Übergewicht die dritte.

Gestern kam ein Fax in Iveco. Kurz und bündig, eine Auflastung ist nicht möglich…

Dankeschön.

Heute abend werde ich mich mit Waage bewaffnen und mal ausmisten, vor allem will ich wissen wieviel Gewicht man durch leichtere Regalböden sparen kann, denn die 16mm Multiplexplatten sind sehr schwer und eigentlich sind 16mm etwas überdimensioniert.

Auf einige Dinge könne wir sicher auch verzichten, dann klappt das vielleicht nicht nur mit ganz leeren Wassertanks unter 6 Tonnen zu bleiben.

Der Umbau auf einen anderen LKW ist aus jetztiger Sicht erst mal aufgeschoben, dazu muss ich erst mal in Ruhe suchen und messen. Auch muss ich mal das tatsächliche Leergewicht unseres Ivecos ermitteln.

Übergewicht die Fortsetzung

Heute habe ich etwas rum telefoniert und war nochmals auf der Waage. Aber der Reihe nach. Wie schon erwartet hätte ich mir den Anruf beim Tüv sparen können, ohne Unbedenklichkeitsbescheinigung von Iveco geht gar nichts.

Also Iveco in Heilbronn angerufen und die Lage geschildert, Schein hingefaxt und nun heißt es warten. Die Anfrage wird an Iveco weitergeleitet und die schicken dann die Bescheinigung. Der Wisch kostet 50 Euro. Geht ja noch. Mit dem Zettel, so denn es überhaupt möglich ist, bekomme ich den Segen vom Tüv.

Zumindest stelle ich mir das mal so vor.

Damit ich auf der sicheren Seiten bin, bin ich heute abend nochmals auf eine andere Waage mit insgesamt 350L Wasser an Bord. Bei der Gelegenheit habe ich auch die Achslasten gemessen.

Vorne 2220 KG ( incl Fahrer ) erlaubt sind 2300Kg

Hinten 4000 Kg erlaubt sind 4300

Macht in der Summe 6220 Kg.

Also würden wir mit 6500 Kg hinkommen, wenn wir die Fahrräder noch am Heck haben ( kg) wird die Vorderachse ja wieder etwas entlastet.

Dann hat mich Martin durch sein Komentar auf die Idee gebracht die Mercedes LK Serie mal genauer anzuschauen. Erst mal Googlen … aha achso das sind die altbekannten 814er die an jeder Ecke rum stehen. Bei Mobile.de geschaut und siehe da, in Aalen steht einer für 3000 Euro mit Koffer.

So sind wir heute abend zum Spaß mal hingefahren und haben das gute Stück angeschaut. Ok das ist mehr LKW aus unser Iveco, ganz klar. Aber er ist auch größer und da fangen die Probleme an. Das Fahrerhaus ist 20cm höher als unseres. Als muss der ganze Aufbau wegen des Alkovens um 20 cm nach oben wandern, was dann eine Gesamthöhe von 3,60 Meter heißen würde. Wir bleiben ja so schon überall hängen. Aber sonst würde vieles mit etwas geschick passend zu machen sein.

Die Vorteile eines Mercedes wären für mich folgende: Druckluftbremsen, 20cm breitere Spur was eine bessere Straßenlage in Kurven bedeutet, 6 Zylinder sind immer besser als 4, Servolenkung, robuste Technik und kein Rost.

Die 136 PS reisen es nicht raus, das Drehment kenne ich noch nicht von dem Motor. Wäre interessant zu wissen, muss ich mal googeln.

Nachteile:

Der Mehrverbrauch von mind. 2 Litern rechtfertigt die Mehrleistung nicht. Durch das schwerer Fahrgestell, müssen wir froh sein wenn wir unter 7,5 bleiben und das Mehrgewicht hebt die Mehrleistung wieder auf. Also schneller werden wir nicht.

Dem ganzen Vorhaben stehen kosten von geschätzten 5000 Euro gegenüber + die Kosten für den Umbau, den ich nicht selbst machen werde.

Ich würde den Umbau machen lassen, wenn Iveco sagt es geht nicht aufzulasten, ich müsste aber echt überlegen ob es dann nicht besser ist, unsere Hütte komplett zu verkaufen und nach was anderem Ausschau zu halten.

Oder ein ganz anderer Weg, unsere Hütte abspecken. Aber was macht man dann mit dem ganzen Platz ??

Günstiger Batteriecomputer BMV600

BMV-600 und BMV 602

BMV600 vierkant 300dpi

 

Der BMV-600 und BMV-602 sind die neuesten Präzisions-Batterie-Wächter aus dem Hause Victron Energy. Die wesentliche Aufgabe des Batterie-Wächters ist es, verbrauchte Ampère-Stunden und den Ladezustand der Batterie zu ermitteln und anzuzeigen. Die verbrauchten Ampèrestunden werden durch Integration des Stromflusses in die oder aus der Batterie ermittelt.

Die wesentliche Aufgabe eines Batteriewächters
den Ladezustand zu ermitteln. Der Verbrauch in Ampèrestunden wird durch zeitliche Integration des
Stromflusses aus der Batterie ermittelt. Bei konstantem Stromfluss entspricht dies der Multiplikation des
Stromwertes mit der Zeit. Ein über 2 Stunden fließender Entladestrom von z.B. 10A ergibt einen
Verbrauch von 20 Ah.

  • Höchste Auflösung: 10mA (0,01A) mit 500A Shunt (Vorwiderstand).
  • Geringster Stromverbrauch: 1mA.
  • einfachster Anschluss: Der BMV-600 wird mit Shunt, 10 Meter RJ 12 UTP Kabel und 2 Meter Batteriekabel einschl. Sicherung geliefert. Mehr wird nicht gebraucht.
  • Einfachster Einbau: getrennte Frontplatte für rundes oder rechteckiges Bedienfeld. Ring für rückwärtige Montage und Schrauben für Fronteinbau.

So etwas wollte ich schon immer mal haben, ich wollte endlich mal wissen wie vill die Batterien wirklich sind und nicht immer nur anhand der Spannung den Ladezustand abschätzen.

Für 180 Euro kaufte damals in England das Gerät und war sofort begeistert. Der BMV 600 ist bei uns nun seit einem halben Jahr im Einsatz und ich habe den Kauf bis heute nicht bereut. Viele Technische Spielereien sind ja meist nur am Anfang interessant und später schaut man nie wieder drauf. Aber der Batteriemonitor wird bei uns, immer noch ständig genutzt. Durch die Lade und Entladestromanzeige können wir alle elektrischen Geräte auf richtige Funktion überwachen und wissen immer wieviel Strom die beiden Solaranlagen gerade liefern.

Meli war als ich das Ding kaufte erst skeptisch ( wieder ein neues Spielzeug für mich … ) findet es aber selbst auch sehr interessant und schaut immer wieder drauf wie leer denn die Batterien gerade sind oder eben was die Solaranlage gerade bringt wenn die Sonne wieder hinter den Wolken vorkommt.

Die Funktionen im Überblick:

  • Batterie Spannung (V).
  • Batterie Lade/Entlade Strom (A).
  • Verbrauch in Ampèrestunden (Ah).
  • Ladezustand (%).
  • Restlaufzeit beim augenblicklichen Verbrauch.
  • Optischer und akustischer Alarm: Über- und Unterspannung und oder leere Batterie.
  • Alarm oder Generator Startrelais programmierbar.

AUFLÖSUNG (mit 500 A Schunt)
Strom ± 0,01 A ± 0,1 A
Spannung ± 0,01 V
Ampère-Stunden ± 0,1 Ah
Ladezustand(0 – 100 %) ± 0,1 %
Restlaufzeit ± 1 min
Temperatur (0 – 50°C or 30 – 120°F) n. a. ± 1°C (± 1°F)
Genauigkeit der Strommessung ± 0,3 %
Genauigkeit der Spannungsmessung ± 0,4 %

Der Batteriemonitor hat unzähliche Einstellmöglichkeiten, aber für den Grundsätzlichen Betrieb genügt es eigentlich schon, nur die Batteriekapazität einzugeben und schon kann es losgehen. Nach dem ersten Vollladen der Batterien fängt der Computer an zu rechnen und das sogar erstaunlich genau.

Der BMV 600 ist einer der wenigen Batteriecomputer in dieser Preisklasse, der den Peukert Exponent berücksichtigt.

Der Peukert Exponent beschreibt wie sich die Kapazität einer Batterie
verringert, wenn sie schneller als in dem vorgegebenen Zeitraum von 20
Stunden entladen wird. Der Betrag der Kapazitätsminderung wird als ‘Peukert
Exponent’ bezeichnet und kann im Bereich von 1.00 bis 1.50 eingestellt
werden. Je höher der Peukert Exponent, desto schneller reduziert sich die
Batteriekapazität, wenn der Entladestrom steigt. Eine (theoretisch) ideale
Batterie hat einen Peukert Exponent von 1.00, und es kümmert sie nicht, wie
hoch der Entladestrom ist. Doch solche Batterien gibt es nicht.
Die werksseitige Einstellung des Peukert Exponenten ist 1.25, und das ist ein
akzeptabler Durchschnittswert für die meisten Blei-Säure-Batterien. Für
präzise Batterieüberwachung ist jedoch die Bestimmung des richtigen
Peukert Exponenten unumgänglich.

Da wir immer wieder durch den Wechselrichter Ströme von über 100 A aus den Batterien ziehen, würde sich der Computer dann mit der Zeit immer mehr verrechnen.

Inzwischen ist der Batteriemonitor billiger geworden und wir haben ihn in unseren Shop aufgenommen.

Hier gehts zum Shop

Zu Gast in Gaildorf

Die Entscheidung viel eigentlich schon kurz nachdem ich den letzten Beitrag abgesendet hatte. Wir sind in Gaildorf inzwischen. Nachdem Max mit seinen Freunden sich austoben konnte habe ich schnell ein Bild gemacht und dann regnet es auch schon wieder… Mistwetter. Aber zum Glück haben wir nun Strom und können bis morgen früh die Batterien laden.

2010-03-27 002

Schlecht Wetter und leere Batterien

Irgendwie ist es echt eine verzwickte Sache, je schlechter das Wetter ist, desto mehr Strom braucht man. Besonders wenn es am Wochenende regnet, sitzen wir den ganzen Tag in der Hütte, schauen TV und spielen im Internet.

Dazu gab es dann gestern Pizzabrötchen und Kaffee mit der Maschine, das Ergebnis sind ein Minus von 300AH auf dem Batteriecomputer. Da es die nächsten Tage auch nicht viel besser werden soll, denke ich darüber nach irgendwo Strom zu organisieren. Entweder fahren wir jetzt nach Aichstrut an den See, damit ich den Generator laufen lassen kann oder wir fahren nach Gaildorf zu Susi und Hampi wo es kostenlosen Strom gibt.

Bin mir noch nicht so ganz schlüssig … Problem ist, dass Meli jetzt erst mal schlafen muss und ich eigentlich zu meiner Mutter sollte.

Kroatien Urlaub

Was macht man an so einem Regentag ?

Genau, Urlaub planen.

Nun sitze ich schon 5 Stunden an Google Earth und suche Strecken nach Sehenswürdigkeiten ab. Eine ungefähre Strecke habe ich mal zusammen gestellt. Für die 3 Wochen komme ich auf 3200 km bisher. Eigentlich dachte ich das es weiter ist, aber es ist alles drin was wir sehen wollen. Hinterland von Kroatien, die südlichste Spitze Kroatiens ( Park Prevlaka ), Dubrovnik, die Halbinsel Peljesac, das Neretva Delta, Vodice, Insel Murter und Insel Krk.

Endlich Wochenende und die bittere Wahrheit

Nabend,

endlich ist Wochenende und bis 16:45 war ich auch noch recht gut gelaunt trotz des Regens hier. Dann kam ich aber auf die blöde Idee in Welzheim bei der WLZ mal wieder auf die Wage zu fahren. Das Ergebnis bestätigte meine Vermutung die ich nie war haben wollte.

Die Wage zeigte 6100 Kg

dazu kommen noch folgenden Sachen:

-100 KG Abwasser

+140 KG Fahrer und Beifahrer

+25KG Gas

+300Kg Wasser

+50KG Fahrräder

= 6515 Kg

Wir sind also im Extremfall 515Kg überladen, aber mindestens 40 Kg drüber. Ich hoffe ja auf 100 – 200 KG Überladung mit vollen Tanks, aber gleich 500 KG machen mich nachdenklich. Wo kommt das ganze Gewicht her ?

Nächste Woche gehts zum Tüv, die billigste Variante ist auflasten auf 6,5 Tonnen. Unseren Iveco gab es als 60.10 und 65.10 beide Modelle sind bis auf die Hinterachsübersetzung identisch was Motor, Reifen und Bremsen angeht.

Somit hoffe ich, dass der Tüv einer Auflastung zustimmt. Wenn nicht, wird wohl ein neues Fahrgestell schneller kommen als erwartet. Habe schon nach MAN 8.224 ausschau gehalten.

So macht das mobile Leben Spaß

Diese Woche ist wirklich genial. Jeden Tag schönes Wetter und fast sommerliche Temperaturen. So kann es bleiben!

Heute war es zwar nicht ganz so Sonnig wie die Tage zuvor aber es ist mega warm. Heute abend um 17 Uhr hatten wir noch 22Grad. Gerade war ich mit Max draußen und es ist echt noch genial warm. geschätzte 15 Grad. Eigentlich könnte man wirklich raus sitzen.

Wir stehen heute abend an einem Badesee, hier haben wir gutes Internet und Satempfang. Morgen früh fahren wir dann wieder zu mir ins Geschäft, zum Glück ist morgen Freitag. Morgen abend geht es nach Welzheim, muss Mama besuchen, Wassertank füllen und Entsorgen kann auch mal nicht schaden. Ach ja, die Fahrräder könnte ich auch gleich mitnehmen. Dann kann Max endlich mal wider laufen gehen.

Wir freuen uns schon sehr auf die Kroatien Tour, endlich mal ein paar Tage ausspannen und was neues Sehen. Ich bin schon gepannt wie sich unser Womo schlagen wird, vor allem sind die kroatischen Strassen ja nicht gerade flach und oft auch noch recht schmal. Dort werde ich dann bestimmt unseren Roadrunner vermissen …

Neuer MPPT Laderegler

Heute kam das Paket mit dem neuen Laderegler.

Ich bin schier umgefallen, der Regler wiegt 4,5 KG und ist 4 mal so groß wie der IVT Regler.

2010-03-25 022

Jetzt wirds eng über der Waschmaschine.

Der Anschluss war einfach, sind ja eh nur 4 Kabel. Eine Anzeige hat der Regler keine, die gibt es für über 100 Euro als extra dazu. Das Geld sparte ich mir, man kann den Regler auch mit einem RS232 Kabel auslesen. Der Regler hat 3 LEDs die durch blink und leucht Codes anzeigen wie es dem Regler geht und was er gerade macht.

Der Regler zeichnet alle wichtigen Daten 200 Tage lang auf, und kann so jederzeit Ausgelesen werden. Auch die Echtzeitanzeige, was ja das Interessanteste ist, ist mit dem seriellen Kabel möglich.

Die passende Software habe ich mir kostenfrei auf der Herstellerseite herunter geladen. Mit der Software kann ich nun die Daten auslesen, und auch eine eigene Ladekennlinien programmieren.

Die Echtzeitanzeige sieht so aus:

MPPT

zum vergrößern auf das Bild klicken.

Nun bin ich natürlich auf morgen gespannt. Heute abend war nicht mehr viel drin mit Laden. Die Batterien sind auch voll.

Der Regler hat nun mit Versand stolze 435 Euro gekostet, das ist eine ganze Stange Geld. Ich hoffe dass es sich gelohnt hat. Bis jetzt macht er einen sehr professionellen Eindruck. Vor allem was die Erweiterbarkeit angeht.

Urlaubsplanung

Vom 24.04 -16.05.2010 sind wir in

ja genau, in Kroatien

Wir haben 3 Wochen Zeit.

Diese Zeit wollen wir nutzen Dalmatien und auch das Hinterland zu erkunden.

Jetzt ist also das zusammensuchen der Sehenswürdigkeiten und eine grobe Reiseplanung angesagt.

Natürlich wird es auch einen Reisebericht geben.

Als Ziele sind folgende Punkte geplant.

  • Dubrovnik
  • Insel Murter
  • Halbinsel Peljesac
  • *** wird noch nicht verraten
  • Wildcampen bei Vodice
  • Camp Tiha auf KRK
  • Bosnien-Herzegowina
  • Park Prevlaka
  • Bucht von Kotor in Montenegro