Der Roadrunner

Wir haben ihn zwar nicht mehr, aber es war ein geniales Wohnmobil, so klein und doch so groß.05.04

05.04

wie es dazu kam:
Im Mai 2008 habe ich beschlossen meinen Traum nicht länger vor mir her zu schieben, nach 10 Jahren Zelten und einen Urlaub im Wohnwagen, weiß ich nun, dass das einzig wahre ein Wohnmobil ist. Allerdings wollte ich nicht diese Typischen Alkovenmobile sondern etwas handliches und kleines, mit dem man auch zu Hause noch bequem fahren kann. Auf der Suche im Internet nach gebrauchten Fahrzeugen fielen mir die ausgebauten LT 28 auf, auf kleinem Raum alles dabei zu haben gefiel mir sehr gut. Also zogen wir an einem Samstag los, einige LT´s zu besichtigen. Um sich einen Überblick zu verschaffen, war das erste Ziel ein Händler, der einige Wohnmobile auf dem Hof stehen hatte. Sofort stach mir ein Auto in die Augen -> ein weißer Peugeot Boxer 2.8 HDi, wie man ihn von Kurierdienste her kennt, der von der Firma Schwabenmobil auf geniale Weise zum Wohnmobil verwandelt wurde.

Der Händler war natürlich gleich sehr freundlich und hat sofort die Roten Kennzeichen montiert zum eine Probefahrt machen.

Triberg 001

Ich kannte das Basisfahrzeug gut von meinem alten Arbeitgeber und war natürlich sofort in dieses Wagen verliebt. Eigentlich sollte es ein alter VW LT werden, aber der Peugeot war die bessere Alternative. Guter Motor, der robust ist, wenig verbraucht und eine relativ Rostunempfindliche Basis für ein Wohnmobil zeichnen dieses Fahrzeug aus.

Nach einem schlaflosen Wochenende sind wir wieder zu dem Händler gefahren und ich habe den Kaufvertrag unterschrieben.

Technische Daten Basisfahrzeug :

Peugeot Boxer 350LH MAXI
2,8 HDi Commonrail Turbodiesel
3,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht

Standart weiß ohne Extras

Innenausbau:

Damalige Firma Schwabenmobil

Typ: Winner 550D

Spritmonitor.de

einfach auf das Tanksymbol klicken für weitere Infos

So sieht er von innen aus :

Triberg 004

Dies ist das Ess und Wohnzimmer. Hier findet sich auch das Gästebett. Durch umklappen der Sitzbank und drehen der vorderen Sitze, bekommt man so eine Liegefläche von 90cm x 200 cm

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Dank der drehbaren Fahrer und Beifahrersitze gewinnt man viel zusätzlichen Wohnraum und Platz. Die Decke auf dem Tisch ist eigentlich eine Antirutschmatte.

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Dies ist das Bad, es bietet alles was man braucht, WC und Waschbecken mit Kalt und Warmwasser. Sogar duschen kann man hier.

22.05

Hier hat man einen schönen Blick auf die Küche. 2 Flamm Gasherd mit der Spüle daneben und dem Kühlschrank darunter. Der Elektroblock zeigt alle Füllstände von Batterien und Tanks an. Daneben ist die Steuerung für Heizung und den Warmwasserboiler.

  • Warmwasserboiler
  • Gasumluftheizung
  • 2 Flamm Gasherd
  • 12V Kompressor Kühlschrank
  • WC
  • Fließend Wasser
  • 3 Schlafplätze
  • 80 Liter Frischwassertank
  • 80 Liter Abwassertank
  • 250 AH Versorgungsbatterie
  • 3 x 5 Kg Gasflaschen
  • 220V 700 Watt Wechselrichter
  • 260 WP Solarstrom

Im laufe des Jahres 2008 und 2009 haben wir noch einiges verändert, was das Wohnen gemütlicher, sicherer und besser macht.

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Wichtigster Umbau, war als erstes die Hinterachse. Trotz des 16″ Fahrwerk mit verstärkten Hinterachsfedern, hing der Roadrunner immer noch auf den Gummianschlägen was zu einer bockharten Federung führte. Also habe ich Zusatzfedern der Firma Kuhn eingebaut. Nun liegt er hinten 5 cm höher als vorher und federt nun auch schön.

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Nach dem ersten Kurztrip stand schnell fest, das ein Kleiderschrank
wesentlich mehr Kleidungsstücke aufnehmen kann, wenn man sie legt statt hängt.
Kurzerhand habe ich drei zusätzliche Regalböden in den Schrank
eingebaut. Nun passt wirklich sehr viel in den Schrank

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Nach zwei Einbrüchen musste ich die vorderen Türen so sichern, dass keiner die Türen aufbringt, wenn ich im Auto schlafe. Massive Stahlhacken und Kette verbinden beide Türen miteinander so dass, ein öffnen von außen unmöglich wird.

Auch einige andere Finessen habe ich in diesem Zuge eingebaut, allerdings möchte ich diese nicht weiter zeigen.

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Unter dem Bett hat eine neue Aufbaubatterie Einzug erhalten. Die alte 100AH Batterie war defekt, so habe ich gleich eine große 250 AH Deta Batterie eingebaut. Nun habe ich genug Strom um auch mehrere Tage autark stehen zu können.

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Zum Geburtstag habe ich von meinem Schatzi eine Anhängekupplung geschenkt bekommen. Nun kann ich meinen Anhänger endlich wieder nutzen.

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Die neue AHK hat sich auch schon bezahlt gemacht. Habe ein Esszimmer geschenkt bekommen und konnte dieses nun auch gleich abholen gehen. Leider ist der Hänger zu klein für das Auto, man sieht ihn nicht in den Spiegeln.

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Für die kalten Winternächte habe ich eine Decke mit Druckknöpfen versehen und kann so das Fahrerhaus vom Wohnraum trennen. Es spart einiges an Heizkosten.

29.03

Manchmal ist es gar nicht so einfach die Schränke einzuräumen. Schließlich soll während der Fahrt alles gut verstaut sein und während dem Urlaub sollen weniger werdende Lebensmittel nicht zu leeren Schränken führen. So habe ich versucht die Schränke mit dauerhaften Dingen zu füllen. Hier sieht man die Kaffee Abteilung. Links Trinkbecher, Kaba Behälter, dahinter die Kaffeedose. In der Mitte sind Stellplatzführer und rechts ist der Wassertopf.

29.03

Hier sind die Teller, Kaffeetassen und Spülmittel untergebracht.

Manche denken jetzt bestimmt über die Zusammenstellung der Artikel nach aber ich habe die Sachen nach Benutzungshäufigkeit und Raumausnutzung zusammengestellt.

29.03

Endlich haben wir eine Solaranlage und sind nun unabhängig von Campingplätzen. Das sind 260Wp!

05.04

Nach nun fast einem ganzen Jahr bin ich endlich dazu gekommen, mein Fernsehregal fürs Bett zu bauen.

05.04

Es ist klappbar, so dass es Nachts nicht stört und es ist schräg damit das Display gut sieht.

05.04

Unsere “Andenkenwand”.

Tag 11 143

Skrat aus dem Film Ice Age ist auch immer mit dabei. Er ist unser Maskottchen.

20.04

Unser Bad hat nun endlich mal einen passenden Fußbodenbelag bekommen. Schaut doch gleich viel gemütlicher aus …

05.05

Nun kommt die wichtigste Ausstattung in einem Wohnmobil. Die Möglichkeit bei Bedarf duschen zu können, gewann bei uns immer mehr an Bedeutung.

Ich habe lange hin und her überlegt wie ich es umsetzten kann. Eine Aussendusche haben wir ja schon, aber wenn es kalt ist, oder man nicht alleine ist, wäre es schon vorteilhaft im Womo duschen zu können.

05.05

Wir haben jetzt einen 240cm langen Duschvorhang gekauft und diesen mit Druckknöpfen versehen. Die Gegenstücke haben wir an den Wänden im Bad befestigt. Damit der Vorhang beim Duschen nicht zu anhänglich wird, wird er mit Magneten unten noch zusätzlich fixiert.

13.05

Unser Womo hat endlich Nebelscheinwerfer bekommen. Ich hatte das Glück bei Ebay einen Satz original Fiat Nebelscheinwerfer günstig zu bekommen

22.05

Endlich müssen wir auch im Wohnmobil nicht mehr auf 220V Strom aus der Steckdose verzichten. Nachdem sich der 150 Watt Wechselrichter recht schnell aufgelöst hat, habe ich nun einen 700 / 1400 Watt Wechselrichter bei Ebay gekauft. Für uns reicht das völlig, sogar eine 850 Watt Flex lief damit testweise. Bis ich mal Zeit für die Verkabelung habe, bleibt der Wechselrichter am Solarladeregler angeschlossen. Mehr als 300 Watt gehen dann nicht, aber zum Laptop laden reicht es.

09.05

Wenn man sich so viel im Auto aufhält, muss man auf die Luftfeuchtigkeit achten. Oft können wir aber nicht richtig Lüften und die Fenster offen lassen da wir morgends das Auto verlassen und erst abends zurück kommen. Da wäre eine aktive Zwangslüftung nicht schlecht dachte ich mir abends noch im Bett und durchblätterte einen Campingkatalog nach Pilzlüftern fürs Dach. Allerdings müsste man dazu das Dach anbohren und das mag ich grundsätzlich mal gar nicht.

So kam ich auf die Idee die Dachluke im Bad zu nutzen. Diese hat eine Dauerbelüftung und da könnte man gut einen Lüfter drunter schrauben, der die Luft nach draussen befördert. Die Badtüre hat genügend große Spalte damit die Luft vom Innenraum ins Bad nachströmen kann. So bin ich dann am nächsten morgen gleich zu Conrad gefahren um nach einem geeigneten PC Lüfter zu suchen. Und ich hatte Glück, es gab einen 22cm Gehäuselüfter mit LED´s für gerade mal 15 Euro.

22.05

Um etwas Platz in Auto zu schaffen, sind die Tische und Stühle nach hinten in eine Heckbox gewandert.

Ja, das war unser Roadrunner. Die Altagstauglichkeit war schon genial. Irgendwie vermissen wir den kleinen…

Kroatien Reisebericht 2009

Hi,

unseren Kroatien Reisebericht, mit dem alten Auto habe ich auch mal Online gestellt.

Wir waren wieder unterwegs mit dem Wohnmobil. Um anderen Menschen an unserem Urlaub teilhaben lassen zu können, habe ich diesen Bericht geschrieben. Mit über 7600 Wörtern, hat es genug Platz für große Bilder, die einen Eindruck vermitteln wie genial dieses Land doch ausserhalb der Campingplätze ist.

Wir sind über Italien und Slovenien nach Kroatien gefahren. Dann durch Istrien, die Inseln Cres Losinj und Krk. Auch die Plitvicer Seen haben wir nicht ausgelassen und haben danach die Insel Pag und Zadar besucht. Wir haben einiges Erlebt, mit Polizei und Minenfeldern, haben sehr geniale Plätze gefunden und es war der billigste Urlaub überhaupt.

Einige Stellplätze habe ich mit GPS Koordinaten versehen, so das man die Plätze selbst anfahren kann.

Hier gehts zum Download

Reisebericht Elsass März 09

Elsass

vom 20.3.09 – 22.03.09

21.03

Freitag Mittag starten wir. Ich habe extra früher Feierabend gemacht, damit wir noch bei Tag einen Schlafplatz suchen können. Unser Ziel dieses Wochenende ist das Elsass. Wir wollen eine Festung der Maginotlinie und das Schiffshebewerk bei Arzviller besichtigen. Bei Ebay laufen am Sonntag 4 Photovoltaikmodule aus, und zwei davon wollen wir ersteigern und auch gleich abholen, da der Verkäufer in der Nähe der Heimstrecke wohnt.

Die Fahrt auf der Autobahn von Stuttgart nach Karlsruhe hatte das Motto ” der Sonne entgegen “. Wir freuten uns über das immer besser werdende Wetter und die steigenden Temperaturen.

21.03

21.03

Max und Skratti freuten sich schon auf das Wochenende.

21.03

Unser erstes Ziel in Frankreich sollte Weißenburg sein. Hier haben wir einen schönen Spaziergang entlang der Stadtmauer und durch die Altstadt gemacht.

21.03

21.03

Nun wurde es Zeit einen Schlafplatz zu suchen. Allerdings wollten wir wegen der Grenznähe noch mal kurz nach Germany um einzukaufen. An einer Tankstelle fragten wir nach einem Wohnmobil Stellplatz und wurden gleich eingeladen auf dem eigenen Gelände hinter der Tankstelle zu übernachten. Das Angebot haben wir, da wir langsam mächtig Hunger hatten, gleich dankend angenommen.

Der nächste Morgen erwartet uns mit traumhaften Wetter und eisigen Temperaturen. -4°C um 8:30 Uhr waren doch heftig und erklärten warum wir die Nacht so gefroren hatten.

21.03

21.03

21.03

Hier haben wir die Nacht verbracht.

21.03

Als wir nach einem Kaffee halbwegs fit waren machten wir uns auf die Suche nach einem Bäcker im Ort und einem Interzugang. Das Internet brauchten wir um die Solarmodule, die wir für den Roadrunner bei Ebay ersteigern wollen, etwas im Auge zu behalten.

21.03

Nach Frühstück und Ebay wirds Zeit wieder nach Frankreich zu fahren. In Lembach, kann man eine Unterirdische Festung aus dem zweiten Weltkrieg besichtigen. Auf dem Weg dorthin sehe ich einen Wegweiser zur Ruine Fleckenstein. Die Führung in Lembach beginnt erst um halb 14:30, so haben wir noch genügend Zeit für einen Abenteuer-Spaziergang mit Max.

21.03

21.03

Hier gibt es hohe Sandsteinberge die zum Klettern einladen. Aber auch zu Fuß kommt man neben den Steinen gut den Berg hoch. Für Max war es wieder eine neue Erfahrung, bisher hat er mit bergigem Gelände wenig Erfahrung.

21.03

Verschnaufpause.

21.03

Nach dem Spaziergang fahren wir zu der Festung.

21.03

Da wir aber immer noch zu früh dran sind erkunden wir noch etwas die Gegend, da habe ich etwas entdeckt.

21.03

Eine Verlassene Bunkeranlage, mitten in der Pampa.

21.03

Aber wir finden einen Weg.

21.03

21.03

wenn auch dieser dann irgendwann endet.

21.03

Also weiter zu Fuß

21.03

21.03

21.03

21.03

Das Wetter ist einfach Traumhaft heute. Hier hätten wir es auch länger ausgehalten aber langsam wird es doch Zeit mal zur Festung zu fahren.

21.03

Die Führung ist zum Glück Zweisprachig.

Hier mal ein paar Eindrücke vom Innern :

21.03

21.03

21.03

21.03

21.03

21.03

21.03

21.03

Eine sehr interessante Führung mit knapp 3 Stunden wirklich zu empfehlen.

Der Mittag ist nun gelaufen und wir fahren weiter zum 65km entfernten Schiffshebewerk um dort noch irgendwo lecker Flammkuchen essen zu gehen und dann einen schönen Schlafplatz zu suchen.

21.03

21.03

Ein schöner und erlebnisreicher Tag geht zu Ende, es wird zu dunkel zum Fotografieren. Wir haben unser Tagesziel erreicht und gehen nun noch schön essen. Noch wissen wir nicht, wo wir heute übernachten werden.

Aber nach dem köstlichen Abendessen fahren wir durch Zufall fast auf dem direkten Weg auf den Rocher de Dabo. Ein Berg auf dem eine Kapelle steht. Der Berg ist mit 650 Metern die höchste Erhebung in der Gegend und ermöglicht einen gigantischen Ausblick.

21.03

Ganz frech haben wir uns auf dem Parkplatz nieder gelassen. Aber um diese Jahreszeit ist hier auch absolut nichts los.

Als Strafe für diese Frechheit, durfte früh morgens raus, um die Gasflasche zu wechseln. Allerdings hatte diese Aktion auch einen Vorteil, ich hätte sonst nie diesen schönen Sonnenaufgang gesehen.

21.03

21.03

22.03

22.03

22.03

Heute steht das Schiffshebewerk auf dem Programm und dann ab nach Bruchsal und Internet suchen gehen.

22.03

22.03

22.03

Leider kann man das Hebewerk erst in 10 Tagen besichtigen … es ist noch Winterpause.

22.03

Also fahren wir eben gemütlich weiter Richtung Heimat.

22.03

Die Franzosen schmücken ihre tausend Kreisverkehre mit interessanten Sachen.

22.03

22.03

Deutschland hat uns wieder…

Ein sehr schönes Wochenende geht zu Ende. Die Solarmodule haben wir auch zu einem guten Preis bekommen und die Abholung hat perfekt geklappt. Nun sind wir stolze Besitzer einer 260 Wp Solaranlage für den Roadrunner. Steckdosen sind nun für die Zukunft hoffentlich nicht mehr so wichtig für uns.

Kroatien Reisebericht 2008

Kroatien September 2008

24.09.2008 – 6.10.2008

Insel Vir, Nin, Zadar, Insel Murter, Krka Wasserfälle, Trogir, Split und Krk

24.09.08

Das Auto ist gepackt es kann losgehen. Wir waren heute beide noch arbeiten aber jetzt um 19 Uhr geht es los Richtung Süden wie immer bei strömenden Regen. Wir fahren bis kurz hinter Salzburg nach Werfen und suchen uns dort einen Stellplatz in einem Wohngebiet. Todmüde fallen wir nach 399 km um 1 Uhr ins Bett.

25.09.08

Weiter geht’s es ist kurz vor halb 7 wir haben 4 Grad und es regnet mal wieder. Wir fahren Richtung Villach und machen gegen 9 Uhr erst mal eine Frühstückspause. Danach geht es flott weiter über Udine und Triest nach Slowenien.

Von der Sonne und den stetig steigenden Temperaturen von 16 Grad in Italien wurden wir förmlich angetrieben. Man merkt deutlich, dass keine Urlaubszeit mehr ist, die Straßen sind wie leer gefegt.

In Slowenien wird jetzt erst mal getankt und schon kann´s weiter gehen. Um 12:10 Uhr erreichen wir endlich Kroatien.

Es ist stark bewölkt aber wir sind glücklich endlich hier zu sein. Als erstes steht nun eine Mittagspause auf dem Programm und dazu fahren wir auf den alten Fährhafen unter der Brücke von Krk. Es hat 15 Grad und ist ziemlich windig.

Ist das nicht ein toller Ausblick ?

Nach der Pause fahren wir kurz nach Omisalj und decken uns mit Kunas ein. Danach geht es zurück auf die Küstenstraße Richtung Senj. Wir wollen heute noch so weit wie möglich in den Süden vordringen.

Die Küstenstraße bis Senj ist eine Katastrophe, viel Verkehr und noch mehr Schlaglöcher. Ab Senj wird sie aber besser und auch der Verkehr nimmt sehr stark ab. Auch landschaftlich wird es ein Traum!


Blick auf die Gefängnisinsel Goli Otok

Ich bin fasziniert von den herbstlich gefärbten Bäumen und Büschen.

Es wird wieder Zeit für eine Kaffeepause.

Ab jetzt machen wir uns auf die Suche nach einem kleinen Mini Camping, wie es hier alle Nase lang welche gibt. Natürlich kam die nächsten 20 km kein Einziger …

Schließlich haben wir dann doch noch einen ganz kleinen Platz gefunden. Wir waren die einzigen Gäste.

Blick vom Stellplatz auf einen Leuchtturm und im Hintergrund die Insel Pag

Am Strand finden wir schöne Steine mit seltsamen Löchern

und genießen noch die letzten Sonnenstrahlen des Tages.

Todmüde reicht es nur noch für ein schnelles Abendessen und dann nichts wie ab ins Bett.

Der Wind schaukelt uns unsanft in den erholsamen Schlaf!?

Wir sind heute genau 600 km gefahren.

26.09.08

Der Tag beginnt nach einer sehr windigen Nacht wie schon gewohnt mit Regen.

Also nichts wie weg hier, weiter Richtung Süden.

Die Brücke auf die Insel Pag, vom Festland aus.

In Maslenica müssen wir kurz auf die Autobahn Richtung Zadar. Es ist so windig, dass die Autobahn sogar Richtung Landesinnere voll gesperrt und in unsere Richtung am Anfang nur auf 40 km/h begrenzt ist.

Zwei Ausfahrten später und 1,57€ ärmer fahren wir wieder ab Richtung Insel Vir.


Auf dem Weg nach Nin sehen wir dieses Schild. Man achte auf das Datum …

Um 12 Uhr erreichen wir Nin, nach einer kurzen Stadtrundfahrt gehen wir in einer Konoba Mittagessen.


Eine Katze leistet uns Gesellschaft, damit wir nicht die einzigen Gäste sind.

Das Essen war gut und dazu noch günstig.

Auf der Insel Vir angekommen sehen wir Spiderman im Einsatz.

Aber sonst gibt es nicht viel zu sehen. Wie mir schon erzählt wurde, ist diese Insel nicht zu empfehlen da es außer Neubauten und Müll nicht viel zu sehen gibt.

Ich will ans nördliche Ende der Insel und finde auch schnell einen Weg dort hin.

Über ein paar Trampelpfade finden wir einen Weg durchs Gebüsch an eine noch abgelegenere Stelle

Schade, so ein einsames Plätzchen, ideal zum Übernachten aber der Wassertank ist fast leer… Aber für nen Kaffee reichts noch.

Später fahren wir weiter und schauen uns die Insel noch etwas an und halten Ausschau nach einem Wasserhahn

Sind die nicht Süß ?

Die einzige Sehenswürdigkeit auf der Insel finden wir bei der Gelegenheit auch noch :

Na, wie viel kostet dieses Prachtstück???

Da wir kein Wasser finden verlassen wir die Insel und fahren nach Privlaka auf den Camping Maritime und schlagen dort für eine Nacht auf.

Unser abendlicher Spaziergang zum Meer fiel heute wegen dem immer noch recht starken Wind etwas kürzer aus.

Nach einer ausgiebigen Dusche gibt es Abendessen und einen leckeren Nachtisch

Morgen früh wird jedenfalls der Wassertank gefüllt, so dass wir evtl. die nächste Nacht mal wild campen können.

Heute waren es 129 km.

27.09.08

Man kann es kaum glauben, wir wachen auf ohne das Geräusch von Regen der aufs Auto fällt. Schnell Rollo hoch und nachgeschaut, man staune: blauer Himmel und eine aufgehende Sonne! Wir sind glücklich und fahren nachdem wir gemütlich gefrühstückt haben weiter. Als erster Stopp stand eigentlich die kleine Kirche Sv. Nicole zwischen Nin und Zaton auf dem Programm, aber als ich die Einfahrt verpasste ( Feldweg bzw. eher Wiese ), hatte ich keine Lust mehr umzudrehen und wir fuhren weiter nach Zadar.

Dort wollten wir zuerst einkaufen gehen und zwar in einem Lidl. Dieser befand sich leider am anderen Ende von Zadar. Nach dem Einkaufen beschließen wir, uns zuerst mal einen Platz am Meer außerhalb von Zadar zu suchen. Zadar wollen wir uns dann danach anschauen.

Wir fahren also die Küstenstraße weiter Richtung Sibenik. Leider finden wir aber keinen schönen Platz am Meer und landen irgendwann mal in Biograd. Hier stellen wir uns am Hafen auf einen Parkplatz und essen zu Mittag.

Danach schlendern wir noch durch den Hafen und die Marina.

Jetzt haben wir keine Lust mehr zurück nach Zadar zu fahren und beschließen, direkt weiter auf die Insel Murter zu fahren.

Auf dem Weg dort hin kommen wir an dem See Vransko vorbei, der auf jeden Fall einen Abstecher wert ist. Es ist der größte Binnensee in Kroatien und ist an der engsten Stelle weniger als 1km vom Meer entfernt.

Als wir den See eher rein zufällig sehen, biegen wir den nächsten Feldweg ab und suchen eine Stelle wo man möglichst dicht ans Ufer rankommt. Zum Glück ist unser Roadrunner so geländegängig … Leider ist es aber trotz den 22 Grad furchtbar windig und somit recht kalt. Wir steigen nur kurz zum Bilder machen aus und fahren danach weiter.

Wieder auf der Hauptstraße angekommen ist es nicht mehr weit bis Tisno. Wir sehen viele schöne Buchten und nach jeder Kurve ein neues Postkartenmotiv.

In Tisno halten wir dann kurz an, hier ist die kleine Brücke über die man auf die Insel Murter fahren kann.

Weiter geht’s auf die Insel Murter wo wir uns ein Nachtlager suchen wollen.

Bilder von der Insel

Nach einer Stunde haben wir alle drei Orte der Insel gesehen aber bisher keinen Platz zum Schlafen gefunden. Die Autocamps haben uns nicht so begeistert und so fahren wir nochmals nach Murter und dort Richtung Strand. Wir landen in einer kleinen Bucht wo wir nicht die Ersten sind.

Hier bleiben wir, es ist das Gelände eines ehemaligen Autocamps. Sogar fließend Wasser gibt es hier.

Heute waren es wieder 123 km und wir campen das erste Mal „wild” in Kroatien.

28.09.08

2:22Uhr: Guten Morgen, hier steppt der Bär. Ich wache durch Zufall auf und schau nach draußen und sehe ein Auto vorbei fahren. Kurz darauf kommen noch ca. 20 weitere Autos und es läuft laute Musik.

Wir überlegen ob wir uns einen anderen Platz suchen sollen, beschließen dann aber doch, weiter zu schlafen. Wird schon nichts passieren …

9:30 Uhr, erst mal Nachschauen ob wir noch da sind wo wir gestern unser Lager aufgeschlagen haben…

Ist aber alles gut gegangen, die Kroaten sind anscheinend doch ein friedliches Volk.

Der Blick zum Himmel brachte allerdings eine kleine Enttäuschung mit sich … Es regnete zwar (noch) nicht, hatte aber wieder Wolken. Also frühstücken wir, füllen den Wassertank auf und machen uns auf den Weg weiter gen Süden.

Kurzer Abstecher nach Vodice und dann weiter nach Sibenik.

Leider finden wir dort keinen Parkplatz und fahren dann eben gleich weiter Richtung Primosten.

Kurz nach Sibenik halten wir an diesem Viadukt für eine Kaffeepause an und entdecken ein „süßes” Tierchen…

Ist der nicht süß der Kleine ?

Ein leerer Parkplatz macht mich stutzig und ich frage einen Einheimischen ob man hier parken darf und wo man bezahlen muss. Er erzählte mir dass seit 10 Tagen Nachsaison ist und das Parken dann nichts mehr kostet.

Auf zur Altstadtbesichtigung

Zum Schluss gehen wir noch in einem Panorama-Restaurant essen.

Das Essen war mal wieder sehr lecker, die kroatische Küche ist toll. Auf dem Weg zurück zum Auto klappern wir noch ein paar Souvenirläden nach Kroatien-Flaggen ab und werden auch endlich fündig…

Leider wird das Wetter noch schlechter und es tröpfelt etwas.

Wir setzten uns den Camping Rozac bei Trogir als Ziel, falls wir nicht früher auf der Strecke einen einsamen Platz finden sollten.

Aber jeder noch schmale Pfad endete an einer Stelle wo mindestens ein Auto parkte

Inzwischen sind wir durch Trogir durch auf die Insel Civio und erkunden diese. Aber auch diese schöne Bucht lädt nicht zum Campen ein. Also suchen wir weiter auf einsameren Wegen

Hier machen wir allerdings eine Erfahrung, die uns freiwillig auf den Campingplatz schickt. Auf diesem Weg mitten in der Pampa steht ein Wohnmobil mit deutschem Kennzeichen und 4 kroatischen Autos daneben. Wir halten natürlich an und fragen die jungen Leute im Womo ob man hier irgendwo campen kann. Sie waren nett und meinten dass es hier keinen Campingplatz geben würde.

Was uns sehr komisch vorkam war folgendes: Die Leute in dem Womo verstanden alle samt fast kein Deutsch, und standen eigentlich gut versteckt. Uns war etwas mulmig zumute und wir fahren direkt auf den CP Rozac.

Für heute fühlen wir uns hier sicher. Der Wetterbericht für Morgen verspricht schönes Wetter und 24 Grad. Wir freuen uns schon.

Heute waren es wieder 125 km , wir haben wieder viel von Kroatien gesehen. Das Wetter treibt uns zwar immer mehr Richtung Süden und wir sind eigentlich ziemlich von unserer geplanten Route abgekommen. Aber dazu hat man auch ein Wohnmobil, man ist flexibel und kann das Beste aus allem machen!

29.09.08

Wir haben sehr gut geschlafen und der allmorgendliche Blick aus dem Fenster lässt das Herz höher schlagen. Keine Wolken in Sicht!

Wir machen uns auf den Weg zu einem Supermarkt und wollen eigentlich Brötchen kaufen, aber leider gibt es keine Brötchen und so war es eben nur ein Morgenspaziergang bei schönem Wetter.

Zum Frühstück gibt es heute nur Müsli und danach machen wir uns auf nach Trogir

Trogir und das Seetor

Nach der Stadtbesichtigung fahren wir weiter nach Split

Split ist die zweitgrößte Stadt Kroatiens

Es ist aber recht einfach die Altstadt zu finden … einfach immer gerade aus Richtung Meer bzw. Fähre

An einem Park finden wir zufällig einen Parkplatz

Und wurden noch bevor wir ausgestiegen sind eingeparkt.

Die Altstadt ist umringt von Asiamärkten.

Wir verlassen Split und fahren weiter gen Süden. Am Straßenrand sehen wir einen Weg direkt am Meer, dort halten wir an und machen eine Mittagspause. Das erste Mal ist es richtig schön warm und wir sitzen in der Sonne vor dem Auto. Es ist traumhaft!

Nach der Pause fahren wir weiter, wir wollen einen Camping suchen um morgen mal ausspannen zu können und hoffentlich auch mal Baden. Der Weg führt wieder am Meer entlang Richtung Makarska.

Omis

In Baska Voda machen wir eine Kaffeepause, eigentlich wollten wir Eis essen, es gab aber leider keines mehr … Nachsaison eben .

Leider kommt immer dann wenn man einen kleinen Camping sucht, ewig lang gar keiner. Aber irgendwann werden wir dann doch fündig, kurz vor Drvenik kommen 4 Mini Camping. Der erste zu teuer, der zweite nicht schön und der dritte dafür traumhaft. Für 80 Kuna pro Nacht haben wir einen Traumplatz mit Blick auf die Insel Hvar:

Ein schöner Tag geht zu ende … nach 127 km.

30.09.08

Ein neuer Tag beginnt, heute ist Faulenzen angesagt. Darum gibt es auch nicht viele Bilder.

Heute war unser letzter Tag im Süden, ab morgen geht es wieder nach Norden Richtung Heimat.

1.10.08

Wir haben einiges vor heute, also stehen wir etwas früher auf und hoffen, dass das Wetter mitspielt.

Die Fischer sind auch schon wach und holen ihre Netze ein.

Noch ein Abschiedsbild vom Camp.

Dann fahren wir die Küstenstrasse zurück bis Split

In Omis haben wir es dann doch noch geschafft beim Vorbeifahren die Werft zu fotografieren, die ganz unscheinbar am Straßenrand originale Holzschiffe baut.

In Split angekommen, geht es Richtung Autobahn. Dort kommt man auch an der Burg Klis vorbei.

Wir machen einen kurzen Abstecher

und genießen die Aussicht über Split

Wir fahren nach Skradin um dort Mittag zu essen und dann mit dem Schiff zu den Krka Wasserfällen zu fahren.

Die Suche nach einer Konoba artet zu einer Stadtbesichtigung aus. Jetzt kennen wir auch Skradin.

Wir essen lecker Pizza, danach machen unsere Bäuche komische Geräusche …

Zu allem Überfluss braucht der Kellner 2 Minuten zu lange um die Rechnung zu bringen und so können wir dem Schiff nun vom Land beim Ablegen zusehen …

Gut, wir sitzen wieder ins Auto und fahren zum nächsten Eingang des Nationalparks.

Blick auf Skradin

Wir schauen uns den Skradinski Buk an.

Auf dem Parkplatz angekommen, werden wir von einem Kroaten angesprochen der seinen Campingplatz empfiehlt. Wir fahren erst noch kurz einkaufen und dann auf den CP.

Heute waren es 199km.

02.10.08

Heute wollen wir bis nach Krk fahren und uns dort einen CP suchen für die „letzte” Nacht in Kroatien…

Davor machen wir noch einen kleinen Ausflug nach Novigrad

Bei Zadar verlassen wir die Autobahn in Richtung Novigrad. Der Weg dorthin führt vorbei an zerbombten Häusern und die ganze Gegend ist mit Landmienen übersäht. Man sollte also die Straßen nicht verlassen.

Wir erreichen Novigrad

Wir verlassen Novigrad, es gibt nicht wirklich was zu sehen…

Dann fahren wir wieder auf die Autobahn. Das nächste Zwischenziel ist Senj mit der Burg Nehaj. Dort wollen wir zu Mittag essen.

Nach 5687 Meter Tunnel blicken wir auf einen in Herbstfarben getauchten Wald.

Die Burg Nehaj

Leider ist die Konoba im Innern der Burg wegen Elektroarbeiten geschlossen, so fahren wir gleich weiter zum nächsten Restaurant an der Küstenstraße und essen dort. Von hier hat man einen schönen Blick auf die Burg.

Frisch gestärkt geht es nach Crikvenica zum Einkaufen und dann endlich auf die Insel Krk zum Camping Pusca.

Die Enttäuschung war schon recht groß als wir sahen, dass dieser schon geschlossen hatte.

Auch viele andere Campingplätze waren schon dicht auf der Insel und als wir schon aufgeben wollten entschied ich mich noch zu einem letzten Versuch, einen Camping in Silo zu suchen. Dieser hat zum Glück noch offen und wir können die letzte Nacht direkt am Meer mit Blick auf Crikvenica verbringen.

Heute waren es 373 km

03.10.08

Heute heißt es Auf Wiedersehen Kroatien – Bis nächstes Jahr.

Ab heute soll das Wetter hier auch schlecht werden und wir stellen uns auf einen nassen Tag ein. Wir wollen heute bis Trento fahren.

Tschüss Krk…

Hier in diesem kleinen Laden kurz vor der Grenze haben wir unsere letzten Kuna in Bier getauscht. Das kroatische Bier ist viel besser als das Deutsche.

Und dann ist es soweit …

Bis zum nächsten mal!

Wir kommen gut voran und erreichen schnell Italien. Zu unserem Erstaunen steigt das Thermometer ab Trieste unaufhörlich bis 26 Grad. Worauf wir uns noch zu einem kurzen Abstecher nach Ca´Savio hinreißen lassen

In Punta Sabioni am Leuchtturm sind noch einige andere Wohnmobile. Wir machen einen Spaziergang und genießen die Sonne.

Herrlich leer hier, ich kenne diesen Strand nur mit Menschenmassen überfüllt.

Es wird Zeit weiter zu fahren, bis Trento ist es noch ein Stück.

Wir fahren auf die Autostrada vorbei an Mestre nach Vicenza um dort auf die A31 bis Piovene-Rocchette und dann über einen Pass nach Trento zu fahren.

Zwischendrin halten wir in einem kleinen Ort an und essen noch Pizza . In dem Restaurant war auch der Bürgermeister des Orts, mit dem wir uns ganz nett unterhalten haben. Er konnte etwas Deutsch und war sehr stolz darauf.

Nach dem Abendessen geht es jetzt über den Pass und die Temperaturen fallen schneller als wir Höhe gewinnen. Oben schneit es bereits ganz leicht und wir haben nur noch 2,6 Grad. Da wir aber nur 1070 Meter hoch sind, ändere ich meinen Heimreiseplan kurzfristig und fahren durch bis Innsbruck, dann haben wir die höchsten Berge hinter uns…

Am Brenner angekommen verlassen wir die Autobahn und fahren in Österreich weiter auf der Landstrasse bis nach Innsbruck.

In Brenner halte ich an um diese Fotos zu machen. Wir trauen unseren Augen nicht. Es hat 1 Grad und schneit.

Zum Glück sind meine 8 Jahre alten Sommerreifen abgefahren. Die Strassen sind aber noch frei.

In Innsbruck finden wir dann in einem Wohngebiet einen Schlafplatz.

Wir fallen nach 705 km todmüde ins Bett.

04.10.08

Es ist kalt ! 6 Grad !! Nach einem schnellen Kaffe verlassen wir Innsbruck und fahren Richtung Fernpass

Das Wetter ist ganz ok, man sieht überall weiße Berge.

Kurz bevor es zum Fernpass geht, holen wir uns noch ein Frühstück und machen wenig später die erste Frühstückspause.

Oben am Fernpass

Es wird zeit für die nächste Pause und wir biegen in das Berwanger Tal ab.

Hier ist schon richtig Winter und es schneit bei +1 Grad

Wir halten an einem Parkplatz an und genießen bei dem Schneesturm einen warmen Kaffee.

Jetzt geht es weiter zu meinem Freund Reinhard, der auch einen Kastenwagen fährt.

Auf seiner Seite findet ihr noch viele super Kroatienreiseberichte

www.aviatic.info

Hier bleiben wir bis morgen, erzählen von Kroatien und trinken kroatisches Pivo.

Wir sind in Füssen angekommen.

Heute waren es 126 km und unser Urlaub geht unweigerlich zu Ende

5.10.08

Traumhaftes Wetter erwartet uns heute und will unseren letzten Tag wohl noch schöner machen.

Bevor wir zur letzten Übernachtungsstätte, dem Rechberg, bei mir zuhause aufbrechen, gehen wir noch ein letzten mal gut Pizza essen. Hier gab es die beste Pizza in Füssen.

Das Ulmer Münster

Skratti beschützt die Schildkröte

Es ist schon dunkel als wir den Rechberg erreichen.

Die 195 km heute waren eine Katastrophe, wir hatten von Füssen an durchweg zähfließenden bis stockenden Verkehr. Das schlimmste Stück war ein Stau vor eine Baustelle auf der Landstraße. 45 Minuten für 1,5 km !!!

Etwas traurig aber auch überglücklich über das Erlebte genießen wir den letzten Abend im Womo. Morgen Mittag muss ich wieder arbeiten.

FAZIT :
10 Tage und insgesamt 3141km und keinen Einzigen davon bereut!

Der Roadrunner hat wieder problemlos alles über sich ergehen lassen und begnügte sich über die gesamte Strecke mit einem Durchschnittsverbrauch von 8,2 Litern/100km

Wir freuen uns jetzt schon auf nächstes Jahr. Die ersten Pläne stehen schon.