Langsam hab ich die folgenden Stellplätze zusammen. Wir werden recht viel frei stehen versuchen. Ob es klappt weiß ich noch nicht.
528 km in einem Monat
Langsam hab ich die folgenden Stellplätze zusammen. Wir werden recht viel frei stehen versuchen. Ob es klappt weiß ich noch nicht.
528 km in einem Monat
12 km entlang der Küste Richtung Norden findet man den kleinen Küstenort Moreira. Ich war mit dem Rad heute dort um ein paar Bilder zu machen.
Am Horizont sieht man den El Peñón de Ifach von Calpe.
Die Strecke ist ziemlich bergig. Ich wollte es aber wissen wie lange der Akku am Rad hält wenn ich immer 25km/h fahre. So kam ich auf eine Gesamtfahrzeit von 1:02h bei 24km und 23km/h im Durchschnitt. Der Akku war voll und hatte jetzt noch 30% Restladung.
Ich wurde jetzt schon öfters gefragt wie wir denn nun jetzt nach Spanien gefahren sind. Das möchte ich euch hier nochmal erklären:
A Startpunkt Emmendingen
B Baume les Dame Zwischenstop Mttagspause
C Villars les Dombes Übernachtung
D Millau Zwischenstop Pause
E Gruissan Übernachtung
F Platja de Aro Spanien Übernachtung
Die Strecke ist recht einfach zu fahren. Kurz nach der französischen Grenze kommt auf der gebührenfreien Autobahn ein kurzes Stück Maut das 6,40 Euro gekostet hat, das haben wir noch mitgenommen, so konnten wir 30 km länger auf der Autobahn bleiben. Dann dem Navi einfach mautpflichtige Strecken verbieten und schon wird man über die Landstraße nach Villars led Dombes geleitet.
Hier kann man noch kostenfrei Übernachten. Als nächstes Ziel gibt man am besten Millau ein und schaut, dass das Navi über Le Puy und Mende fährt und nicht über Clermont Ferrand. Dabei umfährt man Lyon auf einer kostenfreien Autobahn und folgt dann der N88 so lange bis es kurz nach Mende auf die gebührenfreie A75 geht. Die Strecke ist zwar auch recht Bergig aber lange nicht schlimm wie die A75 von Clermont Ferrand bis Millau. 50 km nördlich von Millau geht es auf die A75, es folgen nur 2-3 teils kräftige Berge auf der A75 dann kommt schon die Abfahrt nach Millau. Dort kann man auf dem kostenfreien Stellplatz übernachten, oder gleich weiter fahren nach Gruissan. Von Millau ab geht es nochmals kräftig nach oben auf die A75 die dann nach wenigen KM erst steil und dann flacher, recht lange von 780 Meter auf 80 Meter über dem Meer abfällt. Ab Beziers geht es über die Landstraße voll nach Gruissan wo man ab November auch kostenfrei übernachten kann.
Nach Spanien kann man entweder über die Landstraße entlang der Autobahn einreisen, oder man sagt dem Navi es soll bitte über Port Bou entlang der Küste fahren. Hier werdet ihr mit sehr vielen Kurven und einer traumhaften Küstenstraße belohnt. Bei schlechtem Wetter nicht zu empfehlen, da die Strecke mit 30-40 km nur Kurven wirklich nur bei Sonnenschein sehenswert ist.
In Platja de Aro in Spanien kann man dass wieder gut und ruhig übernachten. Danach fahrt ihr am besten bis Tarragona durch, um Barcelona besser nicht anhalten und auch nicht tanken, die Gegend ist ziemlich kriminell. Ab Barcelona folgten wir der N340 die zwar am Anfang sehr Steil ansteigt, aber dann über viele Km wieder ganz Langsam zur Küste hin abfällt. Die N340 ist sehr gut ausgebaut, mit wenig Ortsdurchfahrten und einige Abschnitte sind auch als Autovia ausgebaut. Autovia ist gleich zu setzen wie Autobahn, nur eben kostenfrei.
So sind wir 1500 km recht Stressfrei nach Spanien gekommen mit lediglich 6,40 Euro Maut. Letztes Jahr hatten wir über 200 Euro Mautkosten, weil wir uns nicht auskannten und aus Angst vor Ortsdurchfahrten und Staus sind wir lieber Autobahn gefahren. Das ist aber absolut raus geschmissenes Geld. Wenn wir diese Strecke mit unserer lahmen Kisten schaffen, sollte das jeder andere mit einem modernen Wohnmobil auch problemlos schaffen.
Vielen Dank an Hans Stegmeier für den Tipp mit der N88
Gefahrene Strecke: 225 km
Wetter: Sonne
Zielort: Platja de Aro /Spanien
GPS: N41°48,609′ E3°03,428′
Solarertrag: 107 Ah Batterien voll
Gegen 9 Uhr verlassen wir Gruissan, das Navi führt uns durch Narbonne und Perpignan nach Port Vendres.
Von dort aus gehts in die Berge, immer der Küste entlang zur spanischen Grenze.
Hier mal ein paar Bilder:
Hier sieht man den französischen Verlade-Bahnhof. Alle Waren werden hier abgeladen, durch den Berg transportiert und auf spanischer Seite wieder auf spanische Züge aufgeladen. Die Züge können nicht durch fahren, weil die Spurweiten nicht gleich sind. Damals als Spanien sein Gleisnetz gebaut hat, orientierte man sich an dem russischen Schienensystem, weil man dachte, dass Russland bald Weltmacht ist und alle Gleise auf russische Züge ausgerichtet werden. Naja dem war wohl nicht so.
Dann ist es auch schon soweit. Wir erreichen Spanien !
Das hier ist nun der spanische Bahnhof.
Dann sind wir auch schon fast am Ziel. Die letzten 20 km haben es nochmal in sich. Wir fahren über einen Hügel mit dichtem Wald und schmaler kurviger Straße.
Dann erreichen wir aber doch endlich Platja de Aro. Ein Stellplatz der neu ist und in den Winter Monaten nichts kosten soll. Dazu haben wir Gratis Wifi von Platja de Aro und auch sonst ist alles wichtige wie VE und Mülltonnen vorhanden. Strom gibt es nicht.
Wir wissen nicht, was uns heute erwartet, darum entsorgen wir noch und füllen das Wasser auf.
Dann noch Tanken, und ab auf die Autobahn nach Spanien.
Oben sieht man schon die Berge. Wir erreichen schon bald die spanische Grenze.
In Spanien läuft der Iveco auf einmal richtig gut und wir fahren mit 95-105 km/h Richtung Süden. Vorbei an Barcelona, der kostenlosen, sagenumwobenen Stadtumfahrung. Uns ist nichts passiert zum Glück. Meli fuhr auf dem Stück vor mir, damit ich sie besser im Blick hatte. Das Wetter in Spanien war eine Katastrophe. Es regnet und ist teilweise ziemlich neblig.
Um 14 Uhr fahren wir von der Autobahn irgendwo 100 km nach Barcelona und machen 45 Minuten Pause. Eigentlich wollte ich hier auch einen Campingplatz, aber wir haben nichts passendes gefunden. So entschieden wir voll durch zu fahren.
Mit dem Ziel vor Augen fuhren wir wieder auf die Autobahn, noch 350 km bis Denia, um 20 Uhr sollten wir laut Navi dort ankommen.
Je weiter Südlich wir kommen, desto wärmer und besser wird das Wetter.
Endlich 13 Grad und die Sonne geht gerade unter. So macht das Fahren Spaß
In Valencia wird es nochmal hecktisch. Auf der gebührenfreien Stadtumfahrung müssen wir tanken.
Alle Tanks leer und auf der Tankstelle treiben sich sehr zwielichtige Gestalten rum. Es ist bereits dunkel. So bleiben wir dicht zusammen und einer von uns bewachte immer die Fahrzeuge, mit einem besonderen Augemerk auf die Reifen. Aber es ging alles gut.
Nun kommen die letzten 130 km, wir werden langsam müde und versuchen uns mit dem Funk wach zu halten. Ich war mir natürlich nicht mehr sicher welcher der X POIs auf dem Navi unser Stellplatz in Denia sein soll. So wählte ich einfach irgendeinen an, der sich dann sogar als richtig rausstellte.
Camper Area Odissea Denia.
Ruben empfängt uns sehr freundlich und bekommen einen guten Platz für die erste Nacht in Spanien. Wir sind um die 730 km gefahren und nun ziemlich müde und hungrig. Da keiner von uns Lust auf kochen hatte, gehen wir erst mal essen. Ein essen das Meli nicht so schnell vergessen wird…

Da Google Mapps mich langsam nervt, stelle ich nun nur noch Bilder der Karten rein. So könnt ihr euch trotzdem ein Bild von unseren Touren machen. Alle Bilder lassen sich beim anklicken vergrößern.
Heute Nacht hat es wieder etwas geschneit und die Strassen hier sind nun noch glätter als gestern abend. Gestern Abend fuhren wir die letzten Kilometer auf blankem Eis. Heute morgen gab es als Gleitmittel noch Pulverschnee dazu.
Grundsäztlich fährt sich der Iveco auf glatten Straßen und im Schnee wesentlich besser als der AX. Das beruhigt mich etwas, denn so lassen sich die 6 Tonnen ganz gut beherschen. Genial sind die Winterreifen auf der Hinterachse, druchdrehende Räder gibt es nur wenn ich es provoziere. Bei normaler Fahrt aber nicht.
Zuerst versuche ich noch das Dach zu enteisen, aber nach der Hälfte gebe ich auf, es wird schon
irgendwann abtauen.
Das erste Zwischenziel ist Freiburg, wo wir noch was abliefern müssen. Danach nochmal in Deutschland alle Tanks füllen und dann ab nach Frankreich. Wir reisten problemlos nach Frankreich ein und fuhren die ersten Km Autobahn. Bei Belfort verlassen wir die Autobahn und fahren die letzten 60 km nach Baume les Dames auf den dortigen Wohnmobilstellplatz.
Seit gestern Abend schneit es nun hier in Schwäbisch Gmünd. Wir haben super geschlafen und haben uns heute morgen über 25 cm Neuschnee gefreut. Was macht man an so einem Tag, wenn man viel Zeit hat ? Klar erst mal eine Kanne Stromkaffee zum wach werden und dann mal schauen was das Internet so hergibt.
Hampi war uns heute morgen auch schon besuchen und hat danach sein Womo vom Schnee befreit.
Max hat sichtlich spaß im Schnee. Wobei die Katzen etwas probleme mit der Schneehöhe haben.
Hier sollte eine Route zu sehen sein. Aber leider funktioniert Google.Maps bei mir nie richtig.
So, nachdem ich die Strecke nun 5 mal neu geplant habe, ist das hier bei raus gekommen. Entweder D oder E sollen die ersten Übernachtungen in ES werden. Alles weitere lassen wir auf uns zukommen.
Vielen dank an Bruno für die Unterstützung und auch an Wolfgang für die Stellplatz Tipps.