die Sonne scheint es ist warm und ich habe Kopfweh… Sind das die Nachwehen der letzten Nacht ?
Egal ich gehe mal raus und schaue ins Fahrerhaus, stehen da auf einmal zwei Generatoren …. Ich glaub ich seh noch doppelt.
Aber egal, ich nutze das doppelt sehen und ergreife die Chance den Parallelbetrieb von zwei Generatoren zu testen. Laut Honda lässt sich so die Leistung verdoppeln, wenn man das ominöse Parallelkabel von Honda für 40 Euro kauft.
Das muss auch ohne gehen, dachte ich mir und verbinde die Generatoren mit normalem 4mm² Lautsprecherkabel.
Dann beide Generatoren starten und den 220V Stecker einstöpseln.
Siehe da, es geht!
Der unrunde Motorlauf kommt durch Spritmangel eines Generators. Der ging auch sofort nach dem Video aus. Die 800 Watt Last, übernahm dann der andere Generator alleine.
Wenn man schon einen Stromerzeuger hat, will man ihn auch mal benutzen können. Da ich dabei niemand anderes belästigen will versuche ich den Kleinen so leise wie möglich laufen zu lassen. Dabei ist der einfachste Weg den kleinen Honda in das Fahrerhaus zu stellen. Darum habe ich mir einen Abgasschlauch besorgt und eine Holzplatte für das Fenster zurecht gesägt, damit ich den Schlauch nach draußen führen kann ohne das Fenster offen zu lassen. Der erste Versuch ging in die Hose, weil der Schlauch nicht Gasdicht war. Darum kommt nun ein Gasdichter Silikonschlauch zum Einsatz. Es ist penibel darauf zu achten, dass auch der Schlauchanschlussadapter zum Auspuff 100%ig Dicht ist, sonst hat man die Abgase wieder im Innenraum.
Am Ende des Abgasschlauchs, kommt wieder ein Stück Stahlwolle zum Einsatz, die den Lärm draußen nochmals gute 5 dB senkt. Der Ton auf dem Video wirkt lauter als er in Wirklichkeit ist.
Auf dem Video läuft der Generator mit ca 700 Watt Last. Dabei habe ich folgende Werte gemessen:
Innenraum mit offener Hundeklappe: 48 dB
Fahrerhaus 75 dB
Außen direkt an Auspuff 55 dB
3 Meter von Auspuff entfernt: 46dB
Wenn der Generator draußen stehen würde, hätte ich eine Lautstärke von 75-80dB in 1 Meter Entfernung. Die 80dB sind auf der Seite vom Auspuff.
Nach 30 Minuten Laufzeit im Fahrerhaus erreichen wir 28 Grad, nicht weiter steigend bei 6 Grad außen. Die Luft wird über unseren Deckenventilator unter der Dachluke im Wohnraum nach draußen geblasen. Über die Hundeklappe kommt warme Luft vom Fahrerhaus. Würde ich die Klappe schließen, wäre im Innenraum außer einem leisen Brummen nichts mehr vom Generator zu hören, allerdings würde die Temperatur im Fahrerhaus dann innerhalb von 20 Minuten auf über 40 Grad ansteigen. So können wir nun während der Generator läuft den Innenraum mit heizen. 1 Stunde Laufzeit am Tag, bei Regen im Winter sind schon ausreichend um immer genug Strom zu haben. Diese Variante gefällt mir schon mal recht gut, auch wenn ich hoffe ohne das Dinge auszukommen, bin ich trotzdem froh, nun eine akzeptable Lösung zu haben.
Update: 1.11.2011
Ich habe das ganze noch etwas verbessert. Nun gibt es außen einen Kamin, der fest am Alkofen klebt und von unten wird nur der Abgasschlauch eingesteckt. Funktioniert super und sieht schön aus.
Ganz nebenbei hat das ganze noch einen weiteren großen Vorteil. Der Genrator kann nicht so leicht geklaut werden.
Vielen Dank für die Tipps mit dem Fenster. So etwas habe ich nun provisorisch aus einem Stück Sperrholz gebastelt. Mir ging es eigentlich nur darum, mal zu testen wie laut das Ding draußen ist und wie warm es drinnen wird. Eigentlich bin ich von dem Abgasschlauch sehr enttäuscht, das Auspuffgeräusch liegt bei knapp 80 dB in knapp einem Meter Entfernung.
Die Dose hier soll ein Schalldämpfer sein. Er bringt 1-2 dB wogegen eine 10 cm lange Stahlwollewurst im Schlauch gute 5 dB weniger bringt.
Innen steht der Stromi, momentan nur auf Brettchen aber es geht. Nun kommen die Erfahrungen:
Lautstärke:
Mit dem Abgasschlauch, dem Brett in der Scheibe und einem Schalldämpfer am Schlauch super angenehm. Nachteil ist, dass der Schlauch nicht Gasdicht ist, und durch den Gegendruck vom Schalldämpfer nun Abgase in den Innenraum kommen. Somit unbrauchbar.
Wärme:
Die Hundeklappe zum Wohnraum war offen und ein kleiner 230V Ventilator bläst Luft nach Hinten. Die Absaugventilatoren unter unserer Dachluke hinten liefen auch und saugen zusätzlich warme Luft aus dem Fahrerhaus.
Nach 20 Minuten Laufzeit, bei 750 Watt Last hat es im Fahrerhaus 40 Grad, und der Wohnraum hinten hat sich um 0,1 Grad erwärmt.
Fazit:
Die Heizleistung so eines Stromerzeugers ist schon der Wahnsinn und eigentlich ist es zu schade, die Energie ungenutzt draußen verpuffen zu lassen. Allerdings ist die Heizleistung für ein normales Wohnmobil fast zu hoch und vor allem ohne großen Aufwand auch nicht so einfach zu realisieren.
Ein Leser hat auch bemerkt, dass der Stromi nun Rot statt Blau ist. Wie kommts? Ganz einfach, ich bin es leid, dass der FME nie anläuft wenn man ihn mal braucht ( wobei ich ihn eigentlich nie wirklich gebraucht habe ) zweitens ist er mit 30 Kilo so unhandlich dass man ihn lieber nicht benutzt und so kam es nun, dass ich mit dem Womo zum Händler hier in Gmünd gefahren bin und den kleinen Honda an unserem Ladegerät getestet habe. Es funktioniert und somit gehört der Honda nun auch zu unserem Equipment. Teuer war er, aber bei gleicher Last knapp 8 dB Leiser als der FME und auch noch geringfügig sparsamer im Verbrauch. Einmal ziehen und Läuft hat auch seine Vorteile.
Seit längerem rege ich mich über das schlechte Startverhalten des Stromis auf. Darum bin ich heute dann endlich mal eine neue Zündkerze kaufen gegangen. Siehe da, der Stromi startet sofort.
Da der Auspufflärm immer noch das lauteste Geräusch war, habe ich mal ein Experiment gestartet. Mit zwei Kupferbögen aus meinem Fundus und einem Stück Stahlwolle habe ich mir einen Schalldämpfer gebastelt.
Am Ende sieht man noch die Stahlwolle raushängen. Das Rohr ist komplett gefüllt damit.
Erstaunlich was diese Aktion gebracht hat. Der Auspufflärm hat sich stark reduziert.
Hier noch ein kleines Video, Der Stromi läuft mit etwa 200 Watt Last, gegen Ende, steigt die Last auf 1200 Watt. Erkennbar am Drehzahlanstieg
Ich möchte euch mal die wieder eine Geschichte erzählen. Es ist die komplette Version der Generatorentests der letzten Wochen.
Eigentlich war ich ja mit dem Güde GSE 950 ( http://www.amumot.de/gude-gse950-testbericht/) ganz zufrieden. Aber meine Ladegeräte brachten es zusammen auf gerade mal 20 A Ladestrom. Um die Laufzeiten des Generators etwas zu verkürzen war ich auf der Suche nach einem Ladegerät dass einen hohen Ladestrom liefert und dazu noch unabhängig von der Eingansspannung ist.
http://www.amumot.de/fraron-blg50m12v-ladegerat/ dieses Ladegerät erfüllte alle Anforderungen und war dazu noch günstig. Aber schon der erste Test mit dem Güde zeigte, dass es nicht geht. Er ging sofort in die Knie, bzw sogar ganz aus. Keine Chance das Gerät mit dem Güde zu betreiben.
Also musste nun auch noch ein neuer Generator her. Klein und billig soll er sein. Die Lautstärke spielte erst mal keine Rolle da wir eh immer alleine stehen wenn wir Batterien laden. So kam ich auf den bei Ebay angebotenen 1 KW Flywheel Generator. Gleiches aussehen wie der Güde aber Invertertechologie: http://www.amumot.de/flywheel-yk950i-inverter-stromerzeuger/
Der kleine Funktionierte zwar aber ging immer wieder auf Störung weil er mit der Stromaufnahme nicht zurecht kam. Auch der Verbrauch von 1,5 L/h war zu hoch. So habe ich das Gerät wieder zurück gegeben und bekam das Geld zurück erstattet.
Ich lernte langsam doch etwas mehr Geld ausgeben zu müssen um etwas gescheites zu bekommen und so habe ich bei www.kipor.org angefangen nach passenden Geräten zu suchen. Ich habe sogar dort angerufen und Herrn Beeskow mein Problem geschildert. Er hat mir dann den Voltherr KGE 1500 pro empfohlen, welchen ich dann auch bestellt habe. Hier gehts zum Bericht: http://www.amumot.de/voltherr-kge-1500pro/
Da dieser Generator aber mit meinem Ladegerät auch nicht zurecht kam, obwohl es von den technischen Daten nun hätte funktionieren müssen. Hatte ich erst mal genug von den Inverter Geräten und wir fuhren in den Baumarkt und kauften dort einen Sycrongenerator von Endress http://www.amumot.de/endress-ese-1100-bs/. Es war ein Austellungsstück von 2005 welches offensichtlich schon mal gelaufen ist und irgendeine Macke hatte. Der Generator lief zwar kurze Zeit, quitierte dann aber seinen Dienst. Auch den Generator habe ich am nächsten Tag zurück gebracht. Ich habe einen Einkaufsgutschein bekommen, und war die Kiste los.
Den Voltherr hatte ich immer noch und so begann ich mal mit der Ursachenforschung warum es nicht geht. Ein Anruf bei Fraron stand auf dem Programm. Ich erklärte denen mein Problem und die begannen mal dem Problem auf die Spur zu kommen. Am nächsten Tag hatte ich dann die Bestätigung. Das Ladegerät hat einen Einschaltstrom von bis zu 8 A, das sind 1840 Watt, kein Wunder gehen alle Generatoren auf Störung wenn ich das Ladegerät einstecke. Es gab nun 2 Möglichkeiten, entweder ich tausche das 50 A Ladegerät gegen die 30 A Version oder ich kaufe einen noch größeren Generator. Ein kleineres Ladegerät würde ja meine Ladeprobleme nicht lösen also soll ein größerer Generatore her. Fraron bestätigte mir, dass dieses Ladegerät mit einem 2KW Kipor auf jedenfall funktioniert.
Mit diesem Wissen habe ich wieder bei Kipor.org angerufen und Herrn Beeskow die Neuigkeiten erzählt. Wir einigten uns darauf, dass er den Voltherr zurück nimmt und ich einen größeren Generator bekomme.
Von Kipor wurde mir abgeraten, Kipor baut seit 2006 die gleichen Geräte mit der gleichen Technik. Die Geräte sind teuer, durstig und laut noch dazu. Darum hat er mir den FME XG SF2000 empfohlen. Billiger, sparsamer und auch eine bessere Ersatzteilversorgung sprechen für dieses Gerät.
Nun ja, inzwischen habe ich den Generator schon ein paar mal laufen lassen. Er läuft, ist leise und macht keine Probleme mit dem Ladegerät. Er passt gerade noch so im Fahrerhaus vor den Motortunnel ist aber mit seinen knapp 30 KG schwer zu bewegen. Ich denke nun über einen Festeinbau im hinteren Staukasten nach.
Ob im Urlaub, auf dem Campingplatz, auf der Segel- oder Motorjacht, in der Werkstatt oder im Garten – dieser digitale Inverter-Generator ist an allen Orten jederzeit nutzbar. Überall dort, wo Sie keine Stromversorgung haben aber dringend benötigen, können Sie diesen Stromerzeuger der neuesten Generation einsetzen. Durch die digitale Invertertechnologie und die damit verbundene, absolut reine Sinuskurve können Sie an diesen Hochleistungs-Generator auch empfindlichste Geräte wie z.B. Fernseher, Notebooks, Spielkonsolen, DVD-Player, Videogeräte, Ladegeräte und Heizungssteuerungen anschließen.
So zumindest die Beschreibung auf der Seite des Verkäufers.
Technische Daten – FME XG-SF2000
Frequenzgang (Hz) 50
Stabile/Durchschnittliche Ausgangsspannung (V) 230
Stabiler/Durchschnittlicher Ausgangsstrom (A) 8.7
Motorumdrehungen pro Minute (r/min) 2800-3700
Stabile/Durchschnittliche Ausgangsleistung (KW) 2.0
Maximale Ausgangsleistung (KW) 2.2
DC Gleichtsrom-Ausgang 12V-8.3A
Phasen 1
Zündungsart kontaktlose, elektronische Zündung
Generatortyp Tragbarer Digital-Inverter
Kapazität des Tanks (L) 7.0
Treibstoffverbrauch(g/kW.h) ca. 450
Durchgehende Laufzeit bei durchschnittlicher Belastung bis zu 12 Stunden
Geräuchpegel (Nulllast) 55dB (A)/7m
Abmessungen (L×B×H) (mm) 550×310×500
Nettogewicht (kg) ca. 26
Startsystem/Anlasser Zugseil
Treibstoff Bleifrei Normal Benzin oder besser
Schmieröl SAE15/ W40 oder besser
Motormodell XG152F
Motortyp 1 Zylinder, 4-Takt, Benzinmotor mit patentiertem Luftkühlsystem
Bohrung 54×58
Hubraum (ml) 113
Zündungsart T.C.I
Die Verarbeitung ist gut und es ist bisher der leiseste Genrator den ich je hatte. Zumindest wenn er unter Last läuft.
Meine bisherigen Tests:
270 W Last 0,54L/h ( nicht eingelaufen )
760 W Last 0,6L/h
UPDATE 30.09.10
Bisher war der Generator nur sehr wenig im Einsatz. Auch bei schlechtem Wetter kommen wir noch mit Solar zurecht. Das liegt an unseren konsequenten Energiesparmaßnahmen. In den letzten Wochen mit schlechtem Wetter, lief der Generator gerade mal 3 Stunden. Probleme gab es bisher keine, der Generator startet sofort und verrichtet unauffällig seinen Dienst. Bisher hat er nur 20 Betriebsstunden aber das wird sich über den Winter sicher noch ändern.
Ob im Urlaub, auf dem Campingplatz, auf der Segel- oder Motorjacht, in der Werkstatt oder im Garten – dieser digitale Inverter-Generator ist an allen Orten jederzeit nutzbar. Überall dort, wo Sie keine Stromversorgung haben aber dringend benötigen, können Sie diesen Stromerzeuger der neuesten Generation einsetzen. Durch die digitale Invertertechnologie und die damit verbundene, absolut reine Sinuskurve können Sie an diesen Hochleistungs-Generator auch empfindlichste Geräte wie z.B. Fernseher, Notebooks, Spielkonsolen, DVD-Player, Videogeräte, Ladegeräte und Heizungssteuerungen anschließen.
Technische Daten Voltherr KGE-1500pro
Frequenzgang (Hz) 50
Stabile/Durchschnittliche Ausgangsspannung (V) 230
Maximale Ausgangsleistung (kVA) 1.6
Motorumdrehungen pro Minute (r/min) 2500-3800
Stabile/Durchschnittliche Ausgangsleistung (kVA) 1.3
DC Gleichtsrom-Ausgang 12V-4A
Phasen 1
Zündungsart kontaktlose, elektronische Zündung
Generatortyp Tragbarer Inverter Generator
Kapazität des Tanks (L) 3,5
Treibstoffverbrauch(g/kW.h) 395
Durchgehende Laufzeit bei durchschnittlicher Belastung bis zu 7 Stunden
Geräuchpegel (Nulllast) 53-54dB (A)/7m
Abmessungen (L×B×H) (mm) 480×260×410
Nettogewicht (kg) ca. 18
Startsystem/Anlasser Rückzugstarter
Treibstoff Bleifrei Normal Benzin oder besser
Schmieröl SAE15/ W40 oder besser
Motormodell XY144F-1
Motortyp 1 Zylinder, 4-Takt, Benzinmotor mit patentiertem Luftkühlsystem
Bohrung 44×41,5
Verdrängung (cc) 63
Motorleistung kW(PS)/(r/min) 2,6(3,54 PS)
Zündungsart C.D.I
Zündkerze A7RTC
Die Lautstärke ohne Last ist recht angenehm aber der Genrator ist bei Vollast sehr laut. Selbst in 50 Meter Entfernung hinter Bäumen ist der Generator noch deutlich zu hören.
unter den vielen Wohnmobilisten gilt ja oft die Meinung das teuerste ist gerade gut genug. Darum kaufen sehr viele nur die Honda Inverter Geräte wie i700, i1000 oder i2000. Diese Geräte bekommt man ab 800 Euro für das i700 bis 1800 Euro für das 2KW Modell i2000. Ich möchte zu diesen Geräte keine Meinung abgeben, sicher sind sie sehr gut.
Für mich stand von Anfang an fest, soviel Geld gebe ich für ein Notstromagregat nicht aus. Warum sollte das billigste auf dem Markt befindliche Gerät mit 650 Watt nicht auch für unsere Anforderungen genügen ? Ein Güde GSE950
Technische Daten :
Stromerzeuger GSE 950
Hervorragend geeignet für Camping, Freizeit- und Gartenbereich.
Synchron,
1 Zylinder/2-Takt-Motor, luftgekühlt,
mit 230 Volt-Steckdose,
Tankinhalt ca. 4 Liter,
Verbrauch ca. 0,7 l/Std.,
Generatordauerleistung 650 Watt,
max.Leistung.750 Watt. Schutzklasse I, Schutzart IP 23,
Gewicht ca. 20 kg,
Leistung des Verbrennungsmotor 1,1KW/1,5PS/63ccm
Mit Tragegriff und Gummistandfüßen.
Lärmwertangabe: LWA 80 dB
Verkauft wird das gute Stück bei uns in den Baumärkten zwischen 100 und 130 Euro, ähnliche Geräte, die optisch Baugleich sind werden sogar noch billiger angeboten. Aber Achtung, laut technischer Daten sind diese Geräte nicht baugleich mit dem GSE950.
Also gut nach einem langen hin und her habe ich nun letztendlich wirklich ein Güde gekauft und bin bisher sehr zufrieden mit dem Gerät. Es ist so primitiv aufgebaut, das eigentlich nicht kaputt gehen kann. Wenn doch mal was defekt sein sollte, kann man schnell einen Nachfolger kaufen, schließlich kann ich 10 Güde verschleißen bis ich mal beim Preis eines Honda Erzeugers bin
Bekannte von uns haben den Güde schon mehrere Hundert Stunden laufen lassen und er läuft immer noch. Auch unser Modell hat bis heute mehr als 40 Stunden gelaufen und schnurrt immer noch wie am ersten Tag.
Nach mehreren Verbrauchstest hat sich ein Minimalverbraucht bei ca 250 Watt Last von 0,25 Litern/h ergeben. Damit können wir locker leben, schließlich verbrauchen die Honda Geräte selbst im Energiesparmodus noch wesentlich mehr.
Der nächste positive Punkt an diesem Gerät ist die geniale Überlastfähigkeit, wir Betreiben mit dem Güde einen 1350 Watt Minibackofen zum Pizza und Brötchen backen, versucht das mal mit einem Inverter Gerät ! (Ich übernehmen keine Verantwortung für evtl. auftretende Schäden beim Nachmachen).
Das Ganze funktioniert natürlich nur, weil die Drehzahl am Erzeuger so zusammenbricht, dass nur noch 150 Volt statt der 230 Volt anliegen.Ganz zu schweigen von der Netzfequenz von 50Hz die natürlich auch nicht mehr gegeben ist. Aber das ist mir egal, mein Backofen ist rein mechanisch aufgebaut und die Heizwendel stört eine niedrige Netzfrequenz genauso wenig wie eine zu niedrige Spannung. Es dauert eben länger bis der Ofen warm ist, aber lieber länger auf ein Pizza warten, als gar keine zu bekommen
Natürlich sollte man bei solchen Aktionen Vorsichtig sein, Geräte mit elektronischer Steuerung nehmen sicher Schaden. Wenn wir den Backofen betreiben, sind alle anderen elektrischen Verbraucher, wie Ladegerät, AUS.
Ich will den Stromerzeuger aber auch nicht in den Himmel loben, für diesen Preis kann man kein Profigerät verlangen. Ein ganz klarer Nachteil ist, dass das Gerät mit 93dB viel zu laut ist. Wobei das Gerät nach 50 Meter Kabel hinter einem Baum fast nicht mehr hörbar ist…
Das Problem ist in erster Linie der Auspuff, er komplett leer und klingt dementsprechend blechern. Ich habe habe viel damit rumprobiert bis ich endlich eine gute Lösung gefunden habe. Zuerst versuchte ich am Ende mit einem zusätzlichen Schalldämpfer das Problem zu lösen. Es wurde zwar besser aber nicht befriedigend. Ich experimentierte mit allen mögliche Dingen und eine mit Edelstahl Topfreinigern gefüllte Dose brachte mich dann auf die Richtige Lösung.
Die Stahlspähnepads dämmen hervoragend den Lärm, also startete ich zum nächsten Versuch, ein neuer Auspuff kostet bei Ebay ca 30 Euro, also konnte ich den meinen getrost mal aufflexen :
Wie erwartet war der Auspuff leer, doch was ist das ? Im Eingangsrohr befindet sich so etwas ähnliches wie ein Katalysator, ich bin echt erstaunt! Nun habe ich die Topfreiniger in den Auspuff gepackt :
4 Stück sind auf dem Bild schon verbaut, 7 weitere folgten noch musste sie aber erst kaufen gehen. Danach bog ich das Blech zurück und verschweißte den Topf wieder. Nun war ich natürlich sehr gespannt – es hat sich gelohnt. Der Erste Test war sehr erfolgreich, das blecherne Geräusch ist endlich weg. Auch der Belastungstest mit dem 1KW Heizlüfter war erfolgreich, allerdings staut sich nun die Wärme mehr im Auspuff und dieser wird heißer als zuvor. Nach 2 Minuten mit 1KW Last löste sich die Auspufffarbe ich eine große Rauchwolke auf
Nun ist keine Farbe mehr an dem Auspuff und der kleine läuft wie eine eins.
Zwischendurch hatte ich auch mal den Güde GSE1200 4 Takter, allerdings war die Leistung mehr als enttäuschend. Dabei entstand dieses Video:
Jemand anderes hat die Haltbarkeit dieses Geräts auch mal recht brutal erprobt :
Fazit: Um unseren Backofen betreiben zu können, bräuchte ich, wenn ich ein Inverter Gerät kaufen wöllte, mindestens 2KW Leistung. Mit dem kleinen GSE950 klappt es auch so. Das begeistert mich. Schon wieder viel Geld spart.
heute mittag habe ich mich doch mal endlich an den Aufpuff vom Güde 2 Takter gewagt. Von hinten habe ich den Topf aufgeflext um mal rein schauen zu können. Wie erwartet war er bis auf 2 kleine Rohre total leer. Ich habe ihn mit Edelstahl Topfreinigern gefüllt und danach wieder zugeschweißt. Ihr glaubt gar nicht wie leise der nun ist.
Auch die Leistung blieb erhalten.
Hier mal ein paar Bilder:
Gerade war ich beim Toom Baumarkt und habe den GSE 1200 zurück gegeben. Ich hatte Glück, dass sie mir das Geld wieder ausbezahlt haben. Erst ein Telefonat mit dem Chef machte eine Barauszahlung möglich. Zurerst wollten sie mir das Ding reparieren, aber was soll ich mit zwei Stromerzeugern ?