Noch 3 Tage

So, mal wieder ein Update.

Womo ist innen soweit leer bis auf ein paar Kleinigkeiten. Das Fahrerhaus ist auch soweit leer und am Sonntag müssen noch die 3 Batterien raus und mein Bürozeug.

2012-04-13 13.28

Die Heckträger haben wir heute auch abgenommen und den Dreck der letzten 3 Jahre abgewaschen. Die leere Rückwand sieht total ungewohnt aus.

Wohnen in einer Bauruine

Büro, Schlafzimmer und Bad funktioniert noch. Sonst fehlt schon alle im Wohnraum. Alle Schranktüren und Regalböden haben wir heute entfernt.

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Jetzt die Solaranlage, die Batterien und die Heckträger abbauen, dann sind wir soweit bereit.

Lagebericht

Guten morgen, hier ein kurzer Lagebericht.

Seit Montag Abend sind wir wieder in Schwäbisch Gmünd an unserer Heimatadresse. Die letzten Tage sind angebrochen. Zum Womo ausräumen sind wir bis heute noch nicht mal gekommen, zu viele andere Dinge sind zu erledigen.

Irgendwie kommt gerade alles auf einmal, viele Anfragen und Aufträge für die nächsten Monate, wo ich versuchen muss die Termine so zu legen dass wir das alles unter einen Hut bekommen.

Dann gibt es eine ganze Ladung neuer LED Leuchtmittel, die wir nun in unser Programm aufgenommen haben. Die ersten Lampen sind schon im Shop sichtbar unter NEUHEITEN. Die MR11 9LED und G4H9 LED ersetzen die bisherigen 10er Module. Durch einen Herstellerwechsel können wir nun eine noch bessere Lichtqualität anbieten. Sie ist vergleichbar mit den schon bekannten 12er LED Modulen, von denen unsere Kunden total begeistert sind. Auch eine BA9S Fassung gibt es nun endlich als LED.

 

Listinus Toplisten Listinus Toplisten

 

Dann kommt das schlimmste, was mir langsam wirklich Bauchschmerzen bereitet und ich heilfroh bin wenn es vorüber ist. Das Womo…

Alles Ausräumen ist ja nicht das Problem, hat auch gleich den Vorteil mal gründlich ausmisten zu können. Aber dann leer nach Köln fahren, die Karre aus der Hand geben und hoffen dass alles klappt, zehrt an meinen Nerven. Bei Melis Mutter bekommen wir ein Behelfsbett gestellt wo wir dann die Tage schlafen können, so müssen wir wenigstens nicht unter der Brücke übernachten ;-)

Ich werde weiter berichten…

Aschaffenburg

Heute steht nach über einer Woche Pause wieder mal ein Fahrtag an. Das Navi will über die Autobahn nach Frankfurt, aber wir haben ja Zeit und darum fahren wir ab Koblenz die B9 entlang des Rheins nach Bingen. Diese Strecke finde ich immer noch sehr schön und es hat keine Berge.

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Nach einer kurzen Pause in Bingen erreichen wir Frankfurt. Hier werden wir von einer grünen Umweltzone empfangen. Aber egal wir müssen da rein.

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Nachdem wir mitten in F unseren Termin erledigt hatten, gehts einmal quer durch F auf der anderen Seite wieder raus nach Aschaffenburg.

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Bei 8 Grad aber super Sonnenschein lassen wir den Tag heute ausklingen. Morgen früh haben wir noch einen Termin hier in der Nähe, dann gehts nach Hause.

Frohe Ostern

Wir wünschen euch allen ein schönes Osterfest!

Wir stehen immer noch in Andernach, neben Wolfgang und Meli.

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Der Platz ist zur Osterzeit jeden Tag rappel voll. Leider hatten wir die letzten Tage nur wenig Sonne und es war furchtbar kalt. Hoffentlich kommt bald der Frühling zurück.

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Wenn es das Wetter mal zuließ waren wir auch mal draußen anzutreffen.

Morgen fahren wir über Frankfurt nach Aschaffenburg, wo wir noch eine Nacht verbringen werden, ehe wir in Gmünd einlaufen und dem Womoleben für ein paar Wochen leben wohl sagen.

3 Jahre Leben im Wohnmobil

Wir haben es fast mal wieder verpasst. Am 1 April 2009 sollte sich unser Leben ändern ohne das wir es damals wirklich wussten.

Roadrunner

Mit unserem Roadrunner, dem vorgänger Womo, fing alles an. Wir sind von der Wohnung in das Wohnmobil gezogen.

Bis Mitte August 2009 haben wir in dem Kastenwagen gelebt. Jede Nacht wo anders schlafen, unter der Woche noch normal arbeiten gehen. Das waren noch Zeiten. Es war nicht immer einfach aber es war irgendwie sehr schön. Wenn ich nur an die beengten Platzverhältnisse denke, nicht mal ein großer Einkauf konnte richtig verstaut werden und duschen war nur sehr umständlich möglich, dafür hatten wir wenig Dieselkosten und wir konnten überall unauffällig parken und Übernachten. Wir denken heute noch gerne an diese Zeit zurück.

Der Umzug von dem kleinen Kastenwagen in unsere jetziges Womo war wie der Umzug von einer Wohnung in ein Haus. Wir hatten auf einmal richtig Platz, eine vollwertige Dusche, großer Kühlschrank und und und.

Die Nachteile waren aber auch nicht ohne. Schon an der Tankstelle hörte der Spaß auf, der doppelte Dieselverbrauch bedarf erst einmal einiger Gewöhnungszeit. Auch das Freistehen an den verschiedensten Plätzen war nicht mehr ganz so unauffällig möglich. Dennoch hatten wir bisher noch nie Probleme wenn wir irgendwo übernachtet haben.

Mit dem großen Womo und den hohen Spritkosten schränkten wir unsere Fahrten automatisch etwas ein, und standen Wochenweise auf den Stellplätzen in der Nähe rum.

Gmünd

So wurde der Wohnmobilstellplatz in Schwäbisch Gmünd unser Hauptwohnsitz für einige Monate. Sicher war es hier nicht wirklich schön, aber als Wohnmobilbewohner muss man lernen mit Kompromissen zu leben.

Auch den ersten Winter im Wohnmobil, verbrauchten wir durchgängig auf diesem Stellplatz, 3 Monate ohne einen einzigen Meter zu fahren. Tagsüber fuhren wir mit unseren 2 PKW´s ganz normal zur Arbeit und Abends war dann Womo Alltag angesagt.

Der erste Winter war sehr interessant, wir konnten erfahren was für Probleme da auf einen zukommen. Es war wunderschön im warmen Womo zu sitzen und draußen dem Schneetreiben zuzuschauen. Trotzdem zogen wir es vor, den zweiten und dritten Winter im warmen Süden zu verbringen.

Immer wieder werden wir gefragt ob das mit der Zeit nicht langweilig wird. Das ist eine gute Frage, Leute die seit 25 jahren im Wohnmobil leben, sagen: Wer 3 Jahre im Womo lebte, wird nicht mehr in eine feste Wohnung ziehen.

Ich für meinen Teil kann sagen, bisher war es schön, ich möchte diese Zeit nicht mehr missen und was die Zukunft bringt weiß keiner. Wir haben verschiedene Plätze wo wir immer wieder anfahren, dort kennen wir uns und fühlen uns dann auch wie zu Hause. Durch unsere Arbeit wird es uns auch nicht langweilig, wir haben immer wieder neue Aufgaben und so eine abwechslungsreiche Zeit.

In diesem Sinne auf das nächste Jahr!

Es läuft alles nach Plan

Heute ist Montag und die Firmen haben wieder geöffnet.

Ich hänge mich ans Telefon und versuche alles irgendwie ins Laufen zu bekommen.

Der erste Anruf war bei meinem Gasfachmann. Da wir noch eine 50 mBar Anlage haben und nur die Heizung durch einen extra Druckminderer auf 30 mBar läuft, hatte ich die Befürchtung die restlichen Geräte auch auf 30 Mbar umrüsten zu müssen.

Hier bekam ich eine erfreuliche Antwort: Solange alle Teile eine eine gültige Prüfung haben, ich an der Gasanlage nichts verändere, darf ich diese so weiter benutzen. Warum sollte die Anlage auch auf einmal nicht mehr der Norm entsprechen nur weil auf einmal ein neues Fahrzeug drunter steckt. Sehr unkompliziert, so gefällt mir das. Eine ähnliche Antwort habe ich damals auch vom TÜV bekommen aber ohne Gewähr, ich solle mich an eine Firma wenden die sich damit auskennt.

Dann habe ich bei der Fahrzeugbau Firma angerufen, unser Womo werden wir am 16.04.2012 dort leer anliefern. Bis dahin muss also alles raus was schwer ist. Batterien, Solar, Regalböden in den Schränken, Schranktüren, Heckträger, eben alles was sich einfach und schnell entfernen lässt.

Der Vario ist in dieser Woche auch abholbereit wurde mir heute telefonisch noch einmal bestätigt.

Heute Mittag habe ich mich dann in aller Ruhe mit dem Messen beschäftigt. Fahrerhaus und Aufbau passen besser zusammen als zuerst vermutet. Es bleibt nach heutigen Messungen ein Spalt von ca. 6cm zwischen Fahrerhaus und Aufbau. Auch das Iveco Fahrerhaus endet original an der Kante wo der Kotflügel anfängt nach unten zu gehen. Dieser Spalt ist sogar 28cm groß.

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Dann packte mich die Neugier, was versteckt sich über dem Fahrerhaus. Bisher kannte ich ja nur die Beschreibung vom Erbauer, die sehr genau war.

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Das Alkoven ist von unten ausserhalb des Fahrerhauses mit doppelter Wandstärke gebaut ( 10cm dick) und umlaufend mit einer Sikaflexnaht abgedichtet.

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Von innen wurden die Hohlräume mit Brunnenschaum ausgeschäumt.

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Andernach bis Ostern

Da wir gerade in Andernach sind, Wolfgang und Meli neben uns stehen und wir gerade keine anderen Verpflichtungen haben, bleiben wir erst mal bis nach Ostern in Andernach stehen.

Heute ist es hier total bewölkt, kalt und windig. Vom Solar können wir nicht viel erwarten, 3,5A Ladestrom um 12 Uhr. Also gönnen wir uns ne Runde Atomstrom. Schließlich stehen wir ja direkt neben der Steckdose.

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Jetzt hab ich endlich mal Zeit um die knapp 11000 Bilder von unserer Überwinterung zu sichten, und ein “BEST OF” Album zu erstellen.

Am Nachmittag kam dann noch Nieselregen dazu jetzt wurde es richtig ungemütlich. Wir verkriechen uns im warmen Womo und warten auf besseres Wetter.

Morgen kommt hoffentlich mal wieder die Sonne zum Vorschein.

Ein bewegender Tag

Heute morgen starten wir nach Frechen, Termin bei der Mercedes Niederlassung. Bis heute habe ich mir dort ein Fahrzeug reservieren lassen. Was wir vorfinden ist ein Mercedes Vario 814 mit der Ausstattung die wir gerne hätten, als Fahrgestell ohne Aufbau, mit Einzelsitzen in weiß und Verstärkten Federn, Dämpfern und Stabis.

Der Zustand ist Top und Rost ist so gut wie keiner vorhanden. Lediglich die Motorhaube hat Variotypisch ein kleines Rostproblem. Nach etwas Verhandlung bekamen wir noch 2 neue Batterien und einen Kundendiest + Übergabeinspektion dazu. Das heißt, die nächsten 40000km keine weiteren Wartungskosten.

Vario11

Das ist nun unser Neuer.

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Wir unterschreiben also den Kaufvertrag und vereinbaren die Abholung nach Ostern. Dann unterhalten wir uns noch etwas mit dem Verkäufer, der unser Vorhaben und unsere Lebensweise sehr interessant findet und kommen so zu einer Fahrzeugbau Firma, die evtl. unsere Wohnkabine auf den Neuen umsetzt. Er griff gleich zum Telefon und fragte ob wir dort kurz vorbei kommen dürften.

6 Kilometer später stehen wir bei der besagten Firma:

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Hier werden wir sehr Freundlich empfangen. Der Chef hört sich unser Anliegen an, und er schaut sich unser Fahrzeug an. Wir unterhalten uns über die Machbarkeit was wir uns genau vorstellen.

Er sagt zu, dass er den Umbau übernehmen würde. Und zwar dann wenn wir den Vario abholen können. Er schiebt uns dazwischen. Wir werden einige Endarbeiten selbt vornehmen, er wird Zwischenrahmen bauen, das Fahrerhaus umbauen, den Tank versetzen, den Rahmen für Anhängerkupplung vorbereiten ( evtl auch gleich montieren) und den Aufbau umsetzen. Das ganze für einen unschlagbar guten Preis, wenn man bedenkt, dass diese Arbeiten gut 2 Wochen Zeit in Anspruch nehmen werden.

Wir haben, wenn wir den Termin bekommen wollen, bis Montag Bedenkzeit.

Puh viel Input heute, alles läuft wie geschmiert, aber ich habe heute mal richtig viel Geld ausgegeben, welches wir für schlechte Zeiten aufheben wollten. Gut hoffen wir nun auf gute Zeiten.

Als wir wieder in Andernach eintreffen, treffen wir jemand, der so einen Umbau gerade hinter sich gebracht hat. Mit einem kleineren Aufbau aber dafür selbst in einer Werkstatt gemacht. Wir kommen sofort ins Gespäch und er rät mir strickt davon ab, die Kabine selbst umzusetzen. Die Arbeit muss grausam sein, und für den Preis den wir bezahlen sollen, hätte er nicht eine Sekunde gezögert es machen zu lassen.

Die Suche

Gestern nach dem Tüv Termin fuhren wir nach Mannheim an den Rhein. Dort trafen wir auch einen treuen Blogleser, mit dem wir schon seit Monaten Kontakt über Skype haben.

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Heute morgen sollte die Reise dann eigentlich nach Andernach gehen, wo wir Wolfgang und Meli besuchen wollten um dann am Freitag in Frechen einen Vario zu besichtigen. Aber von einem anderen Blogleser haben wir einen Link zu einem Vario in Würzburg bekommen, der interessant auschaute. Diesen schauten wir heute zuerst an, je nach dem hätten wir uns dann die Strecke nach Frechen sparen können.

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Laut Beschreibung ohne Rost, in echt sah es dann etwas anders aus, leichter Kantenrost überzog das ganze Fahrerhaus und die Motorhaube bestand schon stark aus Blätterteig. Dafür ist der Rahmen und das Fahrwerk in Mercedestypisch gutem Zustand.

Da wir hier zu keinen Ergebnis kamen, nicht mal eine Probefahrt war möglich weil der Händler gerade den Schlüssel nicht finden konnte, geht es morgen nun doch nach Frechen wo wir dieses Schmuckstück anschauen wollen:

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Wir starten also am späten Nachmittag in Würzburg und fahren 220km durch bis nach Andernach am Rhein. Von hier aus sind es morgen nur noch 70 km.