Meine Gedult wird auf eine harte Probe gestellt

Die Warterei zehrt an unseren Nerven. Langsam sind wir fast wieder abfahrbereit nur das Womo fehlt noch …

Wir haben die letzen zwei Wochen sicher keine Zeit tot geschlagen sondern waren beschäftigt mit Aufstellfüße für unsere Solarkoffer zu bauen, Lagerinventur und Buchhaltung zu erledigen. Auch den Onlineshop haben wir erweitert, wir liefern nun auch in alle umliegenden Länder um Deutschland.

So wie es scheint, dauert der Umbau des Womo´s mindestens diese Woche noch an. So genau weiß das keiner … Wir sind etwas über den spärlichen Informationsfluss enttäuscht. Morgen früh weiß ich hoffentlich mehr.

 

Ich habe keine Lust mehr auf dem Sofa zu schlafen. Nach 2 Wochen zieht es uns weiter und wir können nicht weg. Melis Familie tut zwar das beste für uns aber einmal auf Reisen immer auf Reisen … Ich vermisse die Freiheit.

 

Update 3

Heute sind wieder neue Bilder eingetroffen. Diese möchte ich euch nicht vorenthalten. Der Zwischenrahmen nimmt langsam Form an. Leider ging es bisher nur sehr langsam weiter.

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Bonsch (1)

Neue Bilder

Heute waren wir persönlich vor Ort und haben uns ein Bild von der ganzen Geschichte gemacht. 800 km heute gefahren… jetzt sind wir auch geschafft!

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Der erste Eindruck war schon vielversprechend als wir auf das Firmengelände fahren.

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Ich finde die Proportionen nun viel passender. Auch die Sonderlackierung von Mercedes in reinweiß ( doppelt lackiert dadurch weniger Rostbefall) ist fast identisch zum Aufbau.

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Der Tank ist schon versetzt.

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Am Rahmenende war noch die Frage offen wie gehts weiter wegen Anhängerkupplung. Wir haben uns auf die Variante geeinigt, dass der Rahmen soweit verlängert wird, dass wir später bei bedarf nur noch den Kupplungsbock anschrauben müssen. Sollten wir doch mal einen Anhänger kaufen. Übrigens ist die komplette Hinterachse des Vario gut doppelt so dick und massiv gebaut wie die vom Iveco. Das macht einen sehr vertrauenerweckenden Eindruck. Allein der Stabi ist fast 3 mal so dick!

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Bei Fahrerhaus war auch die Frage wie geht es weiter. Das Problem ist, dass das Haus schon unter dem Alkoven anliegt und trotz 120mm Zwischenrahmen der Aufbau noch 120mm weiter nach unten muss.

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Hier hilft nur Platz schaffen durch die Säge, der Alkoven ist nämlich in dem Bereich um das alte Fahrerhaus doppelte Wandstärke. Nun muss man nur diese Kante vom Alten auf das neue Fahrerhaus anpassen. Später soll dann noch eine Blende den entstandenen Spalt über der Windschutzscheibe abdecken.

Zum Abschied noch ein paar letzte Bilder vom Iveco. Er trägt nun eine Mütze die vor dem Regen schützt.

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Der Iveco ist nun auch in neuen Händen. Gott sei dank, so müssen wir ihn nicht entsorgen.

Update

Endlich kann ich was neues Berichten. Gerade sind die ersten Bilder vom Umbau eingetroffen!

 

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Die Kabine ist unten und lebt noch !

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Hier der Iveco

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Der Aufbau von unten

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Erste Anprobe auf dem Vario

Tank muss noch versetzt werden, Rahmen nach hinten verlängert werden, aber im großen und ganzen passt es und sieht schon mal recht gut aus.

Wohnkabine Umsetzen Teil 1

Ich habe eigentlich gehofft euch mit ein paar schönen Bilder beglücken zu können aber daraus wurde bisher nichts. Es gibt einfach noch nicht viel zu sehen.

Aber der Reihe nach :

Am Monatg früh machten wir uns auf die Reise nach Pulheim-Brauweiler bei Köln. Die letzte Reise des Iveco. Ich hatte nichts mehr zu verlieren und so gab es nur eine Gaspedalstellung und zwar Vollgas, während Meli mit dem AX gemütlich hinterher fuhr. Mittags um 14 Uhr standen wir dann auf dem Hof der Firma und besprachen nochmal die grobe Vorgehensweise.

Dazu rissen wir erst mal im Fahrerhaus alle Verkleidungen ab, damit man dahinter sehen kann.

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Unter den Verkleidungen kamen zum Glück keine ungewollten Überraschungen zum Vorschein und so konnten wir beruhigt das Womo seinem Schicksal überlassen und uns auf den Nachhauseweg begeben.

Gestern kam der erfreuliche Anruf von Mercedes, der Vario ist fertig und kann abgeholt werden. Sobald es was interessantes zu sehen gibt bekommen wir Bilder zugemailt.

Bis dahin müssen wir uns eben mit dem folgenden Bild begnügen.

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Es ist wahrlich kein Meisterwerk geworden, aber man erkennt worum es geht und ihr könnt euch gleich mal an das neue Aussehen gewöhnen. Hier sieht man auch erst mal wie klein der Iveco eigentlich ist. Vielleicht versteht ihr jetzt warum es nicht so ganz leicht ist einen normalen LKW drunter zu packen.

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Des weiteren möchten wir uns ganz herzlich für die vielen Kommentare und Glückwünsche bedanken. Auch die Emailkontakte und Hilfsangebote haben uns sehr gefreut!

Habe fertig

Das Womo ist endlich leergeräumt, es besteht nur noch aus einem Gerüst von Schrankwänden.
Heute steht meine erste Nacht auf einem Sofa an.
Gerade waren wir noch auf dem benachbarten Wohnmobilstellplatz und haben die Tanks geleert. Das Fahrverhalten wurde dank dem gesunkenen Gewicht wesentlich besser, aber schneller wurde er wieder erwarten nicht.

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In der Scheune lagert nun unser komplettes Leben.

Noch 3 Tage

So, mal wieder ein Update.

Womo ist innen soweit leer bis auf ein paar Kleinigkeiten. Das Fahrerhaus ist auch soweit leer und am Sonntag müssen noch die 3 Batterien raus und mein Bürozeug.

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Die Heckträger haben wir heute auch abgenommen und den Dreck der letzten 3 Jahre abgewaschen. Die leere Rückwand sieht total ungewohnt aus.

Wohnen in einer Bauruine

Büro, Schlafzimmer und Bad funktioniert noch. Sonst fehlt schon alle im Wohnraum. Alle Schranktüren und Regalböden haben wir heute entfernt.

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Jetzt die Solaranlage, die Batterien und die Heckträger abbauen, dann sind wir soweit bereit.

Es läuft alles nach Plan

Heute ist Montag und die Firmen haben wieder geöffnet.

Ich hänge mich ans Telefon und versuche alles irgendwie ins Laufen zu bekommen.

Der erste Anruf war bei meinem Gasfachmann. Da wir noch eine 50 mBar Anlage haben und nur die Heizung durch einen extra Druckminderer auf 30 mBar läuft, hatte ich die Befürchtung die restlichen Geräte auch auf 30 Mbar umrüsten zu müssen.

Hier bekam ich eine erfreuliche Antwort: Solange alle Teile eine eine gültige Prüfung haben, ich an der Gasanlage nichts verändere, darf ich diese so weiter benutzen. Warum sollte die Anlage auch auf einmal nicht mehr der Norm entsprechen nur weil auf einmal ein neues Fahrzeug drunter steckt. Sehr unkompliziert, so gefällt mir das. Eine ähnliche Antwort habe ich damals auch vom TÜV bekommen aber ohne Gewähr, ich solle mich an eine Firma wenden die sich damit auskennt.

Dann habe ich bei der Fahrzeugbau Firma angerufen, unser Womo werden wir am 16.04.2012 dort leer anliefern. Bis dahin muss also alles raus was schwer ist. Batterien, Solar, Regalböden in den Schränken, Schranktüren, Heckträger, eben alles was sich einfach und schnell entfernen lässt.

Der Vario ist in dieser Woche auch abholbereit wurde mir heute telefonisch noch einmal bestätigt.

Heute Mittag habe ich mich dann in aller Ruhe mit dem Messen beschäftigt. Fahrerhaus und Aufbau passen besser zusammen als zuerst vermutet. Es bleibt nach heutigen Messungen ein Spalt von ca. 6cm zwischen Fahrerhaus und Aufbau. Auch das Iveco Fahrerhaus endet original an der Kante wo der Kotflügel anfängt nach unten zu gehen. Dieser Spalt ist sogar 28cm groß.

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Dann packte mich die Neugier, was versteckt sich über dem Fahrerhaus. Bisher kannte ich ja nur die Beschreibung vom Erbauer, die sehr genau war.

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Das Alkoven ist von unten ausserhalb des Fahrerhauses mit doppelter Wandstärke gebaut ( 10cm dick) und umlaufend mit einer Sikaflexnaht abgedichtet.

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Von innen wurden die Hohlräume mit Brunnenschaum ausgeschäumt.

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Ein bewegender Tag

Heute morgen starten wir nach Frechen, Termin bei der Mercedes Niederlassung. Bis heute habe ich mir dort ein Fahrzeug reservieren lassen. Was wir vorfinden ist ein Mercedes Vario 814 mit der Ausstattung die wir gerne hätten, als Fahrgestell ohne Aufbau, mit Einzelsitzen in weiß und Verstärkten Federn, Dämpfern und Stabis.

Der Zustand ist Top und Rost ist so gut wie keiner vorhanden. Lediglich die Motorhaube hat Variotypisch ein kleines Rostproblem. Nach etwas Verhandlung bekamen wir noch 2 neue Batterien und einen Kundendiest + Übergabeinspektion dazu. Das heißt, die nächsten 40000km keine weiteren Wartungskosten.

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Das ist nun unser Neuer.

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Wir unterschreiben also den Kaufvertrag und vereinbaren die Abholung nach Ostern. Dann unterhalten wir uns noch etwas mit dem Verkäufer, der unser Vorhaben und unsere Lebensweise sehr interessant findet und kommen so zu einer Fahrzeugbau Firma, die evtl. unsere Wohnkabine auf den Neuen umsetzt. Er griff gleich zum Telefon und fragte ob wir dort kurz vorbei kommen dürften.

6 Kilometer später stehen wir bei der besagten Firma:

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Hier werden wir sehr Freundlich empfangen. Der Chef hört sich unser Anliegen an, und er schaut sich unser Fahrzeug an. Wir unterhalten uns über die Machbarkeit was wir uns genau vorstellen.

Er sagt zu, dass er den Umbau übernehmen würde. Und zwar dann wenn wir den Vario abholen können. Er schiebt uns dazwischen. Wir werden einige Endarbeiten selbt vornehmen, er wird Zwischenrahmen bauen, das Fahrerhaus umbauen, den Tank versetzen, den Rahmen für Anhängerkupplung vorbereiten ( evtl auch gleich montieren) und den Aufbau umsetzen. Das ganze für einen unschlagbar guten Preis, wenn man bedenkt, dass diese Arbeiten gut 2 Wochen Zeit in Anspruch nehmen werden.

Wir haben, wenn wir den Termin bekommen wollen, bis Montag Bedenkzeit.

Puh viel Input heute, alles läuft wie geschmiert, aber ich habe heute mal richtig viel Geld ausgegeben, welches wir für schlechte Zeiten aufheben wollten. Gut hoffen wir nun auf gute Zeiten.

Als wir wieder in Andernach eintreffen, treffen wir jemand, der so einen Umbau gerade hinter sich gebracht hat. Mit einem kleineren Aufbau aber dafür selbst in einer Werkstatt gemacht. Wir kommen sofort ins Gespäch und er rät mir strickt davon ab, die Kabine selbst umzusetzen. Die Arbeit muss grausam sein, und für den Preis den wir bezahlen sollen, hätte er nicht eine Sekunde gezögert es machen zu lassen.