Herr Rafeldt, der Chef der Firma Deleika Drehorgelbau, war dran und beglückwünscht uns zum ersten Platz beim Video Wettbewerb.
Mit diesem Video haben wir es tatsächlich geschafft ! Das freut uns natürlich, denn der erste Preis hat es in sich. 100 Wunschlieder für unsere Drehorgel dürfen wir uns nun aussuchen. Dazu fahren wir in den nächsten Tagen mal wieder nach Dinkelsbühl zum Probespielen und auswählen der Lieder.
Der Tag beginnt mit schönstem Wetter, es ist 9 Uhr hier ist es noch ziemlich Ruhig, unser Zoo darf draußen spielen gehen.
Gegen 10 Uhr kommen viele Drehorgelspieler aus ganz Deutschland und es füllt sich. Der Bürgermeister von Dinkelsbühl hält eine Begrüßungsrede.
Für das Leibliche Wohl ist bestens gesorgt.
Wir haben auch Zutritt zur Orgelausstellung und dürfen nach Lust und Laune spielen.
Hier steht auch unsere Testorgel, in der vergangen Zeit haben wir hier schon einige Zeit drauf gespielt.
Für alle die schon immer mal wissen wollten wie eine Drehorgel von Innen aussieht ist diese Orgel sehr interessant.
Auch viele wirklich alte Modelle stehen hier rum:
Und jetzt kommt das Highlight:
Hier stehen 50000 Euro.
Und jetzt kommt unser Liebling:
So hört sich das ganze an, leider mal wieder nur in Handy Qualität, also nicht im geringsten mit dem Original vergleichbar.
Am Nachmittag stand dann die Stadtführung durch Dinkelsbühl auf dem Programm. Eine schöne Altstadt, die echt sehenswert ist. Ich muss zugeben, wären wir nicht eingeladen worden, hätten wir Dinkelsbühl wahrscheinlich nie besucht.
Wer hätte es gedacht, Drehorgelspieler sogar in Dinkelsbühl.
Echt genial ist die Stadtbeleuchtung in Dinkelsbühl. Die geht nämlich um 23 Uhr aus, wer dann noch Licht haben möchte, kann gegen Bezahlung das Licht der ganzen Stadt einschalten.
Zurück von der Stadtführung spielten wir weiter Drehorgel. Solche Tage muss man ausnutzen.
Weil so schön ist, hier nochmal ein Video.
Es war ein wunderschöner Tag, das Wetter hätte besser nicht sein können und einen großen Dank an das Deleika Team für die Gastfreundschaft, das super Essen und viel Spaß mit unserem Blog
Ab 13 Uhr hatten die Geschäfte in Ludwigsburg geöffnet, wir nutzen die Chance mal vor richtig viel Publikum zu spielen.
Erst mussten wir mal einen Parkplatz finden, fündig wurden wir nach einiger Suche im Parkhaus. Nachdem ich mir dann erst mal ein Bild vom Geschehen in der Fußgängerzone gemacht habe, laufen wir zurück ins Parkhaus und holen die Orgel und Max. Ja, Max ist heute mal mit von der Partie. Er nimmts gelassen, bestaunt vorbeikommende Hunde und genießt die Sonne, die heute perfekt ihren Dienst tat.
Angefangen hat alles ganz gut, aber nach ein paar Minuten spielen, bekamen wir Besuch von einem Ballonkünstler. Wir unterhielten uns erst und machten dann zusammen weiter. Ich erhoffte mir so ein paar Tricks ab schauen zu können.
Ich hielt mich mit den Ballontieren zurück und begnügte mich mit dem Orgelspielen. Während ich versuchte das Treiben nebenan zu beobachten.
Was mich faszinierte, war die gigantische Wirkung als der Mann in sein Clownkostüm gestiegen ist. Alleine diese Aktion brachte eine Menschentraube zu Stande.
Die Kasse nebenan klingelte, mit nur drei verschiedenen Figuren machte der Mann ein gutes Geschäft mit Massen von Kindern.
Unser tanzender Rabe war aber auch nicht ohne. Jung wie Alt waren begeistert. Ich wurde sogar mehrfach gefilmt und fotografiert. Also kann die Darbietung gar nicht so schlecht gewesen sein. Eine Frau kam sogar her, und meinte, von allen Künstlern hätten wir das beste Programm. Andere Leute kamen her und bedankten sich bei mir. Das ist ein schönes Gefühl.
Denkt jetzt nicht, ich hätte nie gelacht, Meli hat es nur geschafft mich genau in den falschen Momenten zu fotografieren
Was habe ich gelernt aus der ganzen Geschichte ? Steh nie neben einem Ballonkünstler, der stiehlt dir die Show … Aber Spaß hat es trotzdem gemacht. Ich freu mich schon auf morgen. Diese Woche soll das Wetter ja gut werden, dass heißt ich kann viel ausprobieren und üben gehen.
Nen Affen hat jeder auf der Orgel sitzen. Darum brauchte ich etwas anderes. Bei uns ist sowieso alles etwas anders. Darum habe ich Charly, den bewegten Raben für die Drehorgel ins Leben gerufen.
Natürlich mussten wir das ganze auch in Aktion filmen:
Da Max so cool war, hier gleich nochmal ein kleines Filmchen.
Morgen geht´s nach Ludwigsburg zum verkaufsoffenen Sonntag.
Der Tag heute war komplett der Drehorgel gewidmet. Heute morgen erst mal zur Bank und etwas Geld mobilisieren. Mit der unserer alten Orgel sind wir dann nach Dinkelsbühl zu Deleika gefahren. Hier wird der Blasebalg, der störende laute Geräusche machte repariert.
Die neue alte Orgel haben wir dann gleich in Empfang nehmen dürfen.
Es handelt sich um eine 20/31 FS ( 20 Tonstufen / 31 Pfeifen) mit der Memorysteuerung statt Notenband. Die Notenband Steuerung hat der Vorbesitzer ausgebaut, man könnte sie aber jederzeit wieder nachrüsten. Jetzt denken wahrscheinlich viele, oh je nicht mal eine echte Drehorgel, aber dem ist nicht so. Die Orgel aus dem Jahr 1993 wurde von Notenbandsteuerung auf die elektronische Memorysteuerung umgebaut. Die Mechanik bleibt unangetastet, nur gibt jetzt statt dem Lochband, eine Elektronik mit Magnetventilen die Impulse an die Windlade weiter. So hat man ohne Bandwechsel 200 Lieder zur Verfügung und kann sehr schnell auf die Wünsche der Zuhörer eingehen. Nebenbei bietet die Elektronik noch viele andere Spielereien.
Unsere alte Orgel hatte ja eine Notenband, ganz zu schweigen von der stark begrenzten Anzahl der Lieder, war der Rollenwechsel immer sehr Zeitaufwändig. Nun kann man schnell per Tastendruck zwischen 200 Liedern wechseln. Über 1400 Lieder stellt Deleika zur Verfügung so dass wir immer wieder neue Musikstücke nachkaufen können.
Es handelt sich um ein gebrauchte Orgel, die im Dauerstraßeneinsatz war. Das erkennt man auch an diversen Abnutzungen am Deckel und Gehäuse. Einen Deckel Rohling haben wir auch noch dazu bekommen. Die Elektronik wurde 2010 eingebaut und beinhaltet die aktuellste Software. In 2009 wurde der Blasebalg gewechselt und alle Pfeifen neu gestimmt. Deleika gibt uns 2 Jahre voll Garantie, egal was auch kaputt gehen sollte, es wird kostenlos repariert.
Statt der Kurbel, konnte ich noch ein Handrad raus handeln, das mit 3,5 Kg sehr schwer ist. Das Handrand funktioniert wie ein Schwungrad. Die unterschiedlichen Kräfte an der Kurbel werden dadurch ziemlich ausgeglichen. So kann man mit konstantem Kraftaufwand drehen was mir auf Anhieb einen einstündigen Dauereinsatz ohne lahmen Arm erlaubt.
Morgen gehen wir auf Tour wenn es das Wetter erlaubt.
Heute morgen war es nochmal stressig. Wir haben das Haus voll leer geräumt. Es waren wieder zwei volle Sprinter, aber jetzt ist es geschafft. Gott sei dank.
Zur Entspannung haben wir heute Mittag der Firma Deleika in Dinkelsbühl einen Besuch abgestattet. Wir haben dort viel Drehorgel spielen dürfen und verschiedenste Modelle Probespielen können. Der eigentliche Grund unseres Besuchs dort war eigentlich das Deleika gerade eine gebrauchte Orgel rein bekommen hat die Preislich für uns interessant ist.
Sie bietet einige Funktionen die unsere Alte nicht hat, und vor allem spielt sie sehr schön. Ich habe uns bis morgen Bedenkzeit eingeräumt.
Da wir den ganzen Tag auf Tour waren, wurde es leider nichts mit Bilder machen von unserer zerlegten Orgel. Die werden aber noch folgen.
Mir kribbeln die Finger, ich will endlich wieder am “Rad” drehen können