wir wollten fragen ob er abgegeben wurde. Nach einigen Stunden erreichen wir auch diese Tankstellen und klappern das gesamte Personal ab. Natürlich hatte keiner einen Geldbeutel gesehen. Bis Meli noch in den letzten Shop auf dem Gelände geht und eine Angestellte fragt. Diese Frau wusste sofort worum es geht, sie hatte den besagten Geldbeutel seit 2 Wochen in ihrem Auto liegen.

Die Angestellte erzählt uns, dass der Geldbeutel bei ihr abgegeben wurde und sie in Bozen bei der Polizei war und ihn abgeben wollte. Die Polizei wollte aber nichts damit zu tun haben. So hat sie den Geldbeutel wieder mitgenommen und sich selbst im Internet nach dem Besitzer erkundigt. Leider konnte sie nur sehr schlecht Deutsch und hat dadurch im Internet nichts über unsere Freundin finden können und konnte so den Geldbeutel nicht zurückschicken.

Ein genialer Zufall das wir heute dort waren und die Angestellte gefunden haben, denn morgen hätte diese ihren freien Tag gehabt und wir wären nie an den Geldbeutel gekommen. Alleine das wiederfinden des Geldbeutels hat die vielen Stunden Stau aufgewogen.

Noch 1300 m bis zur besagten Tankstelle

Dann geht es weiter durch den Stau, inzwischen ist die Strasse wieder offen. Leider sieht man nicht viel, aber hier war die Strasse überspült.

Ab jetzt gibt es keine Bilder mehr, da zu dunkel. Wir fahren den Brenner voll hoch, was recht gemütlich geht. Zum Glück gibt es 40 Tonner die noch langsamer als wir sind und so können wir mit 51km/h den Brenner hochschleichen ohne der Grund für die Behinderung zu sein.

Am Brennerpass verlassen wir die Autobahn und fahren die alte Brennerstrasse nach Innsbruck. Leider ist es teils neblig und regnet mal wieder. Ich schwöre mir nie wieder bei Nacht diese Strecke zu fahren.

Um 0:15 erreichen wir bei strömendem Regen Füssen.

Das Wetter meint es gut mit uns und wir können bei tollem Sonnenschein mit Reinhard frühstücken. Eine schöne Woche geht nun langsam zu Ende.

3 Kommentare bis “Italien Reisebericht 2009”

  1. [...] habe heute den Reisebericht von Italien 2009 hier veröffentlicht. Auch der Kroatien Reisebericht von 2008 mit dem Roadrunner habe ich [...]

  2. Benjamin R. sagt:

    da sind 2 gleiche Bilder(RadträgerMüslischüsseln) drin. Siehe http://www.amumot.de/wp-content/uploads/2010/01/2009-09-03-082-300×200.jpg

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