keine Zeit

 

Kaum ist man wieder zu Hause, hat man keine Zeit mehr zum Bloggen. 4 Monate waren eine lange Zeit, es hat sich einiges angestaut. Unser Zweitwagen, der kleine AX kränkelt etwas. Das Zündschloss war defekt. Bei Ebay habe ich für 30 Euro Ersatz gefunden, nun kann man wieder fahren. Auch der Winter hat seine Spuren hinterlassen, überall Rost an dem Kleinen, dann kommt noch Kühlwasser und Ölverlust dazu. Die Löcher im Auspuff wurden auch nicht kleiner und nun ist auch noch die Hinterachse ausgeschlagen.
Zum nächsten Tüv wird uns der Kleine dann wohl verlassen.

Heute hat Meli kräftig das Womo ausgemistet, Wäsche gewaschen und ich habe mich um Nachschub von Ware gekümmert und viel Papierkram erledigt. Heute gab es auch wieder mal eine neue Kaffeemaschine, die dritte in 6 Monaten. Ich hoffe dass diese nun ihren Zweck erfüllt und das tut wozu sie da ist, ohne eine Schweinerei zu hinterlassen. Nachdem die erste Kaffeemaschine letztes Jahr von Lidl wohl ein Auslaufmodell war, habe diese gleich wieder zurück gebracht und auch mein Geld zurück bekommen. Dann hab ich für 20 Euro eine andere Maschine beim Media Markt gekauft, diese hatte sogar eine Thermokanne. Aber auch bei dieser Maschine siffte immer sehr viel Wasser daneben, wenn man den Deckel zum Filter öffnete und auch die Thermokanne war eine Katastrophe. Diese hat den Kaffe nur kurze Zeit warm halten können und der Deckel hatte so einen kleinen Ausguss, dass der Kaffee nur langsam in die Tasse tröpfelte.

Nun haben wir wieder fast das gleiche Modell wie wir davor schon 10 Jahre benutzten, mit Glaskanne und in einfacher Ausführung mit wenig beweglichen Teile und kein Wasser gelangt auf die Küchenplatte. Diese Modelle gibt es auch schon für 18 Euro, aber ich habe langsam keine Lust mehr alle 3 Monate eine neue Maschine zu kaufen, darum habe ich diesmal gleich etwas mehr investiert. Man merkt den Mehrpreis auch ganz deutlich an der Verarbeitung, die einfach hochwertiger erscheint. Ein ganz wichtiger Grund zur Kaufentscheidung war, dass in der Maschine keine Elektronik sein darf. Elektronik erfordert in der Regel immer einen Echtsinuswechselrichter, und den haben wir leider immer noch nicht.

 

So hoffen wir mal, dass dieses Gerät lange halten wird und ich mich nun wichtigeren Dingen widmen kann. Wie zum Beispiel beim Iveco vorne neue Stoßdämpfer einbauen, Ölwechsel und mal etwas entrosten. Wo wir schon beim Thema Iveco sind. Ich habe doch tatsächlich einen baugleichen Iveco im Internet gefunden. Momentan sind wir stark am Überlegen wo wir den Unterstellen können. Ein komplettes Fahrzeug als Ersatzteillager wäre eine feine Sache und würde unsere Wohnsituation stark verbessern und das endlose Thema über ein neues Womo mal in die Ferne rücken lassen.

Wer also einen Unterstellplatz für einen kleinen süßen Iveco übrig hat, darf sich gerne bei uns melden. In der Zwischenzeit versuche ich etwas mehr über den Zustand von diesem Fahrzeug zu erfahren. Denn mal kurz anschauen ist, wie soll es auch anders sein, nicht so einfach möglich. Uns trennen 500 km…

Schwäbisch Gmünd

Nach 245 km erreichen wir in Schwäbisch Gmünd unseren Heimathafen. 4 Monate waren wir jetzt genau auf Tour.

Hier angekommen erwartet uns ein großer Berg Post, der erst mal abgearbeitet werden muss. Bevor es weiter geht, bekommt der Iveco noch ein paar Neuteile und unser Wohnraum muss dringend ausgemistet werden.

Ein ganz wichtiger Punkt ist auch die Katze. Sie wird sich ab jetzt an einen neuen Wohnort gewöhnen müssen. Sie wird sesshaft werden. Auf unserer Reise hatten wir zu viele Probleme mit dem Tier. Dabei war das Tier weniger selbst schuld, sonder die netten Camper, die es nicht lassen konnten fremde Tiere zu füttern. Dadurch hat sich die Katze ein verhalten angewöhnt, dass wir nicht unterstützen. Sie bettelt agressiv bei anderen Leuten um Futter und geht inzwischen auch in fremde Wohnmobile. Vielen dank an diese tierlieben Camper!

Für uns heißt das in Zukunft, keine Probleme mehr mit Stellplätzen, wir können ab jetzt wieder überall stehen.

Heute gibt es frische Brötchenfladen

Heute morgen versuche ich mich mal wieder als Bäcker. Brötchen selber backen heißt die Aufgabe.

Man nehme.

250 Gramm Mehl
150 ml lauwarmes Wasserr
halbe Tüte trocken Hefe
halber Teelöffel Zucker
halber Teelöffel Salz

das alles kräftig vermischen und so lange kneten bis der Teig nicht mehr klebt.

Die Menge ist ausreichend für 2 normale Brötchen. Beim letzten Versuch diese Woche habe ich 4 kleine Brötchen daraus geformt, die sich beim Backen in Kugeln verwandelt haben. Also dachte ich, ich mache heute mal nur 2 große Brötchen daraus und forme den Teig großflächiger auf das Backpapier.

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Leider waren gingen die Brötchen nicht wie geplant auf und so entstanden zwei Fladenbrote…

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Naja ich übe weiter, beim nächsten mal werde ich den Teig auf die halbe Fläche verteilen, dann ist er dicker und es könnten richtige Brötchen daraus entstehen…

Essen kann man sie trotzdem. Nen guten Appetit.

Katze entwickelt sich zum Mörder

Unsere Katze hat vorgestern Abend ein Kaninchen erlegt. Sie wusste zwar nicht so richtig was damit anzufangen aber Hauptsache nen Hasen gefangen …

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Tut mir leid, wir können nichts dafür und die Kaninchen nehmen hier eh überhand. Die werden 3 mal pro Woche gejagt.

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In einem feuerroten Ball steigt die Sonne heute morgen über dem Meer auf.

Der Ruf der Ferne wird immer lauter, langsam wird es Zeit ans weiterreisen zu denken.

Sonne und Löcher stopfen

Heute war wieder schönstes Wetter und so konnten wir nach einem Tag Baustopp weiter arbeiten.

Es ging darum das Loch im Dach wieder dicht zu bekommen und vor allem irgendwie zu isolieren. Dazu habe ich das Loch mit einer Folie ausgelegt und das ganze mit Brunnenschaum, der geschlossenporig ist, ausgeschäumt.

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Um das ganze nach Außen dicht zu bekommen gibt es eine dicke naht Sikaflex.

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Darüber kommt dann eine LKW Plane, die mit einem Spezialkleber mit dem Dach großflächig verklebt wird.

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Sollte je die äußere Klebenaht nicht dicht sein, kommt die Sikanaht zur Sicherheit zum Einsatz.

Die Module sind auch fast alle drauf, dazu aber morgen mehr.

Hier noch ein paar Bilder unserer Jury:

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Napf leer !!!!

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Wünschen euch einen schönen Abend!

Internet im Ausland

Um kurz vor 7 Uhr wache ich auf, wie jeden Morgen schenke ich mir erst mal einen Kaffee ein, setzte mich an den Laptop und schaue im Netz, was es neues gibt.

Dank Vodafone hat Internet im Ausland seinen Schrecken verloren. Wir kommen immer und überall ins Netz, auch wenn es manchmal mit etwas Beschränkung verbunden ist. Ich weiß nicht ob ich schon mal darüber geschrieben habe, ich glaube nicht. Darum heute nochmal die Erklärung wie wir das Internet für uns diesen Winter gelöst haben:

Im Sommer gab es bei Vodafone eine Aktion, Handyvertrag mit Datentarif für Internet in 22 europäische Länder. D.h. Ich kann mit ein und dem selben Vertrag im Internet surfen wie in Deutschland auch. Dazu gab es auch so ein komisches Smartfone, an dessen Vorzüge ich mich schnell gewöhnt habe. Immer und überall Internet in der Hosentasche, immer mit Skype verbunden und alle Emails kommen nicht nur auf dem PC sondern auch auf dem Handy an. Ob man das braucht oder nicht, sei mal dahin gestellt.

Für mich war der Auslöser meinen Vertrag bei Vodafone zu verlängern und meinen Tarif um die Internetoption zu erweitern, die Tatsache, dass ich wirklich in Spanien und Portugal keine Rennerei mehr mit Landeseigenen Internetkarten habe. Wir haben 1GB Datenflat, ist dieses GB aufgebraucht, folgt Drosselung auf GPRS. Sprich Internet ist immer noch verfügbar, aber geht eben langsamer. Tethering ( Handy als PC Modem nutzen) ist genauso erlaubt wie die Nutzung von Skype. Das monatliche Inklusive-Volumen lässt sich nach belieben aufstocken. 1Gb kostet um die 10 Euro extra. Allerdings hoffen wir, mit dem einen Gb auszukommen, zur Not gibt es ja noch GPRS. Das Handy hat eine Hotspot Funktion, dabei können wir ein Wlan-Netz mit dem Handy eröffnen und mit beiden Notebooks über das Handy ins Internet. Was will man mehr ? Klar das ganze hat 2 Nachteile:

1. In Frankreich gibt die Flat nicht, hier muss ich ein Datenpaket extra kaufen, das 2 Euro für 24 h kostet und nur 25 MB beinhaltet oder für 5 Euro 50 MB für eine ganze Woche. Da wir aber nur kurze Zeit in Frankreich sind, halten sich die kosten von 6 Euro bisher auch in Grenzen. Besser als gar kein Internet.

2. In allen Ländern muss man im Vodafone Netz sein. Sprich am Handy muss das Vodafone Netz manuell ausgewählt werden. Tut man das nicht, und bucht sich das Handy in ein Fremdes Netz ein, kostet die Internetnutzung richtig Geld.

So, inzwischen taucht die Sonne als feuerroter Ball über dem Meer auf und taucht den Himmel in, so wie gestern, die schönsten Farben. Wieder keine Wolken in Sicht, ich hoffe das bleibt noch lange so. Wir machen uns nun demnächst auf den Weg nach Spanien. 220 Km auf den ersten spanischen Stellplatz! Im Womo hat es 20 Grad, draußen 11,3 Grad und seit vorgestern keine Heizung mehr gebraucht. Wüsche euch einen schönen Tag!

Updates und seine Folgen

Da dachte ich so, ich mach noch schnell ein Update des Thems auf dem Blog und schwupp ist alles nicht mehr so wie es war. Das meiste habe ich wieder hin bekommen, aber das Hintergrundbild bleibt verschwunden. Warum auch immer.

 

 

Ich arbeite noch etwas daran, aber wir fahren demnächst los und dann bleibt es wie es ist. Tut mir leid, change never a running system ….

Stellplatz Emmendingen

Gefahrene Strecke: 118km
Wetter: Sonne
Zielort: Stellplatz Emmendingen
GPS: N48°07,077′ E7°50,482′
Solarertrag: 87Ah Batterien voll

Mitten in der Nacht um 9:00 Uhr heute morgen, fahren wir los. Das heutige Ziel liegt ganz in der Nähe kurz vor Freiburg. Es wird unsere letzte Nacht in Deutschland werden und der Stellplatz wurde uns von einem Freund empfohlen. Ruhig gelegen mit VE ohne Strom. Ideal für Hund und Katze.

Wir genießen das schöne Herbstwetter, waschen Wäsche und spielen mit den Tieren draußen auf dem Platz.

Der Solarkoffer bringt noch 80 Watt Leistung während vom Dach gerade mal 240 Watt kommen. Im Gesamten sind es knapp 24 A Ladestrom um 12 Uhr heute Mittag.

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Good bye Deutschland!

Morgen beginnt unsere Reise nach Spanien. Knapp 400 km sind es bis zum Vogelpark in Villars les Dombes bei Lyon.

Wir sind in Bruchsal

Gefahrene Strecke: ca 226 km
Wetter: meist Hochnebel
Zielort: Forst bei Bruchsal
GPS: N49°09,777´ E8°,35.414´
Solarertag heute 56Ah

Nach einer ruhigen Nacht brechen wir gegen Mittag endlich nach Landau auf. Durch den Schwarzwald geht es hoch und runter. Vor allem die Gefällstrecken haben es in sich. Mehr als 25 km/h sind oft nicht drin, weil es sonst die Bremsen nicht mehr packen.

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Ab Offenburg fahren wir auf die Autobahn.

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Eine Kurze Mittagspause gibt es auch.

Über Karlsruhe fahren wir nach Landau. Dort wartet ein Paket in der Packstation für mich. Eigentlich sollten es zwei sein, aber eines ging leider auf dem Weg dahin unter. Stört mich aber jetzt nicht weiter, ich kann nichts mehr dran ändern und eine weitere Verzögerung liegt nicht mehr drin.

Danach besuchen wir noch einen Freund in Landau und fahren gegen Abend nach Forst an den Heidesee.

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Hier am Heidesee gibt es ein super Pizza Restaurant. Für 7,50 Euro bekommt man eine 45cm große Pizza mit Schinken, Salami, Käse, Paprika, Pilzen und Ei.

Unserer Meinung nach gibt es dort die größten Pizzen in ganz Deutschland.

Die vergleichbare kleine Version mit locker 35cm kostet gerade mal 5 Euro.

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http://www.beachcasadelmar.com/v1/index.php

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Bis morgen