LED im Wohnmobil

Nach nun fast 1,5 Jahren im Wohnmobil zieht bei uns nun auch die LED Beleuchtung ein. Lange habe ich mich davor gedrückt, aber die Vorteile liegen auf der Hand. Mal abgesehen vom hohen Anschaffungspreis, halten hochwertige LED Lampen ewig und brauchen nun wirklich fast keinen Strom.

Wir haben

11 Lampen mit BA15S Sockel ( Autorücklicht Birnen )

2 Leuchtstoffröhren

Inzwischen haben wir auch zwei 220V LED Unterbauleuchte, die eine hängt an der Decke als Raumlicht die andere bei der Waschmaschine. Die 220V Leuchten brauchen erstaunlicher Weise nur 0,1 A wenn man mal von dem 1 A Standbystrom vom WR absieht.

Im Bett und Wohnbereich sollen nun alle Glühbirnen die zwischen 0,5 und 1 A brauchen gegen LEDs ausgetauscht werden. 5x 0,3 Watt, 4x 2,5 Watt und ein mal 2 Watt für den Eingangsbereich.

Ich hatte letztes Jahr schon einmal Geld in LED Lampen investiert, diese hatten aber ein blaues Licht und einzelne LEDs fielen nach kurzer Zeit aus. So hat sich das Thema wieder erledigt für uns.

Nun habe ich LEDs von einem anderen Hersteller in Warmweis, mit einem Spannungsbereich von 8-30V gefunden. Das überzeugte mich und ich habe 10 LED Lampen bestellt.

Nach dem Einbau der Lampen war die Freude groß, die Lichtfarbe ist identisch mit den Glühlampen und der Stromverbrauch ist wirklich minimal. Wir hatten bisher 55 Watt an Glühlampen verbaut, nun sind es zusammen 9 Watt in LED, wenn wir wollen bekommen wir das Womo nun sehr hell und das mit weniger als 1 A Stromverbrauch.

Wenn wir nun abends am PC sitzen reichen uns 3×0,3 W mit zusammen gerade mal 0,08 A Stromaufnahme. Für die gleiche Lichtstärke brauchten wir bisher 1,5 A

g4v15smd

2 Watt LED 360° Abstrahlwinkel

g4v 1led stiftsockel 12v acdc

0,3 Watt LED mit 20° Abstrahlwinkel als Dauerbeleuchtung

gu4 mr11 10smd

2,5 Watt LED mit 10 Dioden das macht richtig Licht.

LED 009

LED 008

Auf dem letzten Bild sind nur 3x 0,3 Watt LEDs in Betrieb. Es ist ein sehr gemütliches Licht und ausreichend hell um lesen zu können. Leider kommt es auf dem Bild nicht so gut raus wie es in Wirklichkeit aussieht.

 

Hier gehts weiter:  KLICK

Flywheel YK950i Inverter Stromerzeuger

Ich habe mich mal gründlich verschätzt als ich das neue Ladegerät gekauft habe. Letzte Woche habe ich meinen kleinen Stromerzeuger zum Testen ans Womo eingesteckt. Leider ging der sofort aus, als das Ladegerät angefangen hat zu laden. 800 Watt braucht das Ladegerät, gemessen an der Stellplatzstromsäule. Das ist zu viel für den Güde GSE 850.

Nun hatte ich ein Problem mit dem ich nicht gerechnet hatte. Bzw. ich hatte gehofft, dass es funktioniert. Aber ok, man lernt eben nie aus und ich habe mich auf die Suche nach einem neuen Stromi gemacht.

Es sollte klein und leicht sein und vor allem nicht mehr als 150 Euro kosten. Ganz nebenbei soll es mindestens 1 KW el. Leistung bringen.

Wer sich mit auf dem Markt etwas auskennt, merkt schnell, dass das Angebot mit diesen Kriterien ziemlich dünn ist. Genau gesagt konnte ich nur 2 Geräte ausfindig machen die diese Kriterien erfüllen.

Bei Ebay werden 2 Takter Generatoren mit 1KW Dauerleistung und Invertertechnik auf Basis des Güde angeboten. Auf dem Tank steht groß Flywheel drauf. Für 129 € habe ich nun dieses Gerät gekauft und im Internet nach Infos gesucht. Gefunden habe ich aber nur Leute, die vermuten, dass das Ding nichts taugt. Erfahrungsberichte habe ich keine gefunden. So muss ich eben selbst testen ob das Gerät sein Geld wert ist.

Am Samstag kam der neue Stromi, der erste Eindruck war sehr positiv.

In der Verpackung findet man neben dem Stromi eine ausführliche Bedienungsanleitung mit elektronischem Schaltplan und eine Explosionszeichnung mit allen Bauteilen, ein 12V Kabel mit Batterieklemmen und einen 220V Schukostecker.

2010-06-13 004

Der erste Problelauf war sehr positiv, der Motor sprang sofort an und die Lautstärke war so leise wie bei meinem Güde mit getunten Auspuff. Durch die Invertertechnik, kann man die Drehzahl manuell regeln und bei geringer Last so den Lärm und Spritverbrauch reduzieren.

2010-06-13 016

Das gefällt mir schon mal sehr gut. Nun kommt der Womotest mit 800 Watt. Tatsächlich der kleine Läuft problemlos mit der Last und das Ladegerät im Womo lädt mit vollen 50 A. Nach 40 Minuten war dann unerwartet Feierabend. Der Motor lief, aber der Inverter brachte keine Spannung mehr zu stande. Selbst im Leerlauf ohne Stromabnehmer schwankte die Spannung von 100V bis 230 V und sobald ich einen Verbraucher einsteckte ging das Stromi auf Störung.

Also ging ich mal davon aus, das es doch ein Spielzeug ist und ich einen neuen Rekord in Sachen Stromerzeuger töten aufgestellt habe.

Heute morgen als wir alle beim Frühstück saßen, kam mir die Idee ob das Gerät vielleicht einfach nur zu heiß war und darum nicht mehr funktionierte. Schließlich konnte ich mir am Inverterkühlkörper die Finger verbrennen. Hampi meinte ich soll es nochmals probieren … und siehe da, es geht wieder. Das freute mich natürlich denn eigentlich ist das Gerät wirklich spitze, und dazu noch 3 Kilo leichter als der Güde.

2010-06-13 003

2010-06-13 006

2010-06-13 005

Technische Daten:

  • 1000W Stromerzeuger mit NEUESTER Invertertechnologie
  • Die prozessorgesteuerte Elektronik des Gerätes sorgt für eine stabile Sinus-Ausgangsspannung
  • Durch das Digital Inverter-System für eine stabile, sichere Sinus Stromversorgung können Haushaltsgeräte wie z.B. Computer, TV, anderen Haushaltsgeräten, direkt angeschlossen werden.
  • Kein Bedarf für ein Spannungsregler !!!
  • Max Leistung 1100W. Dauerleistung 1000W
    Portabel und Energiesparend.
  • ca. 0.73L Benzinverbrauch um 1KW/Stunde zu produzieren.
    Sparsamer als vergleichbare Stromgeneratoren!!
  • Ausgangsleistung einstellbar in 3 Stufen um das Gerät auf die Bedürfnisse des Benutzers anzupassen:
    (2/4 :500-600 W, 3/4 :600-800W, 4/4 :800-1000).
    Der Generator ist außerdem mit einem Voltmeter ausgestattet, viele Teile (wie z.B.) die Wicklung sind aus KUPFER.
  • Wegen der einfachen Technik der 2Takt, 1Zylinder Motor, können die Wartungs- und Reparaturarbeiten leicht vorgenommen werden.
    2 Anschlüsse: 1x 12V , 1x 230V
  • kompakte Maße (LxBxH): 38 x 30 x 31 cm ,
  • Gewicht 16kg
  • Modell YK 950i Digital-Inverter-Benzingenerator
  • AC Leistung Spannung V 230
  • Frequenz Hz 50
  • DC Leistung Spannung (in V) 12
    Strom (in A) 5
  • Geräuschpegel
    (bei einer Entfernung von 7m) 65 dB(A) (bei Nennbelastung)
  • Spannungsschwankungsbereich (von 0-Last zur Volllast) 228 – 230V
  • Frequenzschwankung (von 0-Last zur Volllast) 50 Hz (stabil)
  • Tankkapazität 4.5 (L)

Motordaten:

  • Modell 1E45F
  • Typ 2-Taktmotor, 1 Zylinder, Benzinmotor
  • Hubraum 63 ccm
  • Kompressionsverhältnis 7.3:1
  • Umdrehungszahl 3600-4150rpm (bei max. Leistung)
  • Max. Leistung des Motors 1.47KW (bei max. Drehzahl)
  • Kühlung Zwangsbelüftung
  • Startsystem Seilzugstarter,
  • Schmierung Verdüsungsschmierung
  • Zündsystem C.D.I. (elektronisch) Transistor
  • Treibstoff Benzin-Öl-Gemisch Verhältnis 50:1
  • Benzinverbrauch 730 g / KW-Std
  • Betriebszeit bei vollem Tank 6 Stunden
  • Max. Dauerbetriebszeit bis zu 10Std
  • Drehzahlregler Mechanisch und Elektronisch
  • Zertifikat CE, EPA,TÜV, EURO-II

Bis auf das Überhitzungproblem, bin ich voll begeistert. Auf den Inverterkühlkörper werde ich einen großen PC Lüfter montieren, welchen ich über den 12V Ausgang am Stromi speiße. Dann mal sehen ob es funktioniert.

UPDATE 18.06.2010

Nach nun insgesamt knappen 10 Betriebstunden und vielen tests mit zusätzlichem Ventialtor am Inverter habe ich das Gerät nun zurück gegeben, bzw. ich schicke es am Montag zurück. Folgende Mängel habe ich entdeckt. Verbrauch unter 800 Watt Last 1,5 Liter/Stunde, der Inverter liefert nur eine Sinusähnliche Spannung, Das Gerät ist unter Last sehr laut und geht trotz Kühlung nach 2 Stunden auf Störung. Selbst bei kleiner Last ( 200 Watt ) geht der Inverter ohne Kühlung nach 30 Minuten auf Störung. Alles in allem kann ich das Gerät absolut nicht weiter empfehlen. Lasst die Finger von den Flywheel 2 Takt Invertern.

FraRon BLG50M12V Ladegerät

So, heute morgen haben wir endlich das Ladegerät eingebaut, es war eine etwas größere Operation, da ich neue Kabel zu den Batterien verlegen musste. Die originalen 4 mm² Kabel waren zu klein und bei der Gelegenheit habe ich gleich die Leitungen zum Sicherungsblock weiter gezogen. Jetzt haben wir endlich auch an der Heizung die Batteriespannung und nicht immer 1 Volt weniger, was ja in der Vergangenheit zu einigen Ausfällen geführt hat.

Das Gerät passt zum Glück an die Stelle des alten Ladegerätes.

2010-06-03 001

2010-06-03 005

Dann kam der heiß ersehnte Funktionstest. 115 Ah fehlten den Batterien und das Ladegerät legt mit vollen 50 A los, genial, so soll es sein.

Technische Details:

  • Ladestrom: max. 50A
  • Nennspannung: 12V DC
  • Ladekennlinie: IUoU
  • Ladeausgänge: 2
  • empf. Batteriekapazität: 120-500Ah
  • Eingangsspannungsbereich: 100-240V AC
  • Frequenz: 50 / 60Hz
  • Stromaufnahme bei 230V: max. 4A
  • EINSCHALTSROM AN 230V BIS ZU 8A !!!
  • Toleranz des Ladestromes in Abhängigkeit zur Eingangsspannung(90-265V): ca. 0,3%
  • Restwelligkeit: max. 150mV
  • Kühlung: Temperatur- und Geschwindigkeitsgesteuerter Lüfter
  • Temperaturbereich: -10°C bis +40°C
  • Ladeschlussspannung: Gel 14,0-14,2; AGM: 14,2-14,4V; Blei-Säure 14,3-14,4V, Calcium 15,4-15,6V
  • Erhaltungsladespannung: einstellbar, 13,2V, 13,5V, 13,8V
  • Kurzschlussschutz am Ausgang (3 x 25A Sicherung)
  • Gehäusematerial aus Aluminium
  • Gewicht: 3,2kg (ohne Verpackung)
  • Abmessungen (L x B x T): 260 x 220 x 80mm
  • 24 Monate Gewährleistung

Gleichzeitiges Laden der Batterien und Versorgen der angeschlossenen Verbraucher

Bei Netzanschluss werden alle an den Batterien angeschlossenen Verbraucher vom Ladegerät versorgt, gleichzeitig werden die Batterien mit dem noch zur Verfügung stehenden Ladestrom geladen. Das Ladegerät kann auch als reines Netzgerät ohne Batterieanschluss eingesetzt werden (Netzteilbetrieb).

Großer Eingangsspannungsbereich und Betrieb an Wechselspannungsgeneratoren

Die moderne Schaltnetzteiltechnik ermöglicht den Betrieb des Gerätes mit voller Nennleistung auch bei reduzierten Netzspannungen. Das Ladegerät hat einen Weitbereichsspannungseingang von 100-240V AC. Damit ist der uneingeschränkte Betrieb an Stegen mit langen Zuleitungen oder mit Bordgeneratoren möglich.

Vor allem der variable Eingangsspannungsbereich war für mich der haupt Kaufgrund, denn unsere alten Ladegeräte bringen am Güde Stromerzeuger nicht die volle Leistung.

Neues zusätzliches Batterieladegerät

Es ist zwar kurz vor Sommer, aber im Kopf plane ich schon gelegentlich für den Winter. Da wir den nächsten Winter wahrscheinlich frei stehend verbringen werden, und somit keinen kostenlosen Strom haben werden, müssen wir das Vorhandene kostensparend nutzen können.

Da wir mit den vorhandenen Ladegeräten nur auf effektiv 22A Ladestrom kommen, dauert es ewig bis die Batterien wieder voll sind. Darum habe ich heute ein 50 A Ladegerät gekauft.

https://www.fraron.de/iuou-automatikladegert-volt-ampere-bnke-p-185.html

Das Ladegerät hat einen Multispannungseingang und kann mit 100 – 240 V betrieben werden. Das ist der große Vorteil, denn unser Stromerzeuger bricht unter Last mit der Spannung zusammen, was bisher dazu führte das die Ladegeräte nie ihre volle Leistung brachten. Dank den 50 A bekommen wir die Batterien schneller voll und sparen dadurch auch Benzin. So sind zumindest meine Gedanken. Ob es funktioniert, werde ich sehen.

Flohmarkt Tag

Um halb 6 sind wir heute morgen aufgestanden, damit wir pünktlich um 6 Uhr auf den Flohmarkt einfahren können. Als Fahrzeug hatten wir den Sprinter von Melis Mutter. Der Tag verlief super, wir haben fast alles verkaufen können und haben nun so einen Eindruck wie Flohmakrt hinter den Tischen so aussieht.

Wir hatten ein breit gefächerts Sortiment und ich konnte mir ein Bild machen welche Artikel am besten laufen. Für uns bieten sich kleine und leichte Artikel an. Die können wir im Womo immer dabei haben und an Wochenenden von Flohmarkt zu Flohmarkt ziehen. So könnte man ein Nebeneinkommen finanzieren. Um davon zu leben reicht es sicher nicht obwohl wir inzwischen nicht mehr viel Geld zum leben brauchen.

Die letzten Tage habe ich mir auch einige Gedanken über einen neuen Laptop gemacht. Aber Geräte die was taugen sind entweder noch nicht auf dem Markt oder viel zu teuer. Ich hätte gerne ein 12″-13″ Netbook, mit Dualcore Prozessor und mind 8 h Akkulaufzeit. So habe ich nun endlich dazu entschlossen, meinen Laptop auf Stromparen zu trimmen. Die erste und wichtigste Maßnahme war der Kauf eines neuen 12V Netzteils, damit ich den Wechselrichter nicht mehr für den Lappi brauche. Das spart schon mal locker 2 A. Wenn ich dann noch den Prozessor ( Intel Centrino Core Duo T5600 @1,86GHz ) mit Notebook Hardware Control auf maximale Laufzeit trimme und die Tackfrequenz auf 620 MHz beschränke, läuft der kleine mit 2,8 A (statt ursprünglich 6A mit WR). Das ist nicht schlecht, denn Melis Ausu Eee PC braucht auch 2 A. Solange ich nur Internet und Office nutze, reicht die Geschwindigkeit locker. Also wieder mal einen Schritt weiter. Die nächste Baustelle wird der Router werden, der zieht nämlich auch konstant 1 A und über Nacht ist das eigentlich unfug aber der hat keinen Schalter und sitzt an einer etwas blöden Stelle, so dass keiner von uns Lust hat, den Router jeden Abend auszuschalten.

Alleine diese zwei Maßnahmen können uns 20 AH pro Tag einsparen, im Sommer ist das sicher egal aber der nächste Winter kommt bestimmt, und dann heißt es wieder Strom sparen. Dann kommen wir eine Woche mit unseren Batterien aus und müssen nur einmal in der Woche ans Netz.

Das gesparte Geld für den Laptop werde ich in ein vernünftiges 50 A Ladegerät investieren, damit wir auch mit dem Stromerzeuger die Batterien schneller nachladen können oder auch an Stromsäulen nicht so lange parken müssen.

Wünsche euch allen ein schönes Wochenende.

Günstiger Batteriecomputer BMV600

BMV-600 und BMV 602

BMV600 vierkant 300dpi

 

Der BMV-600 und BMV-602 sind die neuesten Präzisions-Batterie-Wächter aus dem Hause Victron Energy. Die wesentliche Aufgabe des Batterie-Wächters ist es, verbrauchte Ampère-Stunden und den Ladezustand der Batterie zu ermitteln und anzuzeigen. Die verbrauchten Ampèrestunden werden durch Integration des Stromflusses in die oder aus der Batterie ermittelt.

Die wesentliche Aufgabe eines Batteriewächters
den Ladezustand zu ermitteln. Der Verbrauch in Ampèrestunden wird durch zeitliche Integration des
Stromflusses aus der Batterie ermittelt. Bei konstantem Stromfluss entspricht dies der Multiplikation des
Stromwertes mit der Zeit. Ein über 2 Stunden fließender Entladestrom von z.B. 10A ergibt einen
Verbrauch von 20 Ah.

  • Höchste Auflösung: 10mA (0,01A) mit 500A Shunt (Vorwiderstand).
  • Geringster Stromverbrauch: 1mA.
  • einfachster Anschluss: Der BMV-600 wird mit Shunt, 10 Meter RJ 12 UTP Kabel und 2 Meter Batteriekabel einschl. Sicherung geliefert. Mehr wird nicht gebraucht.
  • Einfachster Einbau: getrennte Frontplatte für rundes oder rechteckiges Bedienfeld. Ring für rückwärtige Montage und Schrauben für Fronteinbau.

So etwas wollte ich schon immer mal haben, ich wollte endlich mal wissen wie vill die Batterien wirklich sind und nicht immer nur anhand der Spannung den Ladezustand abschätzen.

Für 180 Euro kaufte damals in England das Gerät und war sofort begeistert. Der BMV 600 ist bei uns nun seit einem halben Jahr im Einsatz und ich habe den Kauf bis heute nicht bereut. Viele Technische Spielereien sind ja meist nur am Anfang interessant und später schaut man nie wieder drauf. Aber der Batteriemonitor wird bei uns, immer noch ständig genutzt. Durch die Lade und Entladestromanzeige können wir alle elektrischen Geräte auf richtige Funktion überwachen und wissen immer wieviel Strom die beiden Solaranlagen gerade liefern.

Meli war als ich das Ding kaufte erst skeptisch ( wieder ein neues Spielzeug für mich … ) findet es aber selbst auch sehr interessant und schaut immer wieder drauf wie leer denn die Batterien gerade sind oder eben was die Solaranlage gerade bringt wenn die Sonne wieder hinter den Wolken vorkommt.

Die Funktionen im Überblick:

  • Batterie Spannung (V).
  • Batterie Lade/Entlade Strom (A).
  • Verbrauch in Ampèrestunden (Ah).
  • Ladezustand (%).
  • Restlaufzeit beim augenblicklichen Verbrauch.
  • Optischer und akustischer Alarm: Über- und Unterspannung und oder leere Batterie.
  • Alarm oder Generator Startrelais programmierbar.

AUFLÖSUNG (mit 500 A Schunt)
Strom ± 0,01 A ± 0,1 A
Spannung ± 0,01 V
Ampère-Stunden ± 0,1 Ah
Ladezustand(0 – 100 %) ± 0,1 %
Restlaufzeit ± 1 min
Temperatur (0 – 50°C or 30 – 120°F) n. a. ± 1°C (± 1°F)
Genauigkeit der Strommessung ± 0,3 %
Genauigkeit der Spannungsmessung ± 0,4 %

Der Batteriemonitor hat unzähliche Einstellmöglichkeiten, aber für den Grundsätzlichen Betrieb genügt es eigentlich schon, nur die Batteriekapazität einzugeben und schon kann es losgehen. Nach dem ersten Vollladen der Batterien fängt der Computer an zu rechnen und das sogar erstaunlich genau.

Der BMV 600 ist einer der wenigen Batteriecomputer in dieser Preisklasse, der den Peukert Exponent berücksichtigt.

Der Peukert Exponent beschreibt wie sich die Kapazität einer Batterie
verringert, wenn sie schneller als in dem vorgegebenen Zeitraum von 20
Stunden entladen wird. Der Betrag der Kapazitätsminderung wird als ‘Peukert
Exponent’ bezeichnet und kann im Bereich von 1.00 bis 1.50 eingestellt
werden. Je höher der Peukert Exponent, desto schneller reduziert sich die
Batteriekapazität, wenn der Entladestrom steigt. Eine (theoretisch) ideale
Batterie hat einen Peukert Exponent von 1.00, und es kümmert sie nicht, wie
hoch der Entladestrom ist. Doch solche Batterien gibt es nicht.
Die werksseitige Einstellung des Peukert Exponenten ist 1.25, und das ist ein
akzeptabler Durchschnittswert für die meisten Blei-Säure-Batterien. Für
präzise Batterieüberwachung ist jedoch die Bestimmung des richtigen
Peukert Exponenten unumgänglich.

Da wir immer wieder durch den Wechselrichter Ströme von über 100 A aus den Batterien ziehen, würde sich der Computer dann mit der Zeit immer mehr verrechnen.

Inzwischen ist der Batteriemonitor billiger geworden und wir haben ihn in unseren Shop aufgenommen.

Hier gehts zum Shop

Einbau der Entlüftungsventile

Heute haben wir endlich die dringend benötigte Entlüftung für die Batterien eingebaut. Die Aktion war nicht besonders spektakulär, alte Deckel raus

2010-02-06 034

 

Neue Ventile einschrauben und die Schläuche verbinden.

2010-02-06 046

 

Dann noch ein Loch in den Boden bohren und einen Schlauch nach draussen verlegen.

2010-02-06 111

 

Als Schutz für die Batterien, kommt eine Platte über die Batterien auf der ich dann meine Kisten stapeln kann.

2010-02-06 080

Dazu säge ich eine Holzlatte in kurze Stücke, die dann auf der Batterie als Abstandshalter dienen.

2010-02-06 110

Die Batterien sind nun auch gegen verutschen gesichert.

Somit ist nun auch dieses Kapittel erledigt.

Batterien sind da

Hallo heute habe ich die neuen Batterien abgeholt und auch gleich eingebaut.

Zuerst musste aber die alte Batterie raus. Die Winkel wollten aber ohne Gewalt nicht weg, da sie mit Doppelklebeband und Schrauben befestigt waren.

Dann kam die schwerste Übung.

Dann ging es ans Kabel verlöten. Die 50mm² Kabel verlötet man am besten auf der offenen Gasflamme.

Batterien bestellt

Hi,

heute habe ich nach langem hin und her nun endlich neue Batterien gekauft. Bestellt habe ich sie im Internet. 490 Euro incl. Versand waren fällig. Dafür fliegen die alten Batterien raus und wir haben dann stolze 675Ah Batteriekapazität. Wo ich die genau hin packe weiß ich zwar noch nicht ganz genau, aber es wird schon irgendwie passen. Die alten Gel Batterien werde ich verkaufen. Schließlich sind diese erst 6 Monate alt und noch Top in Schuss .

Warum die Neuanschaffung ? Ich versuche mal meine Gedanken in Worte zu fassen. Wir schaffen es problemlos in 5 Stunden 60 Ah zu verbraten durch Wechselrichter, TV, Laptop, Licht … Wobei der Strom für das Licht zu vernachlässigen ist.

Unsere 240 Ah Batterien würden das zwar problemlos packen, aber die Entladetiefe ist auf Dauer nichts für die Batterien. Auch hatten wir letztes Jahr schon teilweise bei längeren Schlechtwetterperioden, Probleme eine Woche ohne Strom aus zukommen. Meist hatte ich dann nachdem wir die Batterien wieder mit dem Generator geladen hatten am nächsten Tag wieder schönes Wetter.   Nun kommen wir länger mit wenig Strom aus, bzw. können auch mal viel Strom verbrauchen ohne gleich mit leeren Batterien da zu stehen – Stichwort Staubsauger und Backofen.

Da ich heute Abend eh mal wieder mit messen beschäftigt war, habe ich gleich mal meine Wechselrichtersammlung  durch-getestet. Ich kam zu folgendem Ergebnis. Der 2,5KW Wechselrichter braucht im Standby 1,18A, bei Testlast ( Lichterkette, 2 Laptop ) 10A. Dann habe ich noch ein kleines Modell, unseren ersten WR vom Roadrunner mit 700Watt. Diser braucht im Standby freundliche 0,2A und nun kommts was ich nicht glauben konnte: Bei gleicher Last fließen hier nur 6A aus den Batterien. Eigentlich bin ich von dem 2,5Kw Modell wirklich enttäuscht, in dieser Preisklasse kann man mehr erwarten, das ist ja schlimmer als die China Modelle.

Ich glaube wir müssen mit 2 WR arbeiten, der kleine für die Läppis, und der Große nur für Staubsauger und Backofen.

Grundsätzlich werde ich auch unsere 12V Abteilung noch etwas modifizieren. Wlanrouter, Reciever usw. brauchen im Standby 1,5-1,8A das frisst auch ganz schön Strom. Ich will diese Geräte an eine zentrale Stromversorgung hängen und dort dann über einen Hauptschalter vom Strom trennbar machen.   Wenn wir schlafen oder nicht da sind, brauchen diese Geräte ja nicht ein sein. Aber man wird mit der Zeit eben auch etwas faul und bequem ;-)

Und wieder eine Woche überstanden

Guten abend,

heute ist wieder Freitag,  der schönste Tag der Woche. Freitags hat man noch das ganze Wochenende vor sich ;-)

Nachdem wir endlich zu hause waren, habe ich noch schnell den neuen Wechselrichter angeschlossen. Er funktioniert, aber das Brummen meines Laptopnetzteils ist immer noch nicht weg. Das habe ich mir aber bei der modifizierten Sinuswelle schon gedacht.

Der Ruhestrom liegt bei knapp über 1 A . Natürlich habe ich den Wechselrichter auch gleich mal einem Belastungstest unterzogen. Der Heizlüfter musste dafür herhalten. Stufe 1 für den Anfang 1KW Leistung. Alles läuft Problemlos, -100A zeigt der Batteriemonitor an. Nachdem ich alle Leitungen kontrolliert habe, kam die Stufe 2 zum Zuge – 2KW. Der Batteriemonitor bestätigt -200A alles im grünen Bereich. Nach ein paar Minuten 2KW Last meldet sich dann auch der 120mm Lüfter zu Wort.

Dem Pizzaofenbetrieb steht nun nichts mehr im Wege. Ab April sollte die Solaranlage auch so viel Strom erzeugen, dass auch mal Pizza backen problemlos ausgeglichen werden sollte.