Alles geht wieder

Hallo,

das Wetter entwickelte sich heute in ein ausgewachsenes Unwetter. Über den Mittag erreichte der Wind Orkanstärke und wir wurden fast Seekrank im Womo, ich frage mich wie Meli da schlafen konnte …

Das mit den Bilder von der Heizung erspare ich euch mal, da gabs nicht wirklich was zu sehen. Ich habe das Umluftgebläse ausgebaut und gründlich gereinigt und in ausgebautem Zustand laufen lassen. Die Lager sind definitiv kaputt, also muss ich bei Gelegenheit mal ein neues Gebläse kaufen.

Inzwischen hat sich das Wetter wieder beruhigt, Meli ist wach und wir können uns bald Richtung Geschäft auf machen. Die Batterien sind auch voll und es ist wieder alles in Ordnung.

Sonntag

Guten morgen,

das Wetter ist leider mit gestern nicht vergleichbar. Dicke Wolken hängen am Himmel, also verbringen wir den Tag mal wieder drinnen. Der Stromi läuft und läd die Batterien, damit wir nächste Woche genügend Strom haben und heute unseren Verbrauch decken können.

Gerade habe ich den Sicherungskasten umgebaut und den Natoknochen stillgelegt. Nun liegt an der Heizung fast die gleiche Spannung an wie an den Batterien. Jede Verbindung an den Kabeln verusacht einen Spannungsabfall. Aber ich habe es geschafft, dass an der Heizung nun unter Last nur noch 0,5 – 0,8 V weniger als an den Batterien anliegen. Gestern waren es noch 1,6V weniger. Ganz kann ich das Problem nur lösen wenn ich die Heizung direkt an die Batterie anschließe mit einem neuen 4mm² Kabel.

Nun zerlege ich ich noch das Umluftgebläse, damit das gequitsche endlich mal auf hört. Bilder gibts später dazu.

Fehler der Heizung gefunden

Guten abend, den Fehler an der Heizung habe ich heute abend nach etwas messen gefunden. An der Heizung selbst liegen wirklich nur 12V an bei 12,7V Batteriespannung.

Unter Last messe ich an der Heizung nur noch 10,8V, direkt an der Batterie immernoch 12,6V.

Den Fehler konnte ich schon grob eingrenzen. Es muss am Sicherungskasten, bzw. dem Natoknochen liegen. Irgendwo muss da eine schlechte Verbindung sein. Morgen wenn es hell ist, werde ich mal den Natoknochen überbrücken.

Max ist zu Hause

aber der Reihe nach. Nachdem wir heute morgen etwas hecktisch zusammengepackt haben und nach Backnang gedüst sind. Zerlegten wir wieder den Kleiderschrank, damit der Techniker sich den Fehler anschauen konnte. Klar war natürlich auch, dass die Heizung nun wieder lief… Er sagt das sei ganz klar ein Spannungsproblem. An der Heizung kommen zu wenig Volt an. Also sind wir weiter gefahren zum nächsten Date. Bremsen einstellen bei Thomas. Davor noch schnell Meli raus schmeißen, die hatte nämlich auch ein Werkstattdate mit ihrer A Klasse, und dann ab zu Thomas.

Das Einstellen der Bremsen war in 30 min erledigt und ich weiß nun wie es geht und worauf man achten muss. Das genialste war das Fahrgefühl danach. Endlich bremst die Karre mal, die Bremsen überhitzen nicht mehr so schnell und sie ziehen nicht mehr zur Seite.

Dafür weiß ich jetzt auch dass vor dem nächsten Tüv noch eine Bremsleitung ausgetauscht werden muss und das Radlagerspiel muss ich auch dringend nachstellen.

Nun zu Max:

Endlich ist er wieder zuhause in seinem gewohnten Umfeld. Mehrer Stunden hat er heute Mittag im Schnee gespielt.

Heizung defekt.

Gerade ging die Heizung wieder auf Störung und lässt sich nicht mehr neu Starten. Sofort nach dem Einschalten leuchtet die Rote LED.

Habe gerade beim Truma Service in Backnang angerufen. Wir sollen gleich vorbei kommen, evtl hat er ein passende neue Platine für uns …

Ich berichte später weiter.

Endlich Sonne

Guten morgen,

ich kann es kaum glauben, die Sonne scheint und fast keine Wolken zu sehen. Hoffentlich bleibt es noch lange so…

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Max ist auch überglücklich, ich denke er freut sich, dass es nicht mehr so kalt ist.

 

Langsam fängt unsere Heizung an Probleme zu machen. Hatten inzwischen schon mehrmals das Problem, dass die Heizung auf Störung geht.

Wenn die Wasserpunpe läuft, blinkt zum Beispiel die Störunglsampe was auf zu wenig Spannung hindeutet. Aber die Batterien haben 12,5 V .

Gestern abend ging sie dann komlplett auf Störung und ließ sich eine halbe Stunde nicht mehr Starten. Sofort nach dem Einschalten leuchtete die rote Lampe. Ich habe sie dann ein paar Minuten ausgelassen und danach funktionierte sie wieder. Heute Nacht und auch jetzt keine Probleme mehr.

Ich wollte aber eh mal zum Truma Service, denn das Gebläse hat einen Lagerschaden, dann kann er auch gleich mal nach dem Rest schauen. Zum Glück ist der Winter vorbei. Wäre da die Heizung ausgefallen hätten wir wahrscheinlich ein Problem gehabt.

Zusammenfassung Überwintern im Wohnmobil

Überwintern im Wohnmobil in Deutschland, schaffen wir es?

so hieß es im Herbst 2009. Wir stellten die Frage, damals noch im alten Blog. Viele Leser haben uns begleitet und wünschten uns Erfolg und den Mut durchzuhalten. Die vielen Zusprüche haben uns sehr gefreut, durch den Blog haben wir einige neue Leute kennen gelernt mit denen wir nun regelmäßig in Kontakt sind.

Heute ist der 26 Februar 2010 und ich würde sagen, der Winter ist vorbei. Wir haben es geschafft und eigentlich war es auch gar nicht schwer. Ich will mal die letzten fünf Monate kurz zusammenfassen.

Oktober:
Da standen wir noch vor der Frage ob wir den Winter im Womo oder zuhause verbringen werden.
Die ersten Versuche mit einem eigenen Blog begannen, damals noch auf Andre-Bonsch.de mit der unflexiblem Software von one.com.
Die neue 420 Wp Solaranlage wurde gekauft und montiert.

November:
Wir kämpften mit schlechtem Wetter und immer tieferem Sonnenstand. Die Probleme mit dem Fäkalientankschieber kamen. Ende November machten wir unseren letzten Ausflug durch Bayern nach Füssen und zurück.

Dezember:
Am 7 Dezember beziehen wir unseren Winterstellplatz ein ganz normaler Wohnmobilstellplatz. Der Fäkalientank wurde repariert und einen Tag später fallen die Temperaturen auf unter 0 Grad. Kurzzeitig hatten wir bis zu -18 Grad aber die Heizung lief mit 1,8KW elektrischem Strom problemlos und es reichte das Womo warm zu halten.
Wenige Tage später kommen Susa und Hampi zu uns auf den Stellplatz, wir nisten uns ein und genießen kostenlosen Strom aus einer defekten Stromsäule. Der große Nachteile war die Fahrerei zum Geschäft, jeden morgen und jeden Abend 15 Minuten Stau durch die Stadt. Dafür keine Heizkosten und kein Gasverbrauch.
Weihnachten kommt, wir haben zwei Wochen Urlaub und schrauben viel am Womo, das gesparte Geld wurde 1:1 ins Womo investiert.

Januar:
Seit 1 Januar ist der WordPress Blog Online und die Domain AMUMOT.de wird bekannt. Die Besucherzahlen sind dank WordPress vom Start weg auf einem sehr hohem Niveau und steigen ständig.
Der Urlaub geht zu Ende und wir gehen wieder arbeiten, fast jeden Tag gibt es Neuschnee und die Schneeberge wachsen in die Höhe. Zum Glück haben wir diesen Stellplatz gefunden.
Technische Probleme wegen Kälte und Schnee gab es keine, aber wir hatten leichte Probleme mit der Enge im Womo und dem nicht enden wollenden Winter. Ich sehnte mich nach besserem Wetter und endlich mal wieder Sonne…

Februar:
Die Tage werden wieder länger und nach dem letzten größeren Schneefall hatten wir die Nase entgültig voll, wir brachen die Zelte ab und zogen weiter. Nach fast 3 Monaten endlich wieder mit dem Womo unterwegs, ein ganz neues Gefühl. Als wir die erste Nacht nicht in Gmünd verbrachten, war es für uns schon komisch. Man hatte sich in der letzten Zeit an das stationäre Leben gewöhnt …

Jetzt Ende Februar geht es uns wieder bestens, fast jeder Tag an einem anderen Ort und zur Zeit werden wir, was die Stellplatzwahl angeht fast auch etwas frech. Aber um diese Jahreszeit stören wir ja niemand.

Kurz gesagt, es war eigentlich ein Spaziergang durch den Winter. Hätte nicht gedacht dass es so einfach wird. Aber wir hatten auch unwahrscheinliches Glück durch den kostenlosen Strom. Hätten wir mit Gas heizen müssen, hätten wir alle zwei Wochen zum Tanken fahren müssen und dass ohne Winterreifen. Auch der Stromverbrauch wäre nur mit Stromaggregat zu decken gewesen was uns hohe Bezinkosten beschert hätte.
Eigentlich habe wir unser Ziel etwas verfehlt, wir wollten ja wissen was uns an Kosten im Winter erwartet. Es macht mich auch etwas traurig, dass ich eigentlich jetzt so viel weiß wie davor. Anderseits bin ich Glücklich das wir viel Geld sparen konnten und Susa und Hampi kennen lernen durften. Es hat sich eine gute Freundschaft entwickelt und wir werden sicher noch oft zusammen irgendwo auf der Welt “rumstehen”.

Eine theoretische Zahl kann ich euch doch bieten. Ich habe mal ein paar Tage lang den Stromverbrauch gemessen. Also alle Geräte + Heizung. Wir lagen bei Temperaturen von -4 und -8 Grad bei 24 KW pro Tag wobei 2 KW ganz grob für TV und Laptop drauf gingen da die auch im Dauerbetrieb waren.

Also 22 KW Heizkosten pro Tag für ein 7 Meter Womo.

Wochenende Feieranbend

16 Uhr Feierabend ab ins Womo und los gehts. Heute haben wir einen einfachen Stellplatz, leider ist es noch etwas zu kalt zum Baden …

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Jetzt gehts an das Planen vom nächsten Wochenende, hoffentlich macht das Wetter dann auch mit.

Dachklima Dometic CA1000

Hi,

ich wollte mal eure Meinung dazu hören.
Unser Womo ist zwar sehr gut Isoliert und mit geschlossenen Rolos steigt die Innenraumtemperatur bei 33 Grad Außthemperatur im Innenraum nur auf auf 23 Grad wenn man morgens wenn es kühl ist gut Lüftet. Aber sobald man eine Türe auf macht, wird es warm innen und überhaupt wollen wir uns nicht ständig verbarikadieren.
Vor allem im Sommer wenn es schwül ist und kein Lüftchen geht bekommt man abends so gut wie gar nicht die Wärme aus der Hütte.
Nun denke ich immer wieder über eine Klimaanlage nach. Stromtechnisch kommt nur ein kleines Modell in frage, wie die CA1000 da wir normal ja nur frei stehen. Ich kann bei Temperaturen über 23 Grad so gut wie nicht schlafen, da ich aber unter der Woche arbeiten sollte, brauche ich den schlaf.
Meine Idee ist nun´, die Klima direkt auf dem Alkoven zu montieren, um so gezielt das Bett kühlen zu können. Da die Ca 1000 nie und nimmer ein 7 Meter Womo kühlen kann ist klar aber den kleinen Raum im Alkoven sollte sie wenigstens kühlen können. Damit die Wärme aus dem Wohnbereich nicht nach strömt würde ich einen dicken Vorhang montieren, damit man den Raum abtrennen kann.

Was meint ihr ? Die 2,8 m³ Luftvolumen vom Alkoven sollten mit der CA 1000 doch problemlos bewältigt werden können. Vor allem möchte ich Anlage nicht länger als eine Stunde vor dem Schlafen gehen laufen lassen um mit meinem Energiehaushalt zurecht zu kommen. Die Batteriekapazität ist ja inzwischen ausreichend und die Solaranlage bringt zwischen 200 und 250 Ah pro Tag in den Sommermonaten. Da könnten wir uns sogar 2-3 Stunden Laufzeit pro Tag gönnen.
Ich weiß aber nicht ob 1-2 Stunden ausreichen einen solchen Raum ausreichend zu kühlen, bzw vielleicht auch über Nacht bei kleiner Stufe kühl zu halten.

Bin für jeden Tipp dankbar.

zu Gast in Waiblingen

heute Abend waren wir im Campingmarkt in Fellbach einkaufen. Es gab einen neuen Falstuhl für Meli und eigentlich suchte ich noch nach einer Kablfurchführung für das Satkabel. Aber 25 Euro für ein Stück Plastik waren mir dann schlichtweg zu teuer.

Da wir dann schon in der Gegend waren, beschlossen wir, den Stellplatz von Waiblingen auszuprobieren. Für 2 Euro die Nacht, mit kostenloser Entsorgungsmöglichkeit und 8 Stunden Strom für 1 Euro lassen wir es uns heute abend mal richtig gut gehen. Ach ja klar das Internet … 3GPlus und voller Empfang bescheren uns heute ein super Surfvergnügen.

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Und wir sind nicht alleine. Das ist das schöne auf Stellplätzen, man hat etwas kontakt zu Außenwelt. Im Industriegebiet steht man doch eher für sich und hat niemanden zum reden. Hier sind wir noch nicht mal richtig gestanden als wir das erste Gespräch mit einem Stellplatznachbarn hatten.

Nachbar: Guten Tag, von welchen Hersteller ist der Aufbau ?

Ich: Guten Tag, ist Eigenbau

Nachbar: Ne ich meine die Kabine …

Ich: Ja genau, ist eigenbau …

Dann konnte ich endlich fragen wo sich die Entsorgunsstation befindet ;-)