Das Ergebnis nach 2 Monaten Urlaub

2 Monate und ca. 5000 km … Nun sind wir wieder in Deutschland. Der Urlaub ist vorbei, jetzt beginnt der Ernst des Lebens für uns. Einfach wird es nicht, dass weiß ich jetzt schon. Aber da müssen wir durch, so wollten wir es haben.

Aber schauen wir mal auf die letzten beiden Monate:
Insgesamt haben wir über 1000 Liter Diesel verheizt, wobei der AX gerade mal 160 Liter davon gebraucht hat. In der gesamten Zeit haben wir auch 4400 Bilder gemacht.
Es gab keine Pannen, wir wurden nicht überfallen und auch die Katzen wie der Hund sind nicht weggelaufen.
Wir haben sehr viel dazu gelernt, haben noch mehr nette Leute kennen gelernt und einige neue Freundschaften geschlossen. Ich für mich kann sagen, dass ich durch Spanien meine Angst vor Frankreich verloren habe. Frühe konnte ich in dem Land keine Minute ruhig schlafen. Jetzt geht’s viel besser. Wir sind mutiger geworden, aber trotzdem noch vorsichtig.

Wir sind ohne zu wissen was uns erwartet los gefahren. Beim nächsten mal machen wir manches anders. Die Tour war zum Erfahrungen sammeln perfekt. Es war aber auch eine teure Angelegenheit die wir so nächstes Jahr nicht machen können.

Wenn ich schon beim Thema Auto bin. Das muss sich ändern! Es war sehr gut den AX dabei zu haben, aber nicht um diesen Preis. Meli ist ganz brav 3800 km hinter mir her gefahren. Und ich weiß wie schwierig das ist, 9 Stunden am Tag hinter einem Womo her zu schleichen dass teilweise nur 40 km/h fährt. Dafür hat der AX auch einen Verbrauchsrekord mit 2,98 Liter/100km, über die steilste Strecke der A75 in Frankreich Millau – Lyon, hingelegt.

Das haben wir ausgegeben:

3282 Euro haben wir seit dem 17 Dezember 2010 ausgegeben.

  • 416 Euro für Stellplätze allein.
  • 1276 Euro für Diesel
  • 21 Euro für Gas
  • 350 Euro AX Kundendienst
  • 135 Euro Waschmaschine
  • 230 Euro Autobahnmaut
  • 204 Euro Essen gehen
  • 650 Euro für Lebensmittel und Eintrittsgelder ( Tägliches Leben )

Juhu endlich wieder zu Hause

Wir sind nach 370 km Landstrasse heute gut in Freiburg angekommen. Wo wir genau stehen seht ihr hier :

http://www.stellplatz-freiburg.de/index.php?option=com_content&view=article&id=22&Itemid=23

Seit 17:20 Uhr sind wir hier, aber wir standen noch nicht mal richtig da war schon die erste Arbeit für uns da. Aber so soll es ja auch sein. Wir helfen gerne, das ist unser Beruf.

Nun ist aber Feierabend. Morgen gehts weiter.

webcam

Dieses Bild ist von der Webcam vom Stellplatz, unsere Hütte ist in dem Moment gerade voll beleuchtet mit allem was Licht macht. ( Nur Aussenbeleuchtung )

Mit Heimweh und Rückenwind

oder doch eher Gegenwind ???

Heute morgen beim AX zwei neue Abblendlicht einbauen und die Scheibenwaschflüssigkeit auffüllen, dann noch Brot kaufen und beide Fahrzeuge volltanken. Wir haben heute viel vor.

Erst mal zum Viadukt fahren, aber es ist einfach zu schlechtes Wetter.

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Es ist schon gigantisch …

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Dann gehts auf die A75 weiter Richtung Norden. Die Strecke hat es wirklich in sich. Es gibt eigentlich nur steil Berg auf oder steil Berg ab…

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Dazu kam dann noch dichter Nebel, aber mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 50 km/h ist der Nebel das kleinste Problem.

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Später wir das Wetter dann besser und die Sonne kommt raus. Gerade recht zum Garabit-Vidadukt.

 

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Kennt ihr den noch ?? Er kann wieder fliegen.

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Die Autobahn schraubt sich auf über 1100 Meter Höhe. Auf den Bergen liegt noch viel Schnee.

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Bei Brioude verlassen wir die A75 und fahren nun Ladstrasse über Le Puy en Velay, Saint-Etienne nach Lyon. Aber erst mal brauchen wir eine Kaffeepause. Ich bin schon total am Ende und es sind noch 257 km.

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Die Strecke führt uns durch eine Traumhafte Landschaft, wären da nur die Berge nicht. Die Franzosen sind echt brutal im Strassenbau. Da geht doch eine Strasse mit 4 leichten Kurven fast kerzengerade von 400 Meter auf 1100 Meter Höhe. mit 6-7% Steigung. Mit 40 km/h waren wir mal wieder dabei.

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Le Puy En Velay

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Nie wieder Berge. Aber der Iveco hat sich tapfer geschlagen. Tank ist zwar nach 425 km schon wieder fast leer. Aber er lebt noch.

Um 10:20 Uhr starteten wir heute morgen, um 19:15 Uhr waren wir an unserem Tagesziel, der Vogelpark in Villars-les-Dombes. Es gibt eine Planänderung, wir müssen dringend nach Deutschland. Morgen haben wir noch 370 km bis Freiburg. Von dort aus können wir dann alles erledigen.

Gestern vor 2 Monaten sind wir in Deutschland los gefahren. Wahnsinn…

Gruissan nach Millau

Bei Sonne fahren wir los, dann kommen dichte Wolken und letztendlich auch noch Regen und Graupel dazu.

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Eigentlich wollte ich am Ufer des Lac du Salagou heute Übernachten. Aber das Wetter macht nicht mit, der Boden ist zu weich.

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Aber ich bin wieder aus dem Sumpf herrausgekommen. Der Grund hier her zu kommen war aber nicht nur der See sonder ein kleines Dorf am Rande des Sees. Zufällig habe ich es bei Google Earth gefunden. Dazu gibt es auch eine Geschichte:

Im Kanton Clermont l’Herault im südlichen Departement Frankreichs gelegen: im Herault, liegt in den Hügeln des Salagou-Sees, umgeben von rötlichen Höhen vulkanischen Ursprungs, Celles, ein kleines reizendes Dorf, dass sich in den gleichermaßen blau und grau schimmernden Wassern des Sees spiegelt.

 

Dies könnte die Beschreibung eines malerischen kleinen Dorfes im Süden Frankreichs sein, wie viele schöne Stellen in der Nähe des Mittelmeeres. Was wir vorfinden, hatte allerdings eine sehr spezielle Note: Celles ist ein verfallenes, verlassenes Dorf.

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Ein Spaziergang durch die kleinen Sträßchen von Celle hat eine mystische Ausstrahlung. Auf der einen Seite zeugen die schon seit sechzig Jahren verlassenen Häuser von einem altertümlichen Lebensstil. Auf der anderen Seite erscheinen die großen Absperrungen aus Stahl fremd in dieser friedlichen Atmosphäre und verstärken den Eindruck einer ein wenig ungeschickten Maßnahme, um die Besucher vor den Zeichen der Zeit zu schützen, die manchmal einzustürzen drohen.

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Auf dem Dorfplatz erzählt eine Tafel die Geschichte der Gemeinde Celles und erläutert sehr schnell, dass keiner der ehemaligen Bewohner sein Dorf verlassen wollte.

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In den fünfziger Jahren war Celles ein friedliches und blühendes Dorf unweit eines kleinen Rinnsals, das aus der Lergue fließt und sich in den l’Herault wirft. Unsere Geschichte nimmt ihren Anfang im Jahre 1959, als die Region eine Krise im Weinbau erlebte, die die Behörden dazu bewegte einzugreifen. Die daraus resultierende Idee war die Umgestaltung der Weinberge in Obstplantagen. Um dies zu erreichen, brauchte man ein großes Wasserreservoir für die Bewässerung. Das Projekt, einen Staudamm an der Salagou zu bauen war geboren und nahm schnell konkrete Formen an.

 

In diesem Moment begannen die Enteignungen der Besitztümer, die sich bis zu einer Höhe von 139 m befanden, die geschätzte Obergrenze der Überschwemmung während der zweiten Bauphase des Staudamms. Die Obergrenze wurde danach auf 150m festgelegt, was das ganze Dorf Celles verurteilte, da es auf 143m über dem Meeresspiegel liegt. Obwohl entschädigt, verließen die Bewohner Celles schweren Herzens und Celles fiel praktisch ganz in die Hände des Departements Herault.

 

Ende 1969 wurde das Staubecken mit Wasser gefüllt und es brauchte 3 Jahre bis es sich bis zu seinen heutigen Ufern gefüllt hatte. Seine Staukapazität beträgt 3 Mio m³. Die Höhe des Staudamms beträgt 60 m bis zum Fundament und die Länge der Krone 375 m. Das Gebiet, aus dem der See gespeist wir erstreckt sich auf etwa 76km2.

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Im Jahr darauf erlebte Celle, immer noch nicht überflutet, keine glorreiche Zeit. Plünderung folgte auf Plünderung, Dachziegel, Fliesen und Fenster wurden abgetragen, wodurch die Häuser sehr schnell verfielen. Das Dorf erlebte sogar den Einzug einer Hippie-Gemeinschaft.

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Um den Diebstählen vorzubeugen organisierte man 1980 eine Bewachung in den alten Gemeindebauten, die ohne Wasser und Elektrizität waren. Aber diese Maßnahme kam zu spät für viele Gebäude, die den Einflüssen der Zeit und des Wetters überlassen wurden.

 

Das Dorf Celles wurde nie überflutet, da die Obergrenze des Sees niemals die 139m überschritt. Das Dorf wurde zwar vor dem Wasser gerettet, aber um welchen Preis. Es ist sicherlich der endlosen Ausdauer der ehemaligen Bewohner ihr Dorf zu retten zu verdanken, dass trotz der massiven Enteignungen Celles niemals seinen Status als Gemeinde verlor. Es ist sicherlich auf diese Energie zurückzuführen, dass das Dorf 1985 eine gewisse Erneuerung erfuhr. Mit viel Engagement wurde der Dorfplatz ebenso aufgeräumt wie einige Gemeindebauten und die Kirche. Celles wurde sogar wieder an die Wasserversorgung und Elektrizität angeschlossen. Ein Zusammenschluss namens “Rettet Celles” wurde von den Nachkommen der ehemaligen Eigentümer gegründet. 1989 beschloss der Staatsrat endgültig die Aufrechterhaltung des Gemeindestatus von Celles.

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Im Jahr 2000 erfuhr Celles eine neue Bedrohung durch eine neue Strömung. Amerikanische Investoren planten den Bau eines Hotelkomplexes auf den Hügeln des Salagou-Sees und das unter anderem auf dem Gebiet des Dorfes Celles. Dieser Dollarregen bekam die Unterstützung des Departement Herault. Dank einer administrativen List und der Mobilisierung der Leute aus der ganzen Umgebung wurde das Projekt gerade rechtzeitig verworfen. Zur gleichen Zeit stellte der Zentralrat erste Überlegungen über die Zukunft des Dorfes Celles an.

 

Im Jahre 2003 wurde die Gesellschaft für Landschaftsplanung von Herault vom Departement beauftragt, eine Studie über die Möglichkeit einer Dorfsanierung durchzuführen. Arbeitstreffen wurden organisiert, die im August 2003 erneut ausgebremst wurden. Durch ministeriellen Erlass des Umweltministeriums wurde der Salagou-See ein klassifizierter Standort. Die Vorhaben der Celler blieben in den Tiefen der administrativen Prozesse stecken.

 

Ob Celles seine Daseinsberechtigung eines Tages wiedererlangen wird, ist bis zum heutigen Tag unbekannt, aber die Celler sind entschlossen, für das zu kämpfen, was einst Ihren Eltern und Großeltern abgenommen wurde. Bis dahin bleibt Celles ein Dorf, das vielleicht in Trümmern liegt, aber niemals verlassen noch vergessen sein wird.

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Der Fakt, dass Celles aussieht, als sei es durch die Bomben des letzten Krieges beschädigt worden, wenn man seine Ruinen mit den geschwärzten Mauern sieht, entspringt einer ganz anderen Geschichte, die das Dorf ebenfalls 1985 heimsuchte. Da wurde Celles Kulisse für den Film “Zone Rouge” von Robert Enrico mit Sabine Azéma und Richard Amconona in den Hauptrollen. Um den Eindruck eines niedergebrannten Dorfes zu erwecken, wurden die Mauern in schwärzlichen Farbtönen gestrichen. In dem Film sieht man Maschinen die Ruinen von Celles wegräumen. Es handelt sich aber nicht um Celles, sondern um einen Weiler namens Vailhés, der das gleiche Schicksal erlitt, aber in dem die Bauwerke wesentlich gefährlicher geworden waren.

 

Die gemeinde Celles umfasst insgesamt eine Bevölkerung von 30 Seelen verteilt auf 5 Orte. Seit 1995 ist Madame Joelle Goudal gewählte Bürgermeisterin der Gemeinde. Sie hat den Posten von Ihrem Vater übernommen, der seit 1967 Bürgermeister war. Madame Gourdal steht einem Gemeinderat vor, der heute neun Mitglieder zählt.

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Heute leben zwei Familien in Celles, untergebracht in den Gebäuden der Gemeinde. Alle Gebäude, außer denen die der Gemeinde gehören, bleiben im Besitz des Departement. Der Weiler Vailhés umfasst 5 Familien, die sich in drei landwirtschaftlichen Betrieben niedergelassen haben, die hauptsächlich biologische Viehzucht und den Anbau von Futterpflanzen betreiben. Auch der Tourismus fasst Fuß in dieser Gegend. In dem Ort “Le Mas” ganz in der Nähe von Celles, findet man einen Campingplatz, ein Hotel-Restaurant, ein Kino und einige Wohngebäude. Der Campingplatz an der Boots-Basis am Nordufer des Sees hat 246 Stellplätze. Er wird von der Stadt Lodève verwaltet.

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Für Liebhaber ist Celles leicht über die Autobahn A75 zu erreichen, die bekannt ist für das Viadukt von Millau. Auf der Autobahn ist die Ausfahrt zum Salagou-See gut ausgeschildert, Ausfahrt 55, 22 km nördlich von Clerment l’Hérault.

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Das ganze Land ist durch den Regen sumpfig, die ausgewiesenen Stellplätze sind sehr matschig und die Rote Erde will ich nicht so gerne im Womo haben.

So beschließen wir nach Millau weiter zufahren.

Also zurück auf die A75

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inerhalb weniger KM geht es von kanpp 100 auf über 800 Meter. 40 KM/h und dritter Gang für den Iveco.

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Aber es eine wunderschöne Strecke !

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Auf knapp 800 Meter geht es über die Hochebene zum Viaduc de Millau. Kurz vor dem Viaduct fahren wir von der Autobahn ab und suchen unser heutiges Tagesziel den Stellplatz in Millau auf.

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Au revoir Mittelmeer

In 40 Minuten gehts los, heute verabschieden wir uns vom Meer. Ich werde bestimmt den Geruch vom Salzwasser, die Möven und das Rauschen der Wellen vermissen.

Das Wetter heute morgen ist sehr schön. Ein paar kleine Wolken am Himmel aber die Sonne scheint. 5,7 Grad hat es momentan. Angesagt war für heute Regen…

Wenn sich der Frühling nicht beeilt, werden wir ab jetzt mit fallenden Temperaturen kämpfen müssen.

Naja warten wirs ab, ich melde mich heute Abend wieder, wenn wir unser Tagesziel erreicht haben.

Genug vom Wind

Heute wieder Traumwetter mit ganz viel Sonne, bis 14 Uhr auch super Windstill und wirklich warm. Dann kommt der Wind wieder und damit auch die Kälte. Wir sitzen trotz Sonne im Womo weil es draußen einfach zu kalt ist. Langsam haben wir genug vom Wind. Morgen gehts weg vom Meer, mal sehen ob es im Landesinnern auch so windig ist.

Heute Mittag haben wir mit dem AX ein paar Stellplätze abgesucht. u.a. auch Narbonne Plage. Naja für 10 Euro an der Straße parken … nicht mein Fall. Somit brauchen wir den Platz gar nicht erst anfahren und verkrümeln uns morgen gleich Richtung A75.

Hier noch ein paar Bilder:

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Narbonne Plage Stellplatz.

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Gruissan

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Der Parkplatz neben dem Womostellplatz Gruissan.

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Inzwischen kommen aus Westen auch ein paar Wolken, der Himmel zieht langsam zu. Aber nicht so schlimm, morgen sind wir hier eh weg.

Bei Google Earth habe ich einen interessanten Ort gefunden dort wollen wir frei stehen. Mehr will ich noch nicht verraten. Es wird sicher viele Bilder geben.

ein Scheißtag

Es gibt immer schlecht Wettertage … die Frage ist nur was man daraus macht. Wir haben es heute nicht geschaft was gescheites draus zu machen.

Nachdem es heute morgen noch nach einem schönen Tag ausgesehen hatte, zog der Himmel zu, die Sonne war nicht mehr zu sehen und der Wind war den ganzen Tag vorhanden. Meli ging heute morgen noch einkaufen wärend ich Geschirr spüle und das Schiebefenster von aussen notdürftig mit Isolierband abdichte, damit der Wind nicht mehr so laut reinpfeift.

Von Solar kamen heute gerade mal 50 Ah runter, das war aber mehr ein tropfen auf den heißen Stein, zum mal es heute Abend Fisch aus dem Backofen gab, der 45 Minuten bei 200 Grad im Backofen backen muss. Da ja unser Backofen über Wechselrichter auf 220V läuft, steht nun auf dem Batteriecomputer ein sattes Minus von 190 AH, das heißt die Batterien sind noch zu 70% voll.

Den Stromi brauche ich gar nicht auspacken, da Ladegerät ja eh Schrott ist. Also warten wir auf Sonne und verbringen den Abend mit TV schauen, darin haben wir heute ja schon Übung.

Zu unserer Verteidigung muss ich aber auch sagen, dass wir schon versucht haben mal raus zu gehen. Aber trotz zwei Jacken, waren wir nach wenigen Minuten bei dem 9 Grad kalten Wind komplett durchgefrohren. Auch die Tiere hatten keine große Lust und verbrachten den Tag heute im Bett, bis ich sie dann heute Nachmittag mal rausgeschmissen habe, damit sie sich austoben können. Sonst fangen sie heute Nacht im Womo an zu randalieren.

Morgen wird bestimmt ein besserer Tag.

Wind

8:00

Wir sind weiter im Norden, das merkt man doch ganz deutlich, denn um halb 8 ist es schon hell draußen. Eigentlich wollte ich gar nicht so früh aufstehen aber der ich wurde wach weil der Wind unser Womo schaukelte. Also schaute ich mal raus. Oh schon hell ? Es herrscht Nordwind hat aber 8 Grad draußen.

An den Fenstern am Alkoven pfeift der Wind rein. Das ist schon immer so aber ich vergesse immer dort an der Unterkante des Fensters eine zusätzliche Dichtung anzubringen. Heute denke ich mal dran, und mache es gleich.

Da ich nun schon wach bin, kann ich auch gleich auf bleiben. Zum Kaffee kochen habe ich noch keine Lust, in der Thermoskanne ist noch lau warmer Kaffee von gestern drin. Denn trinke ich erst mal und schaue zum Fenster raus.

Schöner Ausblick:

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Dann schmeiße ich den PC an, dank Vodafone Reisepaket Data haben wir ja Internet. Für 5 Euro 50 MB für eine Woche oder für 2 Euro 25 MB für 24h. Die Preisstaffelung ist etwas doof, denn die 50MB sind im Verhältnis zu den 25 MB teurer aber wir brauchen wiederum keine 25 MB an einem Tag. Gestern haben wir 12.5 MB gebraucht, den ganzen Mittag Skype am laufen und den Blog aktualisiert. Das ist ok, damit kann man leben. Auch Emails werden alle 5 Minuten gecheckt und abgerufen.

9:30

Inzwischen sind einige von den begehrten Plätzen an der Meerseite frei geworden. Vielleicht parken wir später noch um. Kommt aufs Wetter an.

Auch der Kaffee ist nun fertig, natürlich mit der 220V Kaffeemaschine gemacht. Um Strom machen wir uns keine Gedanken, so lange die Batterien meist um die Mittagszeit wieder voll sind haben wir keine Probleme. Unser Solarkraftwerk ist auch schon seit einer Stunde am Arbeiten. Momentan haben wir 8 A Ladestrom, naja die Sonne ist auch gerade hinter den Wolken versteckt…

Wir wünschen euch eine schöne Woche !

Angekommen in Frankreich

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Adios Spanien – Wilkommen in Frankreich

 

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Die 80km nach Leucate gehörten zu den schönsten auf unserer ganzen Tour. Ich kann jedem nur empfehlen einmal die Küstenstrasse über die Grenze zu fahren. Es geht zwar oft mal etwas eng her aber es ist Landschaftlich ein Traum!

 

Den Stellplatz in Leucate haben wir sofort gefunden, dank den Koordinaten von Silvia und Peter.

Der Platz kostet normal 6,50 Euro ohne Strom, momentan ist er aber noch Gratis. So bleiben wir erst mal hier. Es ist hier schon merklich kälter als in Spanien, vor allem bei weitem nicht so grün. Hier ist noch mehr Winter…

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